AT205764B - Schallkurventräger, insbesondere Schallplatte - Google Patents

Schallkurventräger, insbesondere Schallplatte

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AT205764B AT533858A AT533858A AT205764B AT 205764 B AT205764 B AT 205764B AT 533858 A AT533858 A AT 533858A AT 533858 A AT533858 A AT 533858A AT 205764 B AT205764 B AT 205764B
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Chemie Linz Ag
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Description


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  Schallkurventräger, insbesondere Schallplatte 
Die heute   üblicherweise   verwendeten Schallplatten oder sonstwie geformten Schallkurventräger werden meist aus Massen auf der Grundlage von Mischpolymerisaten von Vinylchlorid mit Vinylacetat hergestellt. Diese Massen haben aber den Nachteile dass sie beim Verpressen zu Schallplatten häufig ungenügend flüssig sind und darüberhinaus bei höherer Temperatur zum Kleben an der Matrize und auch zur Zersetzung neigen. Bei wiederholter thermischer Beanspruchung, wie beispielsweise bei Wiederverwendung des Pressabfalles treten Zersetzung und Versprödung ein, so dass die Möglichkeit des mehrmaligen Umpressens dieses Materials sehr eingeschränkt ist.

   Die relativ hohe Sprödigkeit solcher Massen ist besonders störend bei der Herstellung von hochempfindlichen Mikrorillenplatten, da einerseits die Stege zwischen den Tonspurrillen leicht ausbrechen und anderseits die Sprödigkeit des Materials Nebengeräusche beim Abspielen der Platten erzeugt. Schliesslich sind Platten aus den genannten Mischpolymerisaten temperaturempfindlich und neigen dazu, sich bereits bei Einwirkung von wenig erhöhten Temperaturen zu werfen. 



   Es wurde nun gefunden, dass Schallkurventräger beliebiger Form, insbesondere Schallplatten, die aus im wesentlichen isotaktischem Polypropylen, gegebenenfalls im Gemisch mit inerten Füllstoffen, bestehen, diese Nachteile nicht besitzen. Die gemäss vorliegender Erfindung zusammengesetzten Massen besitzen nämlich gutes Fliessvermögen, grosse Zähigkeit und hohe Thermostabilität. Diese Eigenschaften geben die Gewähr für leichte Verpressbarkeit und das Ausbleiben von Zersetzungserscheinungen bei der Herstellung von Schallkurventrägern wie Schallplatten od. dgl. 



  Auf Grund der hohen Thermostabilität kann die Masse überdies beliebig oft umgepresst werden, ohne an Qualität zu verlieren. 



   Die erfindungsgemässen Schallplatten besitzen überdies, bedingt durch die paraffini-   che   Struktur der Grundmasse, ein sehr schwaches Grundgeräusch. Die Gefahr des Ausbrechens der Stege zwischen den Tonspurrillen ist sogar bei Mikrorillenplatten ge- ring, da das Pressmaterial grosse Zähigkeit besitzt. Da Polypropylen ein niedriges spezifisches Gewicht besitzt, sind die Platten leicht, dennoch aber gegenüber Wärme und mechanischer Beanspruchung weitgehend stabil.

   Die erfindungsgemässen Schallkurventräger zeichnen sich wegen ihrer hohen Ritzhärte gegen- über den zur Zeit üblichen Schallplatten besonders durch grössere Nadelfestigkeit aus.
Die erfindungsgemässen   Schallkurventräger   können entweder zur Gänze aus im wesentlichen isotaktischem Polypropylen oder aus einem Gemisch dieses Kunststoffes mit den üblichen inerten Füllstoffen wie beispielsweise Russ,   Ti02, Si02   oder Cr203 bestehen. Der Füllstoffgehalt kann sich dabei in den üblichen Grenzen zwischen 2-60 o/o bewegen. 



   Zur Herstellung der erfindungsgemässen Schallplatten sind alle bisher üblichen Verfahren geeignet. So können diese beispielsweise in den üblichen Schallplattenpressen ausgehend von Granulat gepresst werden oder aus bereits vorher im Extruder beispielsweise mittels Breitschlitzdüse oder nach dem Blasverfahren mittels Ringschlitzdüse hergestellten Folien oder Platten geprägt werden. Die Folien oder Platten können dabei entweder vollständig aus Polypropylen oder aus diesem, gemischt mit den oben genannten Füllstoffen, bestehen, oder auf Trägerschichten wie Papier, Karton, Metallfolien oder auf Folien anderer Kunststoffe kaschiert vorliegen.

   Schliesslich ist auch die Herstellung von Platten nach dem Spritz-   guss-und Spritzpressverfahren   möglich.
Die nachfolgenden Beispiele geben, ohne die Erfindung   darauf einzuschränken,   einige Möglichkeiten der Zusammensetzung und Herstellung der erfindungsgemässen Schallkurventräger. Die in den Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. 



    Beispiel l :   98 Teile Polypropylen werden mit 2 Teilen Russ im geheizten Friktionswalzwerk homogen vermischt und anschliessend über einen Extruder granuliert. Das Granulat wird auf eine Temperatur von etwa   1700 C     vorgewärmt   und in an sich bekannter Weise auf der Schallplattenpresse verformt. Der 

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 Pressabfall wird gesammelt und zur Herstellung weiterer Schallplatten verwendet. 



    Beispiel 2 :   60 Teile Polypropylen werden mit 40 Teilen Russ im geheizten Friktionswalzwerk homogen vermischt und anschliessend granuliert. Die Herstellung der Schallplatten aus dem Granulat erfolgt gemäss Beispiel 1. 



  Der Pressabfall wird zur Herstellung weiterer Schallplatten verwendet. 



    Beispiel 3 :   65 Teile Polypropylen, 30 Teile kolloidales Si02 und 5 Teile Russ werden im geheizten Friktionswalzwerk homogen vermischt und anschliessend granuliert. Die Herstellung der Schallplatte aus dem Granulat erfolgt gemäss Beispiel 1. Die Pressabfälle können erneut für die Herstellung von Schallplatten verwendet werden. 



   Die gemäss Beispiel 1, 2 und 3 erhaltenen Schallplatten weisen eine sehr gute Auspressung auf. 



    Beispiel 4 :   Ein Polypropylen, dem 5   coo   Russ beigemischt worden ist, wird im Extruder über eine Breitschlitzdüse zu einer Platte von 0, 6 mm Stärke geformt und bei 1100 C und in einer Zeit von 2 sec. in einer üblichen Schallplattenprägepresse zu einer Schallplatte geprägt. 



    Beispiel 5 :   Eine über eine Breitschlitzdüse extrudierte und auf Papier aufkalanderte Polypropylenfolie wird wie in Beispiel 4 beschrieben in einer üblichen Schallplattenprägepresse zu einer Schallplatte geprägt. 



     T) ie   gemäss Beispiel 1 bis 5 hergestellten Schallplatten zeichnen sich durch eine her-   vorragende mit einem nur   äusserst geringen Oberflächengeräusch aus. 



  Ausserdem besitzen sie eine grosse Festigkeit und Wärmestabilität.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Schallkurventräger, insbesondere Schallplatte aus polymeren Kunststoffen, gegebenenfalls im Gemisch mit inerten Füllstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass als polymerer Kunststoff ein im wesentlichen isotaktisches Polypropylen verwendet wird.
AT533858A 1958-07-29 1958-07-29 Schallkurventräger, insbesondere Schallplatte AT205764B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1233615B (de) * 1961-04-06 1967-02-02 Celanese Corp Schallplatte aus harzartigen thermoplastischen polymeren

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