AT204349B - Schälkopf mit Rollenführung für Schälmaschinen - Google Patents

Schälkopf mit Rollenführung für Schälmaschinen

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AT204349B
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peeling
head
cutter head
roller guide
machines
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AT128458A
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Kieserling & Albrecht
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  Schälkopf mit Rollenführung für Schälmaschinen 
Schälmaschinen dienen zur spanenden Bearbeitung von Rundmaterial durch umlaufende Schälköpfe.   Daibei   wird die nicht umlaufende Werkstückstange spitzenlos geführt und durch geeignete Transportmittel   durch den Schälkopf   geschoben oder gezogen. 



   Die bei diesen Maschinen steigenden Anforderungen an   Schnitt- und V orschubgeschwindigkel-   ten und die Bearbeitung von Stangen mit kleinem Durchmesser, beispielsweise 8 mm, lassen sich mit den bekannten Einrichtungen nicht oder nur ungenügend erfüllen. Rattermarken auf der Stange, Störungen durch Spänehäufung und Werkzeugbrüche, sind einige der bekannten Nachteile. 



   Dem zu begegnen ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung. Um höchste   Vorschubgeschwindigkei-   ten zu ermöglichen, werden an Stelle des bisher meist üblichen Spannwagen-Transportes, der nur mässige   Vorschubgeschwindigkeit verträgt,   der Rollentransport vorgesehen. Zur schwingungssicher-en Führung und zur Aufnahme der Verdrehbeanspruchung der Werkstückstange werden vor und hinter der Messerebene Führungsrollen angeordnet, die nur in der Transportrichtung und nicht in der Querschnittebene der Werkstückstange umlaufen. Der mit mehreren Messern oder Stählen bestückte Messerkopf, am Schälkopf angesetzt, ist erfindungsgemäss kegelförmig gestaltet.

   Damit wird besonders für den Späneablauf genügend Raum geschaffen, derart, dass ein Spänezerkleiner und-Transporteur angesetzt werden kann, ohne auf nahe Anstellung der vorliegenden Führungsrollen verzichten zu müssen. Die in Vorschubrichtung hinter dem Messerkopf liegenden Führungsrollen sind innerhalb des Schälkopfes, also auch nahe der Arbeitsstelle eingesetzt. Es ist zwar bekannt, bei einem Schälkopf Treibrollen anzuordnen, hiebei wird aber eine völlig schwingungsfreie Führung des Schälgutes nicht erreicht. Es ist auch bekannt, innerhalb des   Schälkopfes   Führungsrollen vorzusehen. Bei der Erfindung ragen jedoch diese Rollen in den kegelförmig ausgebildeten Messerkopf hinein, wodurch sie das Werkstück so nahe wie möglich in der Nähe der Messerebene unterstützen und schwingungsfrei führen. 



   Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausfüh- 
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   'Im Schälmaschinenkörper    ist der umlaufende Schälkopf 2 gelagert, der mittels des Treibriemens 3 angetrieben wird. Am Schälkopf 2 ist der mit mehreren Messern oder Stählen 4   bestückte   Messerkopf 5 leicht auswechselbar angesetzt, und beispielsweise mit einem Bajonettring 6 gehalten. 



    Die Werkstücks tange   7 wird in Pfeilrichtung 8 durch den   Schallkopf   geschoben. Das geschieht an der Einlaufseite durch Einzugsrollen 9 und an der Auslaufseite durch Auszugsrollen 10. Einzugs- und Auszugsrollen können je mehrfach, auch in mehreren Ebenen hintereinander angeordnet sein. An der Einzugsseite, nahe vor dem Messerkopf   5.   liegen Führungsrollen 11.

   Diese Rollen können in einer oder mehreren hintereinanderliegenden Querschnittsebenen angeordnet sein und einzeln abgefedert und   abgestützt   oder auch ge- 
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 Messerkopf   5,   sind in gleicher Anordnung wie vor dem Messerkopf Führungsrollen 12 angeordnet und erfindungsgemäss innerhalb des umlaufenden Schälkopfes 2 in einem mit dem Schälmasohinenkörper 1 verbundenen Rollentragkörper 13 gelagert und gehaltert. Die Anordnung der Führungsrollen 12 in einem feststehenden Rollentragkörper innerhalb des Schälkopfes ergibt   , die, besonders günstige   Führung der Werkstückstange nahe am Messerkopf.

   Zum Auswechseln des Messerkopfes ist vorgesehen, dass die nahe vorgelagerten Führungsrollen 11 entgegen der Pfeilrichtung 8 zurückgezogen werden können, um ausreichenden Freiraum zum Ein- und Ausbau des Messerkopfes 5 zu schaffen. Vor dem Messerkopf   5,   zwischen der Ebene der Messer 4 und der nächstgelegenen Ebene der Führungsrollen 11 ist, in Lage etwa der Zeichnung entsprechend, ein vornehmlich als rotierender Körper 14 ausgebildeter   Spänezerkleinerer   und-Transporteur eingesetzt. 



   Mit der so gestalteten Einrichtung werden   höchste   Vorschubgeschwindigkeiten, beispielsweise 12 m/min, ermöglicht. Die nahe der Messerebene gelegenen Führungsrollen sichern die schwingungsfreie Führung der Werkstückstange und da- 
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 Späneausfall und zur günstigen Anordnung des Spänezerkleinerers und -Transporteurs frei. Somit sind die Anforderungen, die heute an derartige Maschinen gestellt werden, mit einfachen, zuverlässig arbeitenden Mitteln voll erfüllt. 



   Bei der praktischen Ausführung werden die Messer 4 im Messerkopf 5 vorteilhaft vertieft so eingesetzt, dass sie mit ihren notwendigen Befestigungselementen mit dem Kegel-Aussenmantel des Messerkopfes eine glatte Fläche bilden. Das verhindert das Einhaken von Spänen. und der Spänezerkleinerer 14 kann dicht am Aussenmantel des Messerkopfes, nahe der Arbeitsstelle, angesetzt werden. Dabei können die Messer sowohl am Kegelaussenmantel als auch am Kegelinnenmantel eingesetzt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Schälkopf mit   Rollenführung   für Schälmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der am Schälkopf   (2)   angesetzte Messerkopf   (5)   kegelförmig ausgebildet und der Kegel mit Messern oder Stählen   (4)   bestückt ist. 



   2. Schälkopf mit Rollenführung nach Anspruch   1,   dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- bindung des Messerkopfes (5) mit dem Schälkopf   (2)   mittels eines Schnellverschlusses, beispielsweise durch einen Bajonettring (6) erfolgt. 



   3.   Schälkopf   mit Rollenführung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass 
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 dem Messerkopf liegenden Führungsrollen   (12)   in bekannter Weise innerhalb des Schälkopfes (2 ; liegen und in den Messerkopf hineinragen.

Claims (1)

  1. 4. Schälkopf mit Rollenführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb des Schälkopfes (2) liegenden Führungsrollen (12) an einem Rollentragkörper (13) gehaltert sind, der mit dem Maschinenkörper (1) feststehend verbunden ist.
    5. Schälkopf mit Rollenführung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die vor dem Messerkopf (5) angeordne- ten Führungsrollen C. ? entgegen der Pfeilrichtung (8) wegschiebbar sind.
    6. Schälkopf mit Rollenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (4) im Messerkopf (5) vertieft so eingesetzt und befestigt sind, dass der Kegelaussenmantel des Messerkopfes (5) eine glatte Fläche bildet.
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