AT21519B - Hahnsteuerung für Druckluftstoßwerkzeuge. - Google Patents

Hahnsteuerung für Druckluftstoßwerkzeuge.

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AT21519B
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Haeseler Ingersoll Pneumatic T
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Description


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   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine   Hahnsteuerung   für Druckluftstosswerkzeuge. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in beispielsweiser Ausführung in der Zeichnung dar- 
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 des   Hahnkorpers,   des   Hahngehäuses   und des oberen Zylinderteile ; Fig. 6,7,   s   und   H   stellen schematische Längsschnitte durch den Zylinder dar, welche den Kreislauf der
Kolbenbewegung veranschaulichen ; in diesen Figuren ist die horizontal geschnittene
Steuerungsvorrichtung um einen rechten Winkel umgeklappt und in den Längsschnitt des
Zylinders   eingefügt   Fig.   10 stellt   eine Variante dar. 



   Das durch Druckluft betätigte Werkzeug ist in das Ende eines Zylinders A ein- gebaut, in welchem sich der   Kolben B bewegt,   der die Form eines am unteren Ende ab- gesetzten und am oberen End-mit einer breiten Rille b versehenen Zylinders besitzt. 



   Der Handgriff c des Werkzeuges wird mit dem Zylinder derart verbunden, dass er in jeder beliebigen Lage ein-und feststellbar ist. 



   Zwischen dem Handgriff und dem Zylinderende ist die   Hahnsteuerung   angeordnet. 



   Dieselbe besteht aus drei Teilen : dem   Bahnkörper E,   dem Gehäuse D und einem oberen
Abschlussdeckel F, welcher in der Mitte mit einem zylindrischen   Zapfen/, 2 versehen   ist. 



   An dem Deckel selbst sind an zwei gegenüberliegenden Stellen die mit der Luft-   zuführung   stets verbundenen   Öffnungen fund 11   angebracht, ferner die   Öffnungen fll,   in welche die an der oberen Fläche des   Hahngehäuses   befindlichen Zapfen   d   eingreifen und so ein Mitdrehen des Deckels mit dem IIahnkörper verhindern. Der Hahnkörper E ist ein
Hohlzylinder, dessen innere   Höhlung   e als Lager des Deckelzapfens f2 ausgebildet ist.

   An zwei   gegenüberliegenden   Stellen ist der Hahnkörper mit zwei Längsrippen eG und e5 ver- sehen, von welchen erstere eine grössere   Stirnfläche ales   letztere aufweist ; die Mantelfläche des   Hahnkörpers   ist des weiteren mit diametral liegenden, durchgehenden Längsnuten e4 und zwei ebenso liegenden Langlöchern es versehen, welch letztere die Verbindung mit zwei in der Zylinderwand angeordneten, durch die ganze Länge derselben hindurchgehenden, oben und unten offenen   Hohlräumen   e2 herstellen. 



  Auch das Hahngehäuse D hat die Form eines Hohlzylinders, welcher an zwei   diametralen   Stellen der inneren Mantelfläche breite Rinnen m und d2 aufweist, in welchen die Vorsprünge e6 und e5 des Hahnkörpers greifen. An den die Rinnen m und d2 aufweisenden 
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Länge nach parallel zur Achse des Zylinders in den Rinnen m und d2 nischenförmige Ausschnitte d7 angeordnet sind. Die Wand des Hahngehäuses ist des weiteren von den Langlöcher- paaren dR, d8 und d5, d5 sowie von   der Öffnung d12   durchbrochen. An der inneren Mantelfläche des   Hahngohäuses   sind die Rinnen d3, d4 paarweise an gegenüberliegenden Stellen angeordnet. 



   Durch die Wand des Zylinders A gehen mehrere Kanäle, die die Druckluft in den
Zylinderraum leiten. Das Hahngehäuse ist achsial als Fortsetzung des Zylinders eingebaut. 
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   Im fügenden wird zur Klarlegung der Wirkungsweise der Steuerungsvorrichtung ein Kreislauf der Bewegung des Kolbens beschrieben und als Ausgangspunkt der Bewegung die in Fig. 6 gezeigte Stellung angenommen. In dieser Stellung des Steuerungshahnes ist die Rippe e6 des Hahnkörpers von der zuströmenden Druckluft abgeschnitten ; dagegen wirkt letztere auf den Vorsprung   pli   und hält den Hahn in der dargestellten   Laye.   



   Die Druckluft tritt durch die   Öffnungen f des   Deckels F, durch da im   Hahngehäuse,   von dort durch   ssS   in die Hohlräume e2 des Hahnkörpers und gelangt nun zum oberen Teil des Zylinders, treibt den Kolben nach abwärts und drückt gleichzeitig die Luft durch die Gänge al, die Kanäle a zu den   Längsnuten e4   an der äusseren Mantelfläche des Hahnkörpers und von dort durch die Öffnungen db hinaus. Der Kolben bewegt sich nach abwärts, bis die Rille b in gleicher Höhe mit den Öffnungen   a6   und a8 zu liegen kommt. 



  In dieser Stellung geht die durch die Öffnungen f im Deckel eintretende Luft durch   d3,   a5, bei as in den Zylinderraum   J,   um den Hals b herum, zur Öffnung a6 durch den Kanal a7 und drückt dort auf den Vorsprung e6 des   Hahnkörpers,   dessen Fläche grösser ist als die von e5, wodurch dessen Drehung infolge Überdruckes in die Stellung der Fig. 7 erfolgt, während der Kolben   B infolge der   ihm innewohnenden lebendigen Kraft weiter in seine tiefste Lage (Fig. 8) sinkt. Bei der geänderten Stellung des   Hahnkörpers   stimmen die   Öffnungen e3 mit'den Abzugsschlitzen d8 im Hahngehäuse überein, so dass die Druckluft in den Hohlräumen e2 und somit auch die Luft oberhalb des Kolbens im Zylinderraum,   welcher mit dem Raum e2 in Verbindung ist, austreten kann.

   Die Druckluft wird dann, um unter das untere Ende des Kolbens   xu gelangen,   durch die Öffnungen f, d3 in die äussere Längsnut   e4   des Hahnkörpers zugelassen ; von dort findet sie durch den Kanal a und durch die Öffnungen al den Weg in den Zylinder. 



   Der Kolben, der an der oberen Seite vom Druck entlastet, an der unteren belastet ist, steigt jetzt in die Höhe, bis die Rille b die Öffnungen a6   und öS   überschreitet und das untere Ende des Kolbens oberhalb der Öffnungen   a) und o angelangt   ist, so dass die Luft durch   a7 und d7   austritt. 



   Jetzt ist die Rippe e6 nicht mehr unter Druck,   dagegen e.   Der Hahn dreht sich infolgedessen in seine Anfangsstellung (Fig. 6), während der Kolben indessen seine oberste Lage erreicht hat. Alle beweglichen Teile befinden sich jetzt in der Ausgangsstellung des Kreislaufes, welcher nun neuerdings beginnen kann. 



   In Fig. 10 ist eine Variante gezeigt, bei welcher der Kolben eine einfachere Gestalt hat und der Kanal a5 mit der Öffnung a8 weggelassen ist, ohne dass dadurch die Wirkung geändert würde. Sinkt der Kolben, so findet, wenn die obere Fläche des Kolbens unter 
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 des Steuernngshahnes statt, wodurch einerseits der Austritt   oùer   dem Kolben und andererseits der Eintritt neuer Druckluft unter dem Kolben und damit die   Aufwärtsbewegung   bewirkt wird. 



   Alle Bewegungen des Steuerungsapparates, des Kolbens im Zylinder erfolgen nur unter dem Einfluss der Druckluft. 



   Da die Anordnung der Öffnungen so erfolgt, dass diese einander gegenüber liegen, stehen alle Teile des Steuerungsapparates unter gleichem Druck und ist auf diese Weise 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Hahnsteuerung für Druckluftstosswerkzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer achsialen Bohrung e versehene Hahnkörper E um einen in diese Bohrung e hineinragenden Zapfen j2 des Deckels F drehbar angeordnet ist, wobei in der Hahnkörperwandung E konzentrisch zur Bohrung e an zwei diametralen Stellen ringförmige Schlitze e2, e2 vorgesehen sind, welche einerseits durch nach aussen führende Schlitze e3, e3 mit den im Deckel F und im Hahngehäuse bezw. in der Zylinderwandung befindlichen Druckluftzuführungen f und d3 bezw.
    Abführungskanälen d8, andererseits mit dem rückwärtigen Zylinderraum in Verbindung stehen, während durch die an der äusseren Umfläche des Hahnkörpers an zwei gegenüberliegenden Stellen angeordneten Nuten e4, e4, welche entweder mit den Zuführungskanälen da des Hahngehäuses bezw. den Zylinderkanälen a, a kom- munizieren oder mit den Führungskanälen dS zur Deckung gelangen, die Druckluftverteilung auf die vordere Schlagkolbenfläche geregelt wird.
AT21519D 1903-01-28 1903-01-28 Hahnsteuerung für Druckluftstoßwerkzeuge. AT21519B (de)

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AT21519D AT21519B (de) 1903-01-28 1903-01-28 Hahnsteuerung für Druckluftstoßwerkzeuge.

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