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Rotierender Druckextraktions-Apparat.
Die bisher bekannten Extraktions-Apparate leiden an dem Mangel, dass es einerseits unmöglich ist, während der Extraktion zu kontrollieren, ob das Extraktionsmittel die zu extrahierenden Materialien vollständig und gleichmässig durchdringt, ferner an dem Mangel, dass die Apparate keinerlei Handhabe bieten, das zu extrahierende Gut in unausgesetzte Uerübrung mit dem Lösungsmittel zu bringen.
Gewisse, dem Extraktionsverfahren zu unterziehende Materialien, namentlich bituminöse Kohle, Schiefer u. dgl., erweisen sich in den bisherigen bekannten Extraktions-Apparaten nach dieser Richtung hin als besonders schwierig, indem sich das Extraktionsmittel nach
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das Extraktionsgut, welches diesen Wegen zunächst liegt, ausgelaugt wird. Überdies er- fordern die eben genannten Materialien in den meisten n FÜllen nicht nur die Extraktion in der Bewegung, sondern unter gleichzeitiger Anwendung von Druck.
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überhaupt, inbesondere von tituminöser Kohte, Gesteinen, fossilem Holz u. dgl. m. zum Gegenstände hat.
Der in beiliegender Zeichnung in Fig. 1 im Querschnitt und in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellte rotierende Druckextraktions-Apparat besteht aus einem zylindrischen, an seiner Innenseite teilweise mit einem Siebe bekleideten Blechkörper A mit zwei Hoden ,
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kranze d ausgebildet, welcher mit einem Drilling e in Eingriff steht. Der letztere erhält seinen Antrieb unter Vermittlung eines Schneckenrades e'und einer Schnecke e2 von der Riemenscheibe e3, durch deren Betätigung der zylindrische Körper A in Rotation gesetzt wird. Am Manie) des letzteren sind Füll- und Entleerungsöffnungen f in einer der Grösse des Apparates entsprechenden Anzahl angebracht.
In der Mitte der Böden a sind Dampf-
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sind. Durch dieses Siederöhrensystem wird der Inhalt des Extrakteurs nach Belieben mit Dampf erwärmt und unter Druck gesetzt. Der Dampf strömt durch den Stutzen i in die Kammer g ein, während das kondensierte Wasser durch Taschen k in die Gosse l der
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tlussigkoit nicht verdünnt wird. Die letztere strömt durch das Ventil o und den Zentralstutzen it ein, während die Evakuierung des Apparates vor der Beschickung mit Flüssigkeit durch das Ventil p erfolgt.
Der beschriebene Apparat arbeitet wie folgt : Der Apparat wird normal etwas über
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Durchmischen und Durchwaschen des sonst für Benzine sehr schlecht durchlässigen Materials erfolgt. Die Temperatur und der Überdruck im Apparat können dabei nach Belieben reguliert worden, weil ein Manometer und ein Thermometer am Apparatmantel angebracht sind.
Ist nun der Extraktionsprozess beendet, wird der Apparat mit dem Sieb r nach unten gebracht, an das Holländerventil 8 ein Schlauch angeschraubt und der flüssige Inhalt des Extrakteurs in den Verdampfer ausgebiasen.
Dieser Vorgang wiederholt sich mit frischer Flüssigkeit so lange, bis das Material entsprechend erschöpft ist. Die Flüssigkeit wird nachher zum letztenmale ausgeblasen, sodann an das Holländerventil t ein Schlauch angebracht und letzterer mit dem Kühler verbunden. Das Heizsystem wird abermals in Betrieb gesetzt und die Flüssigkeit aus der Kohle verdampft und im Kühler kondensiert. Die extrahierte Kohle wird schliesslich durch das Mannloch f entleert.
Falls man die Flüssigkeit aus der Kohle oder dgl. sehr gründlich entfernen wollte, bringt man auf dem Stutzen it noch ein drittes Ventil o'an, welches durch ein Rohr mit dem Kühler verbunden wird. Hierauf lässt man den Dampf in das Heizsystem ein und bringt den Apparat in Rotation. Die Gase entweichen durch das Sieb r, den Stutzen n in den Kreutzstutzen u und von dort in den Kühler.
Kleinere Apparate erhalten, wenn es ihr Gewicht zulässt, eine durchgehende Welle, welche entsprechend gelagert und angetrieben wird und entfallen bei demselben sodann die Laufring und-rollen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rotierender Druckextraktions-Apparat mit mitrotierendem Heizsystem, dadurch gekennzeichnet, dass letzteres aus zwei in der Mitte der Böden a eingesetzten Dampfkammern g, g'und den dieselben verbindenden bekannten Heizrohren h besteht, welch' letztere in entsprechender Entfernung von der Zylinderwand angeordnet sind, um eine Bewegung des eingebrachten Materials längs der Zylinderwand zu ermöglichen, während der in den Dampfkammern kontinuierlich aufgespeicherte Dampf die Wirkung der Heizrohre wesentlich erhöht.