AT217683B - Bewehrungsunterlage - Google Patents
BewehrungsunterlageInfo
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Description
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Bewehrungsunterlage
Die Erfindung betrifft eine Bewehrungsunterlage in Form eines quadratischen, rechteckigen oder runden Betonklötzchens, das von einem Stück Rödeldraht durchsetzt ist, mit dessen Hilfe das Klötzchen am Bewehrungseisen angebracht werden kann. Betonklötzchen, die zur Stützung und Fixierung der Bewehrungs- eisen in bestimmter Lage bei der Herstellung von Betonbauwerken bzw. Bauwerkteilen, z. B. Betonbalken od. dgl. dienen, wurden zumindest an ihrer nach dem Einbau freibleibenden Oberfläche mit einer auffal- lenden Färbung oder sich stark abhebenden Oberflächenbeschaffenheit oder Körnung versehen.
Auch Zeichen, Marken, Zahlen usw. wurden an der genannten Oberfläche des Klötzchens angebracht, denen Konstruktionsdetails im lnnem. der Stahlbetonkonstruktion bzw. Einzelheiten der Anfertigung entnommen werden können (österr. Patentschrift Nr. 163319 und Nr. 168720).
Die neue Entwicklung des Betonbaues mit vielfach unverputzten SichtMchen macht es mm erforderlich, dass keinerlei äussere Verunstaltung der Sichtflächen durch gefärbte oder sich sonstwie vom umgebenden Beton abhebenden Flächen von Bewehrngsunterlagen eintritt. Anderseits muss eine einwandfreie Fixierung und Markierung der Bewehrungseisen gewährleistet sein.
Erfindungsgemäss wird dieses Problem dadurch gelöst, dass die freibleibende Kontroll-oder sonstige technische Daten aufweisende Auflage-bzw. Standfläche des eingebauten Betonklötzchens durch eine ent- sprechende Ausbildung oder Form der umgebenden Oberfläche des Stahlbetonkonstruktionsteiles angepasst oder anpassbar ist. Dies wird erfindungsgemäss vornehmlich. in den nachstehend angeführten Weisen ausgeführt :
EMI1.1
;walzen - oder kugelförmigen Bewehrungsunterlagen an sich bekannt,'auf das kleinste mögliche Ausmass beschränkt, u. zw. vorzugsweise durch eine bockartige Ausbildung des Klötzchens mit nur schmalen, streifenförmigen Auflagekanten oder nahezu punktförmigen Endflächen einzelner Füsschen erreicht wird.
Diese Klötzchenflächen heben sich von der Oberfläche des umgebenden Betons praktisch nicht ab. Wird diese Massnahme durch eine entsprechende Anpassung des Klötzchenbetons an den umgebenden Beton, durch gleiches Mischungsverhältnis, gleiche Zuschlagstoffe oder Färbung usw. ergänzt, so bleibt die Klötzchen-' fläche trotz eingeprägter Zeichen od. dgl. unsichtbar.
Um die an sich kleinen Klötzchenflächen dennoch nach der Fertigstellung des Bauwerkes bzw. Bauelementes leicht auffinden zu können, ist erfindungsgemäss die Anbringung von lösbaren Marken aus Metall, Kunststoff oder anderem geeigneten Stoff vorgesehen. Diese Marken sind mit geeigneten Ausnehmungen, besonders geformtem Rand od. dgl. versehen, in die man, zwecks Abnahme der Marke. mit einem spitzen Werkzeug od. dgl. eingreifen kann. Die Marken sind auch. als Kopf nagel-oder schraubenförmiger Elemente ausgebildet und können vom im Klötzchen steckenden Schaft, der nur aus einem dünnen. Draht oder Streifen besteht, abgedreht oder abgesprengt werden.
Eine weitere Ausführung des Erfindungsgegenstandes sieht das Überziehen der freien Klätzchenftiche mit einer später ablösbaren. Schicht in Form einer Folie aus Papier, Kunststoff, u. dgl. vor. Die Schicht Ist mit einem lösbaren Klebestoff bzw. mit einem solchen versehen, der ein Abziehen der Schicht zulässt. Für Klötzchen die kugelig, walzenförmig oder sonstwie rund sind, hat die Schicht oder Folie Bandform und' ist fortlaufend mit den gleichen Markierungen, Zeichen usw. versehen. Dieses Band wird längs eines Um- fanges (bei Zylinderform des Klötzchens) oder eines Meridianes (bei Kugelform) auf das Klötzchen aufgebracht, so dass in jeder Lage des Klötzchens stets ein Bandabschnitt mit den erforderlichen Marken usw.
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an der Auflagestelle freiliegt.
Schliesslich ist erfindungsgemäss die Ausgestaltung des Betonklötzchens als architektonisches Gestaltungselement vorgesehen. Das Klötzchen ist zu diesem Zweck nach Gestalt, Farbe, Oberflächenbeschaffenheit usw. so ausgebildet, dass es im fertigen Bauwerk bestimmte architektonische Effekte bewirkt und so einen Bestandteil des Bauwerkes oder Bauelementes bildet.
In der Zeichnung sind die wesentlichsten Ausführungen, des Erfindungsgegenstandes schaubildlich dargestellt.
Die Fig. 1 - 4 zeigen bockartig ausgebildete Klötzchen, wobei in Fig. 4 auch noch die Zeichen oder Marken in der Standfläche der Ftisschen angedeutet sind. Die Zeichen usw. sind hier in die Fusschenfläche eingeprägt, aufgedruckt od. dgl.
Fig. 5 zeigt eine lösbare Marke aus Kunststoff od. dgl., die mittels eines nicht sichtbaren, dünnen Ansatzes im Klötzchen sitzt. Das Klötzchen hat hier einen einzigen in eine Kante auslaufenden. Fuss. Die Marke hat hier auch den Zweck das Klötzchen auf ihr aufstellen zu können.
Die Fig. 6 und 7 zeigen ein kugelige bzw. zylindrisches Klötzchen mit einer bandförmigen Folie, die die in Frage kommenden Daten in fortlaufender Folge aufgedruckt oder aufgeprägt hat. In Fig. 6 verläuft das Band längs eines Meridians, in Fig. 7 längs eines Umfanges. Es ist ersichtlich, dass immer ein Abschnitt des Bandes an der Auflagestelle sein muss.
Die Fig. 8, 9 zeigen Beispiele für die Ausbildung des Klötzchens als architektonisches Gestaltungselement. Die in Fig. 8,9 dargestellten architektonischen Formen sind noch in ihrer Farbe, Oberflächenbeschaffenheit usw. dem gewünschten Effekt entsprechend angepasst. Die Zeichen oder Marken zur Kennzeichnung der Bewehrung usw. sind hier in ornamentaler Form angebracht oder durch Omamentelemente zum Ausdruck gebracht, soferne sie nicht ohnehin völlig unauffällig sind.
Die Erfindung Ist jedoch auf die beschriebenen unddargestelltenausführungsbeispiele beschränkt, sondern erstreckt sich auf jede Art der Anpassung oder Anpassbarkeit der Klötzchen bzw. deren freibleibenden Fläche an die Oberfläche des umgebenden Betons.
PATENTANSPRÜCHE:.
1. Bewehrungsunterlage, bestehend aus einem von Rödeldraht durchsetzten Beionklötzchen beliebiger Querschnittsform, dadurch gekennzeichnet, dass die freibleibende, Kontroll- und/oder sonstige technische Daten aufweisende Auflage-bzw. Standfläche des eingebauten Betonklötzchens durch eine entsprechende Ausbildung und/oder Form der-umgebenden Oberfläche angepasst oder anpassbar ist.
Claims (1)
- 2. Bewehrungsunterlage nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die freibleibenden Flächen, d. h. dieAuflage-bzw. Standfläche des Betonklötzchens In an sich bekannter Weise möglichst klein gehalten ist, wobei das Klötzchen vorzugsweise eine bockanige Gestalt hat und auf Füssen oder Stützkanten mit kleiner Standfläche ruht.3. Bewehrungsunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freibleibenden Flächen des eingebauten Betonklötzchens mit Kontroll- und/oder sonstigen Daten aufweisenden Marken versehen sind, die später ablösbar sind.4. Bewehrungsunterlage- nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Marken den Kopf nageloder schraubenartiger Elemente bilden, die aus dem Klötzchen entfernbar sind.5. Bewehrungsunterlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage-bzw. Standflä- che des Betonklötzchens mit einer nach erfolgtem Einbau lösbaren Schicht versehen ist, welche die zur Kontrolle der Herstellung erforderlichen sowie sonstigen technischen Daten oder Zeichen aufweist.6. Bewehrungsunterlage nach den-Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagebzw. Standfläche des Betonklötzchens mit einer die Kontroll-und sonstige technische Daten erhaltenden, später lösbaren streifenförmigen Folie aus geeignetem Material (z. B. Papier. Kunststoff u. dgl. mit lösbarer : Klebstoffschicht) versehen ist.7. Bewehrungsunterlage nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei kugeliger oder scheibenförmiger Ausbildung des Betonklötzchens eine streifen-bzw. bandförmige Folie vorgesehen EMI2.1 lung aufweist und längs des Umfanges oaer einer Meridianlinie des Klötzchens verläuft.8.'Bewehrungsunterlage nach den Ansprüchen 1 bis 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Stand- bzw.Auf1. agefl che des Betonklötzchens nach Form und/oder Farbe als architektonisches Gestaltungselement ausgebildet ist.
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