AT217110B - Verfahren zur Fixierung der Enden thermoplastischer Kunststoffrohre an Stirnwänden - Google Patents
Verfahren zur Fixierung der Enden thermoplastischer Kunststoffrohre an StirnwändenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Fixierung der Enden thermoplastischer Kunststoffrohre an Stirnwänden EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> die Form einer halben Ringwulst besitzt, übergeht. Nach Aufsetzen des auf geeignete Weise erhitzten Werkzeuges 5, auf das über die Wand 2 vorstehende Rohrende la, erwärmt und deformiert sich dieses Ende fortschreitend unter der Wirkung des gegen dieses Ende drückenden Werkzeuges, bis das Rohrende schliesslich als Ganzes die Ausnehmung 5b ausfüllt. Ist dieser Zustand erreicht, so wird das Werkzeug 5, unter Aufrechterhaltung des Druckes auf das Rohrende la, gekühlt, z. B. mittels eines Wasserstrahl, bis es ohne die Gefahr von Rückdeformationen des Flansches 4, von diesem abgenommen werden kann. Das vorstehende Rohrende la muss, wie ersichtlich, so viel Material enthalten, als die Ausnehmung 5b aufzunehmen vermag. Etwa überschüssiges Material tritt radial aus und bildet zwischen der Platte 2 und der Unterseite des Werkzeuges 5 eine ringscheibenförmige Materialansammlung, welche abgeschnitten oder an Ort und Stelle belassen werden kann. Man könnte eine solche Scheibe, die jedoch nicht fixierende Wirkung hat, etwa zwecks Vergrösserung der Kriechwege, auch absichtlich hervorbringen und ihr irgendeine Profilierung verleihen. Das Werkzeug 5 wird während seines Gebrauches zweckmässig mittels einer Zange gehalten. Das erfindungsgemässe Verfahren ähnelt, oberflächlich betrachtet, einem Warmnietvorgang, doch bestehen zwischen diesem und dem vorliegenden Verfahren folgende wesentliche Unterschiede : Das Rohrende wird durch das döperähnliche Werkzeug 5 erwärmt und nicht für sich allein, was bedeutet, dass die Wärmekapazität dieses Werkzeuges gross genug sein muss, um diese Erwärmung durchführen zu können, unter Bedachtnahme auf den Umstand, dass Überhitzungen des Rohrendes vermieden werden müssen, und dass eine zu grosse Wärmeaufnahme eine Wärmevergeudung vorstellt. Die endgültige Festigkeit erhält die "Nietverbindung" nicht durch einen Schrumpfungsvorgang des Rohrendes 1 sondern durch Erstarren des in weichplastischen Zustande gebrachten Rohrendes, was unter Aufrechterhaltung des "Nietdruckes"bei gleichzeitiger Kühlung des "Döpers" erfolgt. Es versteht sich, dass die vorliegende Erfindung nicht auf Kunststoffrohre beschränkt ist, die zur Verlegung elektrischer Leitungen dienen, sondern immer dort mit Vorteil angewendet werden kann, wo es darauf ankommt, ein Rohr aus thermoplastischem Kunststoff in einer Stirnwand zu fixieren, wobei übri - gens auch noch der Vorteil hervorzuheben ist, dass der in weichplastischen Zustand gebrachte Kunststoff sich vollkommen dicht an etwaige Unebenheiten und Rauhigkeiten der Stirnwandoberfläche anlegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Fixierung der Enden thermoplastischer Kunststoffrohre an Stirnwänden, dadurch gekennzeichnet, dass das über die Stirnwand (2) vorstehende Rohrende (la) mittels eines heissen, döperähnlichen, einen zentrierenden Mittelansatz (5a) sowie eine konzentrisch dazu angeordnete rinnenförmige Ausnehmung (5b) aufweisenden Werkzeuges (5) bis zur plastischen Verformbarkeit erwärmt, im warmen Zustande mit einer Umbördelung (4) versehen und letztere anschliessend, durch Abkühlen des in Arbeitsendstellung gehaltenen Werkzeuges (5) verfestigt wird.
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| AT361360A AT217110B (de) | 1960-05-12 | 1960-05-12 | Verfahren zur Fixierung der Enden thermoplastischer Kunststoffrohre an Stirnwänden |
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1960
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