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Schaufelrad, insbesondere Gasturbinenrad
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dessenssig verteilt, deren Füsse 7a zwischen den einander gegenüberliegenden Umfangszonen der Scheiben 5 und 6 gefasst sind.
Fernerhin ist zwischen die beiden Scheiben 5 und 6 ein Zahnkranz 8 eingesetzt, der auf Drehung mit einer der Scheiben starr verbunden ist, wobei wenigstens einige Zähne 8a des Kranzes in Ausnehmungen C i entsprechender Form in den Füssen 7a der Schaufeln 7 eingreifen und so die Winkelstellung der Schaufeln festlegen.
Es ist zu bemerken, dass zwischen zwei benachbarten Schaufeln ein Spiel" j" für die freie Dehnung der Schaufeln vorgesehen werden muss.
Zur Erleichterung der Verankerung der Füsse 7a der Schaufeln 7 kann eine der bereits hiefür vorge- schlagenen zahlreichen Lösungen benutzt werden, wobei diese Füsse insbesondere einen radialen Quer- schnitt mit Zacken erhalten können (Tannenbaumform), wobei dann die Zacken der Füsse 7a in Kreisnu- ten 9 eingreifen, die in den einander gegenüberliegenden Seiten der Scheiben 5 und 6 angebracht sind.
Es ist zu bemerken, dass bei dieser Ausbildung die Schaufeln 7 durch Bearbeitung eines Kranzes her- gestellt werden können (in welchem den Zacken entsprechende seitliche Nuten angebracht werden), und der anschliessend radial entsprechend der Breite der Schaufeln auseinandergeschnitten wird.
Die feste Verbindung des Kranzes 8 mit einer der Scheiben 5 und 6, z. B. mit der Scheibe 5, kann durch Umbördelung einer Schulter 10 hergestellt werden, die hiefür auf der entsprechenden Seite der be- treffenden Scheibe vorgesehen ist.
Die die Scheiben 5 und 6 gegeneinanderdrückenden Blockierungseinrichtungen werden zweckmässig so ausgebildet, dass sie auf die zentralen Zonen der Scheiben einwirken, so dass das Festklemmen der
Schaufeln 7 mit einer gewissen Elastizität erfolgt.
Hiefür können z. B. die beiden Scheiben 5 und 6 mit Gleitsitz auf die Welle 4 aufgesetzt werden, die einen axialen Anschlag 11 für die Scheibe 5 aufweisen kann, wobei ferner auf die Welle 4 ein ver- schiebbarer Klemmring 12 aufgesetzt wird, der durch eine auf die Welle aufgeschraubte Blockierungsmut- ter 13 festgezogen wird.
Aus Fig. 2 ersieht man, dass die Zähne des Kranzes 8 das übliche Zahnprofil aufweisen.
Um eine richtige örtliche Anordnung aller Schaufeln 7 während der Montage der Maschine leichter durchführen zu können und um gewisse radiale Dehnungen der Füsse dieser Schaufeln gegen die Turbinen- schaufel im Betrieb zu ermöglichen, erscheint es vorteilhaft, die Zähne und die zugehörigen Ausnehmun- gen, die zur Sicherung der Winkelstellung der Schaufeln 7 zusammenwirken müssen, so anzuordnen, dass die Flanken des für jede einzelne Schaufel in Frage kommenden Zahnes und der entsprechenden Ausneh- mung jeweils parallel stehen und eine solche Höhe haben, dass der Fuss der Schaufel innerhalb bestimmter
Grenzen beiderseits seiner richtigen Endstellung radial verschoben werden kann.
In Fig. 3 ist der Fall gezeigt, in dem der Kranz 8 Zähne 8a mit parallelen Flanken trägt, die glei- tend in die Ausnehmungen 7b hineinpassen, die in gleicher Weise parallele Flanken in den inneren Enden der Füsse der Schaufeln 7 besitzen.
Fig. 4 gibt den Fall wieder, in dem der Kranz 8 Ausnehmungen 8b mit parallelen Flanken trägt, in die gleitend Zähne 7c hineinpassen, die in gleicher Weise parallele Flanken, die an den Enden der Füsse der Schaufeln 7 vorgesehen sind, besitzen.
Hinsichtlich dieser beiden letzten Ausführungsformen ersieht man, dass die Möglichkeit des relativen radialen Gleitens zwischen den Füssen der Schaufeln und den Einstellelementen (Zähne oder Ausnehmun- gen), die mit den genannten Füssen zusammenwirken, es gestatten. ohne Gefährdung der Winkeleinstel- lung der Schaufeln, diese letzteren leichter und genauer zu montieren, und erlaubt ferner gewisse radiale
Dehnungen der Füsse der Schaufeln.
Schliesslich können gegebenenfalls Vorkehrungen getroffen werden, um die Kühlung der Füsse der
Schaufeln 7 zu verstärken. Hiefür kann die Aussenseite der Scheibe 5 mit einer Verdichterbeschaufe- lung 14 versehen werden, die in Kanäle 15 fördert, die in der Scheibe 5 gegenüber dem Zwischenraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schaufelfüssen vorgesehen sind.
Die obigen, wie immer gebauten Ausführungsformen ergeben eine Gasturbine, die zahlreiche Vortei- le aufweist, insbesondere folgende : - ihre Einfachheit, die einen verhältnismässig niedrigen Gestehungs- preis bedingt ;-die leichte Bearbeitbarkeit der wesentlichen Teile, da der Zahnkranz 8 und die Ausneh- mungen C mit üblichen Maschinen zur Herstellung von Verzahnungen hergestellt werden können - den kräftigen Aufbau, da die Festigkeit der Scheiben 5 und 6 durch keine Bohrung geschwächt wird ; - - den leichten Ersatz einer oder mehrerer Schaufeln.
Die Erfindung ist selbstverständlicherweise und wie sich aus dem Gesagten bereits ergibt, inkeiner Weise auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt, ebensowenig auf die im besonderen angegebene
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Ausführungsform der einzelnen Teile. Die Erfindung umfasst vielmehralle möglichen Abänderungen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaufelrad, insbesondere Gasturbinenrad, dessen Körper aus zwei Scheiben gebildet ist, welche durch entsprechende Blockierungseinrichtungen einander genähert werden können, und die Schaufeln des Rades zwischen den einander gegenüberliegenden Seiten der Scheiben gefasst sind, wobei die Winkelstellung der Schaufeln durch einen zwischen die Scheiben eingesetzten Teil, der mit einer der beiden Scheiben drehfest verbunden ist, bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, dass dieser zwischen den Scheiben eingesetzte Teil (8) ein Zahnkranz ist. dessen Zähne oder Ausnehmungen in entsprechende komplementär ausgebildete Ausnehmungen oder Zähne in den Füssen (7a) der Schaufeln (7) eingreifen.