AT216053B - Kabelanschlußdose für Dipolantennen - Google Patents

Kabelanschlußdose für Dipolantennen

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AT216053B
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AT
Austria
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cable
cover
junction box
dipole
box according
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Application number
AT251160A
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English (en)
Inventor
Otto Dipl Phys Saupe
Helmut Ing Eberspaecher
Original Assignee
Hirschmann Radiotechnik
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Description


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Bei Dipolantennen sind mit einem Deckel verschliessbare Kabelanschlussdosen bekannt, in denen das Geräteanschlusskabel witterungsgeschützt an dem Dipol angeschlossen wird. Bei diesen bekannten Dosen sind die Anschlussmittel in dem fest am Dipol angebrachten Dosenteil untergebracht, der auch Raum und Befestigungsteile aufweist, um wahlweise zusätzliche Bauteile anzubringen. 



   Bei einer andern bekannten Antenne ist am Deckel einer an einem Tragmast befestigten Kabelanschlussdose ein Faltdipol angebracht, der beim Befestigen des Deckels auf der Dose leitend mit dem Anschlusskabel verbunden wird. 



   Weiterhin ist bei Dipolantennen eine mit einem Deckel verschliessbare Kabelanschlussdose mit zwei herausragenden Laschen bekannt, die an den Dipolenden angeschraubt werden. 



   Die Erfindung besteht nun darin, dass bei einer Kabelanschlussdose für Dipolantennen, in der das Ge-   räteanschlusskabel witterungsgeschtitzt   an den Dipol anzuschliessen ist und die Dose oder der Deckel Montageteile trägt, Klemmen zum Kabelanschluss nicht wie bisher an dem mit dem Dipol verbundenen Dosenteil, sondern am losen Deckel angebracht sind und die leitende Verbindung zwischen dem Dipol und dem Kabel hergestellt wird, wenn der lose Deckel an dem fest am Dipol angebrachten Dosenteil befestigt wird. 



   Das wichtigste Anwendungsgebiet der Erfindung sind Empfangsantennen für Rundfunk und Fernsehen. 



  Weil diese Antennen in der Regel an schwer zugänglichen Stellen auf dem Dach, an der Dachrinne oder am Fenster angebracht werden, ist es sehr wichtig, dass sie möglichst gut zu montieren sind. Durch die erfindungsgemässe Kabelanschlussdose wird die Montage der Antennen erleichtert. Die Antennen werden ohneAnschlusskabel und ohne losen Deckel der Anschlussdose montiert. Das Kabel wird an den Deckel angeschlossen und dann braucht nur noch der Deckel auf dem fest mit dem Dipol verbundenen Dosenteil befestigt zu werden. 



   Bei Antennen, deren fest mit dem Dipol verbundener Dosenteil die Kabelanschlussklemmen enthält, müssen dagegen in vielen Fällen die Kabelanschlüsse an den schlecht zugänglichen Montagestellen hergestellt werden, weil es häufig gar nicht oder nur schwer möglich ist, die ganze Antenne mit vorher angeschlossenem Kabel zu montieren. 



   Die bekannte, als Ganzes abnehmbare Kabelanschlussdose kann zwar auch mit angeschlossenem Kabel nachträglich an der bereits montierten Antenne angebracht werden. Dabei sind aber die freiliegenden Kontakt- und Befestigungsschrauben nachteilig, weil sie den Witterungseinflüssen viel stärker ausgesetzt sind als in der Anschlussdose geschützt liegende Verbindungen. 



   , Deshalb korrodieren diese Verschraubungen viel   stärker.   und schneller. Dadurch können die leitenden Verbindungen zwischen dem Dipol und dem Kabel unterbrochen werden oder die Schrauben lassen sich nach einiger Zeit nicht mehr lösen, so dass bei einer   Überprüfung   oder Reparatur,   z. B.   zum Auswechseln eines beschädigten Kabels, doch wieder das Kabel selbst an den schwer zugänglichen Stellen abgetrennt und angeschlossen werden muss. 



   Da die erfindungsgemässe Kabelanschlussdose in bekannter Weise aus Isolierstoff hergestellt wird, kann sie zugleich als isolierender Befestigungsteil für den Dipol dienen, was bei der als Ganzes abnehmbaren Anschlussdose nicht möglich ist. 

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   Der Deckel der erfindungsgemässen Kabelanschlussdose weist zweckmässig Raum und Befestigungsteile auf, um wahlweise zusätzliche Bauteile, vor allem Bauteile mit elektrischer Funktion anzubringen. Soweit solche Zusätze nicht in allen, sondern nur in bestimmten Anwendungsfällen der Antenne benötigt werden, wie z. B. Symmetrierglieder zum Anschluss von Koaxialkabeln statt symmetrischer Kabel, können sie ebenfalls fest in Deckel der erfindungsgemässen Anschlussdose eingebaut werden. Im Bedarfsfall ist dann der mit der Antenne gelieferte Deckel gegen den Deckel mit dem erforderlichen Zusatz auszutauschen. Da die Herstellkosten des Deckels niedrig sind, spielt es keine Rolle, dass dabei ein Deckel übrigbleibt.

   Bei geschicktem Aufbau schützt der Deckel die darin eingesetzten elektrischen Teile, wie Spulen, Kondensatoren usw. vollkommen vor jeder denkbaren Beschädigung (vor allem bei der Montage), während für die bisher bekannten Kabelanschlussdosen Zusätze verwendet werden, deren Einzelteile frei und ungeschützt auf einer Platte angebracht sind. 



   Zweckmässig wird bei der erfindungsgemässen Kabelanschlussdose die leitende Verbindung zwischen dem Dipol und dem Kabel über Schrauben hergestellt, mit denen zugleich der lose Deckel an dem fest am Dipol angebrachten Dosenteil befestigt wird. Man kann aber auch den Deckel z. B. in bekannter Weise ohne Schrauben mit Rasten oder sonstigen formschlüssig ineinandergreifenden Teilen am andern Dosenteil befestigen und die leitende Verbindung zwischenDipol und Kabel über Federn herstellen. Vorteilhaft weisen der lose Deckel und der fest am Dipol angebrachte Dosenteil einander gegenüberliegende Klemmflächen und/oder Stege auf, zwischen denen Anschlusskabel zwecks Zugentlastung der Anschlussstellen der Kabeladern eingeklemmt werden. 



   Da es aber nicht möglich ist, gleichzeitig an den Zugentlastungsstellen und an den Kontaktstellen zwischen dem Deckel und dem andern Dosenteil eine zuverlässige und ausreichende Klemmwirkung zu erzielen, muss man bei dieser Ausgestaltung Kontaktfedern vorsehen, um die leitende Verbindung zwischen dem Deckel und dem Kabel herzustellen, wenn der lose Deckel an dem fest am Dipol angebrachten Dosenteil befestigt wird. 



   Durch weitere Massnahmen werden die erfindungsgemässen Dosen so ausgestaltet, dass die Anschlussteile im Doseninneren gegen den Zutritt von Regen und Feuchtigkeit geschützt sind. 



   Erfindungsgemäss wird zum wasserdichten Abschluss der Dose eine konische Mantelfläche des Deckels durch Anziehen von dessen Befestigungsschrauben ringsherum gegen eine dazu passende Fläche am Mantel des Dosenteiles gezogen. DerDosenteil und/oder der Deckel sind dabei aus einem in einem   solchenMasse   elastischen Isolierstoff hergestellt, dass die konischen   Dichtflächen   so weit nachgeben, dass die Befestigungsschrauben des Deckels zum Herstellen eines Klemmkontaktes fest gegen die Gegengewindeteile gezogen werden können. 



   Es ist vorteilhaft, die leitende Verbindung zwischen dem Dipol und den Kabelanschlussstellen am Deckel durch Kontaktfedern herzustellen, die zu einem Klemmkontakt zusammengezogen werden können. 



  Dadurch wird erreicht, dass ein zuverlässiger Kontakt zwischen den Dipolenden und den Kabelanschlussklemmen im Dosendeckel auch dann bereits hergestellt ist, wenn die Befestigungsschrauben des Deckels nicht ganz festgezogen werden sollten. 



   Um einen vollkommen wasserdichten Abschluss der Dose zu erreichen, sind zweckmässig an den Stellen des Dosenteiles und des Deckels, die zum Durchführen von Kontakt- oder Befestigungsteilen durchbrochen sind, diese Kontakt- oder Befestigungsteile mindestens auf der Aussenseite der Dose mit so gro- ssen Flächen an der Dosenwandung angepresst, dass die Durchbrüche infolge der Elastizität des Dosenmaterials gegen das Eindringen von Wasser abgedichtet sind. Vorteilhaft sind dabei als Verbindung der Anschlussteile im Doseninneren und der Dipolenden, die aussen an der Dose vorzugsweise schwenkbar befestigt sind, jeweils zwei Metallaschen mit durch diese Laschen und die Dosenwandung hindurchgeführten Nieten oder Schrauben innen bzw. aussen gegen die Dosenwandung gepresst. 



   Bei einer zweckmässigen Ausgestaltung der erfindungsgemässen Kabelanschlussdose sind Dipolenden mit Kreisquerschnitt zwischen je zwei halbzylindrischen Blechen festgespannt. An einem dieser beiden Bleche befindet sich an einem Ende die Kontaktlasche, die an der Dosenwandung befestigt ist und am andern Ende ein Bügel, der einen Tragsteg an der Anschlussdose umgreift. Durch die beiden Halbzylinderbleche, das Dipolende und den Tragsteg ist eine Schraube hindurchgeführt, mit der diese Teile zusammengespannt werden, wenn die Schraube in ein Gewinde geschraubt wird, das sich in dem den Tragsteg umgreifenden Bügel befindet. Auf diese Weise sind die beiden Dipolenden schwenkbar an der Kabelanschlussdose befestigt. Dabei ist eine gut leitende Verbindung zu den Kabelanschlussklemmen in der Dose hergestellt, die auch im Freien auf die Dauer guten Kontakt gewährleistet. 



   Eine weitere   vorteilhafte Ausgestaltung der Kabelanschlussdose   besteht darin, dass am Deckel ein Kabeleinführungsstutzen angebracht ist, dessen Achse auf der Dipolachse senkrecht steht. Über das freie Ende 

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 des   Kabeleinführungsstutzens   ist eine elastische Knickschutztülle gezogen, deren längerer Teil gegen die Stutzenachse um zirka   450.   abgebogen ist. Die erfindungsgemässe Kabelanschlussdose ist für Antennen bestimmt, die wahlweise so montiert werden können, dass die Dipole entweder senkrecht oder waagrecht   stehen. Die Kabelknickschutztülle   kann auf dem Kabeleinführungsstutzen so gedreht werden, dass das Kabel in beiden Antennenlagen schräg nach unten weggeführt wird. 



   Zweckmässig ist das freie Ende des   Kabeleinführungsstutzens   aussen und das darüber geschobene Ende der Knickschutztülle innen quadratisch geformt, so dass die elastische Tülle in zueinander senkrechten Lagen einrastet, wenn sie auf dem Stutzenende gedreht wird. 



   Zur Zugentlastung der Anschlüsse der Kabeladern ist eine Schraube aus Isolierstoff vorteilhaft, die von der Innenseite des Deckels her in den Einführungsstutzen gedreht wird und das Kabel gegen die gegenüberliegende Stutzenwandung presst. 



   Bei abgeschirmten Kabeln ist zweckmässig eine leitende Verbindung zwischen dem Abschirmmantel des Kabels und dem Antennenträger herzustellen, an dem die Kabelanschlussdose befestigt ist. Der Antennenträger ist über. den Antennenmast leitend mit Erde verbunden. Zu diesem Zweck dient nach einem weiteren Erfindungsgedanken ein Metallbügel, der die Zugentlastungsschraube umgreift und in zwei Führungsnuten lose eingesetzt ist, die in das Gegengewinde der Zugentlastungsschraube eingestochen sind. 



  Dieser Metallbügel wird beim Eindrehen der Zugentlastungsschraube gegen den Abschirmmantel des Kabels gedrückt. Seine Schenkel liegen dabei federnd an Metallaschen an, die in die Führungsnuten eingesetzt sind. Diese Metallaschen sind in irgendeiner Weise leitend mit dem Antennenträger und Erde verbunden. Die Verbindung zwischen dem Abschirmmantel des Kabels und Erde kann noch dadurch verbessert werden, dass die Schenkel des Metallbügels beim Eindrehen der Zugentlastungsschraube durch einen konischen Ansatz an deren Kopf gegen die In die FUhrungsnuten eingesetzten Metallaschen gepresst werden. 



   Als besonders zweckmässiger Anschluss fUr die Kabeladern wird erfindungsgemäss eine Doppelklemme benützt, bei der zwei Schenkel eines   brückenförmigen   Isolierteils in zwei parallele langgestreckte Nuten im Deckel eingeführt sind. Mit einer Schraube, die den Mittelsteg des brückenförmigen Isolierteils durchsetzt und in ein Gewinde im Deckel eingedreht wird, werden die Schenkel des brückenförmigen Isolierteils gegen die in die Nuten eingeführten Kabeladern und diese wiederum gegen in die Nuten eingesetzte Kontaktstücke gepresst. 



     Die Bohrung im brückenfbrmigen Isolierteil der Doppelklemme   hat   zweckmässig einen   grösseren Durchmesser als der darin befindliche Schraubenschaft und die Schenkel des brückenförmigen Isolierteils sind zweckmässig schmaler als die Nuten im Deckel, so dass der   brückenformige   Isolierteil auch verkantet festgezogen werden kann, wenn nur eine Kabelader oder zwei Adern verschiedener Stärke in den Nuten festzuklemmen sind. 



   Zwischen den Nuten der Doppelklemme kann noch ein Hohlraum zum Einsetzen eines Anpassungs- übertragers oder eines andern elektrischenBauteils ausgespart sein, der durch den Mittelsteg des brückenförmigen Isolierteils der Doppelklemme abgedeckt ist. Es ist weiterhin zweckmässig, die Befestigungsschrauben am Deckel und die Spannschraube am brückenförmigen Isolierteil der Doppelklemme unverlierbar anzubringen. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der erfindungsgemässen Kabelanschlussdose schematisch veranschaulicht, u. zw. in den   Fig. 1-5   die eine, in den Fig. 6-9 die zweite Ausführungsform. Es zeigen : Fig. 1 ein Schnittbild, Fig. 2 ein   Befestigungs- und   Kontaktelement des zugehörigen Dek-   kels   in grösserem Massstab, Fig. 3 eine Innenansicht des Deckels, Fig. 4 und 5 Innenansichten von Deckeln mit eingebauten Zusätzen, Fig. 6 einen Längsschnitt, Fig. 7 einen Querschnitt, Fig. 8 eine Innenansicht des Deckels, Fig. 9 einen Querschnitt durch einen Kabeleinführungsstutzen mit einer Zugentlastungsschraube und Fig. 10 die Prinzipschaltung eines Faltdipols mit Symmetrierübertrager, bei dem die erfindungsgemässe Kabelanschlussdose verwendet werden kann. 



   Bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 5 ragt der   Faltdipol l   mit seinen freien Enden 3 und 4 in den Dosenteil 2 hinein und ist an diesem mit den Schrauben 5, 6 und den Muttern 7, 8 befestigt. Der Dosenteil 2 aus Isoliermaterial ist mit der Flügelschraube 9 am Antennenträger 10 angeschraubt. 



   Der hohle Deckel 11 aus Isoliermaterial greift mit seiner Seitenwand 12 in den Hohlraum 13 des Dosenteils 2 innerhalb dessen Seitenwand 14 hinein, so dass kein Wasser in die Kabelanschlussdose eindringt, wenn die Öffnung des Dosenteils 2, wie dargestellt, waagrecht nach unten liegt. Wenn es   z. B.   bei senkrechter Lage der Öffnung des Dosenteils 2 erforderlich sein sollte, kann zwischen Deckel 11 und Dosenteil 2 auch eine zusätzliche Dichtung gegen das Eindringen von Wasser angebracht werden. 



   Zur Befestigung des Deckels 11 auf dem Dosenteil 2 dienen zwei Flügelmuttern 15, 16, deren Ge- 

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 windebuchsen 17, 18 auf die Schrauben 5,6 aufgeschraubt werden. Die Gewindebuchsen 17,18 greifen in Durchbrüche in verstärkten Teilen 19,20 des Deckelbodens 21 ein. Die inneren Stirnkanten der Deckeldurchbrüche sind abgeschrägt, wie Fig. 2 zeigt, und an diesen Schrägflächen liegt jeweils ein kegelförmig herausgedrückter Rand 22 eines Loches in einem Anschlussteil 23 an. In den Kegelrand 22 greift wiederum das kegelförmig aufgeweitete Ende 25 der Gewindebuchse 17 derart hinein, dass die Flügelmutter 15 und der Anschlussteil 23 zwar unverlierbar am Deckel 11 befestigt, aber gegenüber diesem und gegeneinander noch drehbar sind.

   Die Anschlussteile 23 und 24, die in der beschriebenen Weise am Deckel 11 befestigt sind, weisen Laschen 26,27 auf, die in den Hohlraum des Deckels 11 hineinragen und in deren freien Enden Schrauben   28, 29   zum Anklemmen des Geräteanschlusskabels 30   (Fig. 3)   eingeschraubt sind. 



   Das Befestigungsloch mit dem Kegelrand 22 befindet sich in einer kreisrunden Blechscheibe 31, von der die bereits genannte Lasche 26 abragt. Der Blechstreifen, aus dem die Lasche 26 gebildet ist, ist an deren freiem Ende um 180 zurückgebogen, so dass die Lasche aus zwei aufeinanderliegenden Blechstreifen besteht. 



   Am zweiten Ende dieses Doppelstreifens befindet sich wiederum eine   kreisförmige   Scheibe 32 mit einer zur Bohrung des Kegelrandes 22 konzentrisch liegenden Bohrung 33, deren Umrandung in entgegengesetzter Richtung zum Kegelrand 22 ebenfalls kegelförmig herausgedrückt und mehrfach geschlitzt ist, so dass Segmente 64-65 (Fig. 3) gebildet werden. Die Scheibe 32 ist durch Hochbiegen des Blechstreifens, der sie trägt, etwas von der Scheibe 31 entfernt, so dass die federnden Segmente 64,65 gegen die Muttem 7, 8 gedrückt werden, wenn der Deckel 11 auf den Dosenteil 2 aufgeschraubt wird. Dadurch wird eine zuverlässige leitende Verbindung zwischen dem Kabel 30 und dem Dipol 1 hergestellt.

   Damit sich die An-   schlussteile 23, 24 beim   Festziehen der   Flügelmuttern   15, 16 nicht verdrehen können, liegen die Scheiben 31 und die diesen benachbarten Teile der Laschen 26,27 versenkt in den verstärkten Teilen 19,20 des Deckelbodens 21. 



   Das Kabel 30 wird zwecks Zugentlastung   der Anschlussstellen seiner Adern   zwischen je einer Klemmfläche am Deckel 11 und am Dosenteil 2 eingeklemmt. Die Klemmfläche 34 am Deckel 11 ist in Fig. 3 gezeigt. Die Klemmfläche des Dosenteiles liegt ihr gegenüber und hat die gleiche Form. 
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 symmetrischen Dipol 1 angeschlossen werden kann. Die elektrischen Bauteile des Symmetriergliedes befinden sich vollkommen gegen Beschädigung geschützt im Hohlraum des Deckels an einer Platte 37, die an   den Laschen 46, 47   befestigt ist. 
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 zwei Schrauben 42, 43 festgespannt, über die auch eine leitende Verbindung zum Symmetrierglied hergestellt wird. Durch die Befestigung des Kabelmantels 40 ist zugleich die Anschlussstelle des Innenleiters 39 gegen Zug entlastet, so dass Kabelklemmflächen (34 in Fig. 3) nicht erforderlich sind. 



   Die elektrische Verbindung zum Dipol 1 wird über die Laschen 46,47 in der beschriebenen Weise hergestellt. Weil keine Kabelklemmflächen zwecks Zugentlastung der Kabelanschlüsse benötigt werden, können die federnden Kontaktscheiben 32 in diesem Fall allerdings ebenfalls fehlen, wenn dafür gesorgt ist, dass die Scheiben 31 beim Festziehen der Flügelmuttern 15, 16 gegen die   Muttern 7, 8 gepresst werden.   



   In den Deckel 44 nach Fig. 5 sind Filterteile einer Antennenweiche eingebaut, die dazu dient, zwei Antennen für verschiedene Frequenzbereiche an ein gemeinsames Geräteanschlusskabel anzuschliessen und gegenseitige Störungen zwischen den beiden Antennen zu unterdrücken. Die elektrischen Bauteile sind wiederum geschützt im Hohlraum des Deckels 44 an einer Platte 45 angebracht, die an den Laschen 56 und 57 befestigt und über diese Laschen leitend mit dem Dipol 1 verbunden sind. Auf der Oberseite der Platte 45 befinden sich nur die Klemmschrauben 48, 49 zum Anschluss des symmetrischen Empfängernschlusskabels   50j   zwecks Zugentlastung der Kabelanschlüsse ist das Kabel 50 unter der Schelle 51 mit den Schrauben 52 und 53 festgespannt. 



   Zum Anschliessen der zweiten Antenne ist an der Filterplatte 45 ein zweites Kabel 54 befestigt, das zwischen einer Klemmfläche 55 und einer gleichartigen, dieser gegenüber liegenden Klemmfläche am Dosenteil 2 zwecks Zugentlastung der Kabelanschlüsse eingeklemmt wird. Im übrigen ist der Deckel 44 so ausgeführt wie der Deckel 11. Das Kabel 54 kann durch Wahl einer bestimmten Länge als Filterteil der Weiche ausgebildet sein. An seinem andern Ende kann sich aber auch ein zweiter Deckel befinden, in dem Filterteile der Weiche in der gleichen Weise eingebaut sind wie im Deckel 44. 



   Das in denFig. 6-9 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Kabelanschlussdose besteht aus dem Dosenteil 61 und dem Deckel 62. Der Dosenteil ist mit einer Schraube 64 und einer Flügelmutter 65 an einem Antennenträger 63 mit rechteckigem Hohlprofil befestigt. 

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   Der Antennenträger liegt in einer Ausnehmung 66 im Boden 67 des Dosenteils 61. An zwei gegen- überliegenden Seiten des Dosenteils 61 sind Tragstege 68 und 69 angebracht, die durch Rippen 70 und 71 versteift sind. An den Tragstegen 68 und 69 sind die Enden 72 und 73 eines Dipols mit Flügelschrauben 74 und 75 befestigt. Zwischen den Dipolenden 72 und 73 mit Kreisquerschnitt und den Köpfen der Flügelschrauben 74 und 75 sind halbzylinderförmige Bleche 76 und 76a eingelegt, die die Dipölenden 72 und 73 zur Hälfte umfassen. Die gegenüberliegenden Hälften der Dipolenden 72 und 73 liegen ebenfalls in halbzylindrischen'Blechen 77 und 78, die auf den Tragstegen 68 und 69 aufliegen. An den äusseren Enden der halbzylindrischen Bleche 77 und 78 befinden sich Bügel 79 und 80, die die Tragstege 68 und 69 teilweise umfassen.

   In den zurückgebogene Schenkeln der Bügel 79 und 80 sind Gewinde 81 und 82 geschnitten, in die die Flügelschrauben 74 und 75 eingeschraubt sind. Wenn die Flügelschrauben 74 und 75 gelöst werden, können die   Dipolhälften   72 und 73 in die zum Träger 63 parallele Lage geschwenkt werden. 



   An den inneren Enden der halbzylinderförmigen Bleche 77 und 78 sind Laschen 83 und 84 abgebogen, die an der Aussenwand des Dosenteils 61 anliegen. Mit Nieten 85 und 86 sind die Laschen 83 und 84 und zugleich im Inneren   der Anschlussdose   61 eingesetzte Metallwinkel 87 und 88 an der Dosenwandung befestigt. 



   An der Öffnung des Dosenteils 61 weist dessen Innenwand eine Abschrägung 91 auf. Der Deckel 62 ist im wesentlichen eine zylindrische Platte mit verhältnismässig grosser Wandstärke, deren Mantelfläche ebenfalls mit   einer Abschrägung   92 versehen ist. Die schrägen Flächen im Dosenteil 61 und am Deckel 62 sind so bemessen, dass sie fest gegeneinander gepresst werden, wenn der Deckel 62 mit den Flügelschrauben 89 und 90, die in die Winkel 87 und 88 eingeschraubt werden, in den Dosenteil 61 hineingezogen wird. 



   Der Dosenteil 61 und/oder der Deckel 62 sind aus einem in einem solchen Masse elastischen Isolierstoff hergestellt, dass die konischen Dichtflächen 91 und 92 so weit nachgeben, dass die Befestigungschrauben 89 und 90 des Deckels zum Herstellen eines Klemmkontaktes fest gegen die als Gegengewindeteile dienenden Winkel 87 und 88 gezogen werden können. Die Metallwinkel 87 und 88 liegen in Vertiefungen 93 und 94 in der Wandung des Dosenteils 61. Am Deckel sind Nasen 95 und 96 angebracht, die in die Vertiefungen 93 und 94 Im Dosenteil hineinfassen und die richtige Lage des Deckels auf der Dose fixieren, in der die Schrauben 89 und 90 in die Gegengewinde in den Winkeln 87 und 88 eingeschraubt werden können. Um die Befestigungsschrauben 89 und 90 liegen auf der Deckelinnenseite Kontaktösen 97 und 98, an denen sich Laschen 99 und 100 befinden, die zu weiteren Kontaktteilen führen.

   Wenn die Schrauben 89 und 90 ganz fest angezogen werden, sind die Ösen 97 und 98 zwischen dem Deckel und den Metallwinkeln 87 und 88 eingeklemmt und kommen in guten Kontakt mit diesen Metallwinkeln. Um zu erreichen, dass ein guter Kontakt auch dann hergestellt wird, wenn die Schrauben 89 und 90 nicht ganz fest angezogen werden, sind die Laschen 99 und 100 aus Federblech hergestellt und vom Deckel weggebogen, so dass sie bereits mit den Metallteilen 87 und 88 in guten Kontakt kommen, bevor die Schrauben 89 und 90 festgezogen sind. 



   An den ändern Enden der Laschen 99 und 100 befinden sich Kontaktstücke 101, die in Nuten 102 und 103 eingelegt sind. In diese Nuten, die sich auf der Innenseite des Deckels befinden, sind die beiden Adern 104 und 105 eines ungeschirmten Bandkabels 106 eingeführt. 



   Mit der Schraube 110, die in ein zwischen den Nuten 102 und 103 im Deckel angebrachtes Gewinde eingeschraubt wird, werden die Schenkel 108 und 109 des brückenfórmigen Isolierteils 107 gegen die Kabeladern 104 und 105 gezogen. Dadurch werden die Kabeladern gegen die Kontaktstücke 101   gepresst.   



   Die Bohrung im brückenförmigen Isolierteil 107, durch die der Schaft der Schraube 110 geführt ist, hat einen wesentlich grösseren Durchmesser als der darin befindliche-Schraubenschaft. Ausserdem sind die Schenkel 108 und 109 schmäler als die Nuten 102 und 103 im Deckel. Der   brückenfdrmige   Isolierteil 107 kann deshalb auch verkantet festgezogen werden, wenn nur eine Kabelader oder zwei Adern verschiedener Stärke in den Nuten festzuklemmen sind. Zwischen den Nuten 102 und 103 befindet sich ein Hohlraum 111, in den zusätzliche elektrische Bauteile, z.   B.   ein Anpassungsübertrager, eingesetzt werden können. Der Hohlraum 111 ist durch den brückenförmigen Isolierteil 107 abgedeckt. 



   Am Deckel 62 ist ein Kabeleinführungsstutzen 112 angebracht, dessen Achse auf der Dipolachse senkrecht steht, wenn der Deckel mit den Schrauben 89 und 90 an den Winkeln 87 und 88 festgeschraubt ist. Zur Zugentlastung der Kabeladern wird in den   Kabeleinfahrungsstutzen   die Schraube 113 aus Isolierstoff von der Innenseite des Deckels her eingeschraubt. Mit dieser Schraube kann ein Kabel,   z. B.   das Bandkabel 106, gegen die gegenüberliegende Wandung 114 des Kabeleinführungsstutzens gepresst werden. Auf das freie Ende 115 des Kabeleinführungsstutzens ist eine   Kabelknickschutztülle   116 aufgeschoben, deren längerer Teil gegen die Stutzenachse um zirka 450 abgebogen ist.

   Ein Wulst 117 auf dem Aussenmantel 

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 des freien Endes des Kabeleinführungsstutzens sorgt dafür. dass die Knickschutztülle nicht abrutscht. Das freie Ende 115 des Kabeleinführungsstutzens 112 hat aussen und das darübergeschobene Ende der Knickschutztülle 116 innen eine quadratische Form, so dass die elastische Tülle in zueinander senkrechten Lagen einrastet, wenn sie auf dem Stutzenende gedreht wird. Wenn die Antenne so montiert ist, dass die Dipolhälften 72 und 73 waagrecht stehen, wie in der Fig. 6 dargestellt ist, so wird die Knickschutztülle 116 in der in Fig. 7 dargestellten Lage auf das Ende des   Kabeleinführungsstutzens   geschoben, damit das Kabel schräg nach unten weggeführt wird. Die Antenne kann aber auch so montiert werden, dass die Dipolhälften 72 und 73 senkrecht stehen.

   Dann ist die Knickschutztülle gegenüber der in Fig. 7 gezeichneten Lage derart zu drehen, dass das Anschlusskabel wiederum schräg nach unten abgeht. 



   Fig. 9 zeigt ein zusätzliches Mittel, das dazu dient, die Abschirmung eines abgeschirmten Kabels zu erden. Fig. 9 ist ein Querschnitt nach der Schnittlinie 9-9 in Fig. 8. In den Kabeleinführungsstutzen 112 ist dort ein abgeschirmtes rundes Kabel 118 eingeführt. Um die Zugentlastungsschraube 113 liegt ein Metallbügel 119, der in zwei Nuten 120 und 121 in der Deckelwandung eingelegt ist. Mit der Schraube 113 wird dieser Bügel gegen den Abschirmmantel des Kabels 118 gepresst. Seine Schenkel 122 und 123 liegen an zwei Kontaktlaschen 124 und 125 mit je einer hochgedrückten Nase federnd an. Die beiden Kontaktlasehen 124 und 125 befinden sich an einer Metallscheibe 126 mit zwei nach aussen abragenden Ösen 127 und 128. Durch die Öse 127 greift ein am Deckel 62 angespritzter Zapfen 127 a, dessen Ende umgeschweisst ist.

   Die Öse 128 liegt über einer in den Deckel 62 eingefrästen Nut 129. In diese Nut wird eine Verbindungsleitung eingelegt, deren Ende in der Bohrung der Öse 128 angelötet wird. Diese Leitung führt zu der 
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 gezeichnet Ist. Zwischen den beiden Enden 131 und 132 eines Faltdipols 130 ist in Fig. 10 ein Anpassungs- übertrager 133 mit einer Mittelanzapfung 134 eingeschaltet. An die Mittelanzapfung 134 wird die im Kanal 129 verlegte Verbindungsleitung zu dem Abschirmmantel des Kabels geführt. Dann ist über den Übertrager 133 und den Faltdipol 130 eine Verbindung von der Kabelabschirmung zur Erde hergestellt, wenn die Mitte 135 des Faltdipols mit dem Antennenträger 63 verbunden ist. Der durchgehende Stab des Faltdipols und die Verbindung zwischen diesem Stab und dem Antennenträger 63 ist in den Fig. 6 und 7 nicht dargestellt.

   Die Zugentlastungsschraube 113 hat an ihrem Kopf einen konischen Ansatz 136, der die nach aussen abgewinkelten Bügelenden 137 und 138 nach   aussen drückt   und dadurch den Kontaktdruck zwischen den Schenkeln 122 und 123 des Metallbügels 119 und den Kontaktlaschen 124 und 125 vergrössert. 



   An allen Stellen, an denen der Dosenteil oder der Deckel zum Durchführen von Kontakt- oder Befestigungsteilen durchbrochen sind, liegen diese Kontakt-oder Befestigungsteile mindestens auf der Au- ssenseite der Dose oder des Deckels an der Wandung an, so dass die Durchbrüche infolge der Elastizität des Dosenmaterials gegen das Eindringen von Wasser abgedichtet sind. Diese Massnahme ist getroffen bei den   Flügelschrauben   89 und 90, bei den Teilen, die mit den Nieten 84 und 85 an der Dosenwandung befestigt sind und bei der Befestigungsschraube 64, mit der die Dose an den Träger 63 festgeschraubt ist. 



   Nur der Kabeleinführungsstutzen ist nicht völlig wasserdicht verschlossen. Das ist kein Nachteil, weil die Öffnung des Kabelknickschutzes 116 immer nach unten liegt. Eine Öffnung muss in einer wetterfesten Kabelanschlussdose vorhanden sein, damit Kondenswasser wieder aus der Dose herauslaufen kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kabelanschlussdose für Dipolantennen, in der das Geräteanschlusskabel witterungsgeschützt an den Dipol anzuschliessen ist und die Dose oder der Deckel Montageteile trägt, dadurch gekennzeichnet, dass   Klemmen (28, 29) zum Kabelanschluss   am   losen Deckel (l1) der Kabelanschlussdose (2) angebracht sind und   die leitende Verbindung zwischen dem Dipol   (1)   und dem Kabel (30) hergestellt wird, wenn der lose Dek- 
 EMI6.2 


Claims (1)

  1. Deckel (11) an dem fest am Dipol angebrachten Dosenteil (2) befestigt ist.
    3. Kabelanschlussdose nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der lose Dekkel (35, 44) der Kabelanschlussdose (2) Raum und Befestigungsteile (46, 47, 56, 57) aufweist, um wahlweise zusätzliche Bauteile (37. 45) anzubringen.
    4. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der lose Dekkel (11) und der fest am Dipol (1) angebrachte Dosenteil (2) einander gegenüberliegende Klemmflächen und/oder-stege (34, 35), zwischen denen Anschlusskabel (30) zwecks Zugentlastung der Anschlussstellen (28, 29) der Kabeladern eingeklemmt werden, und Kontaktfedern (23, 24) aufweisen, welche die leitende <Desc/Clms Page number 7> Verbindung zwischen dem Dipol (1) und dem Kabel (30) herstellen, wenn der lose Deckel (11) an dem fest am Dipol (1) angebrachten Dosenteil (2) befestigt wird.
    5. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum wasser- d1chtenAbsch1uss der Dose (61)'eine konische Mantelfläche (91) des Deckels (62) durch Anziehen von dessen Befestigungsschrauben (89, 90) ringsherum gegen eine dazu passende konische Fläche (92) am Mantel desDosenteiles (61) gezogen wird und dass der Dosenteil (61) und/oder derDeckel (62) aus einem in einem solchenMasse elastischen Isolierstoff hergestellt sind, dass die konischen Dichtflächen (91, 92) so weit nachgeben, dass die Befestigungsschrauben (89, 90) des Deckels (62) zum Herstellen eines Klemmkontaktes fest gegen die Gegengewindeteile (87, 88) gezogen werden können.
    6. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Verbindung zwischen dem Dipol (72, 73) und den Kabelanschlussstellen (104, 105) am Deckel (62) durch Kontaktfedern (99, 100) hergestellt wird, die zu einem Klemmkontakt zusammengezogen sind.
    7. Kabelanschlussdose nach den Ansprüchen 1 bis 3,5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den Stellen des Dosenteiles (61) und des Deckels. (62), die zum Durchführen von Kontakt-oder Befestigungs- teilen (64,85,86,89,90) durchbrochen sind, diese Kontakt- oder Befestigungsteile mindestens auf der Aussenseite der Dose mit so grossen Flächen an der Dosenwandung angepresst sind, dass die Durchbrüche infolge der Elastizität des Dosenmaterials gegen das Eindringen von Wasser abgedichtet sind.
    8. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindung der Anschlussteile (87, 88) im Doseninneren und der Dipolenden (72, 73), die aussen an der Dose(61) vorzugsweise schwenkbar befestigt sind, jeweils zwei Metallaschen (83, 87, 84, 88) mit durch diese Laschen und die Dosenwandung hindurchgeführten Nieten (85, 86) oder Schrauben innen bzw. aussen gegen die Dosenwandung gepresst sind.
    9. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Dipolenden (72, 73) mitKreisquerschnitt zwischen je zwei halbzylindrischen Blechen (76, 77, 76a, 78), von denen sich das eine an einem Ende in der an der Dosenwandung befestigten Kontaktlasche (83, 84) und am andern Ende in einem einen Tragsteg (68, 69) an der Anschlussdose (61) umgreifenden BUgel (79,80) fortsetzt, durch Schrauben (74, 75) festgespannt sind, welche diese Halbzylillderbleche (76, 77, 76a, 78), das Dipolende (72, 73) und den Tragsteg (68, 69) durchdringen und in Gewinde (81, 82) eingreifen, die sich in den Bügeln (79, 80) befinden, die den Tragsteg (68, 69) umgreifen.
    10. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass am Deckel (62) ein Kabeleinführungsstutzen (112) angebracht ist, dessenAchse auf der Dipolachse senkrecht steht und über dessen freies Ende eine elastische Knickschutztülle (116) gezogen ist, deren längerer Teil gegen die Stutzenachse um zirka 450 abgebogen ist.
    11. Kabelanschlussdose nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende des Kabelein- führungsstutzens (112) aussen und das darübergeschobene Ende der Knickschutztülle (116) innen quadratisch geformt sind, so dass die elastische Tülle (116) in zueinander senkrechten Lagen einrastet, wenn sie auf dem Stutzenende gedreht wird.
    12. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 3 und 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zugentlastung der Anschlüsse der Adern (104, 105) des Anschlusskabels (106) eine von der Innenseite des Deckels (62) her in den Einführungsstutzen (112) eingedrehte Schraube (113) aus Isolierstoff vorgesehen ist, mit der das Anschlusskabel (106) gegen die gegenüberliegende Stutzenwandung (114) gepresst wird und dass bei abgeschirmten Kabeln (118) zum Herstellen einer leitenden Verbindung ein die Zugentlastungsschraube (113) umgreifender Metallbügel (119) angeordnet ist, der in zwei in das Gegengewinde eingestochene Führungsnuten (120, 121) lose eingesetzt ist, der beim Eindrehen der Zugentlastungsschraube (113) gegen denAbschirmmantel des Kabels (118)
    gedrückt wird und dessen Schenkel (122, 123) federnd an in die Führungsnuten (120, 121) eingesetzte Metallaschen (124, 125) anliegen.
    13. Kabelanschlussdose nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf der Zugentlastungsschraube (113) einen konischen Ansatz (136) aufweist, der die Schenkel (122, 123) des Metallbügels (119) gegen die in die Führungsmiten (120, 121) eingesetzten Metallaschen (124, 125) presst.
    14. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anschluss derKabeladern (104, 105) eine Doppelklemme dient, bei der zwei Schenkel (108, 109) eines brükkenförmigen Isolierteiles (107) in zwei parallele langgestreckte Nuten (102, 103) im Deckel (62) eingeführt und mit einer den Mittelsteg des brückenförmigen Isolierteiles (107) durchsetzenden, in ein Gewinde im Deckel (62) einzudrehenden Schraube (110) gegen die in die Nuten (102, 103) eingeführten Kabeladem (104, 105) und diese wiederum gegen in die Nuten (102, 103) eingesetzte Kontaktstücke (101) gepresst werden. <Desc/Clms Page number 8>
    15. Kabelanschlussdose nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung im brückenstr- migen Isolierteil (107) der Doppelklemme einen grösseren Durchmesser hat als der darin befindliche Schraubenschaft (110) und dass die Schenkel (108. 109) des brückenförmigen Isolierteiles (107) schmaler sind als die Nuten (102, 103) im Deckel, so dass der brückenförmige Isolierteil (107) auch verkantet festgezogen werden kann, wenn nur eine Kabelader oder zwei Adern verschiedener Stärke in den Nuten (102, 103) festzuklemmen sind.
    16. Kabelanschlussdose nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Nuten (102. 103) der Doppelklemme ein Hohlraum (111) zum Einsetzen eines Anpassungsübertragers oder eines ändern elektrischenBauteiles ausgespart ist und dass dieser Hohlraum (111) durch denMittelsteg des brückenförmigen Isolierteiles (107) der Doppelklemme abgedeckt ist.
AT251160A 1959-04-25 1960-04-01 Kabelanschlußdose für Dipolantennen AT216053B (de)

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