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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 20932.
IIEINRICH F. HAMBRUCH IN HAMBURG.
Apparat zum Anschärfen von Blei-und anderen Schreib-sowie Zeichenstiften mit einem zum Drehscheibenfräser radial verstellbaren Stiftenhalter.
Die vorliegende Neuerung betrifft einen Apparat zum Anschärfen von Blei-sowie anderen Schreib- und Zeichenstiften. Wie bekannt, ist er mit einem Drehscheibenfräser t1 und Träger oder Halter b für den zu schärfenden Stift versehen, welche Teile derart zueinander in Umdrehung gesetzt werden können, dass das zu schärfende Ende des in den Halter eingesetzten Stiftes an dem sich drehenden Schneide, ranz des Fräsers herumgedreht und dabei geschärft wird. Hiezu können die in einem Gestell gelagerten Fräser und Halter mit einem Antrieb versehen sein, welcher aus einem Handgriff al an der Fräserscheibf,
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aus einem Zahnräderpaar el, e2 auf dem anderen Ende der Welle d und auf dem einen EndedesHaltersbbesteht.
Das hauptsächlich neue Merkmal besteht darin, dass der Halter b gegen den Schneidkranz des Fräsers a radial vcrstellbar gelagert ist, um die Anlage des zu schärfenden Stifte'endos entlang der ganzen radialen Länge der Schneidzahnkanten unter gleichbleibender Winkelstellung des angestellten Halters zum Fräserschnbidkranz wechseln zu können. Es kans also die ganze Fläche des Fräserschneidkranzes ausgenutzt werden, wobei bei gleichbleibender Umdrehungsgeschwindigkeit des Fräsers a jede Schneidzahnkante in vorteilhafter Weise um so langsamer und schneller am Stiftenende entlang geirrt wird, je näher und je entfernter das Stiftenende zur Drehachse des Fräsers gebracht worden ist.
Iliebei wird die Spitze des Stiftes immer in der gleichen Winkellage des Stiftes zum Fräser geschliffen.
Der mit einer Hülse versehene Halter b ist durch Arme/1, fi an der Welle d gelagert. Der vordere geschlitzte Arm f1 lässt sich mittelst einer Druckschraube 9 an einem Stattelstück h festschrauben, welches drehbar auf der Welle d sitzt (Fig. 3), und der hintere Arm f2 umfasst die Welle d derart, dass sowohl der Halter b nach Lösung der Druckschraube g seitwärts zum Schneidkranz des Fräsers an-und abgestellt werden kann (Fig. 4 und 5) als auch das vordere Ende des Halters mit einem eingesetzten Stift unter Benutzung des hinteren Armlagers als Drehpunkt in radialer Richtung der Schneidzähne verstellt werden kann.
Die wieder angezogene Druckschraube g sichert die eingestellte radiale Höhenlage des Halters zum Fräser, während der eingesetzte Stift l durch eine Feder k an dem Fräserschneidkranz herangehalgten (Fig. 4) oder von dem Schneidkranz entfernt gehalten wird (Fig. 4), je nachdem der Stift angeschärft oder eingesetzt bezw. herausgenommen werden soll. Dazu ist die Feder k einerseits unten am Gestell befestigt und anderseits durch einen Arm kl an einen Haken k2 des Haitors b oberhalb der Lager- welle d angehängt.
Wenn die AnhängesteDe des Armes im Haken k2 mit Bezug auf
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der Halter gegen den Fräser zu herumgelegt wird, zieht die Feder das Stiftenende gegen den Schneidkranz des Fräsers, der durch seine Umdrehung das gleichfalls sich drehende Stiftenende schärft.
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Eine genaue Zentrierung des Stiftes in der Hülse ist keineswegs nötig, denn ein exzentrisch in der Hülse sitzender Stift wirkt bei seiner Umdrehung wie ein kreisrunder
Exzenter auf die Halterhülse, indem er diese'Hülse um so viel hin und her verschiebt, dass er zu seiner eigenen Drehachse konzentrisch vom Fräser zugeschärft wird. Hiebei wird er auch nicht etwa achsial in dem Masse seiner Ansehärfung und Zuspitzung vorgeschoben, sondern lediglich seitlich in dem Masse näher an den Fräser herangebracht, wie er mehr und mehr zugeschärft wird. Seine Befestigung in der Hülse kann daher einfach durch einige Klemmbacken ! bl erfolgen, welche durch einen Ringschieber b2 um den Stift heran- gedrückt werden können. Auch kann die Befestigung des Stiftes durch eine Druckschraube erfolgen.