AT212932B - Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Größen - Google Patents

Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Größen

Info

Publication number
AT212932B
AT212932B AT673258A AT673258A AT212932B AT 212932 B AT212932 B AT 212932B AT 673258 A AT673258 A AT 673258A AT 673258 A AT673258 A AT 673258A AT 212932 B AT212932 B AT 212932B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
bridge
measuring
counter
voltage
diagonal
Prior art date
Application number
AT673258A
Other languages
English (en)
Inventor
C Jan Ing Jelinek
Original Assignee
C Jan Ing Jelinek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Jan Ing Jelinek filed Critical C Jan Ing Jelinek
Application granted granted Critical
Publication of AT212932B publication Critical patent/AT212932B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B7/00Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques
    • G01B7/02Measuring arrangements characterised by the use of electric or magnetic techniques for measuring length, width or thickness

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Instrument Details And Bridges, And Automatic Balancing Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Grössen 
Gegenstand der Erfindung ist eine Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Grössen, wie   z. B.   



  Widerständen, Kapazitäten od. dgl., bei welcher ein selbsttätiger Abgleich mittels eines durch eine integrierende Relaiseinrichtung betätigten Servomotors erfolgt. 



   Bei den bisher bekannten Methoden zur Messung von Widerständen, Kapazitäten od. dgl. werden meist Messbrücken benützt, bei welchen die Ablesung an einem mit Zeiger versehenen Messgerät vorgenommen wird. Diese Null-Messbrücken werden üblicherweise von Hand aus abgeglichen, wobei die Ablesung der gemessenen Grösse an der Skala einer in einem Brückenzweig liegenden veränderbaren Impedanz erfolgt. 



  Wird bei einer solchen Anordnung der Messbereich geändert, so muss die Ablesung an der Skala mit einer dem betreffenden Messbereich zugeordneten Konstanten multipliziert werden. Die Bedienung der Brücke muss daher einer geübten Kraft anvertraut werden, und selbst dann sind sogar noch   Mess- und   Ablesefehler möglich. 



   Es sind auch bereits Schaltungen mit selbsttätigem Abgleich bekannt geworden, wie   z. B.   aus der österr. Patentschrift Nr. 187593, in welcher eine Einrichtung zur Messung elektrischer Grössen beschrieben ist, bei der   eine Kompensationsmesseinrichtung   mit einem veränderlichen Widerstand einer Brückenschaltung gekoppelt ist und die Brückendiagonalspannung ein Mass für den Messwert darstellt, hervorgeht. 



  Der selbsttätige Abgleich dieser Messanordnung wird von einem Drehspulrelais gesteuert, das auf den Unterschied der Spannungsabfälle an zwei Widerständen anspricht. Da die Empfindlichkeit eines solchen Relais in der Grössenordnung von 1% liegt, kann naturgemäss auch die Messgenauigkeit der gesamten Einrichtung nicht grösser sein. Diese Toleranz ist aber für viele Aufgaben der Messtechnik zu gross, so dass die Anwendung der in der vorgenannten österr. Patentschrift beschriebenen Einrichtung beschränkt ist. 



   Darüber hinaus sind Anzeigeeinrichtungen bekannt geworden, die Photozellenanordnungen benützen, wie dies   z. B.   in der USA-Patentschrift Nr. 2, 365, 601 beschrieben ist. Gegenstand dieser Patentschrift ist ein elektronisches Anzeigesystem, bei dem zwei Photozellen vorgesehen sind, die von einer Lichtquelle beleuchtet werden, wobei sich im Strahlengang zwischen der Lichtquelle und den Photozellen eine von einem Drehspulsystem gesteuerte Blende bewegt. Von dieser Anordnung wird auch bei der Erfindung Gebrauch gemacht. 



   Um die Ablesung zu vereinfachen und von einer Skala unabhängig zu machen, wird vorgeschlagen, ein numerisches Zählwerk an Stelle einer Skala bei der   erfindungsgemässen Messeinrichtung   zu verwenden. Ziffernzählwerke zum Messen von Grössen sind zwar bekannt, doch handelt es sich hiebei, wie beispielsweise auch bei dem Gegenstand der deutschen Patentschrift Nr. 855166, um integrierende Zählwerke, die den Verbrauch oder die Gesamtmenge anzeigen. Solche Zählwerke sind nur in einer Richtung drehbar und gehen nach beendeter Messung nicht von selbst in die Nullage zurück. 



   Die Erfindung vermeidet sämtliche Nachteile der bekannten Messeinrichtungen. Sie weist bei einem einfachen konstruktiven Aufbau eine hohe Empfindlichkeit und eine grosse Messgenauigkeit auf. Gleichzeitig ermöglicht die erfindungsgemässe Anordnung eine eindeutige Ablesung des gemessenen Wertes und eine vollautomatische Messung elektrischer Grössen mit Hilfe einer sich selbsttätig abgleichenden Brücke, die von einem Servomotor eingestellt wird, dessen Steuerung durch eine Servoregeleinrichtung erfolgt. 



   Die Erfindung ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass der Servomotor an einen Servoregler angeschlossen ist, welcher Integrationskondensatoren enthält, deren Ladungszustand vorzugsweise mit einer an sich bekannten Photozellensteuerung in Abhängigkeit von der Verstimmung der Brücke gesteuert wird, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 über eine Getriebeübersetzung mit einem Zählwerk and mit dem Einstellglied einer in einem Brückenzweig liegenden veränderbaren Impedanz gekuppelt ist, während das Einstellglied der im gegenüberliegenden   Brückenzweig   angeordneten, zur Veränderung des Messbereiches einstellbaren Impedanz mit dem die Lage des Dezimalpunktes angebenden Zeiger im Zählwerk und bzw. oder mit dem Einheitenzeiger verbunden ist. 



   Weitere Merkmale der Erfindung können der nun folgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen entnommen werden, in denen Fig. l die Grundschaltung des Gerätes zeigt, das sich insbesondere zur Messung mit Gleichspannung eignet, während in Fig. 2 das Schaltbild des Gerätes zur Speisung mit Wechselspannung dargestellt ist. In Fig. 3 ist eine der möglichen Lösungen zur Automatisierung der Messbereicheinstellung veranschaulicht und Fig. 4 zeigt eine andere Lösung des Problems, wie die Unsymmetrie der Brücke bei Wechselspannungsspeisung angegeben werden kann. Fig. 5 stellt schliesslich die Erfindung in Verbindung mit einer Fernmessung bzw. Fernregistrierung dar. 



   Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Messbrücke aus den Impedanzen X, Y, W, Z, die durch ohm'sche Widerstände oder durch Kondensatoren realisiert sein können. Diese vier Impedanzen bilden zusammen die bekannte Brückenschaltung. Für den Gleichgewichtszustand der Brücke gilt die Gleichung 
 EMI2.1 
 
In der Diagonale 2,3 der Brücke 1 liegt die Spannungsquelle 6, die entweder eine Gleich-oder eine Wechselspannung liefern kann. In der Diagonale 4, 5 der Brücke 1 ist das Galvanometer 7 angeordnet, dem bei Speisung der Brücke mit Wechselspannung ein Diskriminator zugeordnet werden muss. Mit der Drehspule 8 des Galvanometers 7 ist die Blende 9 verbunden, welche die beiden Photozellen 10 und 11 teilweise abdeckt. Diese Photozellen sind symmetrisch zur Galvanometerachse angeordnet. Sie werden von der gemeinsamen Glühlampe L beleuchtet.

   Wenn die Brücke 1 abgeglichen ist, befindet sich die Blende 9 in der Mittelstellung und die beiden Photozellen 10 und 11 erhalten die gleiche Lichtmenge. Es fliesst daher durch beide Zellen der gleiche Strom, welcher die Integrationskondensatoren 12, 13 eines an sich bekannten Relais-Integrationsreglers 14 aufladet. An Stelle des Galvanometers 7 mit der Blende 9 kann-insbesondere zur Messung kleiner Spannungen - ein Spiegelgalvanometer verwendet werden, das derart angeordnet ist, dass in seiner Nullstellung die beiden Photozellen 10 und 11 die gleiche Lichtmenge von der Glühlampe L erhalten, deren Licht über den Spiegel des Spiegelgalvanometers in die Richtung der beiden Photozellen 10, 11 reflektiert wird. Solange die Ladeströme der beiden Photozellen einander gleich sind, verbleibt die Servo-Regeleinrichtung 14 in Ruhe.

   Sobald aber das elektrische Gleichgewicht der Brücke 1 sich ändert, dreht sich die Spule 8 aus ihrer Mittelstellung heraus und eine der beiden Photozellen 10, 11 wird stärker beleuchtet, während die auf die andere Photozelle auffallende Lichtmenge in demselben Masse verkleinert wird. Die Kondensatoren der Servo-Regeleinrichtung 14 erhalten daher verschiedene Ladungen, so dass die Regeleinrichtung 14 anspricht und den Servomotor 15 in Gang setzt. Dieser bewirkt-über den Getriebekasten 16 - eine Verstellung der regelbaren Impedanz W in der Brücke   l,   u. zw. so lange, bis das Gleichgewicht der Brücke 1 wieder hergestellt ist. Das Einstellglied der regelbaren Impedanz W (ohm'scher Widerstand oder Kondensator) ist mit dem Zählwerk 17 mechanisch verbunden.

   Die Impedanz Y ist ebenfalls regelbar ausgebildet, so dass damit der Messbereich der Brücke verändert werden kann. Vorteilhafterweise ist diese Impedanz in dekadischen Potenzen veränderbar. Ihr Einstellglied ist mit dem Zeiger 18 für den Dezimalpunkt bzw. mit der verstellbaren Dimensionsskala 19 gekuppelt. Der Antrieb der Skala 19 erfolgt über ein Zahnrad 28. Die Messbereichumschaltung kann entweder von Hand oder vollautomatisch vor sich gehen, was weiter unten ausführlicher erklärt werden soll. 



   Fig. 2 zeigt eine Anordnung der erfindungsgemässen Einrichtung, bei der die Speisung der Messbrücke aus einer Wechselspannungsquelle erfolgt. Diese Anordnung entspricht der in Fig. 1 dargestellten Schaltung mit Gleichspannungsspeisung der Brücke, nur mit dem Unterschied, dass bei der in Fig. 2 dargestellten Schaltung eine Wechselspannungsquelle 6 die Messbrücke 1 über   die Sekundärwicklung 20A eines   Trenntransformators 20 speist. Die Brückenspannung in der Diagonale 2,3 wird in dem Verstärker 21 verstärkt und in dem Diskriminator   22 mit   der von der   zweiten Sekundärwicklung 20B   des Transformators 20 gelieferten Speisespannung zusammengesetzt. Der Diskriminatorausgang ist mit der Spule 8 des Galvanometers 7 verbunden.

   Die übrigen Bestandteile der Einrichtung sowie ihre Funktionen stimmen mit der in Fig. 1 gezeigten Anordnung überein. 



   Die Brücke   l   kann mit einer automatischen Messbereich-Umschaltung versehen werden, deren Anordnung in Fig. 3 veranschaulicht ist. Wenn die regelbare Impedanz W ihren Höchstwert erreicht, wird durch den Schleifer 23 der Kontakt 24 geschlossen, wodurch der Servomotor 25 eingeschaltet wird, wel- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 so lange vor sich, bis der Schleifer 23 am Beginn seiner Gegenbewegung den Kontakt 24 wieder öffnet. Wenn dagegen der eingestellte Messbereich im Vergleich mit der zu messenden Impedanz zu gross ist, wird der Messbereich dadurch verkleinert, so dass beim unteren Anschlag des Schleifers 23 der Kontakt 26 schliesst, wodurch der Servomotor im entgegengesetzten Sinn in Dretiung gebracht wird. Der Servomotor 25 betätigt den Umschalter 27 und dieser schaltet die Impedanz Y auf den kleineren Wert um.

   Der Servomotor 25 kann durch einen Schrittwähler ersetzt werden. Der Messbereich-Umschalter 27 ist durch eine mechanische oder elektrische Kupplung mit dem Dezimalpunktanzeiger 18 und über das Zahnrad 28 mit der Dimensionsskala 19 am Zählwerk 17 gekuppelt. Die für schwerere Betriebsbedingungen bestimmte erfindungsgemässe Einrichtung kann unter Benützung eines speziellen Phasen-Diskriminators vereinfacht werden. Das Schaltbild dieses Diskriminators ist in Fig. 4 veranschaulicht. Die RLC-Brücke   l,   deren Anordnung ganz willkürlich sein kann, wird aus der Wechselspannungsquelle 6 über den Isoliertransformator 20 mit der Sekundärwicklung 20A gespeist.

   Die Brückenspannung an der Diagonale 2,3 der Brücke, die ein Mass für die Unsymmetrie der Brücke darstellt, wird von dem Verstärker 21 entsprechend verstärkt und an die Steuergitter der beiden Elektronenröhren 29, 30 des Phasen-Diskriminators gelegt. Die Anodenspannungen der Röhren 29,30 liegen in Gegenphase mit den Spannungen der zwei Sekundärwicklungen 32,33 des Transformators 20. Falls an den Gittern der Elektronenröhren 29,30 keine Signalspannung anliegt, fliesst in beiden Röhren derselbe Anodenstrom und an den Arbeitswiderständen 36,37, die von den Glättungskondensatoren 34,35 für Wechselstrom kurzgeschlossen sind, erscheint dieselbe Spannung. 



  Diese Spannung ladet über die Widerstände 38,39 die Integrationskondensatoren 12,13 des Relais-Servoreglers 14 auf. Solange die Spannungen an den Widerständen 36,37 einander gleich sind, verbleibt die Servo-Regeleinrichtung 14 in Ruhe. Wird dagegen das Gleichgewicht der Brücke 1 verändert, erscheint an den Steuergittern der Elektronenröhren 29,30 eine Spannung, deren Grösse der Unsymmetrie der Brücke proportional ist und deren Phase entweder plus 1800 oder minus 1800 beträgt, je nachdem, ob das Gleichgewicht der Brücke im einen oder andern Sinne gestört ist. Je nach der Phase und Grösse der an die Gitter der Diskriminatorröhren gelegten Spannung steigt die Leitfähigkeit jener Röhre, deren Gitterspannung in Phase mit der Anodenspannung ist, während die Röhre, deren Gitterspannung mit der entsprechenden Anodenspannung in Gegenphase liegt, teilweise gesperrt wird.

   Die Potentialgefälle an den Widerständen 36, 37 sind deswegen ungleich und folglich sind auch die für die Ladung der Integrationskondensatoren 12,13 nötigen Zeitspannen verschieden. Die Servo-Regeleinrichtung 14 setzt infolgedessen den Servomotor in Bewegung, welcher das Gleichgewicht der Messbrücke wieder hergestellt. Die übrigen Bestandteile und die Anordnung dieser Einrichtung sind dieselben wie in Fig. 2 gezeigt. Wenn die Brücke wieder ins Gleichgewicht gebracht wurde, sind die Spannungen an den Widerständen 36,37 einander gleich. 



   Die erfindungsgemässen Widerstandsbrücken können auch zur Messung von Temperaturen mit Hilfe von Widerstandsthermometern mit Fernangabe und-registrierung benützt werden. Das Blockschaltbild der entsprechenden Anordnung ist in Fig. 5 gezeigt. Die Einrichtung ist prinzipiell die gleiche wie in den vorher beschriebenen Fällen, mit der Ausnahme der Fernübertragung mit Hilfe des Selsyn-Senders 60 und Selsyn-Empfängers 61. An der Empfangsseite können an den Selsyn-Empfänger 61 entweder ein numerisches Zählwerk 62 oder eine Registriervorrichtung zur Aufzeichnung der zu messenden Grösse auf einem Papierstreifen angeschlossen werden. 



   Das erfindungsgemässe Gerät findet Anwendung in der Bestandteile-Produktion, wo grosse Serien von Bestandteilen geprüft und gemessen werden müssen. Desgleichen Kann die Erfindung zur Prüfung von Geräten vor dem Einbau benützt werden, die in grösseren Serien hergestellt werden. Die erfindungsgemässe Brücke mit Grundausstattung findet ein breites Anwendungsgebiet in Laboratorien, Prüfräumen und Reparaturwerkstätten und überall dort, wo fertige Erzeugnisse geprüft werden sollen. Bedeutende Ersparnisse werden insbesondere dadurch erzielt, dass zur Bedienung des Gerätes eine ungeübte Arbeitskraft genügt und dass in manchen Fällen das automatische Gerät sogar ohne etwaige Bedienung arbeitet, da sämtliche Messvorgänge völlig automatisch durchlaufen. 



   Die Einführung der selbsttätigen Brücke mit Zählwerk in die Produktion bedeutet ausserdem eine beträchtliche Erhöhung der Erzeugungsgenauigkeit und hat eine viel leichter durchführbare   Sortienmg   der Bestandteile mit engen Toleranzgrenzen zur Folge. Die gleichzeitig mögliche Aufzeichnung   dus   wertes auf einem Papierstreifen dient als wichtige und dauernde Fertigungskontrolle. Sie kann ausserdem zur statistischen Steuerung des Produktionsbandes mittels eines sogenannten elektronischen Gehirns verwendet werden. Die Messbrücke mit Zählwerk kann auch zur Fernmessung von Temperatur und Druck, 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
   und Aufzeichnung mechanischer KräÎLe und Spannungen u. dg1. benlitzt werden. Ihr An-PATENTANSPRÜCHE :    
1.

   Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Grössen, mit selbsttätigem Abgleich mittels eines durch eine integrierende Relaisregeleinrichtung betätigten Servomotors, dadurch gekennzeichnet, dass der Servomotor (15), der an einen Servoregler (14) angeschlossen ist, welcher Integrationskondensatoren (12, 13) enthält, deren Ladungszustand, vorzugsweise mit einer an   sich bekannten Photozellensteuerung (10,   11), in Abhängigkeit von der Verstimmung der Brücke gesteuert wird, über eine   Gelriebeübersetzung   (lss) mit einem Zählwerk (17) und mit dem Einstellglied einer in einem Brückenzweig (3-5) liegenden, ver- änderbaren Impedanz (W) gekuppelt ist, während das Einstellglied der im gegenüberliegenden Brückenzweig (2-4) angeordneten, zur Veränderung des Messbereiches einstellbaren Impedanz (Y)

   mit dem die Lage des Dezimalpunktes angebenden Zeiger (18) im Zählwerk (17) und bzw. oder mit dem Einheitenzeiger (19) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Brücke mit Zählwerk nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur automatischen Umschaltung der Messbereiche Kontakte (24 6) an den Endpunkten des Messweges der mit dem Servomotor (15) gekuppelten, veränderbaren Impedanz (W) vorgesehen sind, die im Stromkreis eines weiteren Hilfsmotors (25) od. dgl. liegen, der mit dem Messbereichumschalter (27), vorzugsweise über ein Übersetzungsgetriebe, mechanisch verbunden ist, wobei der Messbereichumschalter (27) seinerseits mit dem die Lage des Dezimalpunktes angebenden Zeiger (18) im Zählwerk (17) und bzw. oder mit dem Einheitenzeiger (19) gekuppelt ist.
    3. Brücke mit Zählwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Unterscheidung der Grösse und des Sinnes der Verstimmung der Brücke ein die Belichtung der Photozellen (10,11) steuern- EMI4.2
    4. Brücke mit Zählwerk nach Anspruch 1 oder 2, bei der an einer Diagonale eine Wechselspannung liegt und an der andern Diagonale ein Verstärker mit einem ausreichend hohe Spannungen liefernden Phasen-Diskriminator angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsspannungen des Diskriminators (29-37) unmittelbar zur Ladung der Integrationskondensatoren (12,13) der Relais-Regeleinrich- tung (14) verwendet werden.
AT673258A 1958-03-03 1958-09-25 Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Größen AT212932B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS212932X 1958-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT212932B true AT212932B (de) 1961-01-10

Family

ID=5450782

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT673258A AT212932B (de) 1958-03-03 1958-09-25 Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Größen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT212932B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3200872A1 (de) Elektronische waage
DE3544095C2 (de)
DE2325654A1 (de) Digitalwaage
AT212932B (de) Brücke mit Zählwerk zur Messung elektrischer Größen
DE2843941C3 (de) Schaltung für die Belichtungsmessung bei Photoapparaten
DE1671439A1 (de) Anordnung zur Messung der Stromstaerke an den einzelnen Elektroden von Elektrolysezellen
DE3788147T2 (de) Integratoren.
DE905585C (de) Anordnung zur Fernmessung mehrerer Messwerte
AT210008B (de) Mit einem Zählwerk versehenes Millivoltmeter
DE3918695C1 (en) Resistance measuring circuit with differential amplifier - has voltage measurement device with input differential amplifier, and constant current source
DE2434381A1 (de) Anordnung zur photometrischen analyse von einem oder mehreren stoffen
DE2918611A1 (de) Geraet zur messung einer ionisierenden strahlung mit einer anschliessbaren messsonde
AT206987B (de) Schleifenwiderstandsmeßgerät
DE731488C (de) Verfahren zum Messen statischer Ladungen von kleinen Kapazitaeten mit Hochvakuumverstaerkerroehren
DE961034C (de) Photoelektrischer Beleuchtungsmesser
DE952538C (de) Spannungsteiler fuer Kompensatoren zur Einstellung und Messung von ganzzahligen und nichtganzzahligen Spannungen mittels dreier ueber Kurbelschalter betaetigter Widerstaende
DE874458C (de) Verstaerker, insbesondere fuer Messzwecke
DE1466711C (de) Spannungskompensator
DE945193C (de) Anordnung zur Dickenmessung
DE573329C (de) Einrichtung zur geometrischen Summierung von physikalischen Messgroessen unter rechten Winkeln
DE568356C (de) Instrument zum Messen von Augenblickswerten von Spannungen wechselnder Groesse mit Hilfe einer Glimmlampe und eines Voltmeters
DE590756C (de) Integrierender Nachhallmesser
DE590186C (de) Frequenzmesser
DE963353C (de) Kompensationsschaltung zur Messung der EMK von Normalelementen
DE638718C (de) Einrichtung zur Fernueberwachung, Fernbedienung und Fernmessung