AT216689B - Vorrichtung zum Ausbringen von diskontinuierlich gegossenen Strängen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausbringen von diskontinuierlich gegossenen Strängen

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  Vorrichtung zum Ausbringen von diskontinuierlich gegossenen Strängen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausbringen von in einer Stranggussanlage diskontinuierlich in vertikaler Richtung mit Hilfe eines die unteren Enden der Stränge während des Giessens stützenden Giesstisches gegossenen Strängen, in der diese gleichzeitig angehoben und in eine im wesentlichen horizontale Lage umgelegt werden. 



   Eine derartige Vorrichtung ist bereits bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die Stränge nach beendetem Guss von einer in horizontaler Richtung verfahrbaren Haltevorrichtung erfasst, aus der Giessrichtung und damit dem Hubweg des Giesstisches herausgefahren und dann einzeln von Aufnehmern übernommen, welche ihrerseits jeweils mit dem aufgenommenen Strang angehoben und in eine im wesentlichen horizontale Lage umgelegt werden. Diese bekannte Vorrichtung erfordert wegen der Notwendigkeit einer seitlichen Bewegung der gegossenen Stränge eine grosse Grundfläche, was besonders dann nachteilig ist, wenn der Giesstisch sich beim Giessen in eine Grube absenkt, wie dies bei Giesshallen von verhältnismässig geringer Höhe häufig vorkommt.

   Ausserdem sind bei der bekannten Vorrichtung zwei voneinander getrennte, selbständige Antriebe erforderlich, nämlich einerseits der Antrieb für den Giesstisch und anderseits der Antrieb für die Bewegung des Aufnehmers in vertikaler Richtung. 



   Die Erfindung bezweckt in erster Linie die Beseitigung der vorstehend geschilderten Nachteile und die Vereinfachung der gesamten Vorrichtung. Bei einer Vorrichtung der angegebenen Art besteht die Erfindung demgemäss in erster Linie darin, dass auf dem mittels eines Antriebes heb-und senkbaren Giesstisch eine der Anzahl der gleichzeitig gegossenen Stränge gleiche Anzahl von Halterungen, die ein Schwenken der Stränge in vertikaler Ebene um deren untere Enden ermöglichen und deren Abgleiten von dem Giesstisch verhindern, angeordnet ist und dass ein Stützträger für die Stränge vorgesehen ist, dessen unteres Ende an dem Giesstisch angelenkt ist und dessen oberes Ende in einer derart geformten Führungsbahn verläuft,

   dass der Stützträger beim Hochfahren des Giesstisches von der bei dessen abgesenkter Stellung im wesentlichen vertikalen Lage in eine im wesentlichen horizontale Lage zwangsläufig bewegt wird. Diese Vorrichtung benötigt nur einen einzigen Antrieb, der die Heb- und Senkbewegungen des Giesstisches bewirkt und damit nicht nur die Stützung der Stränge während des Giessens sondern auch das Ausbringen der Stränge bewerkstelligt. Dieser Antrieb ist vorzugsweise als hydraulischer Antrieb auszubilden. Da bei der erfindungsgemässen Vorrichtung die gegossenen Stränge auch nicht in der vertikalen Lage, in der sie entstehen, horizontal bewegt zu werden brauchen, ist auch nur ein sehr geringer Raumbedarf gegeben. 



   Besonders vorteilhaft ist eine derartige Ausgestaltung der erfindungsgemässen Vorrichtung, bei der die Halterungen als gelenkige Anfahrstücke ausgebildet sind. Ferner ist es zweckmässig, den Stützträger mit quer verlaufenden Rollen zu versehen, so dass die gegossenen Stränge in Richtung des Stützträgers leicht so weit vorbewegt werden können, dass die Stränge dann nach seitwärts abgenommen oder abgeworfen werden können.

   Um das Vorrollen der gegossenen Stränge längs des   Stützträger   ohne einen besonderen Antrieb bewerkstelligen zu können, ist ferner eine solche Ausbildung der erfindungsgemässen Vorrichtung zweckmässig, dass der Hubweg des Giesstisches derart bemessen ist, dass der   Stützträger   bei höchster Stellung   des Giesstisches eine von   dem an diesem angelenkten Ende zum andern Ende geneigte Lage einnimmt. 



  Vorteilhafterweise ist der Stützträger an seinem oberen Ende mit mindestens einem Lagerbock versehen, 

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 an dem mittels einer Achse eine Führungsrolle gelagert ist, die in der Führungsbahn läuft. 



   Das Lösen der   gegossenen Stränge   von dem schwenkenden Teil des   gelenkigen Anfahrstückes wird   zweckmassigerweise dadurch bewirkt, dass an diesem Teil des Anfahrstückes ein beweglicher Abdrücker angeordnet ist. Dieser dient zum Lösen der beim Giessen entstehenden und hief auch erforderlichen Verbindung zwischen dem schwenkenden Teil des gelenkigen Anfahrstückes und dem Strang selbst. Der Abdrücker kann sowohl von Hand, als auch mittels einer besonderen Vorrichtung, als auch autom atisch durch die erfindungsgemässe Vorrichtung selbst betätigt werden.

   Im letzteren Falle ist   zweckmässig an dem     Stützträger   im Bereich des an dem Giesstisch angelenkten Endes eine Klaue befestigt, die mit dem beweglichen Abdrücker derart zusammenwirkt, dass bei Erreichen einer etwa horizontalen Lage des Stützträgers der Abdrücker zum Lösen der Stränge bewegt wird. In besonders einfacher Weise geschieht dies derart, dass der Abdrücker als in den schwenkenden Teil des Anfahrstückes verschieblicher Bolzen ausgebildet ist und dieser und der schwenkende Teil des Anfahrstückes mit Ausnehmungen derart versehen sind, dass die Klaue, durch die Ausnehmung in dem schwenkenden Teil des Anfahrstückes hindurchgreifend, mit einer Flanke der Ausnehmung in dem Bolzen zum Lösen der Stränge zusammenwirkt.

   Der verschiebliche Bolzen kann dabei sowohl mittig wie auch aussermittig in dem schwenkenden Teil des gelenkigen Anfahrstückes gelagert sein. Der Verschiebeweg des Bolzens in seiner Lagerung ist zweckmässigerweise durch einen Stift, eine Schraube oder ähnliche Mittel nach beiden Richtungen begrenzt. 



   Um eine besonders gute und zuverlässige Verbindung zwischendemschwentenden Teil des Anfahr stückes und dem Strang zu erhalten, ist es vorteilhaft, das obere Ende des schwenkenden Teiles des Anfahrstückes mit beim Beginn des Giessens sich mit Gussmaterial füllenden Eindrehungen, Bohrungen od. dgl. zu versehen. Besonders vorteilhaft ist es dabei, eine zentrale Eindrehung und einige von dieser ausgehende Bohrungen geringen Durchmessers am oberen Ende des schwenkenden Teiles des Anfahrstückes vorzusehen. 



   Damit die Stränge, insbesondere bei einem Vorrollen in Richtung des Stützträgers immer die gleiche Lage einnehmen, um nach seitwärts abgenommen oder abgeworfen zu werden, ist es   zweckmässig,   einen gegebenenfalls entsprechend der jeweiligen Länge der Stränge verstellbaren Anschlag für die oberen Enden der Stränge anzuordnen, u. zw. vor dem oberen Ende des   Stützträgers   bei dessen horizontaler Lage auf dem Fundament od.   dgl.,   z. B. einer Stahlkonstruktion. 



   Für das Abnehmen oder Abwerfen der Stränge von dem   Stützträger,   nachdem dieser seine horizontale Lage erreicht hat, ist vorzugsweise ein den   Stützträger   in dieser Lage überstreichender Strangdrücker vorzugsweise seitwärts auf dem Fundament   od. dgl.   angeordnet. An die Stelle des Strangdrückers kann auch ein Strangkipper treten, der entweder   an dem Stützträger   selbst oder in diesen eingreifend auf dem Fundament   od. dgl.   angeordnet ist. 



   Mit der Bewegung des Giesstisches kann schliesslich erfindungsgemäss ein Auslöser für den Strangdrükker bzw. Strangkipper derart gekoppelt sein, dass der Strangdrücker bzw. Strangkipper in Tätigkeit tritt, wenn der Stützträger die horizontale Lage eingenommen hat. Insbesondere, wenn die gegossenen   Strän-   ge auf dem   Stützträger   infolge ihres Eigengewichtes ein Stück weit vorrollen sollen und zu diesem Zweck der Giesstisch mit dem angelenkten Stützträger beim Hochfahren über die horizontale Lage des Stützträgers bis in eine geneigte Lage hochgefahren werden soll, ist es zweckmässig, automatisch zu verhindern, dass der Strangdrücker bzw.

   Strangkipper bereits in Tätigkeit tritt, wenn der Giesstisch mit dem angelenkten   Stützträger   beim Hochfahren erstmalig eine solche Stellung erreicht, bei der der Stützträger horizontal liegt. Dies kann erfindungsgemäss dadurch erreicht werden, dass der Auslöser mit einem Relais derart verbunden ist, dass der Strangdrücker nur in Tätigkeit tritt, wenn die oberen Enden der Stränge an dem Anschlag anliegen. 



   Die Sicherheit des Betriebes der   erfindungsgemässen   Anlage und deren Arbeitsgeschwindigkeit kann schliesslich erfindungsgemäss noch dadurch gesteigert werden, dass neben dem Hubweg des Giesstisches am Fundament od. dgl. eine das Anlehnen der Stränge an den Stützträger bewirkende   Stossvorrichtung   vorgesehen ist. 



   Insbesondere, wenn bei der   erfindungsgemässen   Vorrichtung auch noch der Antrieb für den Strangdrücker bzw.   Strangkipper eingespart   werden soll, ist es besonders vorteilhaft, die Rollen des Stützträgers zur Abwurf-bzw. Abnahmeseite für die Stränge geneigt oder konisch verjüngt auszubilden. Wenn bei einer derartigen Ausbildung der Rollen die   erfindungsgemässe Vorrichtung   auch noch derart ausgebildet ist, dass beim Hochfahren des Giesstisches der Stützträger über die horizontale Lage hinaus bis in eine geneigte Lage angehoben werden kann, ergibt sich in dieser Lage ein Abrollen der Stränge von dem Stützträger in schräger Richtung, etwa in Richtung der Diagonalen des   Stützträgers.   



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung kann insgesamt   zweckmässigenleise   so ausgebildet sein, dass die 

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 eigentliche Stranggussanlage, insbesondere die Kokille bzw. die Kokillen und die diese tragenden Teile,   z. B.   ein Wagen, in dem die Kokille bzw. die Kokillen eingesetzt sind, in der Giessstellung verbleiben können, während die Stränge ausgebracht werden. Zu diesem Zweck muss insbesondere die Führungsbahn für das obere Ende des Stützträgers eine geeignete Form haben und eine zweckentsprechende Lage zu den andern Teilen der Anlage aufweisen. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist gleichermassen für   ein"und mehrsträngig   arbeitende Stranggussanlagen geeignet. Besonders vorteilhaft ist ihre Anwendung jedoch bei   mehrsträngigen   Anlagen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt, Fig. 3 eine Draufsicht und Fig. 4 eine Einzelheit in vergrössertem Massstab, teilweise in Seitenansicht, teilweise im Schnitt. 



   In der Grube ist der Giesstisch 1 mittels des hydraulischen. Zylinders 2 in vertikaler Richtung auf-und abbewegbar. Auf dem Giesstisch sind drei gelenkige   Anfahrstücke   3 lösbar mittels Verschraubung befe-   stigt. Die gelenkigenAnfahrstücke   3 sind derart ausgebildet, dass der schwenkende Teil nur in einer Richtung relativ zu dem eingeschraubten Teil schwenken kann. Die in vertikaler Richtung diskontinuierlich gegossenen drei Stränge 4 werden nach beendetem Guss durch die an der einen Wand der Grube angeordnete Umstossvorrichtung 5 gegen den Stützträger 6 gelehnt, wobei der schwenkende Teil des gelenkigen Anfahrstückes 3 um einen geringen Winkel geschwenkt wird. Der Stützträger 6 ist mit seinem unteren Ende 9 an dem Giesstisch 1 angelenkt. 



   An dem oberen Ende 10 des   Stützträgers   6 befinden sich zwei Lagerböcke 11, welche je eine Achse 12 und darauf eine drehbare Führungsrolle 13 tragen. Die Führungsrollen 13 laufen in der aus zwei Führungsschienen 14 bestehenden Führungsbahn. In dem Stützträger 6 sind vier Rollen 17 drehbar gelagert. 



   Das obere Ende des schwenkenden Teiles des gelenkigen Anfahrstückes 3 (Fig. 4) ist mit einer zentralen Eindrehung und einigen von dieser ausgehenden Bohrungen versehen. In einer Bohrung des schwenkenden Teiles des gelenkigen Anfahrstückes 3 ist ferner ein Bolzen 22 mittig längsverschiebbar gelagert. Die Verschiebbarkeit des Bolzens 22 ist durch einen in eine Nut im Bolzen 22 eingreifenden Stift nach beiden Richtungen begrenzt.

   In dem schwenkenden Teil des gelenkigen Anfahrstückes 3 und dem Bolzen 22 befinden sich Ausnehmungen, wobei die Ausnehmung in dem schwenkenden Teil des gelenkigen Anfahrstückes 3 ein Hindurchgreifen der in der Nähe des unteren Endes 9 des   Stützträgers   6 an diesem befestigte Klaue 16 zu der Ausnehmung in dem Bolzen 22 ermöglicht, und die schräge Flanke der Klaue 16 mit der einen Flanke der Ausnehmung in dem Bolzen 22 derart zusammenwirkt, dass der Bolzen 22 aus dem Grund der Eindrehung in dem schwenkenden Teil des Anfahrstückes 3 heraustritt, sobald infolge des Hochfahrens des Giesstisches 1 der Stützträger 6 eine etwa horizontale Lage eingenommen hat (Fig. l, Stellung 15 des Giesstisches 1 und Fig. 4).

   Beim Giessen der Stränge füllen sich die Eindrehungen in den schwenkenden Enden der gelenkigen Anfahrstücke 3, die von diesen ausgehenden Bohrungen und das vordere Ende der in der Eindrehung mündenden Bohrung, in der der Bolzen 22 verschiebbar ist, mit Gussmaterial. Das Ende des Bolzens 22 drückt bei Verschiebung infolge Eingreifens der Klaue 16 auf das vorstehende Ende 8 des Stranges 4. Durch die Bewegung des Bolzens 22 werden die in den von der Eindrehung ausgehenden Bohrungen beim Giessen entstandenen Stifte 7 abgebrochen. 



   Um die Stränge 4 ohne besonderen Antrieb in Richtung des Stützträgers 6 von dem gelenkigen Anfahrstück 3 wegzubewegen, wird der Giesstisch 1 in eine erhöhte Stellung hochgefahren, in welcher der Stützträger 6 eine geneigte Lage einnimmt (Stellung 19 des Giesstisches   1).   Die Stränge 4 rollen infolge ihres Eigengewichts längs des Stützträgers 6 auf den Rollen 17 bis zu dem auf dem Boden der Giesshalle angeordneten Anschlag 18. Nach Erreichen dieser Stellung werden die Stränge 4 von dem Strangdrücker 20 erfasst und auf das Bett 21 abgeschoben, von dem aus die Stränge 4 abtransportiert werden können. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Ausbringen von in einer Stranggussanlage diskontinuierlich in vertikaler Richtung mit Hilfe eines die unteren Enden der Stränge während des Giessens stützenden Giesstisches gegossenen Strängen, in der diese gleichzeitig angehoben und in eine im wesentlichen horizontale Lage umgelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem mittels eines Antriebes (2) heb-und senkbaren Giesstisch (1) eine der Anzahl der gleichzeitig gegossenen Stränge (4) gleiche Anzahl von Halterungen (3), die ein Schwenken der Stränge (4) in vertikaler Ebene um deren untere Enden ermöglichen und deren Abgleiten von dem Giesstisch (1) verhindern, angeordnet ist und dass ein Stützträger (6) für die Stränge (4) vorgese- <Desc/Clms Page number 4> hen ist,
    dessen unteres Ende an dem Giesstisch (1) angelenkt ist und dessen oberes Ende in einer derart geformten Führungsbahn (14) läuft, dass der Stützträger (6) beim Hochfahren des Giesstisches (1) von der bei dessen abgesenkter Stellung im wesentlichen vertikaler Lage in eine im wesentlichen horizontale Lage zwangsläufig bewegt wird.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen als gelenkige An- fahrstücke (3) ausgebildet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger (6) mit quer verlaufenden Rollen (17) versehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubweg des Giesstisches (1) derart bemessen ist, dass der Stützträger (6) bei höchster Stellung (19) des Giesstisches (1) eine von dem an diesem angelenkten Ende zum andern Ende geneigte Lage einnimmt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützträger (6) an seinem oberen Ende mit mindestens einem Lagerbock (11) versehen ist, an dem mittels einer Achse (12) eine Führungsrolle (13) gelagert ist, die in der Führungsbahn (14) läuft.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem schwenkenden Teil des gelenkigen Anfahrstückes (3) ein beweglicher Abdrücker (22) für das Lösen der gegossenen Stränge (4) von diesem Teil des Anfahrstückes (3) angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Stützträger (6) im Bereich des an dem Giesstisch (1) angelenkten Endes eine Klaue (16) befestigt ist, die mit dem beweglichen Abdrücker (22) derart zusammenwirkt, dass bei Erreichen einer etwa horizontalen Lage des Stützträgers (6) der Abdrücker (22) zum Lösen der Stränge (4) bewegt wird.
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdrücker als in dem schwenkenden Teil des Anfahrstückes (3) verschieblicher Bolzen (22) ausgebildet ist und dieser und der schwenkende Teil des Anfahrstückes (3) mit Ausnehmungen derart versehen sind, dass die Klaue (16), durch die Ausnehmung in dem schwenkenden Teil des Anfahrstückes (3) hindurchgreifend, mit einer Flanke der Ausnehmung in dem Bolzen (22) zum Lösen der Stränge (4) zusammenwirkt.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis. 8, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des schwenkenden Teiles des Anfahrstückes (3) mit beim Beginn des Giessens sich mit Gussmaterial füllenden Eindrehungen, Bohrungen od. dgl. versehen ist.
    10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein gegebenenfalls entsprechend der jeweiligen Länge der Stränge (4) verstellbarer Anschlag (18) für die oberen Enden der Srränge (4) auf dem Fundament oder dem Gerüst der Vorrichtung vor dem oberen Ende des Stützträgers (6) bei dessen horizontaler Lage angeordnet ist.
    11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Stützträger (6) in seiner horizontalen Lage überstreichender Strangdrücker (20) vorzugsweise seitwärts auf dem Fundament oder dem Gerüst der Vorrichtung derart angeordnet ist, dass die Stränge (4) von dem Stützträger (6) abgeworfen werden.
    12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abwerfen der Stränge (4) von dem Stützträger (6) ein Strangkipper vorgesehen ist, der entweder an dem Stützträger (6) oder in diesen eingreifend auf dem Fundament oder dem Gerüst der Vorrichtung angeordnet ist.
    13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Hubweg des Giesstisches (1) an dem Fundament oder dem Gerüst der Vorrichtung eine das Anlehnen der Stränge (4) an den Stützträger (6) bewirkende Stossvorrichtung (5) vorgesehen ist.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 13, dadurch gekennzeich'iet, dass die Rollen (17) des Stützträgers (6) zur Abwurfseite für die Stränge (4) geneigt oder konisch verjüngt sind.
AT212360A 1959-04-24 1960-03-19 Vorrichtung zum Ausbringen von diskontinuierlich gegossenen Strängen AT216689B (de)

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