AT212110B - Karussellbank mit am Querbalken angeordneten Stößen - Google Patents

Karussellbank mit am Querbalken angeordneten Stößen

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AT212110B
AT212110B AT454359A AT454359A AT212110B AT 212110 B AT212110 B AT 212110B AT 454359 A AT454359 A AT 454359A AT 454359 A AT454359 A AT 454359A AT 212110 B AT212110 B AT 212110B
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Austria
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adjustable
crossbar
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AT454359A
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Kurt Riss
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Karussellbank mit am Querbalken angeordneten Stössen 
Bei längeren sperrigen Werkstücken mit Achsstummeln, wie z. B. Laufradschaufeln von Kaplanturbinen, Klappentellern von Absperrklappen od. dgl. ist die genaue Bearbeitung bei horizontaler Aufspannung auf einer Werkbank wegen der Durchbiegung der Werkstücke mit grossen Schwierigkeiten verbunden. Deshalb geht man immer mehr dazu über die Bearbeitung solcher Werkstücke auf Karusselle zu verlegen. Hiezu sind aber grosse Karusselle erforderlich, die ihrerseits wieder den Nachteil kleiner Drehzahlen der Planscheiben mit geringen Schnittgeschwindigkeiten des Werkzeuges haben. In neuester Zeit hat man deshalb die Planscheiben von Grosskarussellen konzentrisch geteilt, wobei die jeweils innere Planscheibe mit einer höheren Drehzahl angetrieben wird.

   Der Nachteil, dass solche Karusselle noch wesentlich teurer sind und mit hohen Regiekosten belastet bleiben, ist jedoch nicht beseitigt. Die Bearbeitung der angezogenen Werkstücke ist daher trotz der hohen Güte derselben nach wie vor unwirtschaftlich. 



   Aufgabe der Erfindung ist es nun, kleinere und preislich günstigere Karusselle mit an sich hohen Drehzahlen der Planscheiben der bekannten Bauart für die Bearbeitung solcher Werkstücke zu erstellen bzw. brauchbar zu machen, derart, dass einerseits deren Einspannhöhe durch Anordnung einer von den Stössen getrennt angeordneten, in weiten Grenzen verstellbaren Zentriereinrichtung am Querbalken wesentlich vergrössert wird und dass anderseits der meist vorhandene zweite Stoss am Querbalken zusätzlich noch als weiterer Bearbeitungssupport eingesetzt werden kann. 



   Es sind einige Einzweckkarusselle bekannt, die eigene Zentriereinrichtungen gegenüber der Planscheibe aufweisen. So zeigt ein Karussell für die Bearbeitung von konischen Ingots mit quadratischen Querschnitten gegenüber der Planscheibe eine Zentriereinrichtung mit Körner an einem festen Rahmen, wobei die Bearbeitungssupporte mit Spezialwerkzeugen auf den Bahnen der beiden senkrechten Ständer des Rahmens gleiten bzw. von Spindeln vertikal bewegt werden. Diese Einzweckmaschine ist sowohl für die eingangs beschriebene Bearbeitung von langen sperrigen Werkstücken verschiedener Länge als auch als 
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   Eine andere Konstruktion ist ganz ähnlich aufgebaut, nur sind die ebenfalls seitlich angeordneten Supporte mit den Werkzeugen stabil vorgesehen und zusätzlich tangential querbeweglich eingerichtet. 



   Bei beiden dieser bekannten Konstruktionen fehlt ein   höhenverstellbarer   Querbalken mit den bekannten horizontal und höhengesteuerten bzw. auch schwenkbaren Stössen, wie sie bei Karussellen universeller Bauart, angeordnet sind. Gerade das Vorhandensein dieser Bauteile ist die Voraussetzung für den vorliegenden Erfindungsgegenstand. 



   Eine weitere bekannte Konstruktion betrifft zwar ein Karussell mit höhenbeweglich angeordnetem Querbalken und zwei Stössen, zwischen denen ein Support angeordnet ist. Dieser Support dient zur axialen Lagerung einer durch die Planscheibe nach oben geführten Drehspindel, die zur Entlastung gegen übermässige seitliche Bearbeitungsdrücke angeordnet ist. Die Spindel dient als Drehspindel zur Innenbearbeitung von Bohrungen in der Achse des Werkstückes. Eine eigene Zentriereinrichtung zum Einspannen des Werkstückes zwischen Körner ist bei dieser Bauart nicht vorgesehen. 



   Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, dass bei einer Karussellbank mit am Querbalken ange-   Drdneten   Stössen, getrennt von den Stössen, am Querbalken gegenüber dem Achsmitte bzw. dem Körnermittel der Planscheibe eine eigene   Zentriefeinrichtung   für das Werkstück angeordnet ist. 



   Eine beispielsweise Ausführung kennzeichnet diese Karussellbank mit Zentriereinrichtung dahin, dass am festen bzw. vertikal verstellbaren Querbalken des Karussells eine senkrechte in ihrer Lage festge- 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> fürvon den Stössen (6,6') am Querbalken (5) gegenüber dem Achsmittel bzw. dem Kömermittel (4') der Planscheibe (4) eine eigene Zentriereinrichtung (Z) für das Werkstück angeordnet ist.
    2. Karussellbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am festen bzw. vertikal verstellbaren Querbalken (5) des Karussells eine senkrechte in ihrer Lage festgehaltene Supportplatte (7.) mit Fishrungsbahn angeordnet ist, die einen mittels Schraubenspindel (11) verstellbaren Schlitten (9) mit einer weiteren Führungsbahn trägt, in der ein ebenfalls höhenverschiebliches, in seiner jeweiligen Lage feststellbares, z. B. klemmbares Gleitstück (15) vorgesehen und dessen unteres Ende für die Aufnahme des Körners (18) in bekannter Weise ausgebildet ist.
    3. Karussellbank nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kömersptze (18') in ihrer relativen Höhenbeweglichkeit noch über den maximalen Einspannbereich der Stösse (6, 6') hinaus bis mindestens zur Unterkante (K) der horizontalen Stossführungsbahn des Querbalkens (5) des Karussells einstellbar ist.
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