AT217774B - Kunststoffwabe mit einem Bienenwachsüberzug - Google Patents
Kunststoffwabe mit einem BienenwachsüberzugInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Kunststoffwabe mit einem Bienenwachsüberzug Der moderne Imker arbeitet mit Kunstwaben. Nach dem gegenwärtigen Stand der Technik sind folgende Arten von Kunstwaben bekannt : a) Platten aus reinem Bienenwachs, mit vorgeprägten dreiteiligen Zellböden und sechseckigen Zellrandansätzen ; sie werden von den Bienen gern angenommen und die Zellen schnell ausgebaut. Diese Kunstwaben aus Bienenwachs, sogenannte Mittelwände, haben aber den Nachteil, dass sie gleich wie die natürlichen Waben leicht brechen, weshalb sie gedrahtet und an den Wabenträgern mittels Wachs angelötet werden müssen ; auch werden sie gerne von den Wachsmotten aufgesucht und von deren Maden häufig zerstört. b) Platten aus Kunststoff, Leichtmetall, Pressstoff oder sonstigem Werkstoff, mit zwei-oder nur einseitig vorgeprägten Zellböden oder mit nur einseitigen, nicht bestiftbaren Tiefzellen von sechseckiger oder anderer Form, wie rund, viereckig od. dgl. und in verschiedenen Farbtönen, wie blau, rot, gelb, grün usw., gehalten, wodurch sich günstige Wirkungen auf den Sammeleifer ergeben sollen. Diese Mittelwände una Tiefzellwaben aus Kunststoff usw. wirken als massige Fremdkörper störend und werden von den Bienen nur ungern angenommen, ausserdem sind Farbtöne im finstem Stockinnern nicht sichtbar, daher zwecklos. c) Platten aus Plastikmaterial, die unter Vermeidung von Zellböden lediglich aus den Seitenwandungen der Zellen bestehen. Diese zusammenbaubaren Vollbau-Kunststoffwaben verfehlen ihren Zweck, denn Kunstwaben sollen von den Bienen möglichst wenig störend empfunden werden und nicht den Wabenbau gänzlich ersetzen. Kunstwaben sollen den Wabenbau anregen, bruchsicher und wiederverwendbar machen, nicht aber den natürlichen Bautrieb hemmen und dadurch den begehrten Reinertrag an Bienenwachs vermindern. Je massiger und gekünstelter die Kunstwaben sind, desto geringer ist ihr Nutzeffekt. Die Bienenzucht und-pflege hat wegen dem allgemeinen grossen Mehrbedarf an Bienen eine grosse Zukunft. Der Bienenhaltung kommt wegen ihres unmittelbaren Nutzens aus Honig und Wachs, noch mehr aber wegen ihres ertragsteigernden Einflusses im Obst-, Ölfrucht- und Samenbau erhöhte Bedeutung zu. Zu einer wirklich wirksamen Förderung ist aber eine Kunstwabe notwendig, durch die bei geringstem Geld-, Material- und Arbeitsaufwand ein grösstmöglicher Nutzeffekt erzielt werden kann. Gemäss der Erfindung kennzeichnet sich daher die mit einem Bienenwachsüberzug versehene Kunststoffwabe dadurch, dass die Zellböden aus insbesondere radial gerichteten Stegen bestehen, die als bienendichter Abschluss ausgebildet sind, wobei letztere vorzugsweise um 1200 versetzt verlaufen und jeweils in einer Ecke des Zellensechseckes ausmünden. Die erfindungsgemässe Ausbildung bietet folgende Vorteile : sie ist im Vergleich zu a) ebenso bienengenehm, dabei bruch- und wachsmottensicher, wiederverwendbar, billiger durch Wachseinsparung und einfacher im Gebrauch ; im Vergleich zu b) und c) bienengenehmer, billiger durch weniger Materialaufwand und praktischer durch bessere Handhabung und mehr Auswertmöglichkeiten. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. 1 stellt ausschnittsweise und im vergrösserten Massstab eine Ansicht eines Wabenstückes, Fig. 2 den Querschnitt des Wabenstückes nach der Linie A - B der Fig. 1 dar. Die beidseitig vertieft liegenden Radialstege 1 dienen als Verspreizungen und bienendichte Begrenzung des ansonsten offenen, von den Bienen auszubauenden Zellengrundes. Die beidseitig erhöht liegenden, Sechsecke 2 bildenden Ränder 3 dienen als Ansatz für die von den Bienen auszubauenden Zellenwände und bilden gleichzeitig eine genügend starke Bewehrung für die von den Bienen vollends ausgebaute Bienenwabe.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Kunststoffwabe mit einem Bienen wachsüberzug, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellböden aus insbesondere radial gerichteten Stegen (1) bestehen, die als bienendichter Abschluss ausgebildet sind, wobei letztere vorzugsweise um 1200 versetzt verlaufen und jeweils in einer Ecke des Zellensechseckes ausmün- den.
Priority Applications (1)
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| AT262160A AT217774B (de) | 1960-04-06 | 1960-04-06 | Kunststoffwabe mit einem Bienenwachsüberzug |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT262160A AT217774B (de) | 1960-04-06 | 1960-04-06 | Kunststoffwabe mit einem Bienenwachsüberzug |
Publications (1)
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| AT217774B true AT217774B (de) | 1961-10-25 |
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ID=3537525
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT262160A AT217774B (de) | 1960-04-06 | 1960-04-06 | Kunststoffwabe mit einem Bienenwachsüberzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT217774B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3182339A (en) * | 1960-08-09 | 1965-05-11 | Ellis Auston Roy | Artificial honeycomb |
| WO2015013774A1 (en) | 2013-07-30 | 2015-02-05 | Ivan Milićević | Hybrid honeycomb for bees |
-
1960
- 1960-04-06 AT AT262160A patent/AT217774B/de active
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