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Glashalter
Die Erfindung bezieht sich auf einen Glashalter zum Aufhängen von Glaskörpern und Lampen, be- stehend aus einem an den Breitseiten mit der Innenseite der Glaskörperöffhung korrespondierenden Trag- stegen ausgestatteten Tragteil, dessen Breite kleiner ist als der Durchmesser der Glaskörperöffnung.
Bisher bekannte Glashalter, die für Glaskörper verschiedener Grössen geeignet sind, bestehen aus vie- len kompliziert geformten und umständlich ineinander geführten Teilen und greifen an mindestens drei
Punkten von aussen mit eigens ausgebildeten Haken am Glaskörper an. Die Herstellung solcher Glashal- ter ist sehr teuer. Ausserdem bleibt bei Verwendung von kleinen Glaskörpern ein störender Rand sichtbar.
Andere billig herzustellende Glashalter sind aus einem Stück hergestellt und halten den Glaskörper durch Angriff von zwei Tragstegen an der Innenseite des Glaskörpers. Diese Glashalter sind jedoch nur für eine bestimmte Grösse von Glaskörpern bzw. ilur für eine bestimmte Tragöffnungsgrösse geeignet.
Da verschiedene grosse Tragöffnungen gebräuchlich sind, stellt dies einen Nachteil dar. Grosshandel,
Kleinhandel und die Installateure sind zur Lagerhaltung eines grossen Lagers gezwungen. Bei Verwendung eines grösseren Glaskörpers muss man auch den Glashalter austauschen.
Diese Nachteile beseitigt die Erfindung dadurch, dass der Tragteil aus mehreren zur Veränderung des Abstandes der Tragstege ineinander senkrecht zur Breitseite verschiebbaren Teile gebildet ist,
Erfindungsgemäss besteht der Tragteil aus einem Tragblech und zwei auf diesem Tragblech verschiebbar angeordneten Halteblechen mit Tragstegen.
Der Glashalter greift von innen in den Glaskörper ein und ist dem Betrachter im montierten Zustand nicht sichtbar. Ein störender Rand kann nicht auftreten.
Da der Abstand der Tragstege, die den Glaskörper durch ihr Eingreifen in die Tragöffnung des Glaskörpers halten und daher einen Abstand voneinander haben müssen, der grösser als die Tragöffnung ist, durch ein Verschieben der Haltebleche variierbar ist, ist ein Glashalter gemäss der Erfindung für verschie- den grosse Tragöffnungen und Glaskörper verwendbar. Es genügt für alle Glaskörper die Lagerhaltung einer einzigen Type von Glashaltern.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind im nachfolgenden Ausführungsbeispiel beschrieben, ohne dass sich die Erfindung darauf beschränkt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht mit Teilschnitt eines Glashalters, mit einem Schnitt durch einen am Glashalter befestigten nur ausschnittsweise dargestellten Glaskörper 14. In Fig. 2 ist der Glashalter in Aufsicht und in Fig. 3 in Schrägsicht dargestellt.
Der Teilschnitt in Fig. 1 ist längs der in Fig. 2 gezeichneten Schnittlinie I-I geführt.
Zwei Haltebleche 2 mit seitlichen Tragstegen 3 zum Tragen des Glaskörpers 14 sind trennbar und nach Lösen einer Fixierung verschiebbar auf einem mittleren Tragblech 1 befestigt.
In Verschiebungsrichtung der Haltebleche verlaufende Ränder 4 des mittleren Tragbleches 1 sind zur Führung der Haltebleche 2 aufgebogen. In der Mitte der Haltebleche 2 ist je ein in Verschiebungsrichtung verlaufendes Langloch 5 angeordnet. Das Tragblech weist zwei durchgezogene Löcher 15 mit Gewinde auf, die derart angeordnet sind, dass die Haltebleche 2 mit im Gewinde diese Löcher 15 befestigen, durch je ein Langloch 5 gehende Schrauben 9 mit dem Halteblech verbunden und auf diesem durch Anziehen der Schrauben festgestellt werden können. Im zusammengebauten Zustand des Glashals befinden sich die Löcher 15 unter je einem Langloch 5.
Zur Verstärkung der Bleche und zur Gewährleistung einer guten Verschiebeführung sowie zur genauen Fxierung der Lage gegeneinander sind in das Tragblech und in die Haltebleche zwei korrespondierende, in der Verschiebungsrichtung verlaufende Halte- und Führungsrippen 6
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Kompel 8 zugeordnet, der in einem zugeordneten Kümpel 7 einrastet. Durch dieses Einrasten ist die Ver- schiebungsstellung der Haltebleche und die Entfernung der Tragstege 3 voneinander wiederholbar eingei stellt und bestimmt. Jeder der drei Kümpel 7 der Kilmpelreihen bestimmt eine Einstellung für eine Gla9- körpergrösse.
Soll der Glashalter auf eine andere Glaskörpergrösse eingestellt werden, so sind die Schrauben 9 zu lockern, die Haltebleche 2 zu verschieben, bis die entsprechenden Kompel 7 und 8 einrasten, und die
Schrauben 9 wieder festzuziehen. Damit ersichtlich ist, für welche Glaskörpergrösse der Glashalter ein- e gestellt ist, sind am Tragblech entsprechende Massangaben eingraviert. Durch ein Verschieben der Hal- tebleche wird gerade jene Massangabe durch die Haltebleche nicht verdeckt, die der jeweiligen Einstel- lung entspricht.
Zur Befestigung an einem Tragrohr 10 einer Pendelleuchte ist in der Mitte des Tragbleches 1 ein
Stellring 11 mit einer Stellschraube 12 vorgesehen.
Das Ausführungsbeispiel stellt lediglich eine mögliche Ausführungsform der Erfindung dar, die zahl- reiche Varianten offen lässt. So kann beispielsweise das Einrasten durch Kümpel durch Längsrillen oder durch Einkerbungen im Langloch geschehen. Die Zahl der Führungsrippen kann variiert werden. Der Glas- halter kann aus nur zwei ineinander verschiebbaren Blechen bestehen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Glashalter zum Aufhängen von Glaskörpern von Lampen, bestehend aus einem an den Breitseiten mit der Innenseite der Glaskorperöffhung korrespondierenden Tragstegen ausgestatteten Tragteil, dessen
Breite kleiner ist als der Durchmesser der Glaskörperöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragteil aus mehreren zur Veränderung des Abstandes der Tragstege (3) ineinander senkrecht zur Breitseite ver- schiebbaren Teilen gebildet ist.