AT217723B - Baummeßzange - Google Patents
BaummeßzangeInfo
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- AT217723B AT217723B AT507759A AT507759A AT217723B AT 217723 B AT217723 B AT 217723B AT 507759 A AT507759 A AT 507759A AT 507759 A AT507759 A AT 507759A AT 217723 B AT217723 B AT 217723B
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/0035—Measuring of dimensions of trees
-
- G—PHYSICS
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- G01B7/00—Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
- G01B7/02—Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness
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- Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Baummesszange In holzverarbeitenden Betrieben, welche Rundholz verkaufen oder angeliefert bekommen, ist es üblich, jeden Stamm mit geeichten Messzangen zu messen, sowie die Länge mit dem Massstab zu bestimmen. Die entsprechenden Durchmesserwerte werden in vorgedruckten Tabellen festgehalten und später mit der Länge als Raummass zur Abrechnung gebracht. Diese Methode ist allgemein eingeführt und vom Standpunkt der Eichbehörde anerkannt. Verschiedene Methoden, wie Eintauchen der Stämme in Wasserbecken und Ablesung der verdrängten Wassermenge oder Wiegen, unter Berücksichtigung des Trockengehaltes, 11 aben zu keinem befriedigenden Ergebnis geführt. Messkluppenmit mechanischer Anzeige des Durchmesse bzw. der Länge mittels Registriertrommeln oder Zählwerken wurden ebenfalls bekannt. Eine andere Methode benützt die Übertragung des Messwertes über ein zugehöriges Relais auf ein Stückzählwerk. Ebenso bemüht man sich in letzter Zeit, Stammdurchmesser und Länge mittels Photozellen festzuhalten, doch fehlt hiebei wiederum die Exaktheit der Messung. Somit sind alle hergebrachten Methoden sehr arbeitsintensiv und damit kostspielig. Zur Vereinfachung und Beschleunigung des gesamten Mess- und Auswertvorganges, unter Berücksichtigung der bisherigen Forderungen des Eich- und Vermessungswesens, wird eine besonders dafür ausgerüstete Messzange vorgeschlagen, welche pro Längeneinheit des Durchmesserwertes automatisch beim Auseinanderschieben der Abtastorgane elektrische Schaltimpulse abgibt, welche von einem entfernt aufgestellten Zählwerk über Kabel entweder als Mass des Durchmessers oder über Umrechnungsorgane als Flächenmass registriert wird. Gleichzeitig wird bei Anlegen der Zange ein der Stammlänge zugeordneter Kontakt betätigt, welcher seinen Wert in Form von Impulsen dem Registrierwerk abgibt. Durchmesser und Stammlänge können nun direkt abgelesen werden oder über Umrechner, wie diese allgemein nach Einführung des digitalen Messsystems bekanntgeworden sind, als Raummass festgehalten werden. Der Vorgang des Messens wird dadurch so vereinfacht, dass die damit beschäftigt Person Stamm für Stamm durch Abtasten und gleichzeitiges Drücken der entsprechenden Längentaste in rascher Folge messen kann. Aufschreibarbeiten sowie. nachträgliche Auswertung durch Abrechnungsbüros können wegfallen, wenn die Apparatur mit Auswertgeräten automatisch läuft. Dadurch ist gegenüber allen bisherigen Messmethoden eine wesentliche Zeitersparnis bei exakter Messwerterfassung möglich und ausserdem die Wirtschaftlichkeit durch Einsparung von Arbeitskräften gewährleistet. Der Messvorgang ist eindeutig so wie bisher mit der Zange festgelegt, die Aufschreibarbeit und Auswertung besorgen, entsprechend der Impulszahl der Messzange, bekannte Zähl- und Registrierwerke. Beim Holzmessen geschieht nun folgendes : Der bewegliche Schenkel a der Messzange wird entsprechend dem Stammdurchmesser verschoben. Die an der Schiene der Messzange pro Teilung angebrachten Zähne oder Kerben b übertragen auf das Kontaktwerk c so viele Impulse, wie sie dem Verschieben des beweglichen Schenkels entsprechen. Gleichzeitig wird ein Umschaltkontakt d in seiner Lage so verändert, dass die Impulse beim Auseinanderschieben in positivem Sinne weitergegeben werden, während beim Zusammenschieben dieselben in negativem Sinne erfolgen, also wiederum ein Abziehen der ursprünglich gegebenen Anzahl von Impulsen bewirken. Dadurch zeigt das Zählwerk bei geschlossener Zange in jedem Falle den Wert Null. Ausserdem sind am beweglichen Zangenteil noch einzelne Druckkontakte angebracht, welche den jeweils üblichen Stammlängen zugeordnet sind. Durch Betätigen einer dieser Tasten e, welche z. B. der Stammlänge 2,3 oder 4 m entspricht, wird auf das Zählwerk über einen Impulsumformer die entsprechende Impulszahl2, 3 oder 4 (m) übertragen und der Durchmesserwert, falls es sich um ein schreibendes Registrierwerk handelt, gleichzeitig mit dem <Desc/Clms Page number 2> Längenwert festgehalten. Zur Übertragung dieser Impulswerte dient ein flexibles, mehradriges Kabel f, welches am beweglichen Zangenteil befestigt ist. Die Zähl- und Auswertgeräte können entfernt an irgendeinem hiefür geeigneten Ort zur Aufstellung kommen und die Messergebnisse registrieren bzw. auswerten. PATENTANSPRÜCHE : 1. Baummesszange zur Messung und Registrierung des Durchmessers von Baumstämmen sowie gegebenenfalls zur Berechnung des Stammvolumens, dadurch gekennzeichnet, dass die Messschiene der Baum- messzange pro Masseinheit je eine Kerbe oder einen Zahn aufweist, welche bei der Verschiebung des beweglichen Schenkels der Zange einen in diesem angeordneten elektrischen Kontakt betätigen, über welchen eine dem Ausmass der Verschiebung dieses Schenkels proportionale Anzahl von elektrischen Impulsen einem von der Messzange getrennt angeordneten Registrier- bzw. Auswertgerät zugeführt werden.
Claims (1)
- 2. Baummesszange nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass im beweglichen Schenkel ein Umschaltkontakt angeordnet ist, der durch Zusammenwirken mit den Zähnen bzw. Kerben der Messschiene je nach der Bewegungsrichtung des Schenkels die elektrischen Impulse positiv oder negativ weiterleitet.3. Baummesszange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an ihr mehrere weitere, voneinander unabhängige elektrische Kontakte vorgesehen sind, die bestimmten Stammlängen zugeordnet sind und bei deren Betätigung dem Registrier- bzw. Auswertgerät ein der Stammlänge eindeutig entsprechendes elektrisches Signal übermittelt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT507759A AT217723B (de) | 1959-07-11 | 1959-07-11 | Baummeßzange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT507759A AT217723B (de) | 1959-07-11 | 1959-07-11 | Baummeßzange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT217723B true AT217723B (de) | 1961-10-25 |
Family
ID=3571654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT507759A AT217723B (de) | 1959-07-11 | 1959-07-11 | Baummeßzange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT217723B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4226024A (en) * | 1978-01-30 | 1980-10-07 | Gerhard Westerberg | Caliper |
-
1959
- 1959-07-11 AT AT507759A patent/AT217723B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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