AT206868B - Kontaktkorb mit Lochboden - Google Patents

Kontaktkorb mit Lochboden

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Leuna Werke Veb
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  Kontaktkorb mit Lochboden 
Bei einer grösseren Zahl Reaktionen, die in einer Katalysatorschicht durchgeführt werden, darf diese Katalysatorschicht wegen der erforder- lichen kurzen Berührungszeit eine nur sehr ge- ringe Höhe besitzen. Hiebei handelt es sich meist um Katalysatoren, die in Form geeigneter Schütt- güter, beispielsweise in Form von Silberkristallen von etwa   l   mm Korngrösse, vorliegen. Als Unter- lage für den Katalysator werden in solchen Fällen im allgemeinen Siebe geringer Maschenweite be- nutzt, die auf einem Lochblech aufgelegt werden.
Das Lochblech hat dabei die Aufgabe, das Gewicht des Katalysators und den Differenzdruck auf die
Kontaktofenwand zu übertragen, und muss daher eine bestimmte Mindestfestigkeit aufweisen.

   Es wird deshalb insbesondere bei Reaktionen, die bei hohen Temperaturen verlaufen, mit Verstärkungsrippen versehen, die unter dem Blech angebracht werden und ein Verwerfen des Lochbodens und damit der Katalysatorunterlage verhindern sollen. 



   Dies ist erforderlich, da sonst die Katalysator- schicht rissig und die gewünschte Reaktion ungünstig beeinflusst wird. Bei sehr hohen Reaktionstemperaturen, etwa im Bereich über   600 0 C,   ist nun beobachtet worden, dass sich trotz der vorgenommenen Verstärkungen Verziehungen des Lochbodens und damit der Katalysatorunterlage nicht vermeiden lassen, die dann zu den oben erwähnten Schwierigkeiten führen. Ein störungs-   freier Dauerbetrieb ist daher mit den   gebräuchlichen Lochblechen nicht gewährleistet. 



   Es wurde nun gefunden, dass die geschilderten Nachteile nicht eintreten, wenn der Lochboden des Kontaktkorbes als flachgewölbter, gekrempter Boden ausgebildet ist, dessen Radius R vorzugsweise das Zwei- bis Dreifache des Durchmessers D ausmacht, während der Radius r der Krempe am zweckmässigsten   0, 015-0, 025   des Durchmessers D beträgt. 



   Die bei Temperaturänderungen auftretenden geringen Verformungen bewirken bei dieser Ausbildung des Lochbodens auch nur äusserst geringfügige Veränderungen der Krümmungsradien, so dass es zu keiner Rissebildung in der Katalysatorschicht kommt. 



   In der Skizze ist ein Kontaktkorb dargestellt, der erfindungsgemäss mit einem flachgewölbten, gekrempten Lochboden ausgestattet ist. 1 bedeutet den Flanschring, auf dem der Kontaktkorb aufliegt, 2 ist ein zylindrisches Zwischenstück, an das der Lochboden angeschweisst ist, 3 stellt den eigentlichen Lochboden dar, dessen Krümmung den Radius R und dessen Krempe den Radius r besitzen. D bedeutet den Durchmesser des Loch- bodens. 



   Ein Lochboden gemäss der Erfindung wurde bei der Synthese von Formaldehyd aus Methanol, bei der bekanntlich Reaktionstemperaturen von
600 bis 700 C auftreten, im Dauerbetrieb ange- wandt. Es zeigten sich keinerlei Risse in der
Katalysatorschicht, und die Ausbeuten an Form- aldehyd lagen bei etwa   ze   Wurde das gleiche
Verfahren unter den gleichen Bedingungen mit dem gleichen Katalysator durchgeführt, der je- doch auf dem bisher üblichen geraden, mit Rippen verstärkten Lochboden ruhte, so zeigten sich nach kurzer Zeit Risse in der Katalysatorschicht, was zu grösseren Methanolverlusten und damit zu einer bis zu   70"gen   Verringerung der Ausbeute führte. Dadurch bedingt, musste zwecks Gewährleistung der Wirtschaftlichkeit des Verfahrens ein Katalysatorwechsel meist schon innerhalb von 4 bis 8 Wochen durchgeführt werden.

   Demgegenüber ist es durch Anwendung des erfindungsgemässen Kontaktkorbes gelungen, den Zeitraum bis zum Katalysatorwechsel bis zu einem Vierteljahr auszudehnen. Der Gegenstand der Erfindung ermöglicht somit eine Durchführung des Verfahrens im Dauerbetrieb in längeren Zeitperioden und bringt ausserdem eine Einsparung an Katalysator mit sich. Da eine Verformung des Bodens während des Betriebes praktisch nicht auftritt, ist es durch den erfindungsgemässen Kontaktkorb ausserdem möglich, die Katalysatorschicht stets gleichmässig dick aufzubringen. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Kontaktkorb mit Lochboden für bei hohen Temperaturen in einer Katalysatorschicht durchzuführende Reaktionen, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochboden als flachgewölbter, gekrempter Boden ausgebildet ist. 
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  1. Zwei- bis Dreifache des Durchmessers (D) ausmacht, während der Radius (r) der Krempe 0, 015-0, 025 des Durchmessers (D) beträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT431658A 1958-06-19 1958-06-19 Kontaktkorb mit Lochboden AT206868B (de)

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