AT203652B - Kaffeemaschine mit elektrisch beheiztem Heißwasserbehälter und magnetischer doppelpoliger Heizungsunterbrechung - Google Patents

Kaffeemaschine mit elektrisch beheiztem Heißwasserbehälter und magnetischer doppelpoliger Heizungsunterbrechung

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AT203652B
AT203652B AT610457A AT610457A AT203652B AT 203652 B AT203652 B AT 203652B AT 610457 A AT610457 A AT 610457A AT 610457 A AT610457 A AT 610457A AT 203652 B AT203652 B AT 203652B
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coffee machine
hot water
water tank
electrically heated
heated hot
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AT610457A
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Metallurg Sgarbi Chiozzi & C O
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Description


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  Kaffeemaschine mit elektrisch beheiztem Heisswasserbehälter und magnetischer doppelpoliger Heizungsunterbrechung 
Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung an Kaffeemaschinen mit elektrisch beheiztem Heisswasserbehälter und magnetischer,   doppelpolig2r   Heizungsunterbrechung, die durch einen im Heisswasserbehälter angeordneten Schwimmer ausgelöst wird, sobald sich der Wasserbehälter entleert hat. 



   Es sind bereits elektrische Kaffeemaschinen mit selbsttätiger Unterbrechung der Stromzufuhr bekannt, bei denen sich ein Schwimmer aus magnetischem Material entsprechend dem Wasserstand im Siedebehälter bewegt und mit einem beweglichen Kontakt des Speisestromkreises zusammenarbeitet, der so angeordnet ist, dass er sich durch magnetische Anziehung dem genannten Schwimmer nähern kann, dabei den beweglichen Kontakt öffnet und den Heizstrom der Kaffeemaschine unterbricht. 



   Kaffeemaschinen dieser Art sind vorwiegend mit einpoliger Unterbrechung des Stromkreises bekannt, die aber nachteilig ist. Die vorliegende Erfindung weist nun einen Weg, wie man die an sich kompliziertere, elektrisch aber vorteilhafte zweipolige Unterbrechung in den Bau von Espressomaschinen einführen kann, ohne dass damit ein unzulässiger konstruktiver Aufwand verbunden ist. 



     Erfindungsgemäss   wird vorgeschlagen, die beweglichen Kontakte des selbsttätigen   magnetische   Stromunterbrechers auf einer Kontaktbrücke anzuordnen, welche, wie an sich bekannt, Bestandteil des Magnetsystems ist und in vertikaler Richtung verschiebbar geführt ist. Im Sinne der Erfindung ist demnach wesentlich, dass die Kontaktbrücke vertikal geführt ist. Da es sich um eine Maschine mit Flüssigkeitsfüllung handelt, besteht schon aus diesem Grunde Gewähr, dass die Maschine selbst immer auf einer horizontalen Unterlage, meist wohl auf einem Tisch aufgestellt wird, und damit ist auch die Gewähr dafür gegeben, dass die die Kontaktbrücke führenden Bolzen lotrecht stehen.

   Dieser Umstand erlaubt es nun, mit sehr einfachen Mitteln einen Schalter zu bauen, der eine geradlinig geführte Kontaktbrücke aufweist, eine Voraussetzung für die Herbeiführung einer echten Doppelunterbrechung, worunter eine solche verstanden sei, in der beide Unterbrechungsstellen mit grosser Genauigkeit gleichzeitig öffnen. 



  Die Vorteile der Doppelunterbrechung treten nämlich nur dann auf, wenn der Stromfluss tatsächlich gleichzeitig in den beiden Unterbrechungsstellen getrennt wird. 



   Ein Schalter, der diese Doppelunterbrechung aufweist, kommt mit schwächeren Kontakten aus und die Gefahr der Lichtbogenbildung lässt sich leichter ausschalten. Bemerkt sei, dass bereits vorgeschlagen wurde, eine Kaffeemaschine mit doppelpoliger Abschaltung auszuführen, wobei der Schalter über eine elektromagnetische,   schützartig   wirkende Spule betätigt wird ; diese Spule kann über einen Schwimmer mit Strom versorgt werden oder mit Hilfe einer elektrolytischen Einrichtung. In diesem Falle erfolgt die Betätigung des Schalters indirekt durch einen Elektromagneten. Eine solche Einrichtung ist teuer, besonders wenn sie auch für Wechselstrom funktionieren soll. 



   Die Erfindung soll im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben werden, die schematisch ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Maschine darstellt. Fig. 1 zeigt einen Querschnitt einer erfindungsgemässen elektrischen Kaffeemaschine im Augenblick der selbsttätigen Ausschaltung des   Stromes ; Fig.   2 ist ein unter 900   hiezuversetzter Axialteilschnitt,   im wesentlichen nach Linie II-II der Fig. 1. 



   Die Kaffeemaschine umfasst ein rohrförmiges Gehäuse   1,   dessen unterer freier Rand auf einer ringförmigen Basis 2 befestigt ist, deren untere Öffnung durch einen Boden 3 abgeschlossen ist. Ein Behälter 4 aus 

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 unmagnetischem Material ist in dem rohrförmigen Gehäuse 1 dadurch befestigt, dass sein freier oberer Rand 5 um den oberen fand des Gehäuses 1 gebördelt ist. Um den unteren, als Wasserkessel dienenden Teil 7 des Behälters 4 ist ein elektrischer Heizkörper 6 gelegt, durch den das Wasser in dem herausnehmbaren Kessel 7 erwärmt wird. 



   Zwei parallele, senkrechte Stangen 8 sind, z. B. mit Kopfschraube 9, einerseits am Boden des Behälters 4 festgehalten, anderseits an der Bodenplatte 3 der Kaffeemaschine befestigt, so dass diese Teile in ihrer gegenseitigen Lage festliegen. Diese Stangen, die vorzugsweise je aus zwei ineinander verschraubten Hälften bestehen, halten zugleich eine horizontale Leiste 10, die an den Enden zwei feste Kontakte 11 trägt, welche z. B. mittels eines Leiters 12 an den Heiz-Widerstand 6 angeschlossen sind, wogegen eine zweite, vertikal längs der parallelen Stangen verschiebliche Leiste 13, die Kontaktbrücke des Schalters, in ihrer Mitte einen Magnet 14 und an ihren Enden zwei elektrische Kontakte 15 trägt, die mit den festen Kontakten 11 zusammenarbeiten. 



   In die oben erweiterte Öffnung des Kessels 7 kann der Siedeaufsatz 16 eingesetzt werden, der aus dem mit Filtern 19 und 20 versehenen Kaffeepulverbehälter 17 besteht, von dessen Bodenmitte sich ein Rohr 18 bis nahe an den Behälterboden 21 erstreckt, das auf seinem ausgeweiteten Ende 22 einen kleinen ringförmigen Schwimmer 23 aus magnetischem Material trägt, der sich längs des Rohres 18 bewegen kann. 



   Die Kaffeemaschine wird durch einen Deckel 24 vervollständigt, der mit einer passenden Dichtung 25 auf dem oberen Rand des Kaffeepulverbehälters 17 gesetzt wird. Aus diesem Deckel tritt ein abgewinkeltes Rohr 26, das zwei Mündungen 27 zum Ausschenken des fertigen Kaffees besitzt. Schliesslich zeigt Fig. 1 noch einen Stecker 28 für die Stromentnahme, welcher durch die Leitung 29 mit den beweglichen   KO : 1-   takten 15 verbunden ist. 



   Wenn der Wasserkessel 7 gefüllt ist, befindet sich der Schwimmer 23 in seiner oberen Lage, also ausserhalb des Wirkungsbereiches des Magneten 14. Dieser bleibt daher samt der Brücke 13 und den Kontakten 15 in seiner unteren Lage, in der sich die Kontaktpaare   11, 15 berühren : es   fliesst Strom durch den Heizkörper 6 und das Wasser wird erhitzt. 



   Während des Kochens steigt das Wasser aus dem Kessel 7 durch das Rohr 18, benetzt das Kaffeepulver zwischen den Filtern 19, 20 und fliesst durch das Rohr 26 ab. Ein beweglicher   Schraubenbügel   30 mit der Druckschraube 31 hält den druckdichten Deckel 24 auf dem oberen Rand des Kaffeepulverbehälters 17 und dem des Wasserkessels 7 unter Überwindung des Dampfdruckes, der vom kochenden Wasser herrührt, fest. 



   Sobald der Behalter ganz oder beinahe leer ist, berührt der Schwimmer 23 den Boden 21 des Behalters 4 und gelangt in den Wirkungsbereich des Magnaten 14. Da der Schwimmer sich nicht weiter senken kann, wird der Magnet 14 angehoben und entfernt die beweglichen Kontakte 13 von den festen Kontakten 11,   d. h.   die Stromzufuhr wird abgestellt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kaffeemaschine mit elektrisch beheiztem   Heisswasserbehälter und   magnetischer, doppelpoliger Heizungsunterbrechung, die   d lurch   einen im   Heisswasserbehälter   angeordneten Schwimmer ausgelöst wird, sobald sich der Wasserbehälter entleert hat, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Kontakte (15) des selbsttätigen magnetischen Stromunterbrechers auf einer Kontaktbrücke (13) angeordnet sind, welche, wie an sich bekannt, Bestandteil des Magnetsystems (14, 23) ist und in vertikaler Richtung verschiebbar geführt ist.

Claims (1)

  1. 2. Kaffeemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Kontaktbrücke (13) zwei vertikale, gerade Führungsstangen (8) dienen, welche, im Unterteil der Maschine angeordnet, den Boden (21) des Heisswasserbehälters mit dem Maschinengehäuse verbinden und zweckmässig auch gleichzeitig die ortsfesten Gegenkontakte (11) des Schalters tragen.
    3. Kaffeemaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbrücke (13) als horizontale Leiste ausgeführt ist, die längs den parallelen und vertikalen Führungsstangen (8) geführt ist.
AT610457A 1957-08-03 1957-09-19 Kaffeemaschine mit elektrisch beheiztem Heißwasserbehälter und magnetischer doppelpoliger Heizungsunterbrechung AT203652B (de)

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AT203652B true AT203652B (de) 1959-05-25

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ID=11166073

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AT610457A AT203652B (de) 1957-08-03 1957-09-19 Kaffeemaschine mit elektrisch beheiztem Heißwasserbehälter und magnetischer doppelpoliger Heizungsunterbrechung

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