AT206669B - Automatische Diskriminatorschaltung - Google Patents

Automatische Diskriminatorschaltung

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AT206669B
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Naz Metanodotti Snam Soc
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Automatische Diskriminatorschaltung 
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine automatische statische Diskriminatorschaltung, welche dazu dient, den maximalen oder minimalen Wert eines Druckes oder einer andern physikalischen 
 EMI1.1 
   teilungsnetze'geeignet   erwiesen. 



   Die erfindungsgemässe Diskriminatorschaltung kennzeichnet sich im   wesentiichen   durch einen mit einem Widerstand in Serie liegenden Generator, welcher eine Parallelschaltung von wenigstens zwei Stromkreisen speist, von welchen jeder einen Transistor aufweist, dessen Emitter mit dem Widerstand, dessen Basis über je ein mit einem Messinstrument verbundenes Sender-Potentiometer mit je einem weiteren Generator und dessen Kollektor mit je einem Antriebsrelais verbunden ist, wobei der Wert des in Reihenschaltung mit dem ersten Generator liegenden Widerstandes mindestens 30mal so gross wie der Wert des Eingangswiderstandes der einzelnen Transistoren ist. Hiebei wird das Sender-Potentiometer durch ein Manometer oder ein anderes Druckmessgerät geregelt.

   Die durch diese Schaltung erzielte Diskrimination ist kontinuierlich,   wobei die Schaltungnoch den besonderen Vorteil besitzt, jederzeit eventuelle   Erweiterungen des Verteilungsnetzes zuzulassen, da sie leicht an ein späteres grösseres Netz angepasst werden kann. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer   erfindungsgemässen Diskriminatorschal-   tung für die Diskriminierung eines Minimaldruckes schematisch dargestellt. Hiebei wurde als Beispiel eine Diskriminatorschaltung für drei Drücke gewählt. In Fig. 2 ist ein Teil der Schaltung in seiner Abänderung für die Verwendung der Schaltung als Diskriminator für den Minimal- und den Maximaldruck im Schema dargestellt. 



     Gemäss   Fig. 1 weist der erwähnte Stromkreis einen Generator V4 auf, an welchen in Serie ein ziemlich hoher Widerstand R geschaltet ist. Von diesem Widerstand R gehen drei Stromkreise in Parallelschaltung aus. Jeder dieser Stromkreise weist einen Transistor ri (mit i = 1, 2, 3) auf, dessen Emitter ei mit dem Widerstand R verbunden ist. Die Basis bi jedes Transistors ri ist an den Abgriff je eines Potentiometers Xi geführt, welche Potentiometer mit Generatoren Vi verbunden sind. Der Abgriff des Potentiometers wird durch ein Manometer verstellt, welches unter Einfluss des sich in dem zu regulierenden Rohr befindlichen Druckes steht. Die nicht an die Generatoren Vi angeschlossenen Seiten der Potentiometer Xi sind an eine Leitung CH angeschlossen, welche z. B. eine Erdleitung sein kann. 



   Die Kollektoren ci der jeweiligen Transistoren ri sind mit Relais Pi verbunden, welche als polarisierte Relais mit niedriger   Erregleistung (z.B. 160 #W)   ausgebildet sind und den Fernantrieb der Motorpumpen regeln. 



   Durch Veränderung der Lage des Abgriffes am jeweiligen Potentiometer Xi lässt sich somit am Abgriff ein Spannungswert a Vi   erhalt'm, welcher   vom Wert Null bis zum jeweiligen charakteristischen Wert Vi des jeweiligen Generators reicht. 



   In der dargestellten Lage des Ausführungsbeispieles wird    am Potentiometer X3   praktisch   dasPotentio-   nal des Drahtes GH abgegriffen, also, wenn die Leitung GH eine Erdleitung ist, die Nullspannung. Am Abgriff des Potentiometers    X   wird eine Spannung, die ungefähr gleiche ist, abgenommen, während am 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Xlbestimmte Stellung des Potentiometerabgriffes mit einer entsprechenden proportionalen   Sparnung et Vj.   



  Wenn nun die Spannungen a Vi untereinander gleich sind, so leiten alle drei Transistoren   r1   und alle drei polarisierten Relais Pi sind erregt. Wenn aber in einem gewissen Augenblick die Spannung a Vs geringer ist als die den ändern Potentiometerabgriffen zugeordneten Spannungen (welcher Fall in Fig. 1 der Zeich- 
 EMI2.1 
 



  Es ist hiebei zu beachten, dass der Spannungsabfall des Transistors rs praktisch Null ist, da dessen Eingangswiderstand viel geringer ist als der Widerstand R, an welchem somit praktisch der gesamte Spannungsabfall des Stromkreises   V-R-r-X   auftritt, da im dargestellten Ausführungsbeispiel a    V, praktibch   
 EMI2.2 
 



   Der   KollektorstromIc   des Transistors   R,   ist infolge der starken Verstärkung ziemlich hoch, beispiels- weise ist der Kollektprstrom Ic bei Verwendung eines Transistors der Type p-n-p zirka 12, 28mal so gross wie der Emitterstrom   Ie, was   eire hohe Empfindlichkeit und Genauigkeit des Systems gewährleistet. Die bei der erfindungsgemässen Schaltung auftretenden Fehler sind so gering, da der Emitterstrom Ie des lei- tenden Transistors den vom Generator    V   verursachten Strom durch das Potentiometer nur wenig beein- flusst. 



   Während in Fig. 1 die Schaltung für die Diskrimination des Minimalwertes der betreffenden physika- lischen Grösse dargestellt ist, ist in Fig. 2 angedeutet, wie die Schaltung durch Verwendung zweier Poten- tiometer für die Diskrimination des Minimal- und des   Maximaldrucks     abgeändert   werden kann. 



   Die Arbeitsweise einer zur Diskrimination des Maximaldruckes dienenden Schaltung ist ähnlich, da es durch Verbindung eines andern Potentiometers mit der Manometrachse möglich ist, eine der dem Mi- nimalwert entsprechenden Spannung komplementäre Spannung am   Potení. iometerabgriff ahzunehmen.   Es kann somit die Diskrimination des Maximalwertes der physikalischen Grosse, beispielsweise des Druckes mit denselben Schaltelementen, wie die   Diskrimination des Minimalwertes   durchgeführt werden. 



     Selbstverständlich   kann die Schaltung zahlreichen Varianten unterliegen, ohne den Bereich der vor- liegenden Erfindung zu verlassen. Beispielsweise kann die   erfindungsgemässe   Schaltung mit entsprechen- den Änderungen auch   für   die Diskrimination anderer V erteilungssysteme als Drucksysteme verwendet wer- den, wobei dann eben lediglich die Abgriffe der Potentiometer durch die jeweilige physikalische Grösse verstellt werden.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Automatische Diskriminatorschaltung für eine physikalische Grösse, gekennzeichnet durch einen mit einem Widerstand in Serie liegenden Generator, welcher eine Parallelschaltung von wenigstens zwei Stromkreisen speist, von welchen jeder einen Transistor aufweist, dessen Emitter mit dem Widerstand, dessen Basis über je ein mit einem Messinstrument verbundenes Sender-Potentiometer mit je einem wei- teren Generator und dessen Kollektor mit je einem Antriebrelais verbunden ist, wobei der Wert des in Reihenschaltung mit dem ersten Generator liegenden Widerstandes mindestens 30 mal so gross wie der Wert des Eingangswiderstandes der einzelnen Transistoren ist.
    2. Diskriminatorschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Relais polarisierte Re- lais mit niedriger Erregerkistung sind.
    3. Diskriminatorschaltung nach Anspruch 1 oder 2 für Druckmessung oder Druckregelung, dadurch ge- kennzeichnet, dass jedes Sender-Potentiometer mit einem Manometer verbunden ist und dass die Relais Motorpumpen steuern.
    4. Diskriminatorschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Betrieb als Minimal- Diskriminator bei Absinken des an einem Manometer gemessenen Druckes unter den Wert der an den an- dern Manometern gemessenen Drücke die bei dem entsprechenden Potentiometer abgenommene Spannung proportional absinkt und dass diese Spannung bei den Emittern der andern Transistoren erscheint, so dass diese Transistoren nicht leiten, da sie Emitter mit geringerem Potential als die Basis aufweisen, wobei nur das Relais des Transistors entsprechend dem Manometer, das den niedrigsten Druck anzeigt, erregt wird.
    5. Diskriminatorschaltung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass zum Betrieb als Maximal- <Desc/Clms Page number 3> Diskriminator bei Erhöhung des an einem Manometer gemessenen Druckes über den Wert der an den andem Manometern gemessenen Drücke eine der Minimalspannung komplementäre Spannung abgenommen wird, wodurch das Relais erregt wird, das mit dem den Maximaldruck anzeigenden Manometer verbunden ist.
AT291158A 1958-03-22 1958-04-22 Automatische Diskriminatorschaltung AT206669B (de)

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