AT207126B - Meßgerät mit optischen und lichtelektrischen Mitteln - Google Patents

Meßgerät mit optischen und lichtelektrischen Mitteln

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AT207126B
AT207126B AT3757A AT3757A AT207126B AT 207126 B AT207126 B AT 207126B AT 3757 A AT3757 A AT 3757A AT 3757 A AT3757 A AT 3757A AT 207126 B AT207126 B AT 207126B
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luminous
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optical
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Jenoptik Jena Gmbh
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Messgerät mit optischen und lichtelektrischen Mitteln 
 EMI1.1 
 befindenEin derart ausgebildetes Gerät, durch das, wie bei den nach dem pneumatischen Verfahren ar-   beitenden Einrichtungen,   das Messen kleinster
Längenunterschiede ermöglicht wird, erlaubt Mes- sungen an Werkstücken während ihrer Bearbeitung. Beispielsweise lassen sich so   Durchmesserän-   derungen von Wellen, Kugeln oder Bohrungen feststellen, auch Blechdickenänderungen usw. 



   Eine vorteilhafte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Messgerätes ergibt sich, wenn das Ausblenden des Lichtes ausserhalb der Ebene vorgenommen wird, in die ein in seiner Messnullstellung'befindlicher Leuchtfleck durch das Linsensystem abgebildet wird. Auch ist es zweckmässig, von der Verwendung halbdurchlässiger Spiegel zur Zerlegung des Strahlenganges abzusehen und statt dessen das Blendensystem derart anzuordnen und auszubilden, dass es sowohl das Ausblenden des Lichtes als auch die Zerlegung des Strahlen- ganges bewirkt. Die lichtelektrische Einrichtung wird am einfachsten bei Verwendung einer rotie- renden Blende, die die beiden Strahlengänge der
Einrichtung nacheinander zuleitet. 



   Um den Einfluss von Lichtstromschwankungen auf die Messung auszuschalten, ist es angebracht, die bei axialen Abweichungen des Leuchtflecks von seiner Messnullstellung auftretenden Spannungsdifferenzen in der lichtelektrischen Einrichtung ohne Veränderungen in der   Blendenanord-   nung auf Null zurückzuführen. Für diesen Zweck ist irgend eine   bekannte Nullungseinrichtumg   geeignet, z. B. ein zweckmässig im bildseitigen Strahlengang angeordneter optischer Kompensator.

   Die jeweilige Einstellung des Kompensators ist ein Mass für die   Abstandsänderung   des Gegenstandes von seiner Messnullstellung. 
Wenn man die lichtelektrische Einrichtung in geeigneter Weise auf ein empfindliches Galvano- meterrelais einwirken lässt, das in den verschie- denen Schaltstellungen eine Nachlaufeinrichtung zur Verstellung eines solchen Kompensators steuert, lässt sich das Messgerät zu einem auto- matisch wirkenden ausbilden. Man ist auch In der Lage, bei auftretenden axialen Abmessungs- änderungen eines während seiner Bearbeitung dem
Messvorgang unterworfenen Werkstückes eine
Steuerung der Bearbeitungsmaschine in solcher
Weise durchzuführen, dass eine masshaltige Bear- beitung gewährleistet ist. 



   Bei nicht selbstleuchtendem Messgegenstand, wenn also der Leuchtfleck auf der Oberfläche des Gegenstandes durch Abbildung einer beson- deren Lichtquelle erzeugt wird, empfiehlt es sich, eine möglichst punktförmige Lichtquelle zu benutzen oder eine entsprechende von rückwärts beleuchtete Blendenöffnung abzubilden. 



   In den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung sind in schematischer Darstellung sechs verschiedene Varianten von optischen Systemen einer erfindungsgemässen Messeinrichtung veranschaulicht. 



   Das System nach Fig. 1 ist für Messungen an einem   selbst1euchtenden   Messgegenstand 1 bestimmt. Es enthält ein Objektiv 2, das einen im Abstand   a   vor ihm liegenden Leuchtfleck   B1   abbildet. Am bildseitigen Strahlengang des Objek- 

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 EMI2.1 
 
Die Strahlen des einen Teiles werden einer Pho- tozelle   4,   die des andern Teils einer Photozelle 5 zugeleitet. In den beiden Strahlengangteilen sind
Blenden 6 und 7 vorgesehen, die vor der Bild- ebene   B/. bzw.   vor einer zu B/in bezug auf den
Spiegel 3 spiegelbildlich liegenden Ebene B/'an- geordnet sind und deren Grösse so bemessen ist, dass auf die beiden Photozellen bei einem be- stimmten Wert des Abstandes a Lichtströme von gleicher Grösse einwirken.

   Zwischen Messgegen- stand 1 und Objektiv 2 ist ein Kompensator an- geordnet, der zwei eine planparallele Platte bil-   dende Glaskelle    und 9 enthält, von denen der erstere senkrecht zur optischen Achse des Objek- - tivs 2 verschiebbar ist, zu dem Zwecke, die Dicke der planparallelen Platte verändern zu können und dadurch Gleichheit der auf die beiden Photozellen 4 und 5 einwirkenden Lichtströme herstellen zu können, falls der Abstand a sich um geringes ändert. 



   Das System nach Fig. 2 ist wie alle übrigen zu -beschreibenden Systeme für Messungen an einem
Gegenstand'bestimmt, dessen Oberfläche nicht selbstleuchtend ist, sondern auf der ein für die Messung zu benutzender Leuchtfleck   B 1   erst erzeugt werden muss. Zu diesem Zweck ist im abbildenden Strahlengang des Objektivs 2 ein halbdurchlässiger Spiegel 10 angeordnet, mittels dessen die von einer punktförmigen Lichtquelle 11 kommenden Lichtstrahlen dem Objektiv 2 zuge- führt werden. Im übrigen unterscheidet sich das 
 EMI2.2 
 dadurch, dass der Kompensator hinter dem Ob- jektiv 2 angebracht ist und aus einer axial ver- schiebbaren Negativlinse 12 besteht. 



   Das System nach Fig. 3 unterscheidet sich von dem nach Fig. 2 nur dadurch, dass der halbdurch-   lässige   Spiegel 3 und die Blenden 6 und 7 durch 'einen voll versilberten Spiegel 13 von solcher Lage und Grösse ersetzt sind, dass er sowohl der Teilung des Strahlenganges. dient, als auch   dafür   sorgt, dass auf die beiden Photozellen 4 und 5 bei einem bestimmten Wert des Abstandes a des Leuchtflecks Bd von dem Objektiv 2 Lichtströme   gleicher Grösse   einwirken. 



   In dem System nach Fig. 4 liegen die halbdurchlässigen Spiegel 3 und 10 nicht, wie in Fig. 



  2, im konvergenten, sondern im parallelen. Strahlengang. Zu diesem Zweck werden die zur Erzeugung des Leuchtflecks      dienenden, von der punktförmigen Lichtquelle 11 ausgehenden Strahlen, nachdem sie durch einen Kondensor 14 und eine Leuchtfeldblende 15 hindurchgegangen sind, einem vor dem Spiegel 10 liegenden Objektiv 16 zugeführt. Sie verlassen dieses Objektiv achsparallel und treffen nach der Reflexion an dem Spiegel achsparallel auf ein zweites Objektiv 17.

   In der Brennebene dieses Objektivs erzeugen sie auf der Oberfläche des Messgegenstandes 1 den Leuchtfleck   B.   Im umgekehrten Verlauf werden die von dem Leuchtfleck kommenden Strahler durch das Objektiv 17 achsparallel gerichtet.   De ;   durch den   halbdurchlässigen   Spiegel 3 hindurchgegangene Strahlenteil wird durch ein Objektiv 18 so gebrochen, dass in, der Brennebene B/dieses Objektivs ein Bild des Leuchtflecks entsteht. Der durch den Spiegel 3 reflektierte Strahlenteil trifft auf ein dem Objektiv 18 gleichendes Objektiv   19,   in dessen Brennebene   Blein   zweites Bild des Leuchtflecks      entsteht. Die Photozellen 4 und 5 sowie die Blenden 6 und 7 sind entsprechend den oben beschriebenen Systemen angeordnet.

   Als Kompensator dient wie bei dem System nach Fig. 1 ein zwischen dem Messgegenstand und dem den Leuchtfleck abbildenden Objektiv   17 angeordnetes Keilsystem 8,   9. 



   Das System nach Fig. 5 entspricht einem Messgerät mit nur einer Photozelle 20. Es unterschei- 
 EMI2.3 
 statt einer Negativlinse ein Keilsystem   8,   9 an- geordnet. Der voll versilberte Spiegel 13 ist gegen die optische Achse des Objektivs 2 unter einem Winkel geneigt, der kleiner als 450 ist, so dass sich die Bildebene   B/ und B/'unter   einem Winkel schneiden, der grösser als 900 ist.

   Ein voll versilberter Ringspiegel   21,   der gegen die optische Achse des Objektivs 2 unter einem Winkel geneigt ist, der grösser als 450 ist, verhindert, dass ein Bild des Leuchtflecks Bi in der Bildebene   S/   des Objektivs 2 zustandekommt, und bewirkt das Entstehen eines Bildes in der Bildebene   Jus/",   die mit der Bildebene   B/einen   Winkel ein-   schliesst, der kleiner als 900 ist. Sämtliche Bildebenen haben miteinander und mit den spiegeln-   , den Flächen der Spiegel 13 und 21 ein und dieselbe Schnittgerade.

   Das von diesen Spiegeln reflektierte Licht trifft auf eine mit (nicht gezeichneten) Radialschlitzen versehene, rotierende Scheibe 22, deren Schlitze die Lichtzufuhr zu der   Pho-   tozelle 20 so regeln, dass die Photozelle nacheinander von den Strahlen getroffen wird, die   d ! : r   eine und der andere der beiden Spiegel reflektiert. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gerät mit optischen und lichtelektrischen Mitteln zur, Feinstmessung von Lageänderungen eines nahen Gegenstandes durch Einwirkung des von einem Leuchtfleck der Oberfläche dieses Gegenstandes ausgestrahlten Lichtes auf eine lichtelektrische Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass im bildseitigen Strahlengang eines den Leuchtfleck abbildenden Linsensystems ein System von Blenden bzw.
    Spiegeln angeordnet ist, welches den Lichtstrom derart in zwei auf die lichtelektrische Einrichtung einwirkende Teillichtströme zerlegt, dass sie in der Messnullstellung des Leuchtfleckes gleich gross sind und bei Lageänderungen des Leuchtfleckes in Richtung der optischen Achse des abbildenden Linsensystems relative Intensitätsänderungen erleiden, so dass in der lichtelektrischen Einrichtung Span- <Desc/Clms Page number 3> nungsänderungen auftreten, welche ein Mass für die Lageänderung sind.
    2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als das den Lichtstrom zerlegende System ein Spiegel vorgesehen ist, der so ausgebildet und im Strahlengang so angeordnet ist, dass er in dem einen Teilstrahlengang ein Lichtbündel mit ringförmigem Querschnitt und in dem EMI3.1
    3. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweckmässig im bildseitigen Strahlengang angeordnete Nullungseinrichtung, z. B. einen optischen Kompensator, mittels derer ohne Veränderung der Blendenanordnung bewirkt werden kann, dass in der lichtelektrischen Enrichtung bei axialen Abweichungen des Leuchtflecks von seiner Messnullstellung zwei gleich grosse Spannungen auftreten.
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