AT215014B - Polradkonstruktion für schnellaufende Synchronmaschinen mit geblätterten Polschuhen - Google Patents

Polradkonstruktion für schnellaufende Synchronmaschinen mit geblätterten Polschuhen

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AT215014B
AT215014B AT830459A AT830459A AT215014B AT 215014 B AT215014 B AT 215014B AT 830459 A AT830459 A AT 830459A AT 830459 A AT830459 A AT 830459A AT 215014 B AT215014 B AT 215014B
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Austria
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pole
peeled
speed synchronous
synchronous machines
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AT830459A
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Hans Ing Holzer
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Elin Union Ag
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  Polradkonstruktion für   schnellaufende Synchronmaschinen   mit geblätterten Polschuhen 
Polradkonstruktionen sind in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden. Die in der österr. Patentschrift Nr. 109615 beschriebene Konstruktion eignet sich nur für Maschinen mit ausgeprägten Polkörpern und ist daher auch nur für langsam laufende Maschinen geeignet, da bei schnellaufenden die Beherrschung der Fliehkraft des gesamten Polkörpers nicht mehr möglich ist, da die Fliehkraft des stirnseitigen Polwicklungsstückes von den vorspringenden Nasen des Polkörpers aufgenommen werden muss. 



   Bei der erfindungsgemässen Lösung wird dagegen die Fliehkraft der Polspulenstirnseite von den vorgezogenen Tragbolzen aufgenommen. Der'Einbau der Polspule ist daher auch äusserst einfach. 



   Bei schnellaufendenSynchronmaschinen wird das Polrad nach der bisher bekannten Kammkonstruktion ausgebildet. Die Nachteile dieser Konstruktion sind aber folgende. Die Polschuhoberfläche wird abwechselnd von geblechten Polschuhpaketen und massiven Kammzähnen gebildet. Dadurch werden die Ober-   flächenverluste   vergrössert. Die Oberfläche des Polschuhes ist nicht vollkommen ausgefüllt, da zu beiden Seiten der Kammzähne Lücken entstehen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Polradkonstruktion für   schnellaufende Synchronmaschinen   mitgeblätterten Polschuhe, bei der die gesamte Polschuhoberfläche von Polblechen ausgefüllt ist. Erfindungsgemäss sind die Polschuhpakete jeweils aus einzelnen Teilpaketen zusammengesetzt, wobei jeweils Pakete mit T-Form und C-Form abwechseln, wodurch das Gegenprofil zur Kammausbildung des Polschenkels gebildet ist. 



   Die erfindungsgemässe Lösung vermeidet also die vorgenannten Nachteile dadurch, dass der Polschuh abwechselnd   von T-förmigen   Blechpaketen und Reiterpaketen, die auf massiven Kammzähnen aufgesteckt sind, gebildet wird. Die Kammzähne werden daher auch von lamellierten Blechpaketen überdeckt. 



  Gleichzeitig werden die Lücken zwischen den Paketen ausgefüllt. 



   Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes gegenüber dem bisher Bekannten sind daher folgende : Da die Polkerne entweder an die Polradnabe angegossen oder, falls das Polrad als Schmiedestück hergestellt wurde, aus dem Vollen herausgearbeitet sind, fällt der beträchtliche Fliehkraftanteil der Kerne für die Beanspruchung der Tragkonstruktion weg. Die Tragbolzen haben nur die Fliehkräfte der Blechpakete und der Polwicklung aufzunehmen. Die Polspule wird von den Tragbolzen, die in den massiven Kammzähnen sitzen, gehalten. Die Tragbolzen liegen am oberen Spulenrahmen an, für das Einsetzen dieser Bolzen muss daher die Spule, um den Einbau zu erleichtern, geringfügig zur Polmitte hin verschoben werden. Die lamellierten Reiterpakete werden über die massiven Kammzähne geschoben und von den beiden Bolzen, welche sich in den T-förmigen Paketen abstützen, getragen.

   Bei einem Wiederausbau der Polspule müssen nur die Tragbolzen gelöst werden, der Polschuh kann als Ganzes, durch die Bolzen zusammengehalten, abgehoben werden. Die Anbringung einer   Dämpferwicklung,   wie sie bei vollständig lamellierten Polkörpern vorgesehen wird, ist auch beim Erfindungsgegenstand möglich. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Das Polrad 5 (Fig. 1 und 2), das aus Stahlguss oder geschmiedetem Stahl hergestellt ist, weist an den Stirnflächen kammartig ausgebildete Pole auf. In den Zahnlücken sitzen die zusammengenietetenlamel- 
 EMI1.1 
 

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  Zwischen den T-förmigen Polschuhpaketen 1 sitzen die C-förmigen Polschuhpakete 2 (Fig. 3) als Reiterpakete auf den Zähnen der Polkerne. Da diese Pakete allseitig auf den Polkernen satt aufliegen, ist der Übergang der Kraftlinien aus dem Polkern in den Polschuh nicht behindert. Diese Reiterpakete 2 werden von den Polschuhpaketen 1 mittels der Tragbolzen 4 getragen. Die Polbleche der Pakete 2 werden vorteilhaft aus Blechen der Pakete 1 hergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Polradkonstruktion für schnellaufende Synchronmaschinen mit geblätterten Polschuhen, bei der die gesamte Polschuhoberfläche von Polblechen ausgefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhpakete jeweils aus einzelnen Teilpaketen zusammengesetzt sind, wobei jeweils Pakete mit T-Form und C-Form abwechseln, wodurch das Gegenprofil zur Kammausbildung des Polschenkels gebildet ist.
AT830459A 1959-11-17 1959-11-17 Polradkonstruktion für schnellaufende Synchronmaschinen mit geblätterten Polschuhen AT215014B (de)

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