AT210959B - Gleichlaufeinrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden Regelkreis - Google Patents

Gleichlaufeinrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden Regelkreis

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AT210959B
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speed
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Bauer Eugen Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleichlaufeinrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden
Regelkreis 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
26 bewegt. Dieses berührt je nach der Stellung der Nockenscheibe 25 im Wechsel einen der Kontakte 20,
21, bildet also zusammen mit diesen einen Unterbrecher 27. 



   Das Kontaktstück 26 ist mit einem Startkontakt 28 verbunden, der von dem Auslöser 29 der Kamera
22   betätigbax   ist. Von diesem Startkontakt führt eine Leitung 30 zu einem Bremsmagneten 31, der einer
Scheibe 32 (Fig. 2) zugeordnet ist, die sich auf einer ebenfalls mit dem Laufwerk der Kamera verbundenen
Welle 33 befindet. Der Bremsmagnet 31 ist über das Kabel 19 und eine der Steckverbindungen 18 durch eine Leitung 34 mit dem negativen Pol des Zweiwegegleichrichters 11 verbunden. Eine Abzweigung 35 führt von dem   Startkontakt   28 durch eine der Steckverbindungen 18 zu einer Leitung 36, die über eine
Signallampe 37 an die Leitung 34 angeschlossen ist. Parallel zu dieser Signallampe ist ein Kondensator 38 zwischen die Leitungen 36 und 34 geschaltet. 



   Wenn mit der dargestellten Einrichtung synchron Bild und Ton für einen Film aufgenommen werden sollen, so setzt man zunächst das Tongerät 1 in Gang. Betätigt man den Auslöser 29, so beginnt die Ka- mera 22, angetrieben von dem Federmotor 23, zu laufen und nimmt die gewünschte Szene auf. Gleich- zeitig mit dem Drucken   des Auslosers weiden der Startkontakt   28 und   damitderregelkreis itberdengleich-   richter   11,   die Unterbrecher 7 und 27 und den   Bremsmagnet11   31 geschlossen. 



   Je nach der Drehzahl   desunterbrechers 7 erhält im   Wechsel einer der Kontakte 16 oder 17 und damit einer der Kontakte 20 und 21 Spannung. Liegt die Drehzahl der Nockenscheibe 25 in einem der Drehzahl des   Unierbrecheis 7   entsprechenden Bereich-das heisst, dass sie mit Rücksicht auf das Verhältnis der Zahl der in den Unterbrechern bewegten Kontakte sechsmal so gross als diese ist-so wird je nachdem Phasen- unterschied in der Kontaktgabe beider Unterbrecher im Regelkreis ein Strom von grösserer oder kleinerer mittlerer Stärke fliessen, der sich aus einzelnen, verhältnismässig kurzen Impulsen zusammensetzt. Die- ser Strom bremst mit Hilfe des Bremsmagneten 31 die Scheibe 32 mehr oder weniger kräftig.

   Die Impulse werden dabei mit Hilfe des Kondensators 38 soweit gedämpft, dass in dem Bremsmagnet ein gleichmässiger
Strom fliesst, dessen Stärke etwa dem Mittelwert der zugeleiteten Impulse entspricht-
Der Federmotor 23 der Kamera 22 ist so bemessen, dass er die Kamera etwas schneller anzutreiben sucht, als es der Gleichlaufdrehzahl entspricht. Dadurch wird die Überdeckung der Kontaktzeiten der Un- terbrecher 7 und 27 vermehrt und die Scheibe 32 stärker abgebremst. Das Laufwerk der Kamera stellt sich daher auf einen stabilen Betriebszustand ein, bei dem eine bestimmte Überdeckung der genannten Kontakte und damit der Gleichlauf der Geräte aufrechterhalten werden. 



   Die Wirksamkeit dieser Einrichtung lässt sich daran erkennen, dass die Signallampe 37 gleichmässig entsprechend dem durch den Bremsmagnet 31 fliessenden Strom aufleuchtet. 



   Da an den Gleichlaufzusatz 2 verschiedenartige oder mit verschieden starken Motoren ausgerüstete Kameras angeschlossen werden können, ist es   möglich.   dass die Stärke der Bremsung nicht ausreicht, um die Kamera im Gleichlauf zu halten. Bremst der Magnet 31 zu stark, so kann die Kamera ebenfalls ausser Tritt fallen. Ebenso geht der Gleichlauf verloren, wenn der Energievorrat des Federmotors erschöpft ist und die Geschwindigkeit der Kamera unter den   gewünschten   Wert sinkt. Der mittlere Strom im Regelkreis ist in diesen   Fällen   nicht mehr gleich, sondern schwankt in kürzeren oder längeren Zeitabst nden zwischen 0 und einem Höchstwert. Diese Schwankungen lassen die Signallampe 37 im   gleichenRlhythmus aufleuch-   ten.

   Der Bedienende erkennt daran sofort, dass der Gleichlauf gestört ist und kann Abhilfe schaffen. 



   Wenn die Kamera nahezu abgelaufen ist-was sich aus der   zurückliegendenAufnahmedauer   und auch dem Geräusch erkennen   lässt- braucht   sie nur frisch aufgezogen werden, und die Gleichlaufeinrichtung arbeitet wieder. 



   Ist die Bremsung zu schwach oder zu stark, so hat der Aufnehmende die Möglichkeit, mit Hilfe des Handgriffes 13 den Widerstand 12 so lange zu verändern, bis die Lampe 37 wieder gleichmässig brennt, also die Bremswirkung die richtige Grösse hat und der Gleichlauf zwischen den Geräten wieder hergestellt ist. Dieser Widerstand muss insbesondere eingestellt werden, wenn eine Kamera erstmalig mit dem Gleichlaufzusatz zusammenarbeiten soll. 



   Es ist auch möglich, statt der Signallampe 37 eine Signallampe 39 unmittelbar in der Leitung 34 anzubringen, insbesondere wenn die Lampe selbst mit einer gewissen Trägheit arbeitet. Statt der Lampen können auch die Stromstärke   anzeigende Messgeräte verwendet weiden,   die insbesondere mit Dämpfungsmitteln versehen sind, welche aus den verhältnismässig kurzen Impulsen des im Regelkreis fliessenden Stromes eine mittlere Stromstärke abzuleiten und anzuzeigen erlauben. 



   Die beschriebene Einrichtung kann auch so ausgestaltet werden, dass erst bei Betätigung des Startkontaktes 28 das Tongerät 1 mit Hilfe einer an sich bekannten Fernbedienungseinrichtung in Gang gesetztwird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gleichlaufeinrichtung, welche die Geschwindigkeit eines Folgegerätmotors (Kameramotors) entsprechend der Geschwindigkeit eines Leitgerätmotors (Tongerätmotors) beeinflusst mit Hilfe eines Regelkreises, der eine Spannungsquelle enthält, einen vom Leitgerätmotor und einen vom Folgegerätmotor angetriebenen Unterbrecher und ein Regelglied, das abhängig von der durch die gegenseitige Lage der Unterbrecher bestimmten Stromstärke des Regelkreises die Geschwindigkeit des Folgegerätmotors beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass in den Regelkreis ein willkürlich einstellbarer Widerstand (12) und ein die Stromstarke des Kreises anzeigendes Mittel (37, 39) eingeschaltet sind.
    2. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dem die Stromstärke anzeigenden Mittel (37) Glättungsmittel (38) zugeordnet sind, so dass bei rasch wechselnder Stromstärke ein mittlerer Wert angezeigt wird.
    3. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als die Stromstärke an- EMI3.1 Änderungen deutlich sichtbar schwankt.
    4. Gleichlaufeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Stromstärke anzeigende Mittel (39) unmittelbar in einen den Gesamtstrom des Regelkreises führenden Leiter (34) eingeschaltet ist.
    5. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 2 oder 3. dadurch gekennzeichnet, dass In den Regelkreis ein die Geschwindigkeit des Folgemotors (23) bestimmender Bremsmagnet (31) und parallel zu diesem ein Kondensator und das Anzeigemittel geschaltet sind.
    6. Gleichlaufeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Anzeigemittel (37) zusammen mit einem der Unterbrecher (7) und dem Widerstand (12) in einem Bauelement (2) vereinigt und lediglich durch ein lösbares Kabel (19) mit einem in einer Kamera (22) befindlichen Bremsmagnet (31) und dem zweiten Unterbrecher (27) verbunden sind.
AT343659A 1958-05-20 1959-05-08 Gleichlaufeinrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden Regelkreis AT210959B (de)

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AT210959B true AT210959B (de) 1960-09-10

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ID=5800144

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AT343659A AT210959B (de) 1958-05-20 1959-05-08 Gleichlaufeinrichtung mit einem zwei Unterbrecher enthaltenden Regelkreis

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