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Die Erfindung betrifft eine Tiefkühlanlage, insbesondere eine Tiefkühltruhe mit einem Lagerraum und einem Abteil grösserer Kälteleistung zum Einfrieren von Kühlgut. Das in dem Abteil grösserer Kälteleistung tiefgefrorene Gut soll zur Lagerung in den Vorratsraum übergeführt werden.
Bei den bekannten Anlagen liegt der die Kältemaschine steuernde Temperaturfühler direkt an den Verdampferrohren oder am Truheninnenkasten. Die Laufzeit und Leistung der Kältemaschine richten sich also nicht nach der Temperatur des KUhlgutes, sondern nach der Temperatur am Innenbehälter der Truhe.
Den Laufzeiten der Maschine kann man bei dieser Anordnung nicht ohne weiteres entnehmen, ob und wann das Gut im Gefrierraum auf die gewünschte Temperatur heruntergekühlt ist.
Es ist auch bekannt, den Vorratsraum eines Kühlschrankes, insbesondere eines Blutbankschrankes. mit einem Temperaturfühler auszustatten, der auf einen Temperaturanzeiger und ein damit verbundenes Wamgerät arbeitet. Bei Erreichen einer vorbestimmten Maximal-oder Minimaltemperatur werden, aus einer Batterie gespeist, je eine Kontrollampe und eine Klingel eingeschaltet. Hiedurch soll kontrolliert und angezeigt werden, ob sich das Kühlgut ständig in dem vorgeschriebenen Temperaturbereich befindet.
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Vorratsraum umgeladen und wann der Gefrierraum neu beschickt werden kann.
Nach der Erfindung wird dieses dadurch erreicht, dass neben einem an sich bekannten Wärmeregler zusätzlich ein Temperaturfühler, im folgenden Gefriersonde genannt, angeordnet ist, die zwischen das Gefriergut selbst wahlweise eingesetzt wird und auf dieselbe Signalanlage arbeitet. Diese Gefriersonde kann zum Arbeitsregler der Anlage so geschaltet sein, dass sie den Maschinenstromkreis selbst nicht beeinflusst, oder auch so, dass sie den eigentlichen Arbeitsregler überbrückt. Im letzten Fall wird die Maschine lediglich durch die Gefriersonde gesteuert. Man kann auch einen Umschalter zum Einstellen der gewünschten Arbeitsweise vorsehen.
Der zusätzliche Temperaturfühler kann als Sonde oder Schwert so ausgebildet sein, dass er insbesondere in den innersten Kern des Kühlgutes, der von der Innenwand der Truhe am weitesten entfernt liegt, bequem eingeschoben werden kann. Man kann ihn auch als Kapsel ausbilden, die beim Beschicken des Gefrierfaches allseitig von Kühlgut umgeben eingelegt wird. Die Sonde ist lediglich mit dem Relais der Kältemaschine oder mit der Signalanlage durch eine flexible Stromleitung verbunden, die ohne Beeinträchtigung der Abdichtung zwischen der Truhe und dessen Deckel nach aussen geführt werden kann.
Die Sonde kann aus einem Kontaktthermometer, vorteilhaft jedoch aus einem Bimetall- oder Membranregler bestehen.
Die Signalanlage kann derart ausgebildet sein, dass sie optische oder akustische Signale auslöst, bis die Temperatur im Gefriergut selbst unter den gewünschten Wert gesunken ist. Überbrückt die Sonde hiebei gleichzeitig denArbeitsregler der Maschine, so wird letztere erst abgeschaltet, wenn auch der Kern
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Taste die Signalanlage nicht mehr an. Das Gefriergut kann in den Vorratsraum übergeführt werden und der Gefrierraum wird dann gegebenenfalls neu beschickt. Selbstverständlich kann die Gefrietsonde auch meinen
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Ruhestromkontakt betätigen und so die Signalanlage dann einschalten, wenn die Temperatur an der Gefriersonde auf den verlangten Wert gesunken ist.
Mit der Signalanlage kann man auch eine Warnanlage verbinden. Letztere besteht aus einer, beispielsweise ebenfalls optische und/oder akustische Signale auslösenden Vorrichtung, die von einem weiteren Temperaturfühler, dem sogenannten Warnregler, betätigt wird, wenn die Verdampfertempera- tur einen vorbestimmten Wert überschreitet. Die Gefriersonde und der Warnregler können an einer gemeinsamen Signalanlage liegen, in deren Gehäuse ferner eine Kontrollampe untergebracht ist, diedirekt am Netz liegt.
Zwei mögliche Ausführungsbeispiele nach der Erfindung werden im folgenden an Hand der Figuren beschrieben.
Die Fig. 1 zeigt im Ausschnitt das Schaltungsbild der Anlage. In dem Signalkasten 1 sind zwei Kontrollampen 2 und 3 eingebaut. Die Lampe 2 liegt über die Leitungen U und V direkt am Netzstrom, erlischt also nur, wenn der Netzstrom ausfällt. Der eigentliche Temperaturregler 4, der in an sich bekannter Weise am Verdampfer der Kälteanlage angeordnet ist, betätigt über ein nicht dargestelltes Relais
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Verdampfertemperatur den Stromkreis der Lampe 3Ebenfalls an der Lampe 3 und am Summer 7 liegt die Gefriersonde, die in das Gefriergut eintaucht.
Der Regler 8 dieser Sonde ist dem Warnregler 5 parallel geschaltet und schliesst über die Leitung V4 den
Stromkreis der Lampe 3 und des Summers 7, bis die Temperatur des Gefriergutes unter einen vorgegebe- nen Wert gesunken ist. Um ein dauerndes Aufleuchten der Lampe bzw. Ansprechen des Summers wäh- rend des Einfrierens des Gefriergutes zu vermeiden, ist die Leitung V4 durch einen Drucktaster 9 unter- brochen. Nur wenn letzterer betätigt wird, spricht die Signaleinrichtung 3, 7 an.
Dieser Drucktaster ermöglicht es, bei der Parallelschaltung der Gefriersonde zum Warnregler eine gemeinsame Signalanlage zu verwenden. Letztere spricht auf den Warnregler immer, auf die Gefriersonde jedoch nur beim Betätigen der Drucktaste an, so dass ohne weiteres zu erkennen ist, ob die Signalanlage 3,7 vom Warnregler oder von der Gefriersonde betätigt wird.
Die Fig. 2 zeigt schematisch den als Sonde ausgebildeten Temperaturfühler 8.
Man kann auch die Gefriersonde dem eigentlichen Temperaturregler, dem sogenannten Arbeitsregler, der Maschine parallel schalten. Eine solche Schaltung ist in der Fig. 3 dargestellt. Die Lampe 2 liegt direkt am Netz der Kältemaschine. Letztere wird vom Arbeitsregler 4 bzw. dem Regler 8 der Gefrier- sonde, welcher dem ersteren parallel geschaltet ist, gesteuert. Der Arbeitsregler 4 besitzt einen Warnkontakt 10. über welchen beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur, bei der ausgezogen gezeichneten Stellung des Umschalters 11, der Stromkreis der Signalanlage 3, 7 geschlossen wird.
Der Regler 8 der Gefriersonde kann die Kontakte 12 und 13 schliessen. Über den Kontakt 12 wird die Kältemaschine und oberhalb einer vorbestimmten Temperatur an der Gefriersonde über denKontakt 13 bei der gestrichelt gezeichneten Stellung des Umschalters 11 die Signalanlage 3,7 betätigt. Bringt man. beim Betrieb der Kälteanlage den Umschalter 11 in die ausgezogen gezeichnete Stellung, so spricht die Signalanlage auf den Warnkontakt 10 des Reglers 4 an. Beim Ausfallen der Maschine steigt die Temperatur in erster Linie in der Nähe des Innenkastens und zuletzt im Kern des Gefriergutes an, in welchem sich die Gefriersonde befindet. Zunächst wird also der Warnkontakt 10 geschlossen und dadurch die Signalanlage betätigt.
Mittels des Umschalters 11 kann man jederzeit feststellen, ob sich auch der Kern des Gefriergutes bereits unzulässig erwärmt hat.
Vorteilhaft wird das Schaltspiel des in der Gefriersonde eingebauten Reglers 8 wesentlich kleiner als das des eigentlichen, mit dem Warnkontakt 10 versehenen Arbeitsreglers 4 gehalten.
Eine solche dem Arbeitsregler parallel geschaltete Gefriersonde eignet sich nicht nur für Tiefkfihl- truhen mit einem besonderen Gefrierabteil, sondern wird mit Vorteil auch, insbesonderealsWarnregler, für normale Kühltruhen oder offene Schau- oder Verkaufsvitrinen verwendet. Sie gewährleistet eine gute Temperatur-Konstanz und-Kontrolle des Gefriergutes und zeigt, verbunden mit einer Signalanlage, einen plötzlichen Wärmeausfall sehr schnell an, so dass beim Ausfall der Kältemaschine ein weiterer Temperaturanstieg durch Verschliessen einer offenen Verkaufsvitrine frühzeitig verzögert werden kann.
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