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Sammler und Verfahren zur Flotation von Mineralien
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Mineralien, derenKationen mit dem Sammler Salze bilden, welche bei einem bestimmten pH-Wert eine unterschiedliche Löslichkeit aufweisen und von denen das weniger schwer lösliche Salz bei einer Änderung des pH-Wertes seine Löslichkeit verringert, können in der Weise selektiv flotiert werden, dass bei einem bestimmten pH-Wert zunächst das Mineral geschwommen wird, welches mit dem Sammler die schwer lösliche Verbindung bildet, und dass danach der pH-Wert der Trübe geändert und das zweite Mineral bei etwa gleicher oder grösserer Sammlermenge geschwommen wird.
Mineralien, welche selbst eine unterschiedliche Löslichkeit zeigen und deren Fähigkeit, den Sammler durch eine chemische Verbindung anzulagern, daher verschieden gross ist. können in der Weise selektiv flotiert werden, dass zunächst mit einer geringen Sammlermenge das leichter lösliche Mineral geschwommen wird und gegebenenfalls danach mit einer grösseren Sammlermenge das schwer lösliche Mineral.
Die hier aufgeführten Möglichkeiten zur Ausbildung des Verfahrens gemäss der Erfindung lassen sich auch bei Mineralien anwenden, die aus einzelnen Elementen bestehen, und bei Kohle.
Zu berücksichtigen sind bei der Flotation ferner physikalische Faktoren, wie Trübetemperatur, Korngrösse u. a.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können ferner die Menge und die Eigenschaften des bei der Flotation entstehenden Schaumes durch Zugabe von Silikonöl und/oder einer Seifenlösung geregelt werden.
Die zugegebene Menge ist abhängig vom Charakter des Erzes und des Sammlers. Durch die Zugabe von Silikonöl oder einer Seifenlösung kann bei einem Sammler, der zugleich Schäumer ist und eine grosse Schaummenge entwickelt, die Reinheit des erzeugten Produktes sehr verbessert werden. Ausserdem wird die Zerstörung des Schaumes erleichtert.
Da die Wirksamkeit der Sammler gemäss der Erfindung, wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, sehr stark von der Reaktionsfähigkeit der Kationen der Mineralien mit dem Sammler und von dem Aufbau des Kristallgitters der Mineralien sowie der dadurch bedingten Lage der Kationen auf den Spaltflächen abhängt, sei hier für einige Mineralien als Beispiel der Gitteraufbau angegeben.
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sindaktiven Sammlers beim Quarz kein Kation zur Verfügung. Nach diesen Ausführungen ist es offensichtlich, dass Quarz mit den Sammlern gemäss der Erfindung nicht geschwommen werden kann.
2. Wolframit (Fe, Mn) WO, kristallisiert monoklin-prismatisch. Sein Gittertyp ist mit dem Schoen- flies'schenSymbolCausreichendgekennzeichnet. Auf Grund dieses Gittertyps und der Bindungskräfte im Gitter spaltet der Wolframit bevorzugt nach der Fläche (010). Auf dieser Fläche liegen zwei Fe-bzw.
Mn-Ionen frei, an die sich das Sammleranion über eine chemische Verbindung anlagern kann.
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GrundSn-Ionen freiliegen, so dass sich hier der Sammler über eine chemische Verbindung anlagern und der Zinnstein schwimmfähig gemacht werden kann.
4. Bleiglanz (PbS) besitzt einIonengitter vomNaCl-Typ.Es spaltet bevorzugt nach der Fläche (110), auf der fünf Pb-Kationen je Elementargitter freiliegen, an die sich der Sammler über eine chemische Verbindung anlagern kann.
5. Cerussit (PbCO) kristallisiert rhombisch-dipyramidal und spaltet unvollkommen nach der Fläche (110). Auf dieser Fläche liegen keine Pb-Ionen frei. Um die Voraussetzung einer Anlagerung über eine chemische Verbindung von Sammlerionen an das Pb-Kation zu schaffen, müssen aus dem Gitter des Cerussits die C03 -Komplexe durch Ansäuern der Flotationstrübe herausgelöst werden. Dann liegen die Pb-Kationen frei, und der Sammler kann sich über eine chemische Verbindung anlagern. Man kann also Cerussit im sauren Bereich mit Sammlern gemäss der Erfindung flotieren und braucht nicht mehr zu sulfidieren.
6. Scheelit (CaW04) kristallisiert tetragonal-pyramidal und besitzt ein innenzentriertes tetragonales Gitter. Auf Grund dieses Gittertyps und der Bindungskräfte im Gitter kann Scheelit nach der Fläche (101) spalten, so dass auf denSpaltflächen je zwei Ca-Ionen freiliegen. An diese Ca-Ionen können sichSammleranionen über eine chemische Verbindung anlagern. Die Löslichkeit des Salzes aus Ca-Ion und Sammlerion ist sehr gering, so dass Scheelit verhältnismässig leicht flotiert werden kann.
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7. Magnetit (Fe 0) kristallisiert kubisch-hexakisoktaedrisch und spaltet nach der Fläche (111). Auf Grund der Gitterstruktur und der Spaltbarkeit liegt an den sechs Kanten des Oktaeders je ein Fe-Ion frei, an dem eine chemische Anlagerung des Sammlers erfolgen kann.
8. Chromit (FeCrO) besitzt ein Spinell-Gitter, das dem des Magnetit entspricht. Auf den sechs Kanten des Oktaeders liegt je ein Fe-Ion frei, an das sich der Sammler über eine chemische Verbindung anlagern kann.
9. Olivin (Mg, Fe) SiO , spaltet nach der Fläche (010), auf der vier Mg-Ionen und vier Fe-I6nen liegen. Jedoch ist die Löslichkeit des Olivins infolge der hohen Bindungskräfte im Olivingitter (hohe Bildungstemperatur) so stark, dass für die Anlagerung eines Sammlers gemäss der Erfindung keine Valenzen freigelegt werden können. Olivin kann also mit dem Sammler gemäss der Erfindung nicht geschwommen werden.
10. Pyrit (FeS2) kristallisiert kubisch-disdodekaedrisch und besitzt ein Gitter vom Steinsalztyp. Er spaltet nach der Fläche (100), auf der fünf Fe-Ionen im Elementargitter freiliegen. Über diese Ionen kann der Sammler angelagert werden.
11.Kalkspat(CaCO) kristallisiert ditrigonal-skalenoedrisch und spaltet vollkommen nach der Rhom- boederfläche (1011), auf der fünf Ca-Ionen freiliegen. Die Ca-Ionen bilden mit dem Sammler Salze von sehr geringer Löslichkeit, so dass Kalkspat sehr gut flotiert werden kann.
12. Hämatit (Fep3) kristallisiert ditrigonal-skalenoedrisch und besitzt keine Spaltbarkeit, d. h. es liegen keine Spaltflächen vor, auf denen Restvalenzen frei sind. Er zeigt ein Schichtengitter, bei dem die Valenzen innerhalb jeder Schicht vollständig abgebunden sind. Zwischen den einzelnen Schichten herrschen nur van der Waal'sche Bindungskräfte, so dass eine Ablösung nach der Fläche (0001) vorliegt.
Auf dieser Fläche sind jedoch keine Valenzen frei, so dass keine Möglichkeit für die Anlagerung eines Sammlers gemäss der Erfindung besteht. Durch eineAnsäuerung derFlotationstrübe wird jedoch derHämatit oberflächlich angegriffen und dadurch Anlagerungsmöglichkeiten für den Sammler an das Fe-Kation geschaffen. In saurer Trübe kann Hämatit also flotiert werden.
Aus diesenDarlegungen ist ersichtlich, dass bei den Flotationsverfahren gemäss der Erfindung das Flotationsverhalten der einzelnen Mineralien auf Grund der Kenntnisse über ihren Kristallgitteraufbau etwa vorhergesagt werden kann.
Im folgenden ist die Erfindung an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert. Als Sammler wurde bei den Ausführungsbeispielen"Medialan KA"verwendet. Das Wort"Medialan"ist als Warenzeichen geschützt. Es handelt sich bei diesem Sammler um das Natriumsalz des Kondensationsproduktes einer Kokosfettsäure mit Sarkosin. Die chemische Strukturformel des Sammlers ist folgende :
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In dieser Formel bedeutet R eine Kohlenwasserstoffgruppe. Medialan KA besitzt zugleich Schäumereigenschaften, so dass besondere Schäumer in den Ausführungsbeispielen nicht verwendet zu werden brauchten.
Beispiel l : In diesem Versuch wurde einstark verwittertesWolframiterz mit 0,7-8'7 WO flotiert.
Die Gangart des Erzes war Quarz. Als störende Bestandteile traten vor allem Magnetit und Brauneisen auf.
Der in grosser Menge vorliegende Quarz war teilweise so fein mit dem Brauneisen verwachsen, dass selbst bei einer Mahlung auf Korngrössen unter 60 f. l wie im vorliegenden Fall Quarz und Brauneisen nicht voneinander getrennt werden konnten. Aus diesem Grunde konnte bei dem Versuch wohl ein hohes Ausbringen an Wolframit erzielt werden, jedoch nur eine verhältnismässig niedrige Anreicherung, da Brauneisen mit Medialan KA ebenfalls gesammelt wird.
Ein Wolframiterz war bisher in Korngrössen unter etwa 60 u überhaupt nicht flotierbar..
Flotationsbedingungen :
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<tb>
<tb> Körnung <SEP> : <SEP> 100% <SEP> unter <SEP> 60 <SEP>
<tb> Trabedichte <SEP> : <SEP> Vorreinigung <SEP> 400 <SEP> g <SEP> Feststoff <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Trübe
<tb> Nachreinigung <SEP> 100 <SEP> g <SEP> Feststoff <SEP> je <SEP> 1 <SEP> l <SEP> Trübe
<tb> Regelndes <SEP> Mittel <SEP> : <SEP> 5 <SEP> kg <SEP> Wasserglas <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut <SEP>
<tb> Einwirkzeit <SEP> des
<tb> Wasserglases <SEP> : <SEP> 10 <SEP> min
<tb> PH-Wert <SEP> : <SEP> 2-3, <SEP> eingestellt <SEP> durch <SEP> H <SEP> SO <SEP>
<tb> Sammlermenge <SEP> : <SEP> 0, <SEP> 5 <SEP> kg <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Aufgabegut <SEP>
<tb> Einwirkzeit <SEP> des
<tb> Sammlers <SEP> : <SEP> 3 <SEP> min.
<tb>
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Die Vorkonzentrate wurden dreimal nachgereinigt.
Die Abgänge der Nachreinigung werden zu einem zweiten Konzentrat weiterverarbeitet.
Versuchsergebnis :
EMI4.1
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> WO3-% <SEP> WO3-Ausbringen
<tb> Magnetit-Vorkonzentrat <SEP> 1, <SEP> 35 <SEP> 0, <SEP> 0
<tb> Konzentrat <SEP> I <SEP> 1, <SEP> 10 <SEP> 33,82 <SEP> 46,5
<tb> Konzentrat <SEP> II <SEP> 0,60 <SEP> 35,38 <SEP> 26,5
<tb> Konzentrat <SEP> III <SEP> 0,35 <SEP> 30,25 <SEP> 13, <SEP> 25
<tb> KonzentrateI-III <SEP> 2, <SEP> 05 <SEP> 33,67 <SEP> 86,25
<tb> Abgänge <SEP> der <SEP> Nachreinigung <SEP> 6,20 <SEP> 1,63 <SEP> 12,62
<tb> Berge <SEP> 90,40 <SEP> 0,01 <SEP> 1, <SEP> 13 <SEP>
<tb> Aufgabe <SEP> 100,00 <SEP> 0, <SEP> 80 <SEP> 100, <SEP> 00
<tb>
EMI4.2
EMI4.3
<tb>
<tb> 2 <SEP> :Körnung: <SEP> 100% <SEP> unter <SEP> 60
<tb> Trtibedichte <SEP> : <SEP> 300 <SEP> g <SEP> Feststoff <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Trübe <SEP> in <SEP> der <SEP> Vorreinigung
<tb> 1. <SEP> Sulfid-Stufe:
<SEP> pH-Wert <SEP> 7
<tb> Regelndes <SEP> Mittel <SEP> : <SEP> 3 <SEP> kg <SEP> Wasserglas <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut, <SEP> 10 <SEP> min <SEP> Einwirkzeit
<tb> Sammler <SEP> : <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP> kg <SEP> Kaliumathylxanthat <SEP> je <SEP> 1 <SEP> tAufgabegut <SEP>
<tb> Schäumer <SEP> : <SEP> l <SEP> Tropfen <SEP> Schäumer <SEP> F <SEP> (als <SEP> Ersatz <SEP> für <SEP> Pine-Öl)
<tb> 2.Scheelit-Stufe <SEP> : <SEP> PH-Wert <SEP> 2 <SEP> (HC1)
<tb> Sammler <SEP> : <SEP> 1 <SEP> kg <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut, <SEP> 3 <SEP> min <SEP> Einwirkzeit.
<tb>
Die Scheelit-Vorkonzentrate wurden je dreimal nachgereinigt. Die Abgänge des ersten Konzentrats wurden zusammen mit den angefallenen Bergen zu dem zweiten Konzentrat weiterverarbeitet ; für das dritte Konzentrat gilt dasselbe.
Versucnsergebnis :
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<tb>
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> WO3-% <SEP> WO3-Ausbringen
<tb> Vorkonzentrat <SEP> 13, <SEP> 7 <SEP> 8, <SEP> 31 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP>
<tb> Konzentrat <SEP> I <SEP> 5, <SEP> 87 <SEP> 40, <SEP> 25 <SEP> 15, <SEP> 6 <SEP>
<tb> Konzentrat <SEP> 11 <SEP> 12, <SEP> 94 <SEP> 44, <SEP> 85 <SEP> 38, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Konzentrat <SEP> III <SEP> 2, <SEP> 28 <SEP> 52, <SEP> 70 <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP>
<tb> Konzentrat <SEP> IV <SEP> 2, <SEP> 60 <SEP> 34, <SEP> 97 <SEP> 6, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Konzentrat <SEP> V <SEP> 1, <SEP> 15 <SEP> 47, <SEP> 35 <SEP> 3, <SEP> 56 <SEP>
<tb> Konzentrat <SEP> VI <SEP> 2, <SEP> 76 <SEP> 36, <SEP> 18 <SEP> 6, <SEP> 54 <SEP>
<tb> Konzentrate <SEP> I-VI <SEP> 27, <SEP> 60 <SEP> 42, <SEP> 70 <SEP> 77, <SEP> 60 <SEP>
<tb> Abgänge <SEP> der <SEP> Nachreinigung <SEP> 16, <SEP> 70 <SEP> 8, <SEP> 98 <SEP> 10,
<SEP> 0 <SEP>
<tb> Berge <SEP> 42, <SEP> 00 <SEP> 1, <SEP> 81 <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP>
<tb> Aufgabe <SEP> 100, <SEP> 00 <SEP> 15, <SEP> 21 <SEP> 100, <SEP> 00 <SEP>
<tb>
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Beispiel 3 : Es wurde ein durch Voranreicherung angefallenes Scheelit-Zinnstein-Mischerzflotiert, welches Quarz als Gangart besass und aus dem ein hochwertiges Scheelit-Konzentrat sowie ein hochwertiges Zinnkonzentrat gewonnen werden sollte.
Scheelit spaltet besser als Zinnstein. Da hiedurch beim Scheelit mehr Kationen freigelegt werden, sind damit mehr Anlagerungsmöglichkeiten beim Scheelit für das Sammleranion gegeben. Unterstützt wird diese schon durch den Gitteraufbau bevorzugte Anlagerungsmöglichkeit des Sammlers an den Scheelit durch die unterschiedliche Löslichkeit der Zinn- und Kalziumsalze des Sammlers. Das aus dem Scheelit herrührende Kalziumsalz des Sammlers ist im basischen Bereich schwerer löslich als das entsprechende Zinnsalz. So kann im basischen Bereich der Scheelit vom Zinnstein getrennt werden. Gegebenenfalls kann anschliessend im sauren Bereich der Zinnstein geschwommen werden, da im sauren Bereich das Zinnsalz des Sammlers schwer löslich ist.
Zinnstein konnte von Scheelit bisher nur bei Korngrössen bis zu 100 Il herab elektrostatisch geschieden
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Aufbereitungsverfahren. Bisher wurden deshalb derartige, durch Voranreicherung anfallende Konzentrate metallurgisch weiterverarbeitet.
Flotationsbedingungen :
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<tb>
<tb> Körnung <SEP> : <SEP> 100% <SEP> unter <SEP> 90 <SEP> gai <SEP>
<tb> Trübedichte <SEP> : <SEP> 200 <SEP> g <SEP> Feststoff <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Trilbe <SEP>
<tb> Regelndes <SEP> Mittel <SEP> : <SEP> 15 <SEP> kg/t <SEP> Wasserglas, <SEP> 10 <SEP> min <SEP> Einwirkzeit
<tb> PH-Wert <SEP> : <SEP> 8, <SEP> 5-9, <SEP> 5
<tb> Sammlermenge <SEP> :
<SEP> 0, <SEP> 6 <SEP> kg <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Aufgabegut, <SEP> 3 <SEP> min <SEP> Einwirkzeit.
<tb>
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EMI5.4
<tb>
<tb> VorkoGew. <SEP> -% <SEP> WO3-% <SEP> WO3-Ausbringen <SEP> Sn-% <SEP> Sn-Ausbringen
<tb> Konzentrat <SEP> I <SEP> 3,8 <SEP> 79,7 <SEP> 8,0 <SEP> 1,21 <SEP> 0,21
<tb> Konzentrat <SEP> II <SEP> 16. <SEP> 5 <SEP> 80,0 <SEP> 34, <SEP> 9 <SEP> 1, <SEP> 98 <SEP> 1,56
<tb> Konzentrat <SEP> in. <SEP> 20, <SEP> 2 <SEP> 69,65 <SEP> 37, <SEP> 3 <SEP> 1,59 <SEP> 1,54
<tb> Konzentrate <SEP> I-III <SEP> 40,5 <SEP> 74, <SEP> 9 <SEP> 80, <SEP> 2 <SEP> 1,7 <SEP> 33, <SEP> 1 <SEP>
<tb> Abgänge <SEP> der <SEP> Nachreinigung <SEP> 59, <SEP> 5 <SEP> 12,58 <SEP> 19,8 <SEP> 33,63 <SEP> 96,70
<tb> Aufgabe <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 37,91 <SEP> 100,0 <SEP> 20,69 <SEP> 100, <SEP> 00
<tb>
EMI5.5
EMI5.6
<tb>
<tb>
ErgebnisFlotationsbedingungen <SEP> : <SEP>
<tb> Körnung: <SEP> 100% <SEP> unter <SEP> 100 <SEP> 11
<tb> Trubedichte <SEP> : <SEP> 200 <SEP> g <SEP> Feststoff <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Trübe
<tb> pH-Wert <SEP> : <SEP> 2-3 <SEP>
<tb> Regelndes <SEP> Mittel <SEP> : <SEP> 4200 <SEP> g <SEP> Wasserglas <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Aufgabegut <SEP>
<tb> Sammler <SEP> : <SEP> 1500 <SEP> g <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Aufgabegut. <SEP>
<tb>
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Das Konzentrat wurde dreimal nachgereinigt ; die Abgänge der Nachreinigung wurden als Zwischengut bezeichnet und müssten im praktischen Betrieb weiter aufgeschlossen und wieder der Aufgabe zugeführt werden.
Versuchsergebnis :
EMI6.1
<tb>
<tb> Gew.-% <SEP> % <SEP> Cr2O3 <SEP> Ausbringen
<tb> Chromitkonzentrat <SEP> 29,7 <SEP> 50. <SEP> 01 <SEP> 55, <SEP> 4
<tb> Zwischengut <SEP> 31, <SEP> 4 <SEP> 24, <SEP> 39 <SEP> 31, <SEP> 9
<tb> Abgänge <SEP> 38, <SEP> 9 <SEP> 8, <SEP> 87 <SEP> 12, <SEP> 7
<tb> 100, <SEP> 0 <SEP> 26, <SEP> 97 <SEP> 100. <SEP> 0
<tb>
EMI6.2
EMI6.3
<tb>
<tb> 5 <SEP> :Körnung: <SEP> 100% <SEP> unter <SEP> 200 <SEP>
<tb> Trübedichte <SEP> : <SEP> 200 <SEP> g <SEP> Feststoff <SEP> je <SEP> 11 <SEP> Trübe <SEP>
<tb> Regelndes <SEP> Mittel <SEP> : <SEP> 1500 <SEP> g <SEP> Wasserglas <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut <SEP>
<tb> Kalkstufe <SEP> : <SEP> pH-Wert <SEP> 7
<tb> Sammler <SEP> : <SEP> 400 <SEP> g <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut. <SEP>
<tb>
Das <SEP> Konzentrat <SEP> wurde <SEP> zweimal <SEP> nachgereinigt <SEP> ; <SEP> sämtliche <SEP> Abgänge <SEP> wurden <SEP> zusammen <SEP> weiterverarbeitet <SEP> in <SEP> der <SEP> Pyritstufe.
<tb>
Pyritstufe <SEP> : <SEP> ppj-Wert <SEP> 7
<tb> Sammler <SEP> : <SEP> 600 <SEP> g <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut. <SEP>
<tb>
Das <SEP> Konzentrat <SEP> wurde <SEP> einmal <SEP> nachgereinigt <SEP> die <SEP> Abgänge <SEP> wurden <SEP> zusammen
<tb> weiterverarbeitet <SEP> auf <SEP> ein <SEP> Pyritzwischengut.
<tb>
Zwischengut <SEP> : <SEP> pH-Wert <SEP> 7
<tb> (Pyrit) <SEP> Sammler <SEP> : <SEP> 150 <SEP> g <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut. <SEP>
<tb>
Das <SEP> Konzentrat <SEP> wurde <SEP> zweimal <SEP> nachgereinigt, <SEP> die <SEP> angefallenen <SEP> Abgänge <SEP> wurden
<tb> in <SEP> der <SEP> Eisenstufe <SEP> weiterverarbeitet.
<tb>
Eisenstufe <SEP> : <SEP> Mit <SEP> HCl <SEP> wurde <SEP> auf <SEP> PH <SEP> 4 <SEP> angesäuert <SEP> ; <SEP>
<tb> (Hämatit) <SEP> Sammler <SEP> : <SEP> 1500 <SEP> g <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut. <SEP>
<tb>
Das <SEP> Konzentrat <SEP> wurde <SEP> einmal <SEP> nachgereinigt <SEP> ;. <SEP> die <SEP> Abgänge <SEP> dieser <SEP> Stufe <SEP> sind <SEP> die
<tb> Berge.
<tb>
Versuchsergebnis :
EMI6.4
<tb>
<tb> Gut <SEP> Gel.. <SEP> Feges. <SEP> S <SEP>
<tb> % <SEP> Ausbringen <SEP> % <SEP> Ausbringen
<tb> Kalk-Konzentrat <SEP> 27, <SEP> 1 <SEP> 12,22 <SEP> 8, <SEP> 4 <SEP> 3,48 <SEP> 16.
<SEP> 0
<tb> Pyrit-Vorkonzentrat <SEP> 10, <SEP> 4 <SEP> 29,71 <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> 23, <SEP> 36 <SEP> 41, <SEP> 5
<tb> Pyrit-Zwischengut <SEP> 16,8 <SEP> 44,39 <SEP> 18,8 <SEP> 11,88 <SEP> 34,2
<tb> Fe-Konzentrat <SEP> 39,9 <SEP> 59,40 <SEP> 59,8 <SEP> 1, <SEP> 17 <SEP> 8, <SEP> 0
<tb> Abgänge <SEP> 5,8 <SEP> 35, <SEP> 59 <SEP> 5,2 <SEP> 0,29 <SEP> 0,3
<tb> Aufgabe <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 39, <SEP> 59 <SEP> 100,0 <SEP> 5,85 <SEP> 100, <SEP> 0
<tb>
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<tb>
<tb> Gut <SEP> Fe <SEP> oxyd.
<SEP> FeS <SEP> CaCO
<tb> 0/0 <SEP> Ausbringen <SEP> % <SEP> Ausbringen <SEP> % <SEP> Ausbringen
<tb> Kalk-Konzentrat <SEP> 9,19 <SEP> 7, <SEP> 2 <SEP> 6, <SEP> 51 <SEP> 16, <SEP> 0 <SEP> 71, <SEP> 40 <SEP> 96, <SEP> 8
<tb> Pyrit-Vorkonzentrat <SEP> 9,37 <SEP> 2, <SEP> 8 <SEP> 43, <SEP> 75 <SEP> 41, <SEP> 5 <SEP> 4, <SEP> 96 <SEP> 2, <SEP> 6
<tb> Pyrit-Zwischengut <SEP> 33, <SEP> 96 <SEP> 16, <SEP> 5 <SEP> 22, <SEP> 24 <SEP> 34, <SEP> 2 <SEP> 0, <SEP> 42 <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Fe-Konzentrat <SEP> 58, <SEP> 45 <SEP> 67, <SEP> 5 <SEP> 1, <SEP> 19 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 0, <SEP> 17 <SEP> 0, <SEP> 3 <SEP>
<tb> Abgänge <SEP> 35,34 <SEP> 6,0 <SEP> 0,54 <SEP> 0,4 <SEP> 0,15 <SEP> Aufgabe <SEP> 34,49 <SEP> 100,0 <SEP> 10,95 <SEP> 100,0 <SEP> 20,11 <SEP> 100,0
<tb>
EMI7.2
EMI7.3
<tb>
<tb> Flotationsstufe,Körnung <SEP> :
<SEP> 100'% <SEP> unter <SEP> 60 <SEP>
<tb> Trübedichte <SEP> : <SEP> 200 <SEP> g <SEP> Feststoff <SEP> je <SEP> 1 <SEP> l <SEP> Trübe
<tb> pH-Wert: <SEP> 2 <SEP>
<tb> Sammlermenge <SEP> : <SEP> l <SEP> kg <SEP> Medialan <SEP> KA <SEP> je <SEP> 1 <SEP> t <SEP> Aufgabegut, <SEP> 3 <SEP> min <SEP> Einwirkzeit.
<tb>
Versuchsergebnisse <SEP> : <SEP>
<tb>
1. Ohne Zugabe von Seife :
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<tb>
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> WO3-% <SEP> WO3-Ausbringen <SEP> SiO2-% <SEP> SiO2-Ausbringen
<tb> Vorkonzentrate <SEP> 17,5 <SEP> 34,, <SEP> 98 <SEP> 92,3 <SEP> 47,5 <SEP> 9,22
<tb> Abgänge <SEP> 82, <SEP> 5 <SEP> 0, <SEP> 62 <SEP> 7, <SEP> 7 <SEP> 99, <SEP> 0 <SEP> 90, <SEP> 78 <SEP>
<tb> Aufgabe <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 6, <SEP> 63 <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 90, <SEP> 0 <SEP> 100, <SEP> 00 <SEP>
<tb>
2.
Zugabe von 0, 1 kg Seife je 1 t Aufgabegut: (0, 1%ige Seifenemulsion)
EMI7.5
<tb>
<tb> Gew. <SEP> -% <SEP> WO3-% <SEP> WO3-Ausbringen <SEP> SiO2-% <SEP> SiO2-Ausbringen
<tb> Vorkonzentrate <SEP> 11,4 <SEP> 52, <SEP> 18 <SEP> 92,5 <SEP> 18, <SEP> 8 <SEP> 2, <SEP> 38
<tb> Abgänge <SEP> 88, <SEP> 6 <SEP> 0,56 <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> 99, <SEP> 13 <SEP> 97,62
<tb> Aufgabe <SEP> 100,0 <SEP> 6,43 <SEP> 100, <SEP> 0 <SEP> 90, <SEP> 0 <SEP> 100,00
<tb>
<Desc/Clms Page number 8>
EMI8.1