AT217654B - Zwischensteg für aufblasbare Hohlkörper - Google Patents

Zwischensteg für aufblasbare Hohlkörper

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AT217654B
AT217654B AT325160A AT325160A AT217654B AT 217654 B AT217654 B AT 217654B AT 325160 A AT325160 A AT 325160A AT 325160 A AT325160 A AT 325160A AT 217654 B AT217654 B AT 217654B
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AT
Austria
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intermediate web
fabric
coating
hollow body
seams
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Application number
AT325160A
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English (en)
Inventor
Anneliese Draschler
Original Assignee
Semperit Ag
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Description


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  Zwischensteg für aufblasbare Hohlkörper 
Aufblasbare Hohlkörper    aus'Gummiplatten,   Kunststoffolien oder mit Kunststoff bzw. Gummi einseitig oder beiderseitig beschichteten Geweben sind zur Erzielung der im aufgeblasenen Zustand gewünschten Gestalt mit inneren Zwischenstegen versehen, um ihre Aufblähung zu begrenzen. Solche Stege werden soweit als möglich mit den Wänden des Hohlkörpers ebenso wie diese untereinander durch Verschweissen mittels Druck und Wärme verbunden. Sofern diese Stege nur zur Formhaltung des aufgeblasenen Gebildes dienen und den Innenraum nicht abdichtend unterteilen müssen, können sie vor ihren Schnittpunkten mit den   Aussennähten   des Hohlkörpers enden, so dass dort gleichzeitig die Luftdurchtrittsöffnung innerhalb des Hohlkörpers frei bleibt. 



   Wenn aber ein solcher Zwischensteg zugleich auch den Hohlraum in zwei getrennte Kammern abdichtend unterteilen soll, dann bereitet das Weiterführen des Steges bis in den Schnitt mit den Aussenwandnähten nur bei gewebelosen Materialien, also z. B. Gummiplatten oder Kunststoffolien, keine besonderen Schwierigkeiten, Die geringen Schwierigkeiten, die sich dabei aus der Verdickung an den Schnittstellen mit den Aussennähten ergeben, sind nicht schwer zu überwinden, weil das ganze Material in der Schweisshitze plastisch wird. 



   Falls jedoch ein Zwischensteg aus einem   gewebehaltigen   Material, also einem gummierten Gewebe oder insbesondere aus einem mit Kunststoff beschichteten Gewebe besteht, dann darf dieses nicht bis in die Aussennaht der Hohlkörperwände reichen, weil die Aussennähte an diesen Stellen undicht wären bzw. sich bei einseitig beschichteten Geweben überhaupt nicht schliessen lassen. Wenn nämlich ein Gewebe durch die Aussennaht nach aussen reicht, dann wirkt es wie ein Docht, der Luft von innen nach aussen durchsickern lässt.

   Wenn ein Zwischensteg aus einseitig beschichtetem Gewebe zum Verschweissen der Aussennähte im flachliegenden Zustand aller Wände zusammengefaltet wird, dann wird zwischen den einander zugewendeten, nicht beschichteten Seiten seines Gewebes überhaupt keine Verschweissung eintreten und die Naht dort offen bleiben.'
Um diesen Mangel zu beheben, besteht gemäss der Erfindung der Zwischensteg, der also eine abdichtende Trennwand zwischen benachbarten Kammern des Hohlkörpers bilden soll, an seinen in die ihn schneidenden Nähte reichenden Enden gänzlich aus gleichzeitig mit der Beschichtung der Aussenwände verschweissbarem Material. Selbstverständlich muss er an sich luftdicht sein. Wenn also ein Trägergewebe aus nicht schweissbarem Material, z.

   B. natürlichen Fasern, oder aus solchen Fasern besteht, die erst bei höheren Temperaturen als die Wandbeschichtung schweissbar   wären, dann   werden die Enden des Trennsteges erfindungsgemäss aus trägerlosem, mit der Wandbeschichtung verschweissbarem Material, wie einer Kautschukplatte oder einer Kunststoffolie hergestellt, die an die Beschichtung des mittleren Gewebeteils des Zwischensteges angeschweisst oder angeklebt ist. Dabei können die trägerlosen Endstücke des Zwischensteges zweckmässig so kurz sein, dass sie von den durch das Aufblasen des Hohlkörpers herrührenden Zugkräften der Aussenwände nicht belastet werden und nur allfällige Druckunterschiede zwischen den benachbarten Kammern des Hohlkörpers aufzunehmen haben.

   Das Weglassen des Trägergewebes an diesen kurzen Endes des Zwischensteges bewirkt daher keine Schwächung der Festigkeit oder Sicherheit des ganzen Hohlkörpers. 



   Falls das Trägergewebe des Zwischensteges aus Fasern besteht, die gleichzeitig mit dem Beschichtungsmaterial verschweisst werden können, dann könnte der Zwischensteg auch an seinen Enden dieses ver- 

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 schweissbare Gewebe aufweisen. Aber die Aussennähte würden in diesem Fall durch das Übereinanderliegen von vier statt zwei Geweben sehr verdickt und es bestünde die Gefahr, dass an den Übergangsstellen Undichtheiten auftreten. Deswegen empfiehlt es sich auch in diesem Fall das Weglassen des Trägergewebes an den Enden des Zwischensteges und die Anordnung von trägerlosen Platten bzw. Folien aus verschweissbarem Material an diesen Enden. 



   Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. 



  In dieser zeigt die Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Teil eines aufblasbaren Hohlkörpers im flachliegenden Zustand, wobei die obenliegende Aussenwand durchsichtig gedacht ist, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Hohlkörper entlang des Zwischensteges nach der Linie   IN - IL   der Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt quer zum Zwischensteg nach der Linie III - III der Fig. 1 und Fig. 4 ebenso nach der Linie IV - IV der Fig. 1. 



   Die Wände des aufblasbaren Hohlkörpers sind im Querschnitt mit doppelten Linien dargestellt : die gestrichelte Linie soll das Trägergewebe und die voll ausgezogene Linie dessen luftdichte Beschichtung vorstellen. Die Aussenwände 1 und 2 des Hohlkörpers sind in den Aussennähten 3 und 4 miteinander ver-   bunden.   Dabei sind natürlich ihre Beschichtungen einander zugewendet. In den Fig.   1, 3 und 4 ist der   Hohlkörper nach oben und unten nicht begrenzt sondern abgerissen dargestellt, so dass die Nähte, welche die Aussennähte 3 und 4 abdichtend miteinander verbinden, nicht abgebildet sind. 



   Der Zwischensteg 5 soll ebenso wie die Aussenwände aus einseitig mit Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, beschichtetem Gewebe bestehen. Durch den Zwischensteg 5 soll der Hohlraum des Hohlkörpers in zwei Kammern 10 und 11 luftdicht unterteilt werden. Im entlüfteten Zustand liegt der Zwischensteg 5 in der Mitte längsgefaltet flach, wie aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, wobei sich seine mit den Aussenwänden 1 und 2 durch ihre Beschichtungen verschweissten Ränder ungefähr decken. Es ist aber vorteilhaft, diese Schweissnähte 6 und 7 etwa um ihre eigene Breite gegeneinander zu versetzen, wie aus den Figuren ersichtlich ist, damit sie an den Kreuzungsstellen mit den Aussennähten 3 und 4 nicht übereinander zu liegen kommen.

   In. der Zeichnung wurde die   erfindungsgemässe   Ausbildung der Enden des Zwischensteges 5 nur bei dem in den Fig. 1 und 2 links liegenden Ende des Steges, also bei der Aussennaht 3 vorgenommen, während am rechten Ende gezeigt wird, welche Folgen die Belassung des Trägergewebes bis in die Naht 4 hinein hätte. Auf dieser Seite liegen nämlich die beiden Gewebeoberflächen des zusammengefalteten Zwischensteges 5 ohne zwischenliegende Beschichtung aufeinander, so dass sich dort die Aussennaht 4 in zwei getrennte Nähte spalten würde, die jeweils nur die Beschichtung einer Aussenwand mit der zugewendeten Beschichtung des Zwischensteges verbinden würden. Die Aussennaht 4 bliebe daher dort zwischen den Gewebeflächen des Zwischensteges auf eine Länge gleich der halben Breite des Zwischensteges 5 offen und die Kammer 11 könnte nicht aufgeblasen werden.

   Selbst wenn man als Abhilfe die Gewebeseite des Zwischensteges am Ende auf die Breite der Aussennaht 4 oder etwas breiter durch Auftragen von Kunststoff mittels Lösung oder Paste oder Aufschweissen von Folie örtlich beschichten würde, so würde doch durch das Gewebe wie durch einen Docht Luft hinaussickern können und die Kammer 11 wäre nicht vollkommen dicht. 



   Auf der linken Seite hingegen ist das Ende des Zwischensteges 5 als Kunststoffolie 8 ausgebildet, die mit der Beschichtung des übrigen Teils des Zwischensteges durch eine Klebe- oder Schweissnaht 9 abdichtend verbunden ist. Der Rand dieser Folie ist natürlich, wie aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, in gleicher Weise wie der übrige Rand des Zwischensteges mit der inneren Beschichtung der Aussenwände 1 und 2 verschweisst. 



   Der erfindungsgemässe Zwischensteg kann auch in der Weise hergestellt werden, dass ein Gewebestück von der um die Endstücke 8 verminderten Länge des Zwischensteges mit einer verschweissbaren Folie oder Platte aus Kunststoff, Gummi od. dgl. von der erforderlichen Gesamtlänge des Zwischensteges, das also an den Enden 8 über das Gewebe hinausragt, durch Verschweissen, Aufkleben od. dgl. belegt wird. 



   Die linke   Aussenl1aht   3 verbindet nun die innenliegenden Beschichtungen der Aussenwände 1 und 2 und die beiden aufeinanderliegenden Hälften der Folie 8 durch eine durchgehende Verschweissung, die einwandfrei dicht sein kann, weil innerhalb derselben kein Gewebe liegt und die geringe Verdickung durch die in der Schweisshitze plastisch werdende Folie auch an den Übergangsstellen keine Gefahr bildet. 



   Es ist   zweckmässig, die   Länge der Verlängerungsfolie 8, gemessen zwischen den Nähten 3 und 9, kleiner oder höchstens gleich der zusammengefalteten Breite des Zwischensteges zu machen, weil dann die Folie 8 im aufgeblasenen Zustand des Hohlkörpers keine die Aussenwände 1 und 2 zusammenhaltende Zugkraft aufzunehmen hat, da eine solche Kraft erst in einer von der Aussennaht gemessenen Entfernung auftritt, die grösser oder wenigstens gleich der halben Breite des Zwischensteges 5 ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Zwischensteg für aufblasbare Hohlkörper aus mit Kunststoff, Gummi od. dgl. beschichteten Geweben, dadurch gekennzeichnet, dass er an seinen in die ihn schneidenden Nähte (3, 4) reichenden Enden (8) gänzlich aus gleichzeitig mit der Beschichtung der Aussenwände (1, 2) des Hohlkörpers verschweissbarem Material besteht.
    2. Zwischensteg nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass seine Enden (8) aus einer an die Beschichtung seines Gewebeteils angeschweissten oder angeklebten Folie oder Platte aus Kunststoff, Gummi od. dgl. bestehen.
    3. Zwischensteg nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass seine Enden (8) aus den trägerlos über seinen Gewebeteil hinausragenden Enden der Folie oder Platte bestehen, die als Beschichtung dieses Gewebes dient.
    4. Zwischensteg nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge seiner gänzlich aus verschweissbarem Material bestehenden Enden (8) kleiner oder höchstens gleich seiner halben Breite ist.
AT325160A 1960-04-29 1960-04-29 Zwischensteg für aufblasbare Hohlkörper AT217654B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2946564A1 (de) * 1978-11-20 1980-05-29 Goodrich Co B F Verfahren zur herstellung eines aufblasbaren notschwimmsacks

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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