AT204686B - Gelenkgleitverbindung für zahnärztliche Maschinen - Google Patents
Gelenkgleitverbindung für zahnärztliche MaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/16—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
- F16D3/20—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members
- F16D3/202—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members one coupling part having radially projecting pins, e.g. tripod joints
- F16D3/205—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members one coupling part having radially projecting pins, e.g. tripod joints the pins extending radially outwardly from the coupling part
- F16D3/2055—Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members one coupling part having radially projecting pins, e.g. tripod joints the pins extending radially outwardly from the coupling part having three pins, i.e. true tripod joints
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Gelenkgleitverbindung für zahnärztliche Maschinen EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> ihrem stiftförmigenBohrungen 24 od. dgl. auf, die knapp oberhalb des Endes des zylindrischen Mantels 6 münden, der dort mehrere am Umfang gleichmässig verteilte Durchtrittsöffnungen in Form von Schlitzen 25 aufweist. Das um den Lagerteil A in üblicher Weise schwenkbare Gelenkstück B weist einen Lagerkopf 26 auf, mit dem es am Mantel 6 ausserdem auch noch selbsthemmend verschiebbar und gegebenenfalls durch nicht dargestellte Mittel feststellbar gelagert ist, wozu innerhalb des Mantels 6 eine nach aussen federnde längsgeschlitzte Federhülse 27 vorgesehen ist, in die der Zapfen 28 einer im Lagerkopf sitzenden Schraube 29 eingreift, der gleichzeitig auch einen Längsschlitz 30 des Mantels 6 durchsetzt. Die Federhülse ist so lang gehalten, dass sie in jeder Stellung den Schlitz 30, der die Endstellungen des Lagerkopfes 26 am Mantel 6 bestimmt, abdeckt. Der Lagerkopf 26 weist einen Hülsenansatz 31 auf, der die Schnurrolle 12 mit geringem Spiel umgreift und so lang ausgebildet ist, dass er in der in Fig. 1 ersichtlichen Stellung, in welcher in der kleineren Schnurrille 14 die Treibschnur liegt, die Schnurrille 13 abdeckt. Am Lagerkopf 26 ist eine am freien Ende abgewinkelte Stange 32 befestigt, die dort ein Gelenkauge 33 für einen Schwenkzapfen 34 des Gelenkes C trägt, der in üblicher Weise senkrecht zur Antriebsspindel 5 gerichtet ist und dessen Achse, je nach der Stellung des Lagerkopfes 26 gegenüber dem Mantel 6 bzw. der Antriebsspindel 5 annähernd in der Mittelebene einer der Schnurrillen 13 bzw. 14 liegt. Das Gelenk C besteht aus einem den Schwenkzapfen 34 tragenden Bügel 35 und einem quer zu ihm um Schrauben 36 schwenkbaren Federbügel 37, auf dessen freien Enden ein Lagerzapfen 38 von zwei Gelenkrollen 39,40 abgestützt ist. Zu diesem Zwecke sind auf die Enden des Lagerzapfens 38 Lagerkappen 41 aufgesteckt, die von den gegeneinander federnden Schenkelenden des Federbügels 37 gehalten werden. Die Lagerkappen drücken gegen Filzmge 42, die mit Ölkamm ern 43'bildenden Lag rscheiben 43 der Gelenkrollen 39,40 in Anlage kommen und diese gegen einen mittleren ringförmigen Abstandhalter 44 mit seitlich vorgesehenen Filzringen 45 drücken. In den Lagerkappen 41 sind Schmierlöcher 41'vorgesehen, durch die Öl zur Schmierung den Filzringen zugeführt werden kann. Durch die besondere Formgebung der Lagerkappen 41, der Lagerscheiben 43 sowie des Abstandhalterringes 44 wird eine Art Labyrinthdichtung für das Schmieröl erreicht, so dass ein sehr sparsamer Verbrauch von Öl erreicht wird und ein Nachschmieren nur in sehr grossen Zeitabständen erforderlich wird. Die Gelenkrollen 39,, 40 weisen gegen ihre benachbarten Seitenflächen zu einseitig vertiefte Laufrillen 45 mit Bordrändem 46 kleineren Durchmessers als an den einander abgewendeten Seitenflächen auf. Der Federbügel 37 trägt an seinem Steg 47 eine gegen den Schwenkzapfen. 34 abgebogene Blattfeder 48, die mit ihrem freien Ende an einem die Schenkel des Bügels 35 verbindenden Zapfen 49 anliegt, so dass die Gelenkrollen in der Richtung gegen den Schwenkzapfen 34 verschwenkt werden. Unterhalb des Lagerzapfens 38 sind auf den Schenkeln des Bügels 35 mittels Zapfen von Ansatzschrauben 50 die Gabelenden 51 der Anschlussachse 52 drehbar gelagert, deren Schwenkbereich durch Anschlagstifte 53,54 begrenzt ist, die an den Gabelschenkeln 51 der Anschlussachse 52 bzw. an den SchenkeIn des Bügels 35 befestigt sind. Die Anschlagstifte 53 wirken mit Ansätzen 54'der Schenkel des Bügels 35 zusammen, während die Anschlagstifte 54 eine Drehbewegung der Anschlussachse 52 über ihre in Fig. 1 el sichtliche Stellung hinaus verhindern. Der Schwenkbereich des Bügels 35 um den Schwenkzapfen 34 wird durch den Anschlag der Köpfe der Schrauben 50 an der Stange 32 des Gelenkstückes B begrenzt, wie dies in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Die Gelenkgleitverbindung gemäss der Erfindung ermöglicht ein rasches Umlegen der Treibschnur von einer Keilrille in die andere und lässt auch eine Abänderung der Bauart zu, an Stelle von zwei Stufenrillen auch drei oder mehrere entsprechend gestufte Rillen vorzusehen, wobei durch entsprechendes Verschieben des Lagerkopfes 26 die Gelenkrollen 39 und40 der entsprechenden Keilrille so gegenüber - gestellt werden können, dass die Antriebsschnur annähernd planparallel zu ihr abläuft. Beim Umlauf der Schnurrolle 12 wird durch die Bohrungen 24 Luft durch den zylindrischen Luftspalt 8 angesaugt, die entlang des Lagers 3 durch Quernuten im Bund 7 und entlang des Lagers 4 durch die Schlitze 25 strömt und eine wirksame Kühlung zur Abfuhr der Lagerwärme, insbesondere bei Hochtouren bewirkt. Der strömende Luftmantel kann sich überdies auch auf entsprechend ausgebildete Hand- und Winkelstücke erstrecken und insbesondere auch beim Anschluss von Doriot-Handstücken vorgesehen werden, indem zwischen der Griffhülse desselben und der Lagerhülse für die dem Werkzeugantrieb dienende Achse ein kleiner Luftspalt gebildet wird, der in den Spalt 8 mündet. Durch die besondere Ausbildung der Keilrille 14 für den Schnellauf durch die Nachgiebigkeit der einen. Seitenfläche durch die entgegen der Kraft der Feder 22 axial bewegliche Buchse 21 werden wesentliche Vorteile gegenüber den bekannten Schnellaufantrieben erzielt. Die Schnur 19 drückt infolge ihrer Spannung die Buchse 21 gegen die Federkraft so weit zur Seite, dass sie auf den Grund der Keilrille zu liegen kommt und zur Drehzahlerhöhung der kleinstmögliche Umschlingungsdurchmesser ausgenützt wer- <Desc/Clms Page number 4> den kann. Ferner bestimmt die auf das Schnurprofil durch die federbelastete Buchse ausgeübte Pressung die Höhe des übertragbaren Drehmomentes, da bei Überbelastung ein stossfreier Übergang zum Schlüpfen der Treibschnur eintritt, so dass die Schnurrolle in einfacher Weise gleichzeitig eine Sicherheitskupplung bildet. Schliesslich besteht ein weiterer Vorteil der federbelasteten Keilrille darin, dass Stärke- und Härteunterschiede der Treibschnur nicht mehr zu einem Auf- und Absteigen derselben in radialer Richtung der Keilrille und damit zu Vibrationen des Antriebsmechanismus führen, sondern durch die axiale Nachgiebigkeit der Buchse 21 ausgeglichen werden, wobei die auftretenden Schwingbewegungen der Buchse wegen deren geringer Masse überhaupt nicht spürbar sind. Unter Umständen kann die nachgiebige Ausbildung der Keilrillen auch bei den grösseren Keilrillen vorgesehen werden. Die Treibschnur wird überdies durch die besondere Ausbildung des Gelenkstückes B mit der abgewinkelten Stange 32 und des Schwenkzapfens 34 für das zwischen ihm und der Schnurrolle 12 liegende Gelenk C besonders geschont, da das bei den üblichen Gelenkgleitverbindungen häufige Streifen der Treibschnur 19 völlig vermieden ist, die nunmehr frei zwischen den Gelenkrollen 39, 40 und der Schnurrolle 12 abläuft. Die besondere Lagerung der Gelenkrollen 39, 40 ermöglicht ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges ein einfaches Auseinandernehmen der Teile, wobei die Schmierung der Rollen durch die innerhalb der Lagerscheiben 43 vorgesehene Ölkammer 43'über die Filzscheiben 45, 43 selbsttätig vorgenommen wird und ein sehr sparsamer Ölverbrauch erreicht wird. Die federbelastete schwingende Anordnung der Gelenkrollen 39, 40 ermöglicht es, für die Kippbeweglichkeit des Gelenkes zum Gestänge nur eine Drehachse an Stelle der üblichen zwei vorzusehen, da die Verkürzung des Schnurlaufes beim Kippen des Gelenkes B durch die Federbügel ausgeglichen wird. Die Gelenkrollen können auch kugelgelagert sein. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gelenkgleitverbindung für zahnärztliche Maschinen mit einer am freien Ende der Antriebsspindel für den Antrieb des Werkzeuges seitlich ihrer Lagerhülse befestigten, als Stufenscheibe mit vorzugsweise zwei Keilrillen ausgebildeten Schnurrolle, dadurch gekennzeichnet, dass das in üblicher Weise lose um die Lagerhülse (1) schwenkbare Gelenkstück (B) für das die Gelenkrollen (39, 40) tragende Gelenk (C) auf der Lagerhülse (1) selbsthemmend verschiebbar und feststellbar gelagert ist, wobei das Gelenkstück (B) aus einem Lagerkopf (26) und einer an ihm befestigten, am freien Ende abgewinkelten Stange (32) besteht, die dort ein Gelenkauge (33) für einen in üblicher Weise senkrecht zur Antriebsspindel (5) gerichteten Schwenkzapfen (34) für das zwischen ihm und der Schnurrolle (12) angeordnete Gelenk (C) zur Führung und Umlenkung der Antriebsschnur (19) trägt, die bei entsprechender Stellung des Gele'1kstückes (B) annähernd in der Ebene der jeweiligen Keilrille (13, 14) der Schnurrolle (12) von den Gelenkrollen (39, 40) abläuft.
Claims (1)
- 2. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkopf (26) des Gelenkstückes (B) an einem die Lagerhülse (1) mit Spiel umfassenden zylindrischen Mantel (6) mittels einer an der Innenseite desselben vorgesehenen, nach aussen federnden, längsgeschlítzten Federhülse (27) selbsthemmend verschiebbar ist, die mit dem Lagerkopf (26) durch eine Schraube (29) cd. dgl. verbunden ist, deren Zapfen (28) durch einen die Endstellungen des Lagerkopfes (26) begrenzenden Längsschlitz (30) des Mantels (6) ragt.3. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerkopf (26) einen hülsenförmigen Ansatz (31) trägt, der in der Stellung des Lagerkopfes beim Schnellantrieb der An- EMI4.1 Keilrille (13) ihrer grösseren Stufenscheibe abdeckt.4. Gelenkgleitverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (C) aus einem den Schwenkzapfen (34) tragenden Bügel (35) und einem quer zu ihm schwenkbaren Federbügel (37) besteht, auf dessen freien Enden der Lagerzapfen (38) der Gelenkrollen (39,40) abgestützt ist, die unter Federwirkung in der Richtung gegen den Gelenkzapfen (34) entgegen dem Zug der Treibschnur (19) schwenkbar sind und in ihrem Schwenkbereich durch das gabelförmig ausgebildete Ende (51) der zum Gestänge führenden Anschlussachse (52) begrenzt sind.5. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelenden des Federbügels (37) auf den Lagerzapfen (38) für die Gelenkrollen (39, 40) aufgesteckte Lagerkappen (41) umfassen, die mittels Filzringen (42) in Anlage mit Ölkammern (43') bildenden Lagerscheiben (43) der Gelenkrollen (39, 40) gehalten werden, zwischen welchen ein Abstandhalterring (44) mit seitlich vorgesehenen Filzringen (45) angeordnet ist.6. Gelenkgleitverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ge- <Desc/Clms Page number 5> lenkrollen (39, 40) mit gegen ihre benachbarten Seitenflächen zu einseitig vertieften Laufrillen (45) und Borden (46) kleineren Durchmessers als an den einander abgewendeten Seitenflächen versehen sind.7. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungssteg (47) der Schenkel des Federbügels (37) eine gegen den Schwenkzapfen (34) abgebogene Blattfeder (48) trägt, die mit ihrem freien Ende an einem die Schenkel des Bügels (35) verbindenden Zapfen (49) anliegt.8. Gelenkgleitverbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb des Lagerzapfens (38) der Gelenkrollen (39, 40) am Bügel (35) die Gabelschenkel (51) der Anschlussachse (52) auf Zapfen von Ansatzschrauben (50) schwenkbar gelagert sind und der Schwenkbereich der Anschlussachse (52) gegenüber dem Bügel (35) durch Anschlagstifte (53, 54) begrenzt ist, während der Schwenkbereich des Bügels (35) um den Schwenkzapfen (34) durch Anschlag der Ansatzschrauben (50) an der Stange (32) des des Gelenkstückes (B) begrenzt ist.9. Gelenkgleitverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnurrolle (12) eine quer verschiebbare, gegenüber der Antriebsspindel (5) gegen Drehung gesicherte Seitenwand einer Keilrille, vorzugsweise der mit kleinerem Durchmesser, in Form einer Buchse (21) aufweist, die unter der Wirkung einer Feder (22) gegen die benachbarte Seitenwand der Keilrille (14) unter Verengung des Querschnittes derselben gedrückt wird.10. Gelenkgleitverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnurrolle (12) vorzugsweise im Bereiche der Stufenscheibe grössten Durchmessers mit radialen Bohrungen (24) od. dgl. versehen ist, die knapp oberhalb des Endes des zylindrischen Mantels (6) münden, der dort mehrere Durchtrittsöffnungen (25) aufweist.
Priority Applications (1)
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