AT212407B - Schutz von Gleichrichteranlagen gegen Schaltüberspannungen - Google Patents
Schutz von Gleichrichteranlagen gegen SchaltüberspannungenInfo
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Description
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Schutz von Gleichrichteranlagen gegen Schaltüberspannungen
Die Erfindung betrifft den Schutz von Gleichrichteranlagen gegen Überspannungen, welche durch Schalten der Transformatoren auf der Primärseite, insbesondere bei Leerlauf, auftreten können und angeschlossene Gleichrichter gefährden. Solche Überspannungen sind bekanntlich umso grösser, je schneller der Magnetisierungsstrom des Transformators unterbrochen wird. Die so entstandenen Uberspannungen sind besonders bei Verwendung von Sperrschict1tgleichrichtem unbedingt zu vermeiden, da diese sehr empfindlich dagegen sind.
Man hat aus diesem Grunde mehrere Sperrschichten hintereinandergeschaltet, damit der Durchschlagswert des ganzen Gleichrichters höher wird. Hiedurch wird aber die Ausnutzung der Gleichrichter schlechter.
Man kann auch Kondensatoren oder Widerstände dem Transformator auf der Primärseite dauernd parallel schalten, um die Überspannungsspitzen durch Kompensierung der Leerlaufimpedanz oder durch Dämpfung zu verringern. Solche Widerstände sind aber, da sie für die Hochspannung ausgelegt werden, teuer. Ausserdem verursachen sie dauernd Verluste, welche den Wirkungsgrad herabsetzen. Kondensatoren wiederum geben unter Umständen Anlass zu Schwingungserscheinungen.
Es ist vorgeschlagen worden, den Transformator gegen die beim Abschalten auftretenden Überspannungen dadurch zu schützen, dass man auf der Primärseite kurzzeitig vor dem eigentlichen Abschalten einen Widerstand zuschaltet und nach dem Abschalten wieder abschaltet. Hiermit ist kein ausreichender Schutz für die auf der Sekundärseite des Transformators liegenden Gleichrichter erreicht. Insbesondere bei Halbleiter-Gleichrichtern genügen schon kleine Überschreitungen der Spannung, um diese zu zerstören.
Erfindungsgemäss wird nun vorgeschlagen, vor dem Abschalten des Transformators auf der Primärseite dem Transformator sekundärseitig Dämpfungswiderstände vorübergehend parallel zu schalten.
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des Transformators über den Schalter 2 gespeist. Die Sekundärwicklungen 3 können durch Widerstände 4 mit Hilfe des Schalters 5 überbrückt werden. An die Sekundärseite sind die Gleichrichtergefässe, beispielsweise Sperrschichtgleichrichter 6, angeschlossen ; sie speisen ein Gleicbstromnetz.
Um nun zu vermeiden, dass beim Schalten auf der Primärseite, also des Schalters 2, Überspannungen an den Gleichrichtern 6 entstehen, wird zuerst der Schalter 5 eingelegt, so dass die Widerstände 4 den Sekundärwicklungen 3 parallel liegen. und dann lässt man erst den Schalter 2 ausschalten. Drückt man also auf die Ausschalttaste 7 oder wird das Relais 8 bei einem Fehler angeworfen, um den Primärschalter 2 auszuschalten, so wird zunächst die Einschaltvorrichtung 9 über das Hilfsschlitz 13 und den am'Schalter 2 befindlichen Hilfskontakt 11 betätigt. Das Hilfsschütz fällt ab und schliesst seinen Kontakt 15. Ausserdem wird gleichzeitig der Auslösekreis des Schalters 2 vorbereitet. Die Auslösung erfolgt aber noch nicht, da der Kontakt 16 am Schalter 5 noch offen ist.
Beim Einschalten des Schalters 5 wird der Hilfskontakt 16 geschlossen, so dass der Schalter 2 ausgelöst werden kann. Hiedurch wird wiederum der am Schalter 2 angebrachte Hilfskontakt 11 geöffnet, wodurch der Betätigungskreis des Überbrückungsschalters 5 unterbrochen und der Widerstand 4 wieder ausgeschaltet wird. Beim Einschalten des Schalters 5 hat sich der Hilfskontakt 14 kurzzeitig geöffnet, so dass das Schütz während dieser Zeit abgefallen bleibt. Nach der Ausschaltung des Schalters 2 ist der Stromkreis für das Schütz 13 wieder geschlossen, so dass sein Kontakt offen ist.
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Hiedurch werden die Widerstände nach dem Altsschalten wieder selbsttätig ausgeschaltet.
Man erhält auf diese Weise eine Einrichtung, welche verhindert, dass AusschaltUberspannungen an die Sperrschichtgleichrichter gelangen, ohne dass der Wirkungsgrad der gesamten Anordnung verschlechtert wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schutzeinrichtung für Gleichrichteranlagengegen SchaltUberspannungenbeim Schalten von Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Abschalten des Transformators auf der Primärseite dem Transformator auf der Sekundärseite Dämpfungswiderstände vorhergehend parallel geschaltet sind.
Claims (1)
- 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltung der Widerstände durch einen Schalter bewirkt wird, welcher'vom Steuerschalter des auf der Primärseite des Transformators eingebauten Schalters betätigt wird. und der zugleich die Auslösung dieses Schalters erst nach Einschaltung der Widerstände freigibt.3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungswiderstände nach der Auschaltung des Primärschalters wieder selbsttätig ausgeschaltet werden.4. Schutzeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter für die Einschaltung der Widerstände den Ausschaltkreis des Primärschalters sperrt und diese Sperrung nach Einschaltung der Widerstände aufgehoben wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH212407X | 1958-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT212407B true AT212407B (de) | 1960-12-12 |
Family
ID=4447794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT341259A AT212407B (de) | 1958-05-08 | 1959-05-06 | Schutz von Gleichrichteranlagen gegen Schaltüberspannungen |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT212407B (de) |
-
1959
- 1959-05-06 AT AT341259A patent/AT212407B/de active
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