AT21410B - - Google Patents

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AT21410B
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  • Closures For Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Flaschenverkorkvorrichtung   für mit   Auszieh8chnur versehene   Korke. 



   Die Vorrichtung hat den Zweck, den Pfropfen zusammen mit einer ihn   umfassenden,   vorzugsweise endlosen Rebschnur in den   Fiaschonhals einzutreiben,   derart, dass eine oder 
 EMI2.1 
   Flaschenhalse herausragen,   mittelst weicher Schlingen ohne weitere Beihilfe der Pfropfen unbeschädigt ausgezogen werden kann. 



   Eine praktische Art und Weise, wie das eben geschilderte Prinzip verwirklicht werden kann, ist aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen zwei Arten der Anwendung einer endlosen Schnur   1,   und zwar im ersten Falle 8-förmig zusammengelegt, im zweiten Falle als offene Schlinge. Um die Lage der Schnur an dem Pfropfen zu sichern, kann auf der Schnur eine Plombe 2 aus Aluminium oder einem anderen   gebräuchlichen   Materiale angeordnet werden,   die im ersten Falle (Fig. I)   im   Kreuzungspunkte   der Schnur, im zweiten Falle (Fig. 2) an irgendeiner Stelle sitzt. 



   Diese Plombe wird an die Unterseite des Pfropfens angelegt und der Pfropfen samt der Schnur in den Flaschenhals eingetrieben. Die beiden Schlingen der S-förmigen oder die eine Schlinge der offenen, endlosen Schnur hängen bzw. hangt dann aus dem Flaschenbalse heraus (Fig.   5)   und bieten bezw. bietet eine bequeme Handhabe zum Ausziehen des Pfropfens aus der Flasche. 



   Um das Eintreiben des Pfropfens mit der Rebschnur in   zweckmässiger   und sicherer Weise vollführen zu können, wird die   Rebsc1rnur   auf einem Rahmen 3 aus Pappe, Karton oder dgl. ausgespannt. Am einfachsten geschieht dies dadurch, dass entsprechend   der   Art der Anwendung der Schnur (entweder nach Fig. 1 oder nach Fig. 2) aus dein   Rahmen     kleine Zungen ausgeschnitten   und etwas aufgebogen werden, unter denen die Schnur durchgezogen wird. Diese Zungen 4 sind derart angeordnet, dass in dem einen Falle der 
 EMI2.2 
 des Rahmens zu liegen kommt, in dem anderen Falle (Fig. 2) der die Plombe tragende Teil der Schnur genau durch den Mittelpunkt des Rahmens geführt ist, so dass auch hier die Plombe mit dem Mittelpunkte des Rahmens zusammenfallen kann. 



   Dieser Rahmen 3 wird beim Eintreiben des Pfropfens derart über den Flaschenhals 
 EMI2.3 
   Schnur   ragen frei aus dem Flaschenhals heraus. 



   In der Praxis wird es sich empfehlen, die gewöhnlich verwendete Verkorkungsvorrichtung derart zu   ergänzen, dass   der   Rahmen   3 mit der ausgespannten Schnur in ein-   facher und sicherer Weise Über der zu verkorkenden   Flasche gehalten werden kann, und 
 EMI2.4 
 auf die Mündung der Flasche zu liegen kommt. 



   Fig.   a   zeigt einen Schnitt durch den konisch ausgebohrten Oberteil 5 der gebräuch- 
 EMI2.5 
   korns :) wird   nun eine Kassette. 9   befestigt,   die in Fig. 3 in einem Mittelschnitt und in Fig. 4 in Draufsicht dargestellt ist.   Diese Kassette * ?   besteht aus einer an drei Seiten mit 
 EMI2.6 
 der Unterseite der Stutzen 12 zur   Aufnahme   der   Flaschenmündung   ansetzt. 



   Parallel zu der offenen, mit keiner Leiste eingesäumten Seite der Kassette ist über der Mitte ein mit einer zentralen Bohrung 13 versehener Steg 14 angeordnet, der in Aus-   nehmungen   der gegenüberliegenden Leisten 10 befestigt ist. In den Spalt zwischen dem Stege 14 und der Grundplatte 9 der Kassette wird der   Kartonrahmen   von der offenen Seite her eingeschoben, der ungefähr die Grösse hat, wie der von den Leisten 10 eingeschlossene   Raum.   Dadurch wird der oingeschobene Rahmen in seiner   Lage vollkommen   bestimmt und die Plombe der auf dem Rahmen aufgespannten Schnur gelangt stets sicher 
 EMI2.7 
   der Rahmen   in die Kassette vollständig eingeschoben wird. 



   Um den Durchgang der Plombe beim Einschieben des Rahmens in die Kassette zu   efteichtern,   ist ein Schlitz. 15 in der Grundplatte vorgesehen, so dass ein Klemmen der Plombe ausgeschlossen ist. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Die Befestigung der Kassette an dem Hohlkonus 5 der   Verkorlcungsvorrichtung   erfolgt dadurch, dass der Steg   14 mittels   durch die Löcher 16 (Fig. 4) gehende Schrauben an dem unteren Flansch des   Hohlkonus   5 angeschraubt wird. 



   Die Wirkungsweise dieser kombinierten Verkorkungsvorrichtung ist nach der gegebenen Beschreibung leicht   verständlich.   In die Kassette 9 wird ein mit einer Rebschnur versehener Rahmen eingeschoben und in den Hohlkonus ein Pfropfen 6 eingebracht. In den Stutzen 12 wird der   Flaschonkopf   eingesteckt und der Stempel 7   niedergepresst.   Der Pfropfen 6 drückt die unter ihm befindliche Plombe der Rebschnur mit in die Flasche ein und löst dabei die Befestigung der Robschnur an dem Rahmen, der, nachdem der Pfropfen gänzlich eingetrieben und die verkokte Flasche entfernt worden ist, aus der Kassette wieder herausgezogen werden kann, um neuerdings mit einer Rebschnur versehen zu werden.

   Da die Kassette oben offen ist, kann sich der Rahmen, wenn beim Eintreiben des Pfropfens die Zungen 4 nicht sofort nachgeben, nach aufwärts krummen, so dass er infolge des Zuges der   Ausziehschnur   nicht zerreissen kann. 



   Es empfiehlt sich, den Pfropfen so weit in die Flasche einzutreiben, dass unterhalb des Mündungsrandes und oberhalb des Pfropfens ein Raum übrig bleibt, in den die   7. usammengedrehten Schlingen   der Rebschnur eingelegt werden (siehe Fig. 6). Über den   Flaschenkopf   wird dann in gewöhnlicher Weise eine Verschlusshlise 17 gezogen, so dass die   Rebschnur   von aussen nicht sichtbar ist. mittelt der geschilderten   Einrichtung   kann in einfacher und sicherer Weise ein   Korkvorschluss   für Flaschen bewerkstelligt werden, der den ganz bedeutenden Vorteil besitzt, dass er, ohne dass man genötigt wäre, den Pfropfen zu   durchlochen   oder irgendwie zu be- schädigen oder gar zu zerstören, geöffnet werden kann.

   Die Pfropfen können demnach immer wieder verwendet werden, ebenso wie die Rebschnüre. Dabei leidet auch nicht die
Dichtigkeit des Verschlusses, da sich die zwischen dem Glas und dem   Korke befindlichf'n  
Teile der Schnur heim Eintreiben des weich gekochten Korkes in diesen dicht einpressen. 



   Der Verschluss sowie die Mittel zu dessen Herstellung sind einfach und wohlfeil und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes ist darum eine hohe, weil jeder einzelne Teil immer wieder verwendet werden kann. Die Kassette kann an jeder Verkorkungsmaschine angebracht werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Flaschenverkork Vorrichtung   für mit   Ausziehschnur   versehene Korke, gekennzeichnet durch eine Einspannvorrichtung für die   Ausziohschnnr,   bestehend aus einem Rahmen   (8)   aus Pappe, Karton, dünnem Blech oder dgl, auf welchem die   endtose Ansziehschnur   offen oder   geschränkt   ausgespannt und in zweckmässiger Weise, z.   B.   mittelst aufgebogener Ausschnitte (4) lösbar befestigt wird, welcher Rahmen über die   Flaschenmündung   derart gehalten wird, dass der von dem Pfropfen in die Flasche mitzuziehende Teil der Schnur genau   über die Flaschenmündung   und unter den einzutreibenden Pfropfen zu liegen kommt.

Claims (1)

  1. 2. Bei der Vorrichtung nach Anspruch 1 eine Einrichtung zur Zentrierung der Einspannvorrichtung, bestehend aus einem auf einer Seite offenen, flachen Kästchen , dessen Innenraum in Form und Flächenausmass vollkommen oder nur annähernd dem Einspannrahmen entspricht, dessen Grundplatto mit einem Schlitz (15) für die Plombe (2) versehen sein kann und welches an der Unterseite des Hohlkonus (5) der gebräuchlichen Verkorkungsmaschinen derart befestigt wird, dass die in den beiden Deckflächen des Kästchens EMI3.1 und 1.
    ! 3) genau in die Achse des Druckstempels fallen, wobei unter die mit einem Ansatzstutzen (12) versehene untere Öffnung des Kästchens die zu verkorkende Flasche (8) an- EMI3.2 der darauf gespannten Schnur in einer solchen Lage zu sichern, dass der mit dem Pfropfen in die Flasche einzudrückende Teil der Schnur genau in die Achse des Druckstempels zu liegenkommt.
    3. Kästchen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Deckfläche durch einen mit einer zentralen Bohrung (13) versehenen Steg (14) ersetzt ist, zum Zwecke, dass der die Ausziehschnur (1) ausgespannt haltende Rahmen (3) heim Eintreiben des Pfropfens und dem damit verbundenen Mitziehen der Schnur sich nach oben zu zu krümmen vermag, wenn die Befestigungen die Schnur nicht sofort freigeben sollten, so dass der Rahmen nicht beschädigt wird.
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