AT210655B - Vorrichtung zum Lochen von Zigaretten - Google Patents

Vorrichtung zum Lochen von Zigaretten

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AT210655B
AT210655B AT743459A AT743459A AT210655B AT 210655 B AT210655 B AT 210655B AT 743459 A AT743459 A AT 743459A AT 743459 A AT743459 A AT 743459A AT 210655 B AT210655 B AT 210655B
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AT
Austria
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cigarette
punching
housing
spring
cigarettes
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AT743459A
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English (en)
Inventor
Karl Taschelmar
Maria Martegani
Original Assignee
Maria Martegani
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  Vorrichtung zum Lochen von Zigaretten 
Wie bekannt, ist das Gesundheitsschädliche beim Rauchen einer Zigarette das Rauchen bis auf einen kleinen Reststummel. Die lange fast ganze Zigarette wirkt nämlich auf die durch die Glut entstehenden Teer- und Nikotindämpfe als Filter : je kürzer die Zigarette wird, desto geringer wird die Filterwirkung derselben. Ungefähr beim letzten Drittel der Zigarette wird diese Filterwirkung, die ein Kondensieren des Teeres bewirkt, aufgehoben und die gesamten gesundheitsschädlichen Stoffe gelangen in die Lunge des Rauchers. 



   Durch Versuche konnte festgestellt werden, dass eine Verdampfung der kondensierten Teer- und Nikotindämpfe bzw. Rückstände im letzten Drittel der Zigarette fast völlig vermieden werden kann, wenn man dieselbe eben in diesem letzten Drittel mit kleinen Löchern versieht, so dass beim Durchsaugen des Rauches durch die Zigarette zusätzlich Luft durch die Löcher eingesaugt wird und dadurch eine Abkühlung und Kondensierung und somit Bindung der Teer- und Nikotindämpfe eintritt. 



   Es sind Vorrichtungen zum seitlichen Durchlochen von Zigarettenmundstücken bzw. Zigarren mittels unter Federwirkung stehender   Durchschlag - oder   Lochstifte bereits bekannt. Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer bequem zu handhabenden, im Aufbau einfachen Vorrichtung, die nach aussen eine gefällige,   schachteiförmige   Form aufweist und mittels welcher man mit einem Druck zwei Löcher von bestimmter Grösse an einer bestimmten Stelle in eine Zigarette stechen kann. Die Zigarette wird hiebei durch besondere Mittel festgehalten und kann beim Durchlochen nicht beschädigt werden. 



   Erfindungsgemäss ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, dass in einem bis auf die Einsteck- öffnung geschlossenen, schachtelförmigen Gehäuse eine zweiteilige Einsteckhülse angeordnet ist, die seitliche Ausnehmungen aufweist, durch welche federbelastete Führungsplättchen zum Festhalten der Zigarette durchtreten, und weiters in der Einsteckhülse an gegenüberliegenden Stellen zwei Löcher, in einer andern Ebene als die Durchbrechungen für die   Plättchen, vorgesehen   sind, durch welche von aussen betätigbare Lochstifte durchtreten können, die unter der Einwirkung einer im Gehäuse fest angeordneten U-förmigen Feder stehen. 



   Eine zur Lochbildung entwickelte Vorrichtung ist an Hand der beiliegenden Zeichnung in Beispielen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 und Fig. 3 je eine Draufsicht bei abgehobenen   Gehäusedeckeln und   Fig. 2 einen Vertikalschnitt des Gerätes in vergrösserter Darstellung. 



   Wie aus vorliegender Zeichnung zu ersehen ist, besteht das Gerät aus einem bis auf die Einsteck- öffnung geschlossenen Gehäuse   1,   la, in welchem eine zweiteilige Einsteckhülse 2 angeordnet ist, die seitliche Ausnehmungen 3 aufweist, durch welche federbelastete Führungsplättchen 4,4a zum Festhalten der Zigarette durchtreten, und weiters in der Einsteckhülse 2 zwei Löcher 5, vorzugsweise in einer andern 
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 6 durchtreten können. 



   Wie Fig. 1 zeigt, sind die Führungsplättchen 4 mittels Spiralfedern 4a belastet und die Führungplättchen 4, wie Fig. 3 zeigt, als Blattfedern ausgebildet in beiden Fällen werden die Gehäusedeckel la als Stützpunkte für die Federn verwendet. 



   Die Lochstifte 6 sind nach Fig. l als Taster ausgebildet und stehen unter der Einwirkung einer im Ge-   läuse   1 fest angeordneten U-förmigen Blattfeder 7. Die Lochstifte 6 nach Fig. 3 sind aus den im Radius abgebogenen Enden der   U-förmigen   Feder 9 (Drahtfeder) gebildet und werden von im Gehäuse 1 ange-   lenkten   schwenkbaren Tastern 10 betätigt. 



   Beim Einschieben einer Zigarette in die Einsteckhülse 2 werden durch die Zigarette die beiden unter 

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 Federbelastung stehenden   Führungsplättchen 4   beiseite geschoben und klemmen die Zigarette in der richtigen Stellung fest. Nun können mit einem Druck auf die Taster 8 (Fig. 1) oder Taster 10 (Fig. 3) zwei Löcher von bestimmter Grösse an bestimmter Stelle gestochen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zum Lochen von Zigaretten, dadurch gekennzeichnet, dass in einem bis auf die Ein-   steeköffnung   geschlossenen, schachtelförmigen Gehäuse   (l,   la) eine zweiteilige Einsteckhülse (2) angeordnet ist, die seitliche Ausnehmungen (3) aufweist, durch welche federbelastete   Führungsplättchen   (4,4a) zum Festhalten der Zigarette durchtreten, and weiters in der Einsteckhülse (2) an gegenüberliegenden Stellen zwei Löcher (5), in einer andern Ebene als die Durchbrechungen für die Plättchen, vorgesehen sind, durch welche von aussen betätigbare Lochstifte (6) durchtreten können, die unter der Einwirkung einer im Gehäuse fest angeordneten U-förmigen Feder (7) stehen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Lochstifte (6) aus den im Radius abgebogenen Enden einer U-förmigen Drahtfeder (9) gebildet und von im Gehäuse (l, la) angelenkten schwenkbaren Tastern (10) betätigbar sind (Fig. 3).
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