AT216634B - Tunnelbeleuchtungsregelung - Google Patents

Tunnelbeleuchtungsregelung

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AT216634B
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AT
Austria
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lighting control
tunnel lighting
tunnel
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photocell
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AT468560A
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Robert J W Dipl Ing Kuehnel
Original Assignee
Robert J W Dipl Ing Kuehnel
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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tunnelbeleuchtungsregelung 
 EMI1.1 
 pegel im Tunnel der   Beleuchtungsstärke   im Freien anzupassen. Die einfachste Anpassung erfolgt durch   stufenweises Zu- bzw. Abschalten. von. Beleuchtungsgruppen in. Abhängigkeit   des Tageslichtes durch Däm-   merungsschalter.   



   Wegen des besseren Wirkungsgrades verwendet man heute oft Leuchtstofflampen für   Tunnelbeleuch-   tungen. Um störende   Lichtreflexe   zu vermeiden, ordnet man diese Lampen in geschlossenen   Lichtbändem   an. Beim stufenweisen   Abschalten lässtsichdie Auflösung   des   Lichtbandes   in Lichtpunkt nicht vermeiden, deshalb ist man seit Kurzem dazu. übergegangen, die Helligkeit des Lichtbandes in Abhängigkeit vom Ta-   geslicht zu steuern.

   Einerbestimmten photoelektrischgemessenen Helligkeit im Fielen isteine bestimm-    te Stellung eines elektrischen, elektronischen oder transduktorischen   Beleuchtungsstellen zugeordnet,   der somit die Helligkeit der Tunnelbeleuchtung in Abhängigkeit der Tageshelligkeit verstellt, ohne die tatsächlichen Beleuchtungsstärken im Tunnel zu prüfen. 



   Diese Einrichtungen haben den Nachteil, dass die tatsächliche Beleuchtungsstärke von verschiedenen Betriebsbedingungen abhängig ist und somit nicht den geforderten Bedingungen für solche Anlagen voll entspricht. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, um die Nachteile einer derartigen Steuerung zu vermeiden, nicht nur die Tageslichtstärke, sondern auch die Helligkeit der künstlichen Beleuchtung im Tunnel zu 
 EMI1.2 
 entsprechendes Verhältnis zu setzen und mit deren Hilfe die Beleuchtung elektrisch, elektronisch, trans-   duktorisch   oder auf andere Weise zu regeln. 



   Eine derartige erfindungsgemässe Regelung bringt folgende Vorteile :
1. Störgrössen, wie Netzunter- oder- überspannung oder die verminderte Helligkeit der Lichtquellen durch Alterung, Verschmutzung oder Änderung der Umgebungstemperatur, vor allem bei Leuchtstofflampen, bringen keine unerwünschte Helligkeitsänderung im Tunnel, da sie durch die Regelung sofort ausgeregelt werden. 



   2. Selbst der Ausfall einer Netzphase und dadurch der Ausfall eines Drittels   der Beleuchtungsanlage   bewirkt keine Verringerung des jeweils nötigen Tunnelbeleuchtungswertes, da die verbleibenden Phasen selbsttätig auf einen höheren Wert geregelt werden, sofeme Vorsorge getragen wird, dass der photoelektrische Istwertgeber gleichzeitig Licht von Lichtquellen jeder Phase erhält. 



   Eine Schaltung der erfindungsgemässen Regelung zeigt die Zeichnung. Die Wirkungsweise dieser Schaltung ist folgende : Eine Erhöhung des Tageslichtpegels bewirkt einen grösseren Photozellenstrom durch 
 EMI1.3 
 chenden Brückenzweiges. 



   Überschreitet die dadurch entstehende   BrUckenausgangsspannung   den am   Potentiometer"Totwert   heller" eingestellten Wert, so legt die Schaltröhre V5 die Zeitstufe an Spannung. 



   Nach Ablauf   der eingestellten Verzögerungszeit zündet   das Thyratron V7 und erregt das Relais R. Der 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 die Tunnelbeleuchtung auf heller steuert. Die Erhöhung der Tunnelbeleuchtung bewirkt über die Photozelle Ph2 im Aufnehmer "Regelgrösse" und Impedanzwandlerstufe V2 mittels der Röhre V4 eine   Nachstim-   mung der Brücke. Bei Überschreitung des Totwertes schaltet die Röhre V5 die Zeitstufe ab. Das Relais R wird entregt und das Stellglied stillgesetzt. 



   Eine analoge Wirkung tritt bei Verringerung des Tageslichtes über die andere   Schalt-und Zeitstufe   auf, wodurch die Tunnelbeleuchtung auf dunkler geregelt wird. 



   Auch jede Störgrösse, welche die Helligkeit der Tunnelbeleuchtung beeinflusst, wird. wie oben beschrieben, ausgeregelt. 



   Mit dem Potentiometer "Brückenabgleich" kann die Brücke erstmalig abgeglichen werden. Zur Anzeige des Betriebszustandes dienen die beiden Glimmlampen G. 



   Um den angeschlossenen Helligkeitsregler zu entlasten, wird dieser bei voller Helligkeit überbrückt. 



  Der dabei auftretende Helligkeitssprung würde als Störgrösse in die Regelung eingehen. Um dies zu verhindern, wird in diesem Zeitpunkt durch den "Helligkeitssprungabgleich" die Ausgangsspanming des Auf-   nehmers"Regelgrösse"im   gleichen Mass herabgesetzt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Tunnelbeleuchtungsregelung, dadurch gekennzeichnet, dass die photoelektrisch gemessene Tageslichthelligkeit als   Führungsgrösse   und die photoelektrisch gemessene Helligkeit der künstlichen Beleuchtung als Regelgrösse in eine Regelschaltung so eingeführt werden, dass unabhängig von allen   Störgrössen   die Tunnelhelligkeit in einem bestimmten Verhältnis zur Tageslichthelligkeit erhalten bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Tunnelbeleuchtungsregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die photoelektrischen Geber im Tunnel die Beleuchtungsstärke verschiedener Lichtquellengruppen, die z. B. an verschiedenen Phasen eines mehrphasigen Netzes angeschlossen sind,gleichzeltig überwachen und die Regelung dadurch imstande ist, selbst bei Ausfall eines Teiles der Beleuchtungsanlage,die Helliglteit auf den richtigen Wert zu regeln.
    3. Tunnelbeleuchtungsregelung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Verstärker eventuell getrennten Lichtaufnehmer als Überlastungsschutz für die Photozellen einen so grossen Photozellen-Arbeitswiderstand W haben, dass die Photozellen knapp über dem Steuerbereich. in die Sättigung gefahren werden, so dass auch bei den grössten Helligkeitswerten der erlaubte Photozellenstrom nicht überschritten wird.
    4. Tunnelbeleuchtungsregelung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Photozellenstufen unmittelbar auf Impedanzwandlerstufen wirken, welche den sehr hochohmigen Ausgangswiderstand der Photozellenstufe auf einen, dem Verbindungskabel angepassten, niederohmigen Wert transformieren, 5. Tunnelbeleuchtungsregelung nach den Ansprüchen 1bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- EMI2.1 auf einer ganz symmetrisch aufgebautenan ein Verstellglied weitergibt, bis die Abweichung ausgeregelt ist, das Brückengleichgewicht wieder erreicht ist und die elektronische Schaltstufe und die elektronische Zeitstufe entregt werden.
    6 Tunnelbeleuchtungsregelung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schaltung eine Einrichtung, bestehend aus einem Potentiometer und einem Hilfskontakt, vorhanden ist, welche es ge- EMI2.2
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