AT212929B - - Google Patents

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AT212929B
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AT
Austria
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transformer
capacitor
storage device
winding
result
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Application number
AT402359A
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English (en)
Inventor
Quandt Helmut
Original Assignee
Siemens & Halske Aktiengesellschaft
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F13/00Apparatus or processes for magnetising or demagnetising
    • H01F13/006Methods and devices for demagnetising of magnetic bodies, e.g. workpieces, sheet material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Einrichtung zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von
Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern. 



   Bei kapazitiven Spannungswandlern, bestehend aus kapazitivem Spannungsteiler und Resonanzdrossel mit Zwischenspannungswandler, können unter gewissen Anregungs- und Anfangsbedingungen sogenannte Kippschwingungen entstehen, welche die Messergebnisse verfälschen und unter Umständen den Netzschutz ansprechen lassen. 



   Um das Auftreten von Kippschwingungen bei kapazitiven Spannungswandlern zu vermeiden, ist es bereits bekannt, die induktiven Wandlerteile eines Spannungswandlersatzes sekundärseitig über einen normalerweise geschlossenen, aber bei Erdschluss sich öffnenden Schalter so in Reihe zu schalten, dass ihre Spannungen im normalen Betriebsfall ein geschlossenes. Dreieck bilden. 



   Bei einem andern bekannten kapazitiven Spannungswandler, bei dem durch eine Art Rückkopplung dafür gesorgt ist, dass die an die Bürde angelegte Spannung ein getreues Abbild der Netzspannung ist, ist durch bestimmte Wahl des Teilerverhältnisses im kapazitiven Spannungsteiler erreicht, dass beim Auftreten hochfrequenter Spannungsstösse im Netz eine beträchtlich herabgesetzte Spannung hoher Frequenz an dem an der erdseitigen Kapazität des Spannungsteilers liegenden Transformator auftritt. 



   Die Erfindung geht einen andern Weg. 



   Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass einer der wesentlichen Faktoren für das Zustandekommen von Kippschwingungen, die im Zwischenspannungswandler nach dem Abschalten verbliebene Remanenz ist. Wenn man die Remanenz zu Null machen kann, so wird der kapazitive Wandler wesentlich kippschwingungssicherer. In diesem und in andern Fällen die Remanenz zu Null zu machen, ist Aufgabe der Erfindung. 



   Sie wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass an eine Sekundärwicklung des Transformators eine mehrere Kondensatoren enthaltende Speichereinrichtung angeschlossen ist, die während des normalen Betriebes aufgeladen werden, und dass ein schwingungsfähiger Generator, dessen Schwingkreis als Induktivität eine weitere Wicklung des Transformators enthält, durch den Ladungszustand eines Kondensators der Speichereinrichtung gesperrt und nach Abschaltung des Transformators infolge Entladung dieses Kondensators entsperrt ist, demzufolge der weitere die Energie für den nun schwingenden Generator liefernde Kondensator der Speichereinrichtung sich über die weitere Wicklung des Transformators entlädt und dabei infolge allmählicher Abnahme der Schwingstromamplitude den Eisenkern des Transformators mittels dieser weiteren Wicklung entmagnetisiert. 



   Es wird also während des normalen Betriebes eine gewisse Energiemenge gespeichert, die nach dem Ausschalten des Transformators dazu benutzt wird, den Transformator von der Sekundärseite her mittels eines Generators abnehmbarer Amplitude zu erregen. Dabei wird die Remanenz des Eisenkernes des Transformators zu Null. 



   Ein Schaltungsbeispiel für einen kapazitiven Spannungswandler ist in der Zeichnung gezeigt. Der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 eines Entmagnetisierungszusatzes dient. Die Wicklung   Nn   bildet mit dem Kondensator C5 die Elemente eines Schwingkreises im Anodenkreis der Röhre Rö. 



   Ist der Schalter   S   im normalen Betrieb geschlossen, so werden die Kondensatoren C3 und C4 als Speicherglieder des Entmagnetisierungszusatzes über den Gleichrichter   Gll   bzw. Gl2 geladen. Infolge 
 EMI2.2 
 tervorspannung erzeugt, die so gross ist, dass die Röhre Rö gesperrt ist. Der induktive Zwischenspannungs- wandler W ist durch den Entmagnetisierungszusatz infolge der entsprechend gewählten Grösse von   Rj   und   R   und der Abstimmung des aus der Wicklung N und dem Kondensator C5 gebildeten Kreises auf die
Netzfrequenz praktisch nicht belastet. 



   Wird der Schalter Si betriebsmässig durch Abschalten der Hochspannung oder durch Auslösung des Netzschutzes geöffnet, so schwingt die in dem Kreis   C2'     und NI   vorhandene Energie aus. 



   Dadurch werden in der Wicklung N2 Spannungen induziert, welche den Ladungszustand des Konden- sators C4 als einem Glied der Speichereinrichtung aufrechtzuerhalten versuchen. Ist dieser Ausgleichvor- gang beendet, so beginnt eine Entladung des Kondensators C4 über die Widerstände Ri und Ru, wobei das
Gitter der Röhre Rö eine solche Spannung erhält, dass die Röhre Rö öffnet und der Schwingungseinsatz über den Rückkopplungskondensator C6 erfolgt. Über die Röhre Rö entlädt sich der Kondensator   Ca'der   als weiteres Speicherglied die Energie für den Schwingvorgang liefert, so dass demzufolge die Amplitude des
Schwingstromes allmählich abnimmt und der Eisenkern mittels der Wicklung Na des Zwischenspannungs- wandlers W entmagnetisiert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Entmagnetisieren der Eisenkerne von Transformatoren, insbesondere der Eisenkerne induktiver Zwischenspannungswandler bei kapazitiven Spannungswandlern, dadurch gekennzeichnet, dass an eine Sekundärwicklung (N2) des Transformators eine mehrere Kondensatoren (Ca'C4) enthaltende Speichereinrichtung angeschlossen ist, die während des normalen Betriebes aufgeladen werden, und dass ein schwingungsfähiger Generator (Rö), dessen Schwingkreis als Induktivität eine weitere Wicklung (Ng) des Transformators enthält, durch den Ladungszustand eines Kondensators (C4) der Speichereinrichtung gesperrt und nach Abschaltung des Transformators infolge Entladung dieses Kondensators entsperrt ist,
    demzufolge der weitere die Energie für den nun schwingenden Generator liefernde Kondensator (Cg) der Speichereinrichtung sich über die weitere Wicklung (Ng) des Transformators entlädt und dabei infolge allmählicher Abnahme der Schwingstromamplitude den Eisenkern des Transformators mittels dieser wei- teren Wicklung entmagnetisiert.
AT402359A 1958-07-16 1959-05-29 AT212929B (de)

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DE212929T 1958-07-16

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AT212929B true AT212929B (de) 1961-01-10

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