AT213234B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Albada-Suchern mit Einspiegelungsvorrichtung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Albada-Suchern mit Einspiegelungsvorrichtung

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AT213234B
AT213234B AT488359A AT488359A AT213234B AT 213234 B AT213234 B AT 213234B AT 488359 A AT488359 A AT 488359A AT 488359 A AT488359 A AT 488359A AT 213234 B AT213234 B AT 213234B
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Albada-Suchern mit Einspiegelungsvorrichtung 
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 wölbte Hohlfläche, in welcher der   teildurchlässige   Spiegel 4 angebracht ist. Teil 1 ist durch eine Kittschicht 5 mit dem mittleren klotzförmigen Körper 6 verkittet, in dessen konkave Hinterfläche der Glaskörper 7 eingekittet ist, auf dem der einzuspiegelnde Rahmen 8 angebracht ist. Die dem Objekt zugekehrte Fläche des Körpers 6 hat im Bereich ihrer Verkittung mit dem Frontglied 1 die gleiche Krümmung 
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 abweichend gekrümmte Fläche 10 vorgesehen. im gezeichneten Ausführungsbeispiel ist sie stärker gewölbt als die   Kittfläche   5.

   Für andere Einspiegelungen kann diese Fläche 10 auch anders ausgebildet sein, als hier dargestellt, beispielsweise kann sie ebenflächig oder sogar nach dem Auge 101 hin gewölbt sein. Auch können zusätzliche optische Glieder ausserhalb des eigentlichen Suchers angeordnet sein. Die Krümmung 10 ist so bemessen, dass die Abbildung des einzuspiegelnden Zeigers 11 durch die so gebildete Linse 9 etwa im Unendlichen erfolgt. Der an der Schrägfläche 2 befestigte Spiegel 3 ist mit einer Kittschicht 12 überzogen, die mit der Kittschicht 5 ein   zusammenhängendes Stück   bildet. Mit 100 ist die optische Achse des Suchers, mit 101 das einblickende Auge bezeichnet. 



   Um die Herstellung eines solchen oder ähnlich aufgebauten Albada-Suchers handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung. 



   In Fig. 2 ist schematisch dargestellt, wie ein derartiger Körper erfindungsgemäss hergestellt werden kann. An den Sucherkörper nach Fig. l ist der Formgeber 13 so angelegt, dass dessen Nase 14 in den freien Raum zwischen dem Spiegel 3 und dem Körper 6 zu liegen kommt. Diese Nase 14 besitzt an ihrer auf der Zeichnung nach unten weisenden Seite eine sphärische Wölbung, welche der Krümmung 10 nach Fig. 1 entspricht. Diese Nase 14 des Formgebers 13 liegt somit nicht an der Wölbfläche des Mittelklotzes 6 an, sondern lässt im Bereich 9 (vgl. Fig. l) eine zunächst offene Lücke. Zwischen die Körper 1 und 6 ist eine Kittmasse 5 gefüllt, die aus den Fugen mehr oder weniger herausquillt. Im Bereich der Nase 14 des Formgebers 13 füllt dieser Kitt die Zwischenräume 15 und 16 aus.

   Der Kitt ist materialmässig so gewählt, dass er sowohl an dem Körper 6, als auch an dem teildurchlässigen Spiegel 4 des Körpers 1, als auch an dem Spiegel 3 der Schrägfläche 2 festhaftet, nicht aber an den Flächen 17 und 18 des Formgebers 13. Nach dem Aushärten des Kittes wird der Körper 13 entfernt, und es bleibt der zusammenhängende Sucherklotz nach Fig. 1 zurück, wobei der erstarrte Kitt als Schutzüberzug über den vollen Spiegel 3 wirksam ist und die gekrümmte Fläche 10 auf dem Körper 6 bildet. 



   Bei dem erfindungsgemässen Verfahren ist es zweckmässig, wenn der Kitt den gleichen Brechungsindex hat wie der   Mitielklotz   6. Auf diese Weise wird die Polierarbeit an dessen konvexer Fläche eingespart ; diese Fläche braucht nur roh bearbeitet bzw. gefräst oder geschliffen zu sein. 



   Als besonders geeignete Kitte für dieses Verfahren haben sich   Äthoxylin- oder   auch Epoxyd-Harze erwiesen, die eine gute Haftung an Glas und Aufdampfschichten aufweisen, dagegen nicht an Werkstoffen wie Plexiglas, Plexigum,   Astralen und ändern Thermoplasten kleben.   Das Formwerkzeug 13 ist daher aus einem der letztgenannten oder ähnlichen Stoffen gefertigt. Es kann absr auch aus Metallen hergestellt sein, die mit einem   Trennmittel   versehen werden, das eine Haftung an den betreffenden Kittstoffen vermeidet. Die Gegenformen für die optisch wirksamen Flächen an dem Sucher können bei Verwendung dieser Stoffe ohne besondere Schwierigkeiten mit der gewünschten Politur versehen werden, die ein einwandfreies optisches Funktionieren des nach diesem Verfahren hergestellten Einspiegelungssystems gewährleistet.

   Damit das Formwerkzeug 13,14 beim Verkittungs- und Formungsvorgang in genau richtiger Lage gehalten wird, besitzt es   Halte- und Ausrichteglieder.   Im Falle der Fig.-2 ist das Werkzeug 13 mit einem   Verlängerungsstück   130 ausgerüstet, welches eine abgewinkelte Lasche 131 od. dgl. besitzt, die sich an die Unterfläche des Sucherkörpers satt anlegt. Mit 132 ist eine Bohrung od. dgl. bezeichnet, welche das Betätigen des Formwerkzeuges erleichtern soll. Beispielsweise kann ein Griff 133 für die Handhabung dort eingefügt sein. Der Formkörper 13 kann, soweit das zweckmässig oder im Einzelfallnotwendig ist, auch unterteilt in mehrere zusammensetzbare und gegebenenfalls nacheinander herausnehmbare Ein3elteile ausgeführt sein.

   Das erfindungsgemässe   Form- und Verkittungsverfahren   ändert sich dadurch seinem Wesen nach nicht. 



   In dem in Fig. 2 dargestellten Falle ist der Sucherkörper für die Aufnahme der Vorrichtung zur   ei-   gereinspiegelung seitlich etwas vergrössert ausgeführt. Mit Bezug auf die optische Achse 100 und das einblickende Auge 101 wäre der Sucher symmetrisch aufgebaut, wenn er, auf der Zeichnung rechts, bei der gestrichelt eingezeichneten Linie 102 endete. Eine solche Ausführung ist durchführbar, sie beeinflusst die vorliegende Erfindung nicht. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sieht jedoch hier den ebenfalls   ausführ-   baren Fall vor, dass der Sucherkörper unsymmetrisch ausgeführt ist. So besitzt hier der Mittelklotz 6 die zusätzliche seitliche Erstreckung 66 und das Frontglied 1 die bei 111 angedeutete Verlängerung. 

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   In der Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt. Der Darstellung ist dabei der Fall eines symmetrisch zur optischen Achse 100 aufgebauten Albada-Suchers mit von der Seite her einzuspiegelnder   Zeigerstellung od.   dgl. zugrunde gelegt. Der Formkörper 113 wird hier durch eine besondere Klammer 19 gehalten, die, zusammen mit dem ausserdem einzufügenden Haltekörper 20 die zu verkittenden Teile 1 und 6 übergreift und ausrichtet.

   Durch dieses Haltewerkzeug 19, 20 wird gleichzeitig die Fuge 21 zwischen   den Körpern 1   und 6 und die Fuge 22 zwischen dem   Körper 113   und der Linse 1 an der Schrägfläche 2 des Spiegels 3 nach aussen hin abgeschlossen und abgedichtet, so dass ein sicheres, passgenaues Verkitten der Sucherglieder und das Formen der besagten Einspiegelungslinse 15 gewährleistet wird. Die Klammer 19 kann mit den Körpern 113 und 20 durch Stifte 23 trennbar vereinigt werden. 



     In Fig. 4   ist eine weitere Anwendungsform des   erfindungsgemässen Verfahrens dargestellt.   Die in Fig. 3 dargestellte Klammer 19 ist hier zu einem den ganzen Sucher umfassenden klammerartigen Gehäuse 24 ausgebildet, das gegebenenfalls auch geteilt und   zusammensetzbar ausgefühlt   sein kann. An der Hinterseite dieses Gehäuses 24 wird die augenseitige Linse 7 und an der Vorderseite die objektseitige Linse   1 laos-   bar befestigt. Das Gehäuse 24 hält ferner, entweder fest mit ihm verbunden oder als gesonderten Teil eingesetzt, den Formkörper 213 und das gesonderte   Trägerstilck   25 zusammen.

   Am Trägerkörper 25 ist der Sucher-Mittelklotz 6 lösbar befestigt, er hält letzteren in der erforderlichen   Höhen- und   Seitenlage und stützt sich dabei mit seinem unteren Ende auf dem entsprechenden Gehäuseteil ausrichtend ab. Die Teile 24,25 und 213 bilden zusammen eine Giessform. Die zwischen dieser Giessform und den Körpern 1, 6 und 7 verbleibenden Fugen werden mit Hilfe einer Kittspritze 26 od. dgl. mit dem vorerwähnten Kitt ausgefüllt, die zu diesem Zweck an eine Einfüllöffnung 27 angeschlossen wird. Die in Fig. 4 vorgesehene Fuge verläuft auch entlang der einen Seitenwand des Sucherkörpers ; die dort beim Ausgiessen entstehende Kittschicht kann stehen gelassen werden ; sie stört die optischen Aufgaben des Suchers nicht.

   Nach dem erfolgten Aushärten des eingegossenen Kittes erfolgt die Ablösung der Teile 1, 6 und 7 vom Gehäuse 24, vom Träger 25 und dem Teil 213. 



   Das in Fig. 4 erläuterte Verfahren ist besonders für die Massenfabrikation gut geeignet. Es bietet zudem den erheblichen Vorteil, dass der Gesamtkörper in grosser Genauigkeit hergestellt wird, ohne dass die Einzelteile besonders hohe Genauigkeit aufweisen müssen. Toleranzabweichungen der einzelnen Bauteile werden dabei durch die sich in mehr oder weniger grosser Dicke ergebenden Fugen ausgeglichen, wobei die Dicke der Kittausfüllung keine beeinträchtigende Rolle spielt. Der bei dieser Art der Herstellung verwendete Kitt soll auch hier den gleichen Brechungsindex aufweisen wie die miteinander verkitteten oder vergossenen Bauteile.

   Für die ordnungsgemässe Funktion des Albada-Suchers, insbesondere aber für die richtige Einspiegelung des Rahmens in bezug auf die Sucherachse, ist es notwendig, dass die den einzuspiegelnden Rahmen tragende augenseitige Linse 7 eine definierte Lage gegenüber der den teildurchlässigen Hohlspiegel tragenden Frontlinse 1 einnimmt. Dies ist mit den in der Technik des Aufdampfen üblichen Mitteln erreichbar, beispielsweise dadurch, dass die Aufbringung des Rahmens auf die Linse 7 unter Verwendung von entsprechend mit Anschlägen versehenen Schablonen erfolgt, so dass er in bezug auf den Rand des Trägerteils 7 seine genau richtige Lage aufweist.

   In den Gehäuseteilen 24 sind, wie in der Giessund Formtechnik üblich, Markierungen, Anschläge oder Versenkungen so angebracht, dass diese es   ermög-   lichen, die Linse 7 und die Linse 1 in eine eindeutig definierte Lage zueinander und zur optischen Achse des Suchers zu bringen. Die Lage des Hohlspiegels ist dann nur noch von der optischen Zentrierung des Teils 1 abhängig, die den Genauigkeitsanforderungen des Suchersystems angepasst werden muss, wie das bei der Herstellung optischer Systeme allgemein üblich ist. Wenn der verwendete Kitt den gleichenBre chungsindex hat wie der Körper 6, so braucht dessen Lage bei der optischen Ausrichtung des Suchersystems nicht besonders berücksichtigt zu werden, da die dabei eventuell entstehenden Kittkeile keine optische Wirkung haben.

   Hat der Körper 6 aber einen andern Brechungsindex als der zum Verbinden der Teile verwendete Kitt, so ist auch die Lage des Körpers 6 innerhalb der Form 24 durch geeignete übliche Mittel so festzulegen, dass die Kittschichten insoweit die gleiche Dicke haben, dass keine Keilwirkungen erzeugt werden können. Die dem Objekt und die dem Auge zugekehrten planen Begrenzungsflächen des Suchers werden von Kitt freigehalten. Diese Flächen können übrigens nachträglich oder auch vor der Verkittung mit einer dünnen Entspiegelungsschicht belegt werden.

   Die Befestigung der Linsen 1 und 7 an der Form 24 kann im Rahmen des   erfindungsgemässen Verfahrens   mit einem lösbarenKlebstoff oder beispielsweise auch mit beiderseits klebenden Selbstklebefolien erfolgen, die sich nach der Abnahme der Umhüllung 24 leicht wieder entfernen lassen bzw. bis zur Montage des Suchers in die Kamera als Schutz auf den vorherigen Aufklebeflächen dieser Elemente verbleiben können. 



   Mit 23 sind hier wiederum gegebenenfalls zusätzlich einzusetzende Haltestifte bezeichnet, welche 

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   PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren   zur Herstellung vonAlbada-Suchern für   photographische Zwecke, die in Blockform derart aufgebaut sind, dass zwischen einem den teildurchlässigen Hohlspiegel in einer nach dem Objekt hin   durchgewölbtenFläche tragenden Frontglied   und einem den   einzuspiegelndenssildbegrenzungsrahmenetwa   in   der Brennfläche des genannten   Hohlspiegels tragenden   augenseitigsn   Okularglied ein lichtdurchlässiger Klotz eingekittet ist, und wobei mit dem Sucher ausserdem eine Vorrichtung zum gleichzeitigen   Einspie-   geln   vonkameraseitigen Zeigerstellungen od.

   dgl.   in das Sucherbildfeld derart verbunden ist. dass am besagten Frontglied desSuchors seitlich eine vollverspiegelte Schrägfläche augefornit ist, die mit einem am Mittelklotz befindlichen optisch wirksamenElement zusammenarbeitet, dessen dem letztgenannten Spie- 
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 weichende Gestalt solcher Art besitzt, dass der Sucher sowohl den Bildbegrenzungsrahmen als auch die Zeigerstellung etwa im Unendlichen abbildet, dadurch gekennzeichnet, dass das für die Einspiegelung der   Zeigerstellung     (11 in   das Suchersystem (7, 4) vorgesehene optisch wirksame Glied (15) beim Vereinigen des   Frontgliedes     (l)   mit dem Mittelklotz (6) aus einem durchsichtigen Kunststoff derart angeformt wird, 
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 ten   Schlägspiegel   (2, 3)

   in der für die Einspiegelung erforderlichen Lage gegenübergestellt ist und dabei die für die optische Abbildung des Zeigers (11) benötigte, gewünschte Wölbung (10) aufweist, und dass es anderseits mit seiner dem Auge (101) zugekehrten Fläche (9) fest mit dem Mittelklotz (6) des Suchers verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das optisch wirksame Glied (15) der zusätzlichen Einspiegelungsvorrichtung aus einem Kunstharzkitt geformt wird, der gleichzeitig für die Verkittung des Sucherfrontgliedes (1) mit dem Mittelklotz (6) dient.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kitt und gleichzeitig als Material für das optisch wirksame, anzukittende Element (15) ein Kunstharz verwendet wird, welches den gleichen Brechungsindex besitzt wie das Material des Mittelklotzes (6), und welches einerseits an Glasteilen und Verspiegelungsflächen fest haftet, anderseits an Werkzeugmaterialien nicht anklebt, beispielsweise ein Kunstharz auf der Grundlage der Epoxydharz, der Äthoxylinharze oder entsprechender Kunstharzkitte.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den freien Raum zwischen dem Schrägspiegel (2, 3) des Frontgliedes (1) und der objektseitigen seitlichen Oberfläche (9) des Mittelklotzes (6) ein Formwerkzeug (13) eingeführt wird, weiches einerseits die Neigung der spiegelnden Schräg- fläche (2, 3) des Fi. o'ttgliedes (1) und anderseits die objektseitige Wölbung (10) des an den Mittelklotz (6) anzuformenden optisch wirksamen Elementes (15) besitzt, worauf nach Aushärten des Kittes (5, 15) das Formwerkzeug (13,14)wiederentferntwird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Einbringen des Formwerkzeuges der Kitt auf die objsktseitige Wölbung des Mittelklotzes (6) und auch auf die vorher verspiegelte Schrägfläche (3) des Ficer gliedes aufgebracht wird.
    6. verfahren lach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Sucherkörper (1, 6, 7) mit einem rahmcn : migen abnehmbaren Gehäuse (24) umgeben wird, welches zwischen sich und den zu verkittenden TeilsR eine Fuge bildet, in welche der Kitt eingedrückt wird, worauf nach dem Aushärten des Kittes das Gehäuse (24) abgenommen wird (Fig. 4).
    7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sucherfrontlinse (1) und die Oku- larlinse (7) zunäch t fugenlos an die betreffenden Wandungen des Gehäuses (24) angeklebt werden, alsdann der Sucher-Mittelklotz (6), in der gehörigen Höhen- und Seitenlage von einem Träger (25) gehalten, eingesetzt und das Gehäuse (24) damit geschlossen wird, worauf die Verkittung und die Formung der Einspiegelungslinse (15) unter Einfüllen des Kittes und dessen Aushärtung erfolgt, worauf die an das Gehäuse (24) und den zusätzlichen Träger (25) angeklebten Sucherelemente (1 und 7) von diesen gelöst und dann das Gehäuse (24) und der Träger (25) abgenommen werden.
    8. Formwerkzeug für die Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es einen ansetzbaren Formgeber (13) mit einem spitzenförmigen Ansatz (14) trägt, welch letzterer an seiner einen Fläche der Neigung des Schrägspiegels (2, 3) der Einspiegelungsvorrichtung des Suchers entspricht und an seiner andern Fläche die Wölbung (10) des zu formenden optischen Gliedes (15) <Desc/Clms Page number 5> trägt, und dass es mit einem formschlüssig an den Sucherkörper so anlegbaren Teil (130) verbunden ist, dass sich dadurch das ganze Werkzeug in bezug auf den Sucher genau ausrichtet.
    9. Formwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der ausrichtende Teil mit einer klammerartigen Lasche (131) od. dgl. versehen ist, welche den Sucherkörper am augenseitigen Ende unterfasst (Fig. 2).
    10. Formwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrteilig so ausgebildet ist, dass eine U-förmige Klammer (19) sowohl den eigentlichen Formgeber (113) als auch die Frontlinse (1) des Suchers ausrichtend umfasst (Fig. 3).
    11. Formwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Formgeber (113) und gegebenenfalls ausrichtende Zusatzkörper (20) von der an den Sucher anzusetzenden Klammer (19) durch diese Teile (113, 20) ihrerseits ausrichtende Haltestifte (23) od. dgl. getragen werden.
    12. Formwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein rahmenartiges Gehäuse (24) vorgesehen ist, welches den Sucherkörper als Ganzes umfasst und. so bemessen ist, dass es zwischen einer Innenwandung und den Sucherelementen eine mit Kitt aufzufüllende Fuge freilässt (Fig. 4).
    13. Formwerkzeug nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Gehäuse gebildete Kittkanal eine einstuckige Bahn bildet.
    14. Formwerkzeug nach den Ansprüchen 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Suchermittelklotz (6) haltender und ausrichtender Trägerkörper (25) vorgesehen ist, der sich in angesetzter Lage gegen den rahmenförmigen Gehäuseboden abstützt.
AT488359A 1959-06-13 1959-07-04 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Albada-Suchern mit Einspiegelungsvorrichtung AT213234B (de)

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