AT213198B - Verfahren zum Herstellen eines mit einem Diamanten versehenen Gegenstandes, insbesondere einer Diamantnadel für Schallplattenabtastung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen eines mit einem Diamanten versehenen Gegenstandes, insbesondere einer Diamantnadel für SchallplattenabtastungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Herstellen eines mit einem Diamanten versehenen Gegenstandes, insbesondere einer Diamantnadel für Schallplattenabtastung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines. mit einem Diamanten versehenen Gegenstandes, insbesondere zum Herstellen einer Diamantnadel für das Abtasten von Schallplatten. Es ist bekannt, diese Nadel mit Hilfe schnell rotierender und oszillierender Metallrohre aus einem Diamanten zu bohren. Eine derart ausgebohrte Nadel hat eine Länge von etwa 0,8 mm bei einer Dicke von etwa 0, 3 mm und kann noch verhältnismässig gut gehandhabt und befestigt werden. Bei den grossenMengender herzustellenden Diamantnadeln ist es selbstverständlich wichtig, möglichst wenig Diamant-Rohstoff zu verarbeiten, aber bei Verkleinerung der erwähnten Abmessungen werden Handhabung und Montage äusserst schwierig. Die Erfindung ermöglicht es, sowohl Splitter als auch gebohrte Diamanten mit erheblich kleineren Abmessungen zu verwenden, ohne dass die erwähnten Schwierigkeiten auftreten. Gemäss der Erfindung ist ein Verfahren zum Herstellen von mit einem Diamanten versehenen Gegenständen, insbesondereDiamantabtastnadeln, dadurch gekennzeichnet, dass ein Diamantstück der erwünschten Abmessungen entfettet sowie gegebenenfalls bei einer Temperatur von 800 C in einer sauerstoffhaltigen Gasatmosphäre oberflächlich autgerauht und dann in eine einseitig geschlossene gewendelte Metallfeder eingebracht wird, deren Länge grösser als die des Diamantstückes ist, worauf die Feder am offenen Ende durch einen gegen den Diamanten geschobenen Metallstab abgeschlossen und zusammen mit einem Teil des Stabes in ein Lötbad eingetaucht wird, worauf nach Abkühlung das geschlossene Ende der Feder weggeschliffen und schliesslich das zum Vorschein kommende DiÅamantstück durch Schleifen und Polieren mit einer Spitze der erforderlichen Abmessungen versehen wird. Durch Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung sind Splitter oder Nadeln winzig kleiner Abmessungen noch gut verwendbar ; die Stäbe eignen sich nicht nur als Schallplattennadeln. sondern auch als Gravier- und Grabnadeln und sogar zum Einspannen in einem Werkzeughalter. Die Abmessungen der Feder und des Stabes können so gewählt werden, dass der Stab stramm in die Feder passt. Vorzugsweise jedoch und gerade mit Rücksicht auf die geringe Festigkeit der Teile werden gemäss einer Ausführungsform der Erfindung der Stab und die Feder durch Punktschweissen miteinander verbunden, so dass der Stab ein wenig Spiel in der Feder aufweisen darf. Obgleich Splitter Verwendung finden können, stellt es sich in der Praxis heraus, dass es gemäss einer Ausführungsform der Erfindung zu bevorzugen ist, einen in bekannter Weise durch Ausbohren erhaltenen Diamantzylinder zu benutzen. Splitter können nicht vorher auf Blasen, Risse oder sonstige Fehler geprüft werden, und beim Schleifen ist der Ausschuss grösser als bei gebohrten Stäben. Bei einem Stab ist ausserdem der Diamant leicht zuvor in bezug auf seine Kristallachsen orientierbar. Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bestehen die Feder und der Stab aus Molybdän oder Wolfram im Hinblick auf den hohen Schmelzpunkt dieser Metalle und der Lösbarkeit in der Lotmasse. Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung findet als Lötmaterial eine Legierung aus Kupfer, Silber und Titan Verwendung, vorzugsweise eine Legierung von etwa 72 % Silber und etwa 28 % Kupfer, dem etwa 4 % Titan zugesetzt ist. Bei Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung hat gemäss einer Ausführungsform des Verfahrens der Diamantzylinder vorzugsweise eine Dicke von etwa 0, 2 mm und eine Länge von etwa 0, 4 mm. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> bohrendes3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Diamant ein auf bekannte Weise durch Ausbohren erhaltener Diamantzylinder Verwendung findet.4. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder und der Stab aus Molybdän oder Wolfram bestehen.5. Verfahren nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Lötmaterial eine Legierung aus Kupfer, Silber und Titan Verwendung findet, vorzugsweise eine Legierung aus etwa 72 % Silber und 28 % Kupfer, dem etwa 4 % Titan zugesetzt ist.
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1959
- 1959-11-12 AT AT818459A patent/AT213198B/de active
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