AT215256B - Vorrichtung zur Materialbearbeitung, insbesondere durch spanlose Formung - Google Patents
Vorrichtung zur Materialbearbeitung, insbesondere durch spanlose FormungInfo
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Description
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Vorrichtung zur Materialbearbeitung, insbesondere durch spanlose Formung
Die bisher bekannten, zu irgendwelcher Materialbearbeitung, insbesondere durch bildsame Formung bestimmten Einrichtungen sind nach dem Prinzip eines stetigen ohne Unterbrechung der Arbeitsbewegung beruhenden oder eines periodischen unterbrochenen Arbeitsvorganges aufgebaut. Der letztere Arbeitsvor- gang ist bei Hämmern gegeben.
Die ersteren Einrichtungen sind zur Erreichung eines Qualitätserzeugnisses kompliziert und kostspielig.
Die Einrichtungen erfordern kräftige Konstruktionen, damit sie den durch das Material hervorgerufenen Widerstand überwinden können. Für denAntrieb dieserEinrichtung muss man Motoren grosser Leistung verwenden.
Die zur Bearbeitung benutzten Werkzeuge sind grosser Beanspruchung und dadurch auch Abstumpfung und schnellem Verschleiss ausgesetzt. Bei der spanlosenFormung bricht oft das geformte Material oder das Pressstück wird durch die Rückfederung des Materials von der genauen Form bedeutend abweichen. Das
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Um diese Nachteile bei diesen Maschinen zu vermeiden, ist erfindungsgemäss eine Schraubenspindel bzw. -mutter einer Verformungsmaschine, vorzugsweise Schraubenspindelpresse durch einen fortlaufend kurzzeitige Arbeitsunterbrechungen bewirkenden Mechanismus angetrieben.
Die Einrichtung ist sehr einfach und leistungsfähig bei der Überwindung bedeutender Widerstände, Sie hat keinen grossen Leistungsbedarf. Die Impulse und die dadurch hervorgerufene Vibrationsbewegung schonen die Werkzeuge und ermöglichen die Verarbeitung von Werkstoffen verschiedener Qualität.
EinAusfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. l zeigt eine Spindelpresse mit dem Impulsantrieb, Fig. 2 den Impulsgeber im Längsschnitt und die Fig. 3 und 4 denselben Impulsgeber im Querschnitt nach den Linien m-III bzw. IV-IV der Fig. 2.
Die Antriebskraft wird von einem Elektromotor 1 durch eine Keihiemenscheibe 2und einem KelMe- men 3 auf die Keilriemenscheibe 4, die fest auf einer hohlen Welle angebracht ist, übertragen. Das eine Ende der hohlen Welle 5 Ist so zugerichtet, dass es für die Kraftübertragung fest, z. B. durch ein Vierkant, mit einem federnden Glied 6, das mit seinem ändern Ende auf einen Mitnehmer 7 des Impulsmechanis- mus 12 angeschlossen Ist, verbunden ist.
Auf diese Art wird die Drehbewegung des Elektromotors 1 auf den Mitnehmer 7 des Impulsmechanis- mus 12 übertragen. Der Impulsmechanismus 12 besteht aus einem Zyl1nderköxper 24 mit Ansätzen 24a, der mit der Kupplung 8 verbunden ist. Von der Aussenseite ist zum Mitnehmer 7 eine Halterung 25 befestigt, die zusammen mit derHalterung26 am andern Ende des Impulsgebers12, einen Bolzen 28 trägt, an wel-
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per 27. Ihre Zahl entspricht der Zahl der Ansätze 24a.
Beim Drehen des Mitnehmers 7 in der Richtung p drehen sich in der ersten, sehr kurzen Phase die Schlagkörper 27 durch die Wirkung der Ansätze 7a des Mitnehmers 7 gegen die Pfeilrichtung p. Durch den Anstoss des hinteren Teiles 27b des Schlagkörpers 27 auf den stehenden Wellenansatz 24a beginnt sich
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le 24 eine kurze Drehbewegung erteilt wird.
Durch den Stoss der Teile 27c auf die Ansätze 24a springen infolge der federnden Welle 6 die beiden Teile voneinander ab, worauf der Mitnehmer 7 die Schlagkörper 24 in ihre Ausgangslage bringt. Dieser Vorgang wiederholt sich stets.
Die unterbrochene Rotationsbewegung wird auf eine Schraubenspindel 14 der Presse und mittels einer Mutter 22 auf den in Führungen 15 bewegten Stössel 23 übertragen. Der axiale Druck der Spindel ist im Lager 11 und das Eigengewicht im Lager 13 aufgenommen.
Die ganze Einrichtung ist im Ständer 17 angeordnet. Auf den Stössel 23 und den Tisch 16 werden die einzelnen Werkzeugteile aufgespannt. Die Maschine wird durch einen Druckknopf 18 in Gang gesetzt und durch einen Druckknopf 19 abgestellt.
Die Gangrichtung kann z. B. durch Reversieren des Motors gewechselt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Materialbearbeitung, insbesondere durch spanloseFoimung mit kurzzeitigen Arbeits- vorgängen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraubenspindel (17) bzw. Mutter (22) einer Verformungmaschine, vorzugsweise Schraubenspindelpresse (17) durch einen fortlaufend kurzzeitige Arbeitsunterbrechungen bewirkenden Mechanismus angetrieben ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS215256X | 1958-03-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT215256B true AT215256B (de) | 1961-05-25 |
Family
ID=5450862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT125859A AT215256B (de) | 1958-03-04 | 1959-02-18 | Vorrichtung zur Materialbearbeitung, insbesondere durch spanlose Formung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT215256B (de) |
-
1959
- 1959-02-18 AT AT125859A patent/AT215256B/de active
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