AT142035B - Elektrisch beheizte Warmwasserspritze mit als Ständer dienendem Stromanschlußgerät. - Google Patents

Elektrisch beheizte Warmwasserspritze mit als Ständer dienendem Stromanschlußgerät.

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AT142035B
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hot water
stand
water syringe
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electrodes
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Oskar Garber
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Oskar Garber
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  Elektrisch beheizte Warmwasserspritze mit als Ständer dienendem   Stromanschlussgerät.   



   Die Erfindung hat eine elektrisch beheizte Warmwasserspritze mit als Ständer dienendem Stromanschlussgerät zum Gegenstand und ist dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmung des Wassers im Aufnahmeraum der Spritze mittels zweier Elektroden bei direktem Durchgang des Stromes durch die Flüssigkeit erfolgt. Ein selbsttätiger Aussehalter, wie z. B. ein   bimetallischer   Stab oder ein Kippmagnet, sorgt gemäss der Eifindung dafür, dass bei Erreichung einer bestimmten Temperatur der Stromkreis unterbrochen und dadurch eine übermässige Erhitzung der Vorrichtung verhütet wird. 



   Die zur Erwärmung der Flüssigkeit dienenden Elektroden bestehen vorzugsweise aus zwei konzentrischen Metallzylindern, die in einem isolierenden Gehäuse untergebracht sind, welches den Aufnahmeraum für die zu erwärmende Flüssigkeit bildet und an das sich auf der einen Seite der Gummiball, auf der andern Seite das Spritzrohr anschliesst. Die Spritze selbst steht jedoch nicht dauernd in Kontakt mit der Stromquelle, sondern die Stromzufuhr erfolgt nur in der Ruhestellung, d. h., wenn die Spritze an dem als Stromzuführungsgerät ausgebildeten Ständer aufgehängt ist. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der Patient niemals mit einem unter Strom stehenden Bestandteil in Berührung kommen kann und dass somit jegliche Gefährdung durch Starkstrom ausgeschlossen erscheint. 



   Zur Übertragung des Stromes von der Aufhängevorrichtung zu den Elektroden der Spritze sind an der Aussenseite der letzteren zwei gegeneinander isolierte Ringe vorgesehen, welche mit den Elektroden leitend verbunden sind und in der Ruhelage zwei vorzugsweise federnde Kontaktorgane des Ständers berühren. 



   Es ist ein besonderer Volteil der Warmwasserspritze gemäss der Erfindung, dass zur Erwärmung des Wassers keinerlei zu Störungen Anlass gebende Heizkörper, wie Heizspiralen u.   dgl.,   nötig sind und dass, in Verbindung mit der selbsttätigen Abschaltung des Stromes bei Erreichung der gewünschten   Temperatur, ein Überhitzen und Durchbrennen von Hitzdrähten usw. unmöglich gemacht ist. 



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch   dargestellt.   big. l   ist ein Vertikalschnitt durch den Ständer mit eingehängter Spritze, Fig. 2 ist eine Druntersicht, Fig. 3 zeigt den Aufnahmeraum der Spritze mit den Elektroden im Schnitt und Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3. 



   In Fig. 1 ist die Spritze mit 1 bezeichnet. Sie wird von einem entsprechend ausgebildeten Halteorgan, z. B. einem innen mit isolierendem Material ausgekleideten Ring 2 des Ständers 3 in vertikaler Lage derart festgehalten, dass das Spritzrohr 4 in das Gefäss mit der Flüssigkeit 5 dauernd eintaucht, während der Gummiball 6 jederzeit griffbereit nach oben ragt. Der mittlere, den Aufnahmeraum 7 für die zu erwärmende Flüssigkeit enthaltende Teil der Spritze besteht aus einem zylindrischen Körper 8 aus Isolationsmaterial, wie z. B. Ebonit, Kunstharz, Porzellan u. dgl. (Fig. 3). Die Elektroden, von welchen der elektrische Strom seinen Weg durch die Flüssigkeit nimmt und letztere dabei erwärmt, haben die Gestalt zweier konzentrischer Zylinder 9, 10, die in dem Körper 8 voneinander isoliert gelagert sind.

   Der äussere Zylinder 10 ist mit dem Kontaktring 12 direkt durch die Leitung 13 verbunden, während die Stromzuführung zu dem inneren Zylinder 9 von dem Kontaktring 14 unter Zwischenschaltung eines bimetallischen Stabes 15 erfolgt. Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass bei Erreichung einer bestimmten Flüssigkeitstemperatur eine Unterbrechung der Stromzufuhr zu der Elektrode 9 eintritt, da der Stab 15 sich krümmt und die strichliert eingezeichnete Lage 15'einnimmt. Nach Abschaltung der Elektrode 9 bleibt wohl noch ein geringer Stromfluss bestehen, doch ist die verbleibende Stromstärke so gering, dass sie nicht ausreicht, um den im Ständer untergebrachten, als Ausschalter dienenden Kipp- 

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 magnet 16 genügend zu magnetisieren.

   Dieser fällt infolgedessen herab und das im Inneren befindliche
Quecksilber unterbricht funkenfrei die Stromzufuhr zur Gänze. Will man nach Gebrauch der Spritze den Strom wieder einschalten, so genügt ein Druck auf den Knopf 17, wodurch der Kippmagnet angehoben wird, der dann infolge des durch das Solenoid 18 fliessenden Stromes an der Magnetplatte 19 so lange haften bleibt, bis durch den bimetallischen Stab 15 wieder die Abschaltung bewirkt wird. Durch entsprechende Ausbildung des bimetallischen Stabes 15 kann jede beliebige Temperatur eingehalten werden. 



  Dabei hat sich der überraschende Effekt gezeigt, dass mit ein und derselben Einrichtung zwei verschiedene Temperaturen erzielbar sind, je nachdem, in welcher Richtung man den Heizstrom durchfliessen lässt. 



  An die innere Elektrode 9 schliesst sich, durch eine Isolierscheibe 26 getrennt, ein   Mundstück 20 an,   welches mit einer Bohrung 21 versehen ist. Ausnehmungen22 in dem Zylinder 9 erleichtern die Zirkulation der Flüssigkeit im Aufnahmeraum. 



   Die Stromzuleitung erfolgt innerhalb des Ständers 3 durch zwei Kabel 23. 2. 3' über den Aus' schalter 16 und zwei weitere Kabel 24, 24'zu vorzugsweise federnd ausgebildeten Kontaktorganen 25, 25', die an den   Komaktringen j2. M   des Bläsers anliegen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 gekennzeichnet. dass die Erwärmung im Aufnahmeraum   (7)   der Spritze mittels zweier   Elektroden ('9. 10)   bei direktem Durchgang des Stromes durch die Flüssigkeit erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Warmwasserspritze nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass bei Erreichung einer bestimmten Flüssigkeitstemperatur der Stromkreis durch einen selbsttätigen Ausschalter, z. B. einen bimetallischen Stab (15), vorzugsweise im Zusammenwirken mit einem Kippmagneten (16) unterbrochen wird.
    3. Warmwasserspritze nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden von zwei konzentrischen, gegeneinander isolierten Metallzylindern (9, 10) gebildet werden, zwischen denen sich die zu erwärmende Flüssigkeit befindet.
    4. Warmwasserspritze nach den Ansprüchen 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzufuhr zu der einen Elektrode (10) direkt, zu der andern Elektrode (9) unter Zwischenschaltung eines bimetallischen Stabes (15) von an der Aussenseite des Bläsers angebrachten Kontaktringen /2. 1-) aus erfolgt. (Fig. 3, Fig. 4.) 5. Warmwasserspritze nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet. dass das als Ständer (3) EMI2.2 einer Unterbrechung des Stromkreislaufes zwischen den Elektroden C9, der Spritze, z. B. durch den bimetallischen Stab (15), die Stromzufuhr gänzlich abschaltet.
    7. Warmwasserspritze nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der im Ständer (3) untergebrachte Stromunterbrecher aus einem Kippmagneten (16) besteht, dessen Quecksilberfüllung in an sich bekannter Weise den Strom schliesst bzw. unterbricht und der durch Druck auf einen Knopf oder dgl. (17) einschaltbar ist.
AT142035D 1934-03-27 1934-03-27 Elektrisch beheizte Warmwasserspritze mit als Ständer dienendem Stromanschlußgerät. AT142035B (de)

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