AT218583B - Bildwerfer, insbesondere zur Projektion von Schriftzeichen - Google Patents

Bildwerfer, insbesondere zur Projektion von Schriftzeichen

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AT218583B
AT218583B AT955760A AT955760A AT218583B AT 218583 B AT218583 B AT 218583B AT 955760 A AT955760 A AT 955760A AT 955760 A AT955760 A AT 955760A AT 218583 B AT218583 B AT 218583B
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AT
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line
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character
light
matrices
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Application number
AT955760A
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English (en)
Inventor
Rene Higonnet
Louis Moyroud
Original Assignee
Moyroud Louis M
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Description


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  Bildwerfer, insbesondere zur Projektion von Schriftzeichen 
Die Erfindung betrifft Geräte mit einer optischen Einrichtung, die eine Mehrzahl von Bildern von in Reihen angeordneten verschiedenen Objekten auf ein und denselben Punkt einer Zeile zu projizieren gestattet und durch Zusammensetzen einer Mehrzahl solcher nebeneinander angeordneter Reihen eine Ausrichtung von Bildern in Zeilenform aus nicht ausgerichteten Objekten und umgekehrt erzielen lässt. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist. insbesondere für die Ausführung von Empfängern verwendbar, die mit hoher Geschwindigkeit Schriftzeichen in Form von Textzeilen auf eine lichtempfindliche Unterlage oder einen Beobachtungsschirm projizieren, was vor allem bei Telegraphiesystemen, elektronischen Rechnern und Setzmaschinen zur Anwendung gelangen kann. Umgekehrt ist der Gegenstand der Erfindung anwendbar zum Lesen und für die Übertragung gedruckter Dokumente in kodierter Form durch gleichzeitige Projektion jedes der einzelnen eine Zeile bildenden Schriftzeichen auf mehrere Matrizen, von denen jede ein bestimmtes Schriftzeichen identifizieren lässt. 



     Fig. 1   veranschaulicht eine erste Ausführungsform der Erfindung. 



   Eine Matrixplatte 2 trägt die beispielsweise auf lichtundurchlässigem Grund stehenden transparenten (oder umgekehrt) Buchstaben des Alphabets, die in vertikalen Reihen alphabetisch derart angeordnet sind, dass jede waagrechte Reihe gleiche Buchstaben besitzt. Die Anzahl der Reihen entspricht derjenigen der Buchstaben, die in einer Schriftzeile auftreten können. 



   Vor der Matrixplatte 2 befindet sich in einem vorbestimmten Abstand ein Objektiv 4, dessen optische Achse genau senkrecht auf der Mitte der Matrixplatte 2 steht und durch die Mitte eines Buchstabens 5 einerseits und längs der Achse eines aus Glas bestehenden Blocks 6 anderseits verläuft. 



   Das Objektiv 4 bildet den Buchstaben 5 bei   5'auf   der rückseitigen Stirnfläche 12 des eine Breite w besitzenden Glasblocks 6 ab. Die Stärke t des Glasblocks 6 ist proportional dem Abstand der waagrechten Buchstabenreihen untereinander, und die Öffnung des Objektivs ist durch diese Blockdicke t bestimmt. Die   beiden sich gegenüberliegenden Stirnflächen 12und 12'müssen   ebenso wie die beiden Hauptflächen 15 des Glasblocks 6 genau parallel und poliert sein. Demgegenüber spielen seine Seitenflächen 58 für die Wirkungsweise keine Rolle und können daher unbearbeitet sein.

   Der in der optischen Achse liegenden quadratischen oder rechteckigen Elementenfläche 5 entspricht also ein Bild   5'auf   der Stirnfläche 12 des Glasblocks 6 ; dieses Bild ist ein "N", da sich die zugehörige Elementenfläche 5 in der N-Reihe der Matrixplatte 2 befindet. Die durch die optische Achse 5-5'des Objektivs 4 und durch die Linie 7-5-9 verlaufende Horizontalebene liegt parallel zu den grossen Flächen 15 des   Glasblocks 6 und schneidet die Matrixplat-   te 2 in der Mitte der waagrechten Reihe der   Buchstaben "N".   



   Wenn somit diese zentrale waagrechte Reihe der Buchstaben "N" der Matrixplatte 2 beleuchtet wird, erscheint auf der Stirnfläche 12 des Glasblocks 6 eine Zeile auf dem Kopf   stehender "N".   Die links vom Punkt 5 befindlichen Buchstaben der Matrix werden rechts von 5'projiziert und umgekehrt, und der   Ab-   stand dieser projizierten Buchstaben zueinander ist ihrem Abstand auf der Matrixplatte proportional. 



   Für die andern waagrechten Buchstabenreihen als die Reihe 7-5-9 wirken die grossen Flächen 15 des Glasblocks 6 als Spiegel, und durch Bemessung ihres Abstands untereinander in Abhängigkeit von der Stärke t des Glasblocks 6 lassen sich die Buchstabcnbilder sämtlicher horizontaler Reihen auf der Stirnfläche 12 

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 ausrichten. Ist das Verhältnis Bild zu Objekt 1 : 1, so entspricht der gegenseitige Abstand der waagrechten Buchstabenreihen auf der Matrix der Stärke t des Glasblocks 6. 



   Wird beispielsweise die waagrechte Reihe der Buchstaben "0" der Matrixplatte beleuchtet, so werden die von ihr ausgehenden Strahlen durch Totalreflexion einmal an der oberen Hauptfläche des Glasblocks 6 reflektiert. Für von   der"P"-Reihe   ausgehende Strahlen finden solche Reflexionen zweimal statt,   u. zw.   eine an der oberen Hauptfläche und eine weitere an der unteren Hauptfläche des Glasblocks 6. Die Strahlen   der"Q"-Reihe   werden drei Reflexionen unterworfen usw. Hieraus folgt, dass die Bilder abwechselnd aufrecht und auf dem Kopfe stehen und dass, um Zeilen mit normal erscheinenden Buchstaben zu erhalten, die Buchstaben auf der Matrix abwechselnd aufrecht und auf dem Kopfe stehen müssen. Fig. l zeigt zwanzig solche Kolonnen mit den Buchstaben des Alphabets, wie die Kolonne 11-13 z. B. zeigt.

   Das 
 EMI2.1 
 weise dargestellt, wie die Zeile "HIGH SPEED RECORDER" erhalten wird. Es sei angenommen, dass für jeden Buchstaben der Matrix hinter derselben jeweils eine einzelne Lichtquelle angeordnet ist, so dass insgesamt 20 x 26 = 520 Lichtquellen vorhanden sind. In Fig. 1 sind die für die Projektion der oben als Beispiel angegebenen Zeile zu beleuchtenden Buchstaben der Matrix eingezeichnet. Beispielsweise wirft der   Buchstabe "I" der   zweiten Kolonne der Matrix sein Bild nach fünf Reflexionen längs der Linie 10 an der Stelle 3 der Stirnfläche 12 des Glasblocks 6. Für den   Buchstaben"G"finden   sieben Reflexionen,   filr"H"   sechs Reflexionen usw., für den vorletzten   Buchstaben "E" längs   der Linie 8 neun Reflexionen und schliesslich für den letzten Buchstaben"R"vier Reflexionen statt.

   Die Durchschüsse des Zeilenbildes auf der Stirnfläche 12 des Glasblocks 6 entsprechen denjenigen Kolonnen, in denen kein Buchstabe belichtet wird. 



   Selbstverständlich können die die Zeile bildenden Buchstaben gleichzeitig oder nacheinander belichtet werden. Es finden Totalreflexionen statt, solange der Winkel der auf die Hauptflächen 15 des Glasblocks 6 auftreffenden Strahlen den dem verwendeten Glas entsprechenden Grenzwert nicht unterschreitet und die Anzahl dieser Reflexionen wenig Einfluss auf die Lichtstärke ausübt. Die Anzahl der in einer einzigen Kolonne unterzubringenden Buchstaben lässt sich durch Verwendung von Gläsern mit grösserem Brechungsindex erhöhen. 



   Die Einrichtung der   Fig. 1   kann als Bildwerfer, der die Bilder auf einer diffundierenden Fläche abbildet, oder zur Erzielung bleibender Bilder verwendet werden, die auf einer in der Nähe oder im Kontakt mit der Stirnfläche 12   befindlichen lichtempfindlichen photographischen. xerographischen oder sonstigen   Fläche erzeugt werden. 



   Fig. 2 und 3 veranschaulichen, wie sich Zeilen grösserer Länge bei grösserer Buchstabenauswahlerhalten lassen. 



   Zwei Matrixplatten 2 und 30, von denen beispielsweise jede   sechzig waagrechte Buchstabenreihei.   besitzt, werden dazu benutzt, um einen Film 54 jeweils über   ein Objektiv 4bzw. 32und einen Glasblock 6   bzw. 34 beiderseits optisch zu bedrucken. Die Kathodenstrahlröhren 16 und 36 dienen als Lichtquelle, die das Strahlenbündel derart richtet, um auf der Fläche des gewählten Buchstabens einen Leuchtfleck oder - punkt entsprechender Abmessungen zu bilden. Jede Matrix kann in mehrere Abschnitte 17, 19 und 21 unterteilt sein, die durch Wände 14 und 24 bzw. 42 und 44 voneinander getrennt sind und von denen jede zwanzig waagrechte Reihen mit zwanzig Buchstaben besitzt, die dem Reflektorblock 6 zugeordnet sind. 



  Die von den Abschnitten 17 und 21 herkommenden Buchstabenbildstrahlen werden mit denjenigen des mittleren Abschnitts 19 durch ein optisches System vereinigt, das aus Prismen 20 und 22 bzw. 38 und 40, Korrekturlinsen 23 und 25 und halbreflektierenden Spiegeln 26 und 28 bzw. 46 und 48 besteht. 



   Die Strahlenbahn in den Prismen 20,22 bzw. 38, 40 kann so bemessen werden, dass die Wegdifferenz der Strahlen der Abschnitte 17 oder 21 gegenüber denjenigen des Mittelabschnitts 19 kompensiert wird. 



   Der lichtempfindliche   Film- oder papierstreifen 54 wird von einer Spule   52 auf eine weitere Spule 50 vorzugsweise fortlaufend bewegt ; seine Verschiebung kann jedoch auch mittels der Förderwalzen 55 und 57 intermettierend erfolgen. 



   Das auf der andern Seite des Film- oder Papierstreifens 54 vorgesehene, das Fassungsvermögen dieser Einrichtung verdoppelnde optische System ist zweckmässig ähnlich oder gleich dem zuvor beschriebenen angeordnet. 



   In Fig. 3 ist das System der Fig. 2 schaubildlich dargestellt. Wie im einzelnen zu sehen ist, sind erfindungsgemäss mehrere Objektive verwendet, um die Zahl der Buchstaben, die in einer Zeile untergegebracht werden können, und somit die Zeilenlänge zu vergrössern. In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind für jede Matrix drei vertikale Bereiche 59,61 und 63 vorgesehen und an beiden Seiten jeweils drei Objektive zugeordnet. Somit sind also sechs Objektive 4,60, 62,32, 64 und 66 beispielsweise vorhanden. 

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   Fig. 4 bringt ein Blockschaltbild der für die Steuerung der Belichtung der Buchstaben für das Ausführungsbeispiels der Fig. 2 und 3 verwendeten Organe. Das Rechteck 86 stellt den Ausgangskreis eines Rech-   ners   oder magnetischen Registrierwerks oder eines sonstigen Speichers dar, der, gewöhnlich in kodierter Form, die Informationen enthält, die man zu einer Zeile zu übertragen wünscht. Das Rechteck 88 ist ein Verbindungsstromkreis und 76 ein   Entschlüsseler,   der die Buchstaben dekodiert. Die von ihm gelieferte Nachricht gelangt zu dem Umformer 72 und dem Stromkreis 74 für die vertikale Ablenkung des Strahlenbündels der   Kathodenstrahlröhre   70. Entsprechend dem betreffenden Buchstaben wandert der Leuchtfleck 71   längseinerZeile (z.

   B. 7-9   der   Fig. 1) und bleibt in   der Kolonne stehen, die durch den Kolonnenwahlstromkreis 78, den Umformer 80 und den Stromkreis 82 für die horizontale Ablenkung der Kathodenstrahlröhre
70 gewählt worden ist. Der Stromkreis 78 besitzt einen Zähler, der den Leuchtfleck von einer zur nächsten Kolonne ablenkt, so dass es nicht notwendig ist, eine vollständige Zeile vor ihrer Projektion zu registrieren. 84 ist eine Spannungsquelle und 90 ein Verzögerungsstromkreis, der über das Schaltelement 92 die   Dauer des Leuchtfleckssteuert. Die   Leuchtfleckdauer kann beispielsweise 100 Mikrosekunden betragen. 



   Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Einrichtung mit einer Lampe 114, die einem Steuerstromkreis 116 zugeordnet ist (Fig. 6), der in einer Schutzröhre enthalten ist. Für jeden Buchstaben der Matrix ist eine solche Lampe vorgesehen, die jeweils in einer Fassung 118 steckt. Zwar ist hiefür eine grosse Anzahl von Lampen notwendig, jedoch ist die Häufigkeit ihrer Verwendung ziemlich gering, und bei dieser Anordnung kann die Geschwindigkeit 500 Zeilen oder mehr pro Sekunde betragen. In dieser Schaltung stellt das Rechteck 100 die Informationsquelle und 102 eine Anschaltstufe dar, die die Koordinaten der zum Aufleuchten zu bringenden Lampe bestimmt und diese über die Schaltelemente 106 und
104 zum Ansprechen bringt.

   Die Beleuchtungslampen selbst sind in Form der Matrix 112 angeordnet. 120 ist die optische Einheit, 122 der lichtempfindliche Film und 124 die Vorrichtung für den Filmtransport. 



  Ein Zähler 108 steuert im geeigneten Moment die Lichtblitze über den Stromkreis 110. 



   Da eine Beleuchtungsdauer von einigen Mikrosekunden pro Buchstabe ausreichend ist und eine gesamte Zeile sich auf einmal projizieren lässt, liegt die Geschwindigkeitsbeschränkung in allererster Linie in der für die Verschiebung des Film von Zeile zu Zeile   benötigten Zeit. Diese   Beschränkung lässt sich durch die Anordnung gemäss Fig. 11 vermeiden. Dort sind die Buchstaben der Matrix in einem von der AblaufgeschwindigKeit des Films abhängigen Winkel angeordnet, und es sei angenommen, dass die Buchstaben nicht mehr Zeile für Zeile, sondern im gleichmässigen Rhythmus projiziert werden. 



   Wenn die Buchstaben wie beispielsweise auf der Matrix der Fig. l senkrecht angeordnet wären, wurde man bei gleichmässigem Ablauf des Films die Darstellung der Fig. 8 erhalten. In dieser Figur stellt die Entfernung d zwischen dem ersten und dem letzten Buchstaben einer Zeile den Ablaufweg des Films in derjenigen Zeit dar, die zwischen der Projektion des ersten Buchstabens"H"und der des letzten Buchstabens"G"verstreicht. Die Zeile würde daher unter einem Winkel   gegenüber einem auf dem Filmrand errichteten Lot geneigt erscheinen. 



   Um die Buchstaben in gewöhnlicher Weise auszurichten, ordnet man die Buchstaben der Matrix derart an, dass ihre Projektion auf eine Zeile in der Darstellung der Fig. 10 erscheint. Die durch den Fuss jedes Buchstabens laufende Grundlinie ist gegenüber den reflektierenden Flächen des Glasblocks in einem Winkel   a : geneigt. Der   in Fig. 11 dargestellte Film 128 ist in einem neigbaren Rahmen 136 angeordnet, der um den Punkt 126 schwenken kann, der dort liegt, wo sich der erste Buchstabe einer beliebigen Zeile abbildet. Der dem Rahmen 136 gegebene Winkel ist also einstellbar und wird durch eine Schraube 138 in der jeweils gewünschten Stellung fixiert. Ein Zeiger 134 gestattet auf der Skala 132 die Ablesung des Winkels, der wie erklärt, durch die Abrollgeschwindigkeit des lichtempfindlichen Films 128 bestimmt ist.

   Auf Grund dieser Anordnung erscheinen die Zeilen gemäss der Darstellung der Fig. 9 trotz der ständigen Bewegung der lichtempfindlichen Bahn. 



   Obwohl Buchstaben unterschiedlicher Breite verwendet werden könnten, werden vorzugsweise Buchstaben mit gleicher Satzbreite wie bei normalen Schreibmaschinen benutzt, so dass bei einer Projektion im regelmässigen Rhythmus der Film zwischen Buchstaben gleichen Abstands vorrückt und somit das Lot der Schriftzeile zum Filmrand gemäss Fig. 9 wiederherstellt. 



   Im Falle der Verwendung von Blitzlichtlampen oder vergleichbaren Mitteln zur Projektion der Buchstaben nimmt selbstverständlich der Winkel   ex entsprechend der   zwischen den Projektionen zweier aufeinanderfolgender Buchstaben verstrichenen Zeit ab, um schliesslich 0 zu erreichen, wenn sämtliche Buchstaben einer Zeile gleichzeitig projiziert werden. 



   Selbstverständlich können an Stelle der   Blitzlampen oder eines Kathodenstrahloszillographen auch   andere Vorrichtungen verwendet werden, die bestimmte Ausschnitte der Buchstabenmatrix zu beleuchten   ge-   statten, beispielsweise Verschlussvorrichtungen. Es sei insbesondere die in jeder Verschlusskolonne erfol- 

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 gende Verwendung von Führungsbahnen für einen Verschluss pro Kolonne erwähnt, wie dies in der franz. 



  Patentschrift   Nt. 1. 107. 540   beschrieben ist. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden als Verschlüsse vorzugsweise Lochkarten verwendet   (Fig. 7). Diese   Lochkarten 186 werden flächig gegen die Matrixplatte, vorzugsweise an deren dem Objektiv zugewandten Seite angelegt und sind mit den zu projizierenden Buchstaben entsprechenden Lochungen 184 ausgestattet. Durch Verwendung dieser Lochkarten und einer gegebenenfalls mit einem mechanischen Verschluss kombinierten gemeinsamen Beleuchtung der Matrix,   z. B.   mittels einer Bogenlampe, lässt sich eine gesamte Zeile auf einmal projizieren. Die Lochungen der Karten sind gemäss den Koordinaten 183 und 185 der Buchstaben der Matrix angeordnet. 



   Ein beachtlicher Vorteil der beschriebenen Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht in der Möglichlichkeit, die eine Zeile entsprechend ihrer Ankunft in einem Speicher setzenden Signale zu registrieren und gleichzeitig und am Ende des   Empfangs einer vollständigen Zeilesamtliche den Matrizen zugeordnetenLicht-   quellen,   u. zw. jeweils einepro Kolonne. in Betrieb zusetzen. Hieraus folgt, dass   die Zeit, während der diese Belichtungsorgane betätigt bleiben können, der Dauer der Registrierung der folgenden Zeile entspricht.

   Beispielsweise bei mit hoher Telegraphiegeschwindigkeitarbeitenden Telegraphenapparaten, bei denen die Übertragungsgeschwindigkeit in der Grössenordnung von 100 Buchstaben pro Sekunde liegt und die für die Zeilen gewählte Länge 25 Buchstaben entspricht, beträgt die zulässige Belichtungszeit 250 Millisekunden. 



  Diese Belichtungszeit ist genügend lang, um verhältnismässig langsam ansprechende lichtempfindliche Bahnen, wie   z. B.   das xerographische Verfahren oder durch Wärmeeinwirlmng sich entwickelnde Filme zu verwenden. 



   Die erfindungsgemäss vorgeschlagene Einrichtung ist auch umgekehrt verwendbar für die Umwandlung gedruckter Texte in kodierte Signale. Fig.   22   stellt in einer der Fig. 1 ähnlichen Ausführungsform eine solche Anwendung gemäss der Erfindung dar. Der Wandler   besitz : eine   Matrixplatte 200, die sämtliche identifizierbare, in Reihen angeordnete und beispielsweise auf lichtundurchlässigem Grund stehende transparente Buchstaben enthält. Zwischen dieser Matrixplatte 200 und einem   Glasblock 204   ist ähnlich der Anordnung der Fig. l ein Objektiv 202 vorgesehen. In dem in Fig. 12 dargestellten Ausführungsbeispiel soll die   Zeile."HIGH   SPEED READER" gelesen werden.

   Das Objektiv 202 kehrt das auf der Stirnfläche 236 des Glasblocks 204 stehende Bild der Zeile um, und durch die beiden reflektierenden Flächen 238 des Glasblocks 204 werden solche Bilder in einer Mehrzahl auf die Fläche der Matrixplatte 200 projiziert. Die Zeile wird auf die Achse x-y ohne Reflexion und auf die waagrechten Reihen 205 und 207, m denen sie auf dem Kopf steht, nach einer Reflexion usw. projiziert. Die am äussersten Rande der Matrixplatte 200 liegenden Zeilen 201 und   203 (Fig. 12)   werden durch Strahlen projiziert, die im Innern des Glasblocks 204 dreizehn Reflexionen unterworfen worden sind. Die projizierten Zeilen stehen somit abwechselnd aufrecht und auf dem Kopfe. Die so erzeugten Zeilenbilder werden mit Gen auf der Matrixplatte 200 angeordneten 
 EMI4.1 
 fizierung auf die Ziffern 0-9 beschränkt ist.

   Der Schirm 201 (Fig. 13, 15, 16) ist somit nur mit Ziffernmatrizen versehen. 



   Jeder eine Matrize enthaltenden Elementarfläche 209 des Schirms 201 der Fig. 15 ist eine Photozelle zugeordnet, die diejenige Lichtmenge anzeigen lässt, die auf diese Matrize auffällt. Hinter jedem Elementarfeld 209 ist eine Kappe 216 angeordnet, um zu vermeiden, dass Streulicht von einer Matrize auf die andere übertragen wird. In Fig. 13 und 14 ist mit 206 das zu lesende Dokument angedeutet. Dieses kann entweder Zeile für Zeile oder fortlaufend durch Treibrolle 208 an der Stirnfläche 236 des Glasblocks 204 vorbeigezogen werden, in deren Nähe es durch eine Führung 210 gehalten wird.   Als Belichtungsoigane   können Projektoren 212 und 214 verwendet werden. Es sei beispielsweise angenommen, dass die zu lesende Zeile 234. 567. 890 lautet.

   Wie bereits erwähnt, erzeugt diese Zeile elf abwechselnd aufrecht und auf dem Kopf stehende Bilder, wie in Fig. 16 dargestellt ist, und es erfolgt ein vollständiges Erlöschen des auf die Matrixplatte fallenden Lichts nur bei denjenigen Photozellen, die hinter den Matrizen angeordnet   s-*, ld,   die die in Fig. 15 schraffierten Felder einnehmen. Die somit kein Licht empfangenden Fotozellen geben über die Stromkreise 220 auf einen Kodierer 222 und gegebenenfalls einen Speicher 224 ein Signal, wobei der benutzte Kode beispielsweise binärer Art sein kann.

   Die Identifizierung der Buchstaben der Zeile kann durch fortlaufende Verschiebung des zu lesenden Dokuments 206 erfolgen, in welchem Falle die Photozellen unwirksam gemacht werden bis auf den Augenblick, in dem sich eine Zelle genau in Ablesestellung befindet, wobei entsprechend den Abmessungen der Buchstaben eine gewisse Toleranz möglich ist, die gleichzeitig ein gewisses Mass an schlechter Zeilenausrichtung zulässt. 



   Die der Fig. 13 ähnliche Fig. 17 zeigt, wie die Lesekapazität durch gleichzeitige Verwendung von drei jeweils fünfundzwanzig Matrizen enthaltenden Matrixplatten 226,228 und 230 erhöht werden kann. 

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 Durch   Benutzung halbdu. rchlässiger Spiegel 234und 232 wird   die zu identifizierende Zeile gleichzeitig auf diese drei Matrixplatten projiziert. 



   Fig. 18 veranschaulicht eine weitere Ausführungsform der Matrizen der Fig. 15. In diesem Falle erfolgt der Vergleich nicht für einen vollständigen Buchstaben, sondern nur Bruchteile desselben. Jeder Buchstabe wird also mit Buchstabenteilen verglichen, und es ist daher möglich, diejenigen Buchstabenteile anzuzeigen, die in dem Satzbild des zu identifizierenden Buchstabens jeweils auftreten. Die durch die Photozellen einer Reihe der Matrixplatte aufgenommenen Informationen werden hiebei an einen in Fig. 14 durch den Kasten 218 dargestellten Identifizierstromkreis übertragen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Bildwerfer, insbesondere zur Projektion von Schriftzeichen, bei dem einer Mehrzahl von in benachbarten Reihen angeordneten Bildstellen optisch zeilenförmig angeordnete zugehörige Bildstellen entsprechen,   u. zw.   jede derselben für die Gesamtheit der Bildstellen der zugeordneter, Reihe, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene (2) der Bildstellenreihen (z.

   B. 11-13) und die Ebene (12) der Zeile die konjugierten Ebenen eines zwischen den beiden Ebenen angeordneten Objektivs (4) sind und ferner zwischen der Ebene der Zeile und dem Objektiv parallel zu dessen optischer Achse   (5-5'), vorzugsweise   in gleichem Abstand zu ihr, zwei einander parallele reflektierende Flächen in einem von der Entfernung zwischen in den Reihen aufeinanderfolgenden Bildstellen abhängigen Abstand zueinander vorgesehen sind und so auf Grund der möglichen vielfachen Reflexionen an diesen beiden Flächen einem an einer der Bildstellen der Zeile vorhandenen Bild optisch eine eine Vielzahl von Bildern umfassende Bildstellenreihe entspricht.

Claims (1)

  1. 2. Bildwerfer zur Darstellung von zu einer Zeile zusammengesetzten Schriftzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ebene (12) des Bildes des Objektivs (4) ein lichtdiffundierender Bildschirm oder eine sonstige eine visuelle. Beobachtung ermöglichende Fläche vorgesehen ist.
    3. Bild werter zur Darstellung von zu einer Zeile zusammengesetzten Schriftzeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ebene (12) des Objektivs (4) eine gegenüber Licht oder sonstiger Strahlenenergie empfindliche Fläche (54) zur laufenden Beschriftung der Zeile vorgesehen ist.
    4. Gerät zum Übertragen kodierter Informationen in zu einer Zeile oder einem Teil einer solchen zusammengestellte lesbare Schriftzeichen von Matrizen auf eine gegenüber Strahlenenergie wie Licht empfindliche Fläche mit einem Bildwerfer gemäss Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder möglichen Schriftzeichenstelle innerhalb der Zeile eine alle Matrizen der auf die betreffende Stelle der Zeile projizierbaren Schriftzeichen umfassende Reihe (11-13) entspricht und ferner ein optisches System mit einem ein Bild der Schriftzeichenmatrizen in die Ebene der strahlenempfindlichen Fläche (12) werfenden Objektiv (4) sowie zwischen letzterem und vorgenannter Fläche zwei einander parallele reflektierende Flächen (15) in einem von der gegenseitigen Entfernung der einzelnen Schriftzeichenmatrizenin ihrer Reihe abhängigen Abstand zueinander vorgesehen sind,
    die somit sämtliche potentiellen Bilder der Schriftzeichenmatrizen einer Reihe auf ein und dieselbe Stelle der Zeile projizieren und daher irgendein Schriftzeichen an jeder beliebigen Stelle der Zeile durch Bestrahlen der entsprechenden Schriftzeichenmatrize gebildet werden kann.
    5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wahl der die Zeile bildenden Schriftzeichen im Takte eines Signalsenders nacheinander erfolgt.
    6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zeile bildenden Schriftzeichen oder eine vorbestimmte Anzahl derselben in einem Speicher gespeichert werden und die Betätigung der die Bestrahlung des in jeder Reihe gewählten Schriftzeichens steuernden Einrichtungen gleichzeitig erfolgt und somit eine ganze Zeile zu einer einzigen Betriebszeit auf die strahlenempfindliche Fläche projiziert werden kann.
    7. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch jeder Schriftzeichenmatrize einzeln zugeordnete, entsprechend der Betriebsgeschwindigkeit des Geräts gewählte Lichtquellen.
    8. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, gekennzeichnet durch eine als alleinige Lichtquelle zur Beleuchtung eines Schriftzeichens pro Reihe dienende Elektronenstrahlröhre (16). deren Steuerstromkreis einen Leuchtfleck pro Reihe in Aufeinanderfolge oder gleichzeitig erzeugt.
    9. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Matrizenreihe ein Verschlussorgan mit mehreren, in vorbestimmter Weise perforierten Platten vorgesehen ist, die durch nach einem festgelegten Kode erfolgende elektrische oder mechanische Steuerung so verschoben werden, dass in der betreffenden Reihe nur eine Schriftzeichenmatrize freigelegt wird.
    10. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtheit der ver- <Desc/Clms Page number 6> schiedenen Matrizenreihen gleichzeitig beleuchtet wird und in den Lichtstrahlengang zur Beschränkung der Beleuchtung auf ein Schriftzeichen pro Reihe ein Schirm (186) gesetzt ist, der somit eine Lochkartensteuerung in der Weise darstellt, dass für jede Zeile bzw. Zeilenabschnitt eine Lochkarte vorgesehen ist.
    11. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis lO, gekennzeichnetdurcheine Zwillingsanordnung, bei der auf beide Seiten der lichtempfindlichen Fläche (54) auf die gleiche Zeile projiziert und so die Kapazität an Schriftzeichen pro Reihe der Matrizen bei gleichen Abmessungen verdoppelt wird.
    12. Bildwerfer bzw. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die parallelen reflektierenden Flächen von den Flächen (15) eines parallelflächigen Glasblocks (6) gebildet sind, die eine Totalreflexion der ihn durchlaufenden Strahlen bewirken.
    13. Bildwerfer bzw. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass für den Glasblock (6) zur Steigerung der Kapazität der Matrizenreihen ein Glas mit einem hohen Brechungsindex verwendet ist.
    14. Bildwerfer bzw. Gerät nach den Ansprüchen l bis 5,7, 8 und 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die lichtempfindliche Fläche (128) gegenüber dem Glasblock (6) geneigt ist und fortlaufend wandert und ferner die Schriftzeichen in einem solchen regelmässigen Takt projiziert werden, dass die zwischen den Projektionen zweier aufeinanderfolgender Schriftzeichen verstreichende Zeit der Zeitspanne entspricht, in der die lichtempfindliche Fläche sich soweit weiterverschoben hat, dass die Schriftzeichen in einem solchen genauen Abstand zueinander abgebildet werden, dass sie auf einer zu den Rändern der lichtempfind lichen Fläche senkrechten Linie wieder aufrecht erscheinen, und ferner die Schriftzeichenmatrizen ebenfalls derart geneigt angeordnet sind,
    dass sie auf einer zum Rand der lichtempfindlichen Fläche senkrech- ten Grundlinie in der betreffenden Zeile aufrecht erscheinen.
    15. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der auf die gleiche Stelle einer Zeile projizierbaren Schriftzeichen durch die Verwendung von mehreren mit dem gleichen Objektiv und demselben Paar reflektierender Parallelflächen zusammenwirkenden Gruppen Schrift- zeichenmatrizenreihen erhöht ist, wobei die Projektion ihrer Schriftzeichen auf die gleiche Stelle der Zeile ddrch Reflexionsorgane (20,22) und mischende halbreflektierende Flächen (26,28) erfolgt und Mittel zur Korrektur des Einflusses der Wegdifferenz der optischen Strahlen wie Glasplatten und Korrekturlinsen (23,25) vorgesehen sind.
    16. Gerät nach den Ansprüchen 1 bis 4,6 bis 8 und 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur fortlaufenden Registrierung der zur Steuerung der Beleuchtung der Schriftzeichenmatrizen (u. zw. eines Schriftzeichens pro Matrizenreihe) bestimmten Signale Speicherelemente sowie Organe zum praktisch gleichzeitigen Ablesen dieser Informationen nach Registrierung einer vollständigen Zeile zur Beleuchtung eines Schriftzeichens pro Reihe vorgesehen sind, wobei diese Beleuchtungsorgane während der gesamten Dauer der Speicherung der nächstfolgenden Zeile betätigt bleiben können.
AT955760A 1959-12-21 1960-12-21 Bildwerfer, insbesondere zur Projektion von Schriftzeichen AT218583B (de)

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