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Schleifringlose elektromagnetische bzw. elektromagnetisch betätigte Kupplung
Gegenständliche Erfindung betrifft eine weitere Vervollkommnung der im Patent Nr. 198572 beschriebenen schleifringlosen elektromagnetischen bzw. elektromagnetisch betätigten Kupplung, bei welcher der Magnetkörper aus einem umlaufenden Teil und einem ruhenden Teil besteht und sich der ruhende Teil des Magnet'körpers zwischen zwei in konstantem Abstand gehaltenen, fest miteinander verbundenen Wanden des umlaufenden Teiles befindet. Erfindungsgemäss kann bei einer solchen Kupplung ein Fortschritt erreicht werden, wenn der ruhende Teil auf dem umlaufenden Teil auf möglichst kleinem Durchmesser, also möglichst kleiner Lagerfläche gelagert wird.
Er- findungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der ruhende Teil des Magnetkörpers in an sich bekannter Weise aus zwei Ringen von ferroma-
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schenliegenden Erregerspule vereinigt sind und als Ganzes zwischen zwei zum umlaufenden Teil gehörenden und zur Achse der Kupplung senkrecht angeordneten, fest miteinander verbundenen und in konstantem Abstand gehaltenen scheibenförmigen Wänden am umlaufenden Teil des Magnetkörpers gelagert ist.
Ein Ausfühtungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung im Schnitt dargestellt.
Der umlaufende Teil des Magnetlkörpers besteht aus einem Teilstück 1 und der Scheibe 2.
Die Scheibe 2 ist aus den Polringen 3 und 4 und dem Zwischenring 5 zusammengesetzt, wobei die Polringe aus ferromagnetischem und der Zwischenring 5 aus unmagnetischem Material bestehen. An Stelle des unmagnetischen Ringes 5 kann die Scheibe 2 in der Zone der Erregerspule auch fensterartige Ausnehmungen besitzen, so dass nur schmale Stege bestehen bleiben, die die beiden Polninge 3 und 4 miteinander verbinden. Auch können beispielsweise die Polringe 3 und 4 mittels einzelner Stege, vorzugsweise aus unmagne- tischem Material, miteinander verbunden sein.
Das Teilstüdk 1 und die Scheibe 2 besitzen verlängerte Neben 6 und 7, die ineinandergesteckt und mittels eines Keiles 8 gegen Verdrehung und
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schiebung gesichert sind. Die Nabe 6 ist so langdass sie der Breite des ruhenden Teiles des Ma- gnetkörpers samt Luftspalt entspricht, wadurch sich ein konstanter Abstand'der beiden'Wände und 2 voneinander ergibt. Die Ringe 10 und 11 mit der Erregerspule 12. bilden den ruhenden Teil des Magnetkörpers, der beispielsweise mittels eines Rohrstückes 19 in geeigneter Weise festgehalten werden kann. Die Erregerspule 12 ist zwischen den rerromagnetischen Ringen 10 und jfjf
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einer Isoliermasse 13 eingebettet undder eine Leiter an Masse gelegt und nur der andere Leiter isoliert herangeführt werden.
Der ruhende Teil des Magnetkörpers ist im umlaufenden Teil. desselben, sowohl radial als auch axial mit möglichst geringem Spiel gelagert bzw. geführt, wobei beispielsweise ein Nadellager 14, aber auch jede beliebige andere Lagerart vorgesehen wenden kann. Zur #lzufügrung an die Lagerstellen können in den Naben 6 und 7 Bohrungen, wie in der Zeichnung gestrichelt angedeutet, vorgesehen werden.
Die äusseren Kupplungslamellen 16 sind mit den Klauen 15 der Scheibe 2, und die inneren Lamellen 17 mit den Nuten der Muffe 18 formschlüssig verbunden. Die Ausbildung der Lamellen 16 und 17 bei solchen
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istDie Wirkungsweise ist folgende :
Wird die Erregerspule unter Strom gesetzt, so bildet sich ein magnetisches Feld aus, das nach der gestrichelten Linie verläuft und sowohl im äusseren als auch zum Teil im inneren Schenkel des Magnetkörpers über Luftspalte geführt ist. Dadurch entstehen magnetische Zugkräfte, die die Lamellen 16, 17 über eine Ankerscheibe zusammenpressen und die beiden Kupplungshälften mit- einander verbinden.
Die Verbindung der Erregerspule 12 mit den zugehörigen ferromagnetischen Ringen 10, 11 kann auch anders ausgeführt werden, als in der
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Zeichnung dargestellt, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise kann die Erregerspule mit einem möglichst unmagnetischen Metall ganz oder teilweise umhüllt und diese Umhüllung mit den ferromagnetischen Ringen vereinigt bzw. verbunden werden. Der innere ferromagnetische Ring 11 des ruhenden Teiles des Magnetkörpers braucht nicht den ganzen Querschnitt des inneren Schenkels des Magnetkörpers
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des magnetischen Kraftflusses führen.
Ferner ist es auch möglich, den ferromagnetischen Teil 10, 11 des ruhenden Teiles des Magnetkörpers aus einem einzigen Stück herzustellen und in dieses eine seitliche Nut zur Aufnahme der Erregerspule einzuarbeiten, wobei es vorteilhaft ist, die stehenbleibende Rückwand durch fensterartige Durchbrüche zu unterbrechen, so dass nur schmale Stege zum Zusammenhalten der beiden, den magnetischen Kraftfluss führenden Ringe 10, 11 des ruhenden Teiles des Magnetkörpers. bestehen bleiben.
Schliesslich ! können die bei den Ringe 10, 11 z. B. auch durch unmagnetische Stege oder eine unma- gnetische Scheibe zusammengehalten werden.
Die erfindungsgemässe Ausführung ist nicht auf die als Beispiel dargestellte Ausführung einer Mehrscheibenkupplung beschränkt, sondern kann mit gleichem Effekt auf jede'beliebige elektroma-
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oder kraftschlüssige Kupplung angewendet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schleifringlose elektromagnetische bzw. elek- tromagnetisch betätigte Kupplung nach Patent Nr. 198572, bei welcher der Magnetkörper aus einem umlaufenden Teil und einem ruhenden Teil besteht und sich der ruhende Teil des Magnetkörpers zwischen zwei in konstantem Abstande gehaltenen, fest miteinander verbundenen Wanden des umlaufenden Teiles befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der ruhende Teil des Magnetkörpers in an sich bekannter Weise aus zwei Ringen (10, 11) von ferromagnetischem Material besteht, die mit der dazwischen liegenden Erregerspule (12) vereinigt, sind, und als Ganzes zwischen zwei zum umlaufenden Teil gehörenden und zur Achse der Kupplung, senkrecht angeordneten, fest miteinander verbundenen und im konstanten Abstand gehaltenen scheibenförmigen Wänden (1, 2)
am umlaufenden Teil des Magnetkörpers gelagert ist.