AT204627B - - Google Patents
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Description
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Verfahren zum Vorspannen und künstlichen Altern von
Kontaktfedern für Relais
Das Justieren der Relaisfedersätze, wie es heute trotz vieler Versuche zur Vereinfachung bzw. gänzlicher Vermeidung des Justierens noch immer von Hand ausgeführt wird, beansprucht einen nicht unwesentlichen Teil der insgesamt für die Herstellung des Relais notwendigen Zeit. Darüber hinaus stellt diese
Arbeit besondere Anforderungen an Geschicklichkeit und Einfühlungsvermögen des Justierenden. Ausserdem sind bei eng aufgebauten und dicht nebeneinanderliegenden Federsätzen oft besonders geformte Werkzeuge nötig, um überhaupt an die einzelnen Federn herankommen zu können. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, durch besondere Ausbildung der Relaisfedern oder durch besondere Befestigung und Führung derselben die Justierarbeit einzusparen.
So wurde beispielsweise vorgeschlagen, Einstellorgane vorzusehen, mit deren Hilfe der Kontaktdruck des gesamten Federsatzes reguliert werden sollte. Hiebei besteht jedoch keine Möglichkeit, den Kontaktdruck einzelner Federpaare individuell einstellen zu können. Auch hat man durch Verwendung. von aus Draht bestehenden Kontaktfedern die Justierarbeit gänzlich vermeiden wollen. Bis heute hat sich jedoch die Drahtfeder wegen verschiedener Nachteile nicht durchsetzen können. Ebenfalls nachteilig ist die Anwendung besonderer Befestigungen, durch die den Federn eine bestimmte Vorspannung gegeben werden soll.
Die Erfindung benutzt gegenüber den bekannten Lösungen zur Vermeidung der Justierarbeit einen andern Weg. Es liegt ihr die Vermutung zugrunde, dass es möglich sein muss, vor der Montage jeder einzelnen Feder maschinell eine individuell einstellbare Vorspannung zu erteilen, die so zu bemessen ist, dass nach der Montage der nötige Kontaktdruck vorhanden ist.
Die Erfindung besteht darin, dass die Feder in einer besonderen Vorrichtung zunächst eine den Sollwert überschreitende Vorspannung erhält und die Vorspannung anschliessend durch Wechselbelastung auf den Sollwert vermindert wird. Erfindungsgemäss ist dabei die Frequenz der Wechselbelastung hoch (z. B.
100 Hz) gegenüber der späteren Funktionsfrequenz, wie sie bei Relaisfedern üblich ist. Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal wird zur Einstellung eines bestimmten Sollwertes der Vorspannung die Frequenz und bzw. oder die Amplitude und bzw. oder die Basis der Wechselbelastung geändert. Da die Federn mit Hilfe dieses Verfahrens künstlich gealtert werden, lässt die Vorspannung im Betrieb nur geringfügig nach, so dass Nachjustierungen weitgehend vermieden werden.
An Hand der Zeichnung sei im folgenden ein Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens beschrieben. An einer Auflagefläche 1, deren Bogenform durch die gewünschte Federform bestimmt und im Idealfall ein Kreisabschnitt ist, ist eine Klemmvorrichtung 2 angebracht, mit der die Kontaktfeder 3 in die Vorrichtung eingespannt wird. Ein Hebel 4, der am Ende eine Rolle 5 trägt, ist so gelagert, dass die Rolle auf der Auflagefläche 1 ablaufen kann. Mit Hilfe dieses Hebels wird der Feder 3 eine über den Sollwert hinausreichende Vorspannung gegeben.
An einer schwenkbar und bzw. oder verschiebbar angeordneten Stütze 6 ist ein Elektromagnet 7 befestigt, der einen Arm 8 betätigt, der mit einem Ende unter die Kontaktfeder 3 greift und durch Wechselbelastung mit einer gegenüber der späteren Funktionsfrequenz hohen Periodenzahl die vorgespannte Feder auf den Sollwert bringt. Mittels eines Prüfhebels 9, an den verschiedene Prüfgewichte 10 angehängt werden können, lässt sich der Kontaktdruck messen und-falls der Sollwert noch nicht erreicht sein-sollte-durch nochmalige Wech-
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selbelastung mit veränderter Frequenz und bzw. oder Amplitude und bzw. oder Basis der Wechselbelastung der gewünschte Wert herstellen.
Mit besonderem Vorteil lässt sich das Verfahren gemäss der F.. : findung auf Kontaktfedern für solche Relais der Eisenbahnsicherungstechnik anwenden, die mit zwangsgeführten Federn ausgerüstet sind und bei denen daher die Federn in ihrer Gestaltung und ihren Abmessungen völlig gleich sind.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. Es können beispielsweise noch zusätzliche Schaltmittel vorgesehen werden, die das Verfahren vollautomatisch ablaufen lassen. Beispielsweise kann die oben erwähnte Beeinflussung des Elektromagneten zur Einstellung des Sollwertes von dem Prüfhebel über ein mit ihm verbundenes elektrisches Regelglied vorgenommen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Vorspannen und künstlichen Altern von Federn, insbesondere von Kontaktfedem für Relais, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn zunächst eine den Sollwert überschreitende Vorspannung erhält und die Vorspannung anschliessend durch Wechselbelastung auf den Sollwert vermindert wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frequenz der Wechselbelastung hoch ist (z. B. 100 Hz) gegenüber der späteren für Relais üblichen Funktionsfrequenz.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung eines bestimmten Sollwertes der Vorspannung die Frequenz und bzw. oder die Amplitude und bzw. oder die Basis der Wechselbelastung geändert wird.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die erwähnte Änderung der Wechselbelastung selbsttätig in Abhängigkeit vom Messergebnis der Vorspannung erfolgt.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch vollautomatischen Ablauf des Vorspannens, anschliessenden Wechselbelastens und Veränderns der Wechselbelastung sowie Abschaltens bei erreichtem Sollwert.6. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer bogenförmigen Auflagefläche (1) eine Klemmvorrichtung (2) vorgesehen ist, in die die Feder (3) eingespannt wird.7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einem Ende mit einer Rolle (5) versehener Hebel (4) derart gelagert ist, dass die Rolle auf der Auflagefläche (1) abläuft.8. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, insbesondere Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch einen Elektromagneten (7) betätigter Arm (8) vorgesehen ist, dessen eines Ende unter die in die Sollage zu bringende, über die Sollage vorgespannte Feder (3) greift und bei seiner Betätigung die Feder in die Sollage oder darüber hinaus zurück drückt.9. Einrichtung nach Anspruch 8 zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet (7) mit dem durch ihn betätigten Arm (8) schwenkbar oder verschiebbar angebracht ist.10. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 4 oder 5, insbesondere Einrichtung nach den Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit auswechselbaren Prüfgewichten (10) versehbarer Prüfhebel (9) vorgesehen ist, der es gestattet, den Kontaktdruck der Feder (3) zu messen, solange die Feder in die Klemmvorrichtung (2) eingespannt ist und weiters gekennzeichnet durch Schaltmittel, die vom Prüfhebel (9) gesteuert werden und die Steuerung des Elektromagnete (7) in. Abhängigkeit vom Ausschlag des Prtifhebels beeinflussen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE204627T | 1957-02-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT204627B true AT204627B (de) | 1959-08-10 |
Family
ID=29556882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT80058A AT204627B (de) | 1957-02-22 | 1958-02-05 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT204627B (de) |
-
1958
- 1958-02-05 AT AT80058A patent/AT204627B/de active
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