AT215518B - Prüf- und Steueranordnung zur Betätigung und Überwachung des Ablaufes automatischer Bestückungsmaschinen zum Einsetzen von Bauteilen in gedruckte Schaltungen - Google Patents

Prüf- und Steueranordnung zur Betätigung und Überwachung des Ablaufes automatischer Bestückungsmaschinen zum Einsetzen von Bauteilen in gedruckte Schaltungen

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AT215518B
AT215518B AT287060A AT287060A AT215518B AT 215518 B AT215518 B AT 215518B AT 287060 A AT287060 A AT 287060A AT 287060 A AT287060 A AT 287060A AT 215518 B AT215518 B AT 215518B
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    Prüf- und   Steueranordnung zur Betätigung und Überwachung des
Ablaufes automatischer Bestückungsmaschinen zum Einsetzen von Bauteilen in gedruckte Schaltungen 
Einsetzmaschinen für Bauteile für gedruckte Schaltungen sind im allgemeinen zu sogenannten Ferti- gungsstrassen aneinander gereiht, wobei die zu bestückende Schaltungsplatte schrittweise von Maschine zu Maschine bewegt und während der jeweiligen Stoppzeit mit dem entsprechenden Bauteil bestückt wird. Hiebei wird z. B. ein Widerstand mit seinen entsprechend vorgeschnittenen und gebogenen Drahtenden in zwei bestimmte Löcher der Schaltungsplatte eingefädelt. 



   Auf der Unterseite der Platte, also der Seite mit dem Leitermuster, werden die durchtretenden Drahtenden von einem geeigneten Werkzeug erfasst und   durch Breitquetschen   am Herausfallen während des weiteren Montagevorganges gehindert. 



   Für den Ablauf des automatischen Bestückungsvorganges ist es nun wichtig, dass die Steuereinrichtung solcher   Maschinen "erfährt",   ob der Steckvorgang erfolgreich abgeschlossen worden ist, oder ob etwa ein Fehler entstanden ist - beispielsweise dadurch, dass ein Drahtende das zugehörige Loch in der Platte verfehlt hat und nicht "eingefädelt" worden ist. 



   In diesem Falle muss der weitere automatische Ablauf solch einer   Fertigungsstrasse   verhindert werden, damit die Störung beseitigt werden kann. 



   Zur Steuerung von Ätzprozessen,   z. B.   bei gedruckten Schaltungen, ist es bekannt, diese Steuerung durch einen Stromkreis zu bewirken. Hiebei ist jedoch ein Leiterteil des Stromkreises gleichzeitig dem Ätzprozess mit ausgesetzt und steuert in Abhängigkeit von seiner durch den Ätzprozess erfahrenen Veränderung den genannten Ablauf des Verfahrens. 



   Die Erfindung ist demgegenüber dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug zum Anquetschen eines Flügels an das durch die Platte tretende Drahtende mit einer elektrischen Kontakteinrichtung versehen ist, die derart in einem elektrischen Steuerstromkreis liegt, dass dieser nur dann wirksam wird, wenn ein gequetschter Draht zwischen zwei Quetschbacken einen Stromdurchgang bewirkt. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung, welche ein Ausführungsbeispiel darstellt, näher erläutert : Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung eine erfindungsgemässe Anordnung, Fig. 2 zeigt schematisch eine Einzelheit zu der Erfindung. 



   Die Quetschvorrichtung 1 ist z. B. zangenartig ausgebildet und weist die beiden Zangenbacken 2 und 3 auf. Die Backe 3 der Quetschvorrichtung 1 ist mit einer Isolation 4 versehen, die zu dem dem freien Ende abgewendeten Teil zu L-förmig ausgebildet ist und mit dem einen Schenkel 5 soweit über die innere Kante der Zangenbacke 3 hinausragt, dass hiedurch eine Hubbegrenzung erzielt wird. 



   An den inneren Kanten 6 und 7 ist eine (nicht gezeichnete) Kontakteinrichtung vorgesehen, die ihrerseits in einem   Steuerstromkreis   liegt, dass beim Schliessen der an den Kanten Bund 7 angebrachten Kontakte ein Stromfluss erfolgt und der gewünschte Steuervorgang eingeleitet wird. Dieser Stromkreis braucht nicht der eigentliche Hauptkreis zu sein, sondern kann einen Relaiskreis von geringer und ungefährlicher Stromstärke bzw. Spannung darstellen, der seinerseits den eigentlichen Arbeitsstromkreis steuert. Befindet sich kein Drahtende zwischen den Quetschbacken, so können sich die beiden Backen trotz des Fehlens dieses Werkstückes nicht vollständig schliessen, da durch den Schenkel 5 des Isolierstükkes eine wirksame Hubbegrenzung erfolgt.

   Infolgedessen können sich auch nicht die an den Kanten 6 und 7 

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 angebrachten Kontakte des Stromkreises schliessen, so dass der Stenerstromkreis nicht ansprechen kann und der weitere automatische Ablauf der Fertigungsstrasse verhindert ist. Befindet sich dagegen ein Werkstück 8,   z. B.   der zu   quetschende   Anschlussdraht eines Widerstandes zwischen den Zangenbacken 2 und 3, so bewirkt dieser beim Zusammenführen der Zangenbacken, dass der Kontakt zwischen der an den Kanten 6 und 7 angebrachten Kontaktanordnung geschlossen wird. Auf diese Weise wird der erwähnte Steuerstromkreis geschlossen und der weitere Ablauf des Bestückungsvorganges gesteuert. 



   Es können auch, wie in Fig. 2 schematisch für die Kontakteinrichtung dargestellt, jeweils mehrere, bei demselben Bauteil gleichzeitig wirksame Quetscheinrichtungen elektrisch   derart in Reihe in einem elek-   trischen Stromkreis liegen, dass dadurch ein gewünschter Steuervorgang eingeleitet werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anordnung zur elektrisch gesteuerten Überwachung eines Fertigungsvorganges beim Einsetzen vor-   geformter Anschlussdrähte   von Bauteilen für gedruckte   Schaltungsplatten, dadurch gekennzeichnet, dass   das Werkzeug zum Anquetschen eines Flügels an das durch die Platte tretende Drahtende mit einer elektrischen Kontakteinrichtung versehen ist, die derart in einem elektrischen   Steuerstromkreis   liegt, dass dieser nur dann wirksam wird, wenn ein gequetschter Draht zwischen zwei Quetschbacken einen   Stromdurch-   gang bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Quetschbacken (3) eines zangenförmigen Werkzeuges (1) elektrisch isoliert aufgebaut ist.
    3. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Quetschbacken (2,3) des Werkzeuges eine elektrisch isolierende Hubbegrenzung (5) angeordnet ist, die einen elektrischen Kontakt zwischen den Backen ohne dazwischenliegendem Werkstück (z. B. den Anschlussdraht des Widerstandes) unmöglich macht.
    4. Anordnung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils mehrere bei demselben Bauteil gleichzeitig wirksame Quetscheinrichtungen elektrisch derart in Reihe in einem EMI2.1
AT287060A 1959-06-19 1960-04-15 Prüf- und Steueranordnung zur Betätigung und Überwachung des Ablaufes automatischer Bestückungsmaschinen zum Einsetzen von Bauteilen in gedruckte Schaltungen AT215518B (de)

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