AT210454B - Muldenverriegelungsvorrichtung für Chargierkrane - Google Patents

Muldenverriegelungsvorrichtung für Chargierkrane

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AT210454B
AT210454B AT501758A AT501758A AT210454B AT 210454 B AT210454 B AT 210454B AT 501758 A AT501758 A AT 501758A AT 501758 A AT501758 A AT 501758A AT 210454 B AT210454 B AT 210454B
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AT
Austria
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trough
spring
locking device
locking
piston
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AT501758A
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Walter Traxler
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Walter Traxler
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  Muldenverriegelungsvorrichtung für Chargierkrane 
Die mechanischen bzw. hydraulischen Vorrichtungen für die Verriegelung der Mulde lassen bei den bekannten   Muldenchargierkran-Ausführungen   keine axiale Verschiebung des Chargierschwengels zu. Durch diesen Umstand können daher keine Federpuffer bzw. Stossdämpfer angeordnet werden, die die bei einem Anprall auf die Vorderseite der Mulde bzw. des Chargierschwengels auftretende Stosskraft vermindern bzw. vernichten. 



   Dies wird   erfindungsgemäss   dadurch vermieden, dass am rückwärtigen Teil des Kastens des für die Drehung des Chargierschwengels zum Kippen der Mulde notwendigen Getriebes die Verriegelungsstange axial verschieblich derart angeordnet ist, dass ein Flansch des Arbeitszylinderbodens als Kolben in einem den Arbeitszylinder umgebenden zylindrischen Teil des Getriebekastens gegen die Wirkung einer Feder beweglich ist, so dass bei einem Stoss vorne an die Mulde die Verriegelung sich nicht lösen kann. 



   Durch die vorliegende Erfindung kann der Chargierschwengel axial verschoben werden, ohne dass die Muldenverriegelungsvorrichtung durch diese axiale Verschiebung in ihrer Funktion behindert wird. 



   Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt. Sie zeigt einen waagrecht geführten Schnitt durch die Mulde, den Chargierschwengel und das schwenkbare Lagergehäuse, wobei die Stossdämpfer, die Federsätze und der Kolben mit der Kolbenstange in Ansicht dargestellt sind. 



   Bei der dargestellten Vorrichtung für die Verriegelung der Mulde 1 ist der Chargierschwengel 2 im schwenkbaren Lagergehäuse 3 drehbar und verschiebbar gelagert. Durch die Federsätze 4 wird der Chargierschwengel 2 in seine normale Arbeitslage gedrückt und durch die Anordnung der Stossdämpfer 5 wird bei einem Stoss auf die Vorderseite der Mulde 1 bzw. des Chargierschwengels 2 durch das Zusammenwirken der Federsätze 4 und der Stossdämpfer 5 die dabei auftretende Stosskraft vermindert bzw. vernichtet. 



  Ausserdem ist der Chargierschwengel 2 verschiebbar in der Hülse 6 geführt und wird mittels der Gleitfedern 7 bei einer Drehbewegung der Hülse 6 von ihr mitgenommen. Die Hülse 6 ist im Getriebekastengehäuse 8 und im schwenkbaren Lagergehäuse 3 drehbar gelagert, wobei auf der Hülse 6 ein Stirnrad 9 aufgekeilt ist, und dieses Stirnrad 9 wird durch ein Ritzel und ein Kegelradvorgelege von einem Motor ange- 
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 hen,   d. h.   die Mulde 1 zu kippen. Die im hohlen Chargierschwengel 2 verschiebbar geführte Verriegelungsstange 10 ist mit der Kolbenstange 14 des im Arbeitszylinder 11 befindlichen Kolbens 13 gelenkig und drehbar verbunden.

   Der Arbeitszylinder 11 ist mittels eines Flansches 12 zentrisch und verschiebbar im rückwärtigen Teil 15 des Getriebekastengehäuses 8 geführt und wird durch die Anordnung einer Längsführung 16 gegen Verdrehen gesichert, sowie durch die Feder 17 an eine Bronzescheibe 18, die an dem hinteren Chargierschwengelende befestigt ist, gedrückt. Da der Chargierschwengel 2 gedreht wird und der Arbeitszylinder 11 immer still steht, kann die Bronzescheibe 18 auch durch ein Wälzlager ersetzt werden. 



  Die im Arbeitszylinder 11 befindliche Feder 19 kann den Kolben 13 und dadurch die Verriegelungsstange 10 so lange vordrücken,   d. h.   die Mulde wird verriegelt, bis sich der Kolben 13 auf die im Arbeitszylinder 11 angeordnete Distanzbüchse 20 anlegt. Durch die Beeinflussung eines   Zweiwegeschaltventils   21 wird durch das von einer Druckmittelpumpe erzeugte und über die Rohrleitungen 22,23 in den Arbeitszylinder 11 geleitete Druckmittel, der Kolben 13 und somit die Verriegelungsstange 10 soweit   zurückge-   drückt, d.   h.   die verriegelte Mulde 1 wird entriegelt, bis der auf der Kolbenstange 14 befindliche Anschlag 25 die Bronzescheibe 18 berührt.

   Ferner wird beim Verriegeln der Mulde 1 das Zweiwegeschaltventil 21 so beeinflusst, dass das   1m   Arbeitszylinder 11 befindliche und durch den federbelasteten Kolben 13 aus dem Arbeitszylinder 11 verdrängte Druckmittel über die Rohrleitung 23, das   Zweiwegeschalt-   ventil 21, die Rohrleitung 24 in den Druckmittelvorratsbehälter strömen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verriegelungsvorrichtung für die Mulde bei Muldenchargierkranen mit einer hydraulisch betätigten Verriegelungsstange, wobei der für die Verriegelung der Mulde auf die Verriegelungsstange auszuübende Druck mittels einer Feder und der zur Entriegelung notwendige Zug auf die Verriegelungsstange hydraulisch erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, dass am rückwärtigen Teil (15) des Kastens (8) des für die Drehung des Chargierschwengels (2) zum Kippen der Mulde (1) notwendigen Getriebes die Verriegelungsstange (10) axial verschieblich derart angeordnet ist, dass ein Flansch (12) des Arbeitszylinderbodens als Kolben in einem den Arbeitszylinder (11) umgebenden zylindrischen Teil (15) des Getriebekastens (8) gegen die Wirkung einer Feder (17) beweglich ist, so dass bei einem Stoss vorne an die Mulde (1)
    die Verriegelung sich nicht lösen kann.
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