AT218435B - Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Menge von bewegten bzw. strömenden Flüssigkeiten zuzusetzenden Korrosionsinhibitoren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Menge von bewegten bzw. strömenden Flüssigkeiten zuzusetzenden Korrosionsinhibitoren

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  Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Menge von bewegten bzw. strömenden Flüssigkeiten zuzusetzenden
Korrosionsinhibitoren 
 EMI1.1 
 

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 dass ein Öffnen der meist unterirdisch liegenden Kontrollsysteme notwendig ist. 



   Es ist bekannt, dass Potential- und Strommessungen sowie kombinierte Messung dieser beiden elektrischen Grössen für die Korrosionsprüfung eine. ausserordentliche Bedeutung in Wissenschaft und Forschung erlangt haben und in Spezialfällen Anwendung finden. Diese elektrischen Methoden der Korrosionsprüfung haben jedoch bisher nur in einem ganz beschränkten Umfange Eingang in die Praxis der kontinuierlichen Untersuchung von Metallrohrsystemen, die von wässerigen Lösungen durchflossen werden, gefunden. Sie beziehen sich meist auf die Prüfung von Metallen in unbewegten Flüssigkeiten.

   Wo sie für strömende Medien eingesetzt wurden, war eine Deutung der Ergebnisse schwierig oder zweifelhaft, da bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten der Flüssigkeit, wie sie in wasserführenden Systemen auftreten können, infolge nicht geeigneter   Metallelektrodenkombination   oder der Elektrodenzellen selbst, starke Messwertschwankungen auftraten, die einen Vergleich nicht zuliessen.. Weiter fand die Bedeutung des Sauerstoffes oder der Kohlensäure bei der Metallkorrosion wenig Berücksichtigung, da mit offenen Metallelektrodenzellen bei geringen Strömungsgeschwindigkeiten und ohne Berücksichtigung eines Luftabschlusses gearbeitet wurde. 



   Die oben beschriebenen Schwierigkeiten des bekannten Verfahrens werden erfindungsgemäss dadurch überwunden, dass man eine oder mehrere mit Strommessern kombinierte galvanische Zelle (n) in den Flüssigkeitsstrom bzw. einen Nebenstrom davon einsetzt, verschiedene Inhibitormengen, vorzugsweise kontinuierlich, zufügt und auf Grund des jeweils gemessenen Stromes die erforderliche Inhibitormenge ermittelt. 



   Der besondere Vorteil dieses Verfahrens und der zu dessen Durchführung verwendeten Vorrichtung liegt in der einfachen Anwendungsweise derselben und der schnellen und sicheren Auswertung der ermittelten Messwerte. Weiterhin lassen sich bei Einsatz der neuen Vorrichtung die bisher nicht zu umgehenden Kosten der Rohrkontrollen und die Unsicherheit der Wahl und Anwendung der Inhibitoren ausschalten. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung, von der eine beispielsweise   Ausführungsform   in der Zeichnung dargestellt ist, kann in einem handlichen   Metallkasten   oder-koffer untergebracht werden und je nach den Erfordernissen an den verschiedensten Stellen eines Rohrnetzes angeschlossen werden. Die Arbeitsweise der in der Zeichnung schematisch dargestellten Vorrichtung ist wie folgt :
Das Anschlussstück 1 wird mit der Rohrleitung, in der die zu untersuchende Flüssigkeit strömt, über ein entsprechendes Verbindungsstück zusammengeschlossen. Nach dem Öffnen des Absperrventils 2 fliesst die zur Messung erforderliche Flüssigkeitsmenge über das   Reduzierventil 3, dessen Durchflussmesser   4 mit Feineinstellventil in dessen Injektor 5 der Messzelle 6 zu.

   Der Leitungsdruck kann am Manometer 7 und der reduzierte Druck (Arbeitsdruck) am Manometer 8 abgelesen werden. Die Messzelle 6 ist mit zwei Elektroden 6a und 6b der zu untersuchenden Werkstoffe bestückt. Die Elektroden 6a und 6b sind über ein Potentiometer 9 mit den Klemmen eines registrierenden Strommessers 9a verbunden. Bei geschlossenem Injektorsaugventil 10 fliesst der Messzelle unbehandelte Flüssigkeit,   u. zw.   in einem völlig geschlossenen System, zu und der sich ergebende elektrische Strom am Strommesser ist ein Mass (entsprechend des Faraday'schen Gesetzes) für die Korrosion des anodisch geschalteten Metalls. Die Fliessgeschwindigkeiten können durch entsprechende Einstellung am Durchflussmesser 4 variiert werden.

   Soll die Wirkung eines Inhibitors auf den Korrosionsverlauf getestet werden, so kann aus dem Gefäss 11 über den Niveaubehälter 12 und das Messrohr 13 eine entsprechende Menge der Lösung desselben zum Injektor 5 und damit dem zu behandelnden Wasser zugeführt werden. Zu diesem Zweck ist das Saugventil 10 des Injektors zu öffnen. 



  Die Einstellung der Inhibitormenge erfolgt am   Feineinstellventil 14 bei geschlossenem Ablassventil 15   und geschlossenem Injektorsaugventil 10. 



   Während der Eichung der Inhibitormenge kann über das Ablassventil 15 das Niveau im Messrohr 13 eingestellt werden. 



   Der registrierende Strommesser zeichnet im kontinuierlichen Betrieb des   Prüfgeräte   den Verlauf der sich an den Metallelektroden abspielenden Vorgänge auf und es können an Hand der   aufgeschriebenen   Kurven Aussagen über beispielsweise die Grösse der Metallauflösung oder die Bildung von passivierenden Deckschichten gemacht werden. Ferner lassen sich so Angaben über kristalline oder inkristalline Deckschichten machen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Ermittlung der Menge von bewegten bzw. strömenden Flüssigkeiten zuzusetzenden Korrosionsinhibitoren, dadurch gekennzeichnet, dass man eine oder mehrere mit Strommessern kombinierte galvanische Zelle (n) in den Flüssigkeitsstrom bzw. einen Nebenstrom davon einsetzt, verschiedene <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 eine Messvorrichtung (4) zur Messung des Durchflusses, einen regelbaren Flüssigkeitsinjektor (5) zur Einführung der Inhibitorlösung inden zu prüfenden Flüssigkeitsstrom und eine oder mehrere geschlossene galvanische Zelle (n) (6) mit angeschlossenem elektrischem Strommesser, der gegebenenfalls mit einer Registriervorrichtung (9a) ausgestattet ist, enthält.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2 für die Anordnung im Nebenschluss, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein gegebenenfalls mit Hoch- und Niederdruckmanometern (7, 8) versehenes Druckminderventil (3), einen Druckdurchflussmesser (4), eine Vorrichtung (13) zur volumetrischen Messung der zuzusetzenden Inhibitorlösung, ein unter konstantem Druck stehendes Dosiergefäss (12) für diese Lösung und ein Ventil (14), z. B. Nadelventil, am Auslass dieses Gefässes aufweist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Instrumente transportabel, z. B. in einem Koffer, zwecks Durchführung von Feldmessungen, angeordnet sind.
AT172860A 1959-03-06 1960-03-04 Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung der Menge von bewegten bzw. strömenden Flüssigkeiten zuzusetzenden Korrosionsinhibitoren AT218435B (de)

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