AT214267B - Kamera mit einer selbsttätig gesteuerten Blende - Google Patents

Kamera mit einer selbsttätig gesteuerten Blende

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AT214267B
AT214267B AT577959A AT577959A AT214267B AT 214267 B AT214267 B AT 214267B AT 577959 A AT577959 A AT 577959A AT 577959 A AT577959 A AT 577959A AT 214267 B AT214267 B AT 214267B
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axis
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Description


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  Kamera mit einer selbsttätig gesteuerten Blende 
Die Erfindung betrifft eine Kamera mit einer selbsttätig gesteuerten, zweiteiligen Blende. Bei den bekannten Ausführungen derartiger Blenden hat sich, selbst bei Verwendung von hochwertigen Spitzenlagerungen, die relativ grosse Reibungskraft, die bei der Verstellung der Blendenlamellen überwunden werden muss, als nachteilig herausgestellt. Darüber hinaus sind derartige Lager stossempfindlich und teuer. 



   Zur Behebung dieser Nachteile werden erfindungsgemäss die Blendenlamellen mittels   Spannbändern   gelagert. 



   Vorteilhaft ist mindestens ein Ende jedes Spannbandes an einem in Richtung der Drehachse der Blendenlamellen federnden Haltebügel angeschlossen. Zweckmässig liegen die Stege der Haltebügel an zur Justierung   dienenden Stützschrauben   an. 



   Nach einer Ausgestaltung der Erfindung weist jede Blendenlamelle eine starre Hohlachse auf, durch die ein an den beiden Enden der Hohlachse festgeklemmtes Spannband geführt ist. 



     Vorzugsweise beträgt das Verhältnis   der freien Spannbandlänge jedes Spannbandes zum gegenseitigen   Abstand derAnschluss-bzw. Anlagepunkte desoderderSpannbänder an jederBlendenlamelle 0, 16-0, 6 : 1.    



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung Ist jede Blendenlamellenachse durch Bohrungen, vorzugsweise zweier Stützbleche, geführt, deren Durchmesser den Durchmesser der Achse so weit übersteigen, dass in der Normallage keine Berührung zwischen Achse und dem oder den Stützblechen stattfindet. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Spannbänder der Blendenlamellen an einem gemeinsamen Träger befestigt. Dieser gemeinsame Träger. kann mit besonderem Vorteil bei Blenden, die aus zwei Blendenlamellen bestehen, an denen die Steuermittel exzentrisch zu den Drehpunkten der Lamellen angreifen, um den Mittelpunkt der Verbindungsgeraden zwischen den beiden Drehpunkten verstellbar angeordnet sein. 



   Bei Anwendung der Erfindung ist eine weitgehend reibungsfreie Lagerung mit sehr geringem konstruktiven Aufwand erreichbar. Darüber hinaus bedarf die   erfindungsgemässe   Lagerung keiner Wartung und ist sehr unempfindlich gegen Stösse. 



   Ein besonders einfacher Einbau der Blende ist dann möglich, wenn die Blendenlamellen mittels der Spannbänder an einem gemeinsamen Träger angeschlossen sind. Hiebei besteht die Möglichkeit, durch Drehung des Trägers eine Anpassung an die grössten Öffnungsverhältnisse verschiedener Objektive zu erreichen. 



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben. Es zeigen : Fig.   l   eine Kinokamera in Rückansicht, teilweise aufgebrochen, Fig. 2 einen Schnitt durch die Lagerung der   Bicn-   denlamellen in vergrösserter Darstellung, Fig. 3 eine Ansicht des Gegenstandes der Fig. 2 in Richtung des Pfeiles   ni,   Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels und Fig. 5 die Spannbandbefestigung gemäss Fig. 4 in vergrösserter Darstellung. 



   In den Figuren sind das Kameragehäuse mit   1,   die hebelförmigen Blendenlamellen mit 2,3 und die 
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In jede der Blendenlamellen 2,3 ist fest eine Achse 10 bzw. 11 eingesetzt, die hohl ausgebildet ist. 



    Durch die Hohlachsen10,   11 ist je ein Spannband 12 geführt. Zur Halterung der freien Enden jedes Spannbandes 12 sind zwei in Richtung der Achse der Blendenlamellen federnde Haltebügel13, 14 vorgesehen, deren freie Stege 13c, 14c bei 13b, 14b derart gegenüber der Spannrichtung des Spannbandes 12 abgebogen sind, dass dieses entlang der abgebogenen Teile 13a, 14a der   HaltebUgel 13, 14   anliegt. Die Spann- 

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 bänder 12 sind dann an den Enden der abgebogenen Teile 13a, 14a der Haltebügel 13, 14 angelötet. Zum Anschluss der Hohlachse 10,11 an den Spannbändern 12 sind die Enden 10a, lOb jeder Hohlachse, wie insbesondere in Fig. 2 dargestellt, so   zusammengedrUckt,   dass sie das Spannband festklemmen. 



     Dabeiist jedesSpannband   12 und jede Hohlachse   z. B.   10 so bemessen, dass die freie Spannbandlänge zwischen dem Anschlusspunkt 10a und dem Anlagepunkt 13b am Haltebügel 13 bzw. dem Anschlusspunkt lOb und dem Anlagepunkt 14b am Haltebügel 14 zur Länge der Achse 10 je etwa 0, 37 : 1 beträgt. Dieses   Verhältnis kann   jedoch, ohne die Funktionssicherheit der Anordnung zu beeinträchtigen, auch bis 0, 16 : 1 verkleinert bzw. 0, 6 : 1 vergrössert werden. 



   Die Haltebügel 13, 14 sind an einem gemeinsamen Träger 15, der Ausnehmungen 19 zum Durchtritt - der Achsen 10, 11 bzw. der Spannbänder 12 aufweist, mittels Schrauben 16,17 angeschlossen. Die Stege 13c, 14c   derHaltebügel   13,14 sind zusätzlich gegenüber dem Träger 15 mittels Schrauben 18 abgestützt. 
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 Spannung des Spannbandes eingestellt und die Lage der Blendenlamellen 2,3 axial justiert werden. 



   Am Träger 15 sind weiterhin mittels einer Schraube 20 zwei Stützbleche 21,22 befestigt. Diese weisen Bohrungen 23, 24 auf, die etwas grösser als der Durchmesser der Achsen 10,11 bemessen sind, so dass in der in Fig. 2 gezeigten Lage keine Berührung zwischen der Achse 10 bzw. 11 und den Wandungen der Stützbleche 21, 22 stattfindet. Die Stützbleche 21,22 verhindern jedoch ein seitliches Auslenken der Achsen 10,11 bei   grösseren Erschütterungen,   wie beispielsweise Stössen. Hiedurch wird erreicht, dass die Blendenlamellen stets parallel zueinander angeordnet sind und sich nicht berühren. 



   Der Träger 15 ist in eine Ausnehmung 25 einer kamera festen Zwischenplatte 26 eingesetzt. Die Flächen 25a, 25b und 25c, an denen die parallel zu den Achsen 10,11 verlaufenden Seitenkanten des Trägers 15 an der Ausnehmung anliegen, sind kreisabschnittförmig ausgebildet. Die Mittelpunkte dieser   Kreisabschnitte fallen auf   den Punkt 27 zusammen, der den Mittelpunkt der Verbindungsgeraden zwischen den durch die Spannbänder 12 bestimmten Drehachsen der Blendenlamellen 2, 3 bildet. Zur Festlegung dessomitgegenüber der Zwischenplatte 26 um den Punkt 27 verdrehbaren Trägers 15 sind in den Steg 26a zwei gekrümmte Schlitze 28,29 eingeschnitten, deren Krümmungsmittelpunkt wiederum im Punkt 27 liegt.

   In den Schlitzen 28, 29 sind frei verschiebbar Gewindebuchsen 30 geführt, in die je eine Schraube 
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 eingeschraubt werden kann.ist, wird der Träger 15 gegenüber dem Steg 26a der Zwischenplatte 26 verspannt und dadurch festgelegt. 



   Die verstellbare Anordnung des Trägers 15 gegenüber der Zwischenplatte 26 gestattet nicht nur die Vornahme einer Feinjustierung beim Einbau, sondern ermöglicht darüber hinaus bei grösseren   Verstel-   wegen auch eine Anpassung der durch die Blendenlamellen begrenzten grössten Blendenöffnung an Objektive mit unterschiedlichen   Öffnungsverhältnissen.   



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 sind an den einander gegenüberliegenden Seitenflächen jeder Blendenlamelle 61 bzw. 62 zwei in Richtung der Drehachse der Lamellen 61,62 federnde, unter Bildung von etwa parallel zu den Lamellen verlaufenden Stegen 40c,   41c,   42c und 43c abgekröpfte   IIalte-     bügel 40, 41   bzw. 42, 43 angenietet. Die vorderen Teile 40a, 41a, 42a und 43a der Stege sind unter Bildung abgerundeter Kanten bei 40b, 41b, 42b bzw. 43b um etwa 1200 abgebogen. Weiterhin sind ausden Stegen   40c - 43c   der Haltebügel 40-43 Laschen 44, 45, 46 bzw. 47 herausgedrückt. An diesen Laschen ist je das eine Ende eines Spannbandes 48, 49, 50 bzw.. 51 angelötet. Die Spannbänder sind dann entlang der Stege 40c - 43c der Haltebügel   40 - 43   bis zu den   du.

   Tchdie Kanten 40b - 43b   gebildeten Anlagepunkten geführt. Das andere Ende der Spannbänder 48 - 51 ist an   Halreplättchen     52 - 55   befestigt, die in   Ausnehmungen eines festen Trägers   56 einsetzbar sind. Dabei weisen die Halteplättchen, wie Fig. 5 zeigt, je eine ausgestanzte und abgebogene Zunge 57 auf, an denen je ein Spannband,   z. B.   48, angelötet ist. 



  Durch die durch das Ausstanzen der Zungen gebildeten Ausnehmungen 58 und Ausnehmungen 59, 60 in den Blendenlamellen kann überprüft werden, ob die Spannbänder 48, 49 bzw. 50, 51 fluchten. 



   Auch bei dieser Ausführungsform ist, was sich mit Rücksicht auf die gewählte Art der Darstellung aus Fig. 4 nicht ohne weitqres ergibt, das Verhältnis der freien Spannbandlänge zwischen den Anlagepunkte 40b - 43b und den ebenfalls Anlagepunkte bildenden Kanten   z. B.   57a der Zungen 57 zu den Abständen   zwischendenAnlagepunkten40b,   41b bzw. 42b und 43b an den fest mit den Blendenlamellen 61 bzw. 62 verbundenen Haltebügeln 40-43 innerhalb des Bereiches von 0, 16 : 1 bis 0,   6 : 1 gewählt..   



     Der Träger   56 kann ebenfalls bei diesem Ausführungsbeispiel drehbar gegenüber kamerafesten Teilen angeordnet sein. 



   Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Insbesondere kann der Anschluss der Spannbänder an dem    Träger,   bzw. den Blendenlamellen auch in jeder beliebigen anderen Weise erfolgen. Ebenso kann der Träger der Spannbänder auch in anderer Weise verdrehbar oder verschiebbar angeordnet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. K2. mera mit einer selbsttätig, gesteuerten Blende, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenlamellen (2, 3 bzw. 61,62) mittels Spannbändern (12 bzw. 48-51) gelagert sind.
    2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Ende jedesSpannbandes (12 bzw. 48 - 51) an einem in Richtung der Drehachse der Blendenlamelle (2, 3 bzw. 61,62) federnden Haltebügel (13, 14 bzw. 40 - 43) angeschlossen ist.
    3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (13c, 14c) der Haltebügel (13, 14) an. zur JuStierung einstellbaren Stützschraube (18) anliegen.
    4. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jede Blendenlamelle (2, 3) eine starre Hohlachse (10, 11) aufweist, durch die ein an den beiden Enden der Hohlachse festgeklemmtes Spannband (12) geführt ist.
    5. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der freien Spannbandlänge jedes Spannbandes (12 bzw. 48 - 51) zum gegenseitigen Abstand der Anschlussbzw. Anlagepunkte des oder der Spannbänder (12 bzw. 48 - 51) an jeder Blendenlamelle (2, 3 ; 61,62) 0, 16 - 0, 6 : 1 beträgt.
    6. Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Blendenlamellen-Achse (10,11) durch Bohrungen (23, 24), vorzugsweise zweier Stützbleche (21,22), geführt ist, deren Durchmesser den Durchmesser jeder Achse so weit übersteigt, dass in der Normallage keine Berührung zwischen der Achse (10, 11) und dem Stützblech (21, 22) stattfindet.
    7. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbänder (12 ; 48-51) der Blendenlamellen (2, 3 ; 61, 62) an einem gemeinsamen Träger (15 ; 56) befestigt sind.
    8. Kamera nach Anspruch 7, deren Blende aus zwei Blendenlamellen besteht, bei denen die Steuermittel exzentrisch zu den Drehpunkter der Lamellen angreifen, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (15) um den Mittelpunkt (27) der Verbindungsgeraden zwischen den Drehpunkten der Blendenlamellen (2, 3) verstellbar angeordnet ist.
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