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Elektrische Steckdose oder--kupplung" insbesondere für Kraftfahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine elektrische Steckdose oder-kupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Mitunter ist es erforderlich, an Kraftfahrzeugen einen Batterieanschluss vorzusehen, der entweder eine Stromentnahme oder aber ein Aufladen der Batterie von aussen gestattet. Solche Steckdosen oder - kupplungen müssen nicht nur sehr robust ausgeführt sein, sondern sie müssen vor allem auch eine Kurzschlussmöglichkeit mit der polführenden Masse ausschliessen. Ausserdem müssen sie so eingerichtet sein, dass sich auch bei starken Erschütterungen einzelne Teile nicht lösen können.
Elektrische Steckdosen, deren einerseits mit der Steckerbuchse, anderseits mit der Anschlussverschraubung od. dgl. versehene Kontaktglieder in eine Ummantelung au Gummi od. dgl. eingebettet sind. die in eine ringartige Halterung eingesetzt ist, sind bekannt.
Die bekannten Steckdosen waren nicht in zufriedenstellender Weise gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt und konnten ausserdem ausschliesslich nur als Steckdose Verwendung finden. Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Ummantelung an ihrem der Einsteckseite zugekehrten Aussenrand mit einem Bund zu versehen, dessen Umfang dem Umfang des Halteringes entspricht und der als Sitz für eine abziehbare Schutzkappe aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, dient. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist der Haltering im Bereich des Bundes der Ummantelung mit Vertiefungen oder Vorsprüngen versehen, an denen der übergreifende feil des Randes der Schutzkappe haftet.
Vorteilhafterweise ist der Haltering im Bereich seines dem Buna der Ummantelung abgekehrten Randes mit einer Auskehlung oder Vertiefung versehen, in die bei Verwendung der Steckdose als Steckkuppl'mg eine an der Innenseite ihres Randes mit einem Wulst oder mit Vorsprüngen versehene, abziehbare Schutzkappe einrasten kann.
Ferner kann in an sich bekannter Weise die Ummantelung zwischen den Anschlussenden der Kontaktglieder in der Form einer Zwischenwandung fortgesetzt sein, um eine Berührung der stromführenden Leitungen im Bereich der Anschlussverschraubungen zu verhindern. Auch kann die der Einsteckseite zugeordnete Schutzkappe mit der Halterung, beispielsweise mittels einer Kette verbunden oder auf eine andere Weise gegen Verlieren gesichert sein.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, u. zw. zeigen Fig. l eine teilweise längsgeschnittene Steckdose mit den zugehörigen Schutzkappen und Fig. 2 eine Ansicht auf die Einsteckseite der Steckdose gemäss Fig. l.'
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kontaktglieder mit 1, deren Einsteckbuchsen mit 2 und deren mit einer Verschraubung 3 versehene Anschlussenden mit 4 bezeichnet. Vorzugsweise bestehen die Kontaktglieder 1 mit den Steckerbuchsen 2 aus einem einzigen zylindrischen Stück, das anschlussseitig ungefähr bis zur Mitte eingefräst bzw. ausgespart ist, wobei die auf diese Weise gewonnene Fläche die Kontaktfläche für die Anschlussleitung 5 bildet.
Das Kontaktglied 1 ist zweckmässig ar seinem Umfang zwischen der Steckerbuchse 2 und dem Anschlussende 4 mit einer Profilierung versehen, die auch durch einzelne Vorsprünge, Wülste od. dgl. ersetzt sein kann und dazu dient, das Kontaktglied in seiner aus Gummi oder einem andern isolierenden und vorzugsweise elastischen Werkstoff bestehenden Ummantelung 6 zu verankern.
Die Ummantelung umgibt beide Kontaktglieder der im dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigten
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zweipoligen Steckdose vollständig bis auf die Einstecköffnungen der SteckerbuchE\n 2 und die Anschluss- verschraubung 4. Die Ummantelung erstreckt sich also auf der Einsteckseite über die Steckerbuchsen 2 hinaus, wobei die Öffnungen 7 in der Ummantelung die Bohrungen der Steckerbucnsen 2 fortsetzen. Auf diese Weise wird eine Masseberühiung durch einen unsachgemäss eingesetzten Stecker verhindert.
Auch die Anschlussenden 4 der Kontaktglieder l liegen bis auf die Kontaktfläche. selbst in der Um- mantelung 6 eingebettet, die sich überdies zwischen den beiden Anschlussenden der Kontaktglieder in der
Form einer Scheidewand 8 fortsetzt.
Die Kontaktglieder 1 bilden mit ihrer Ummantelung 6 einen Bauteil, der sowohl für Steckdosen als auch für Steckkupplungen verwendbar ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist dieser Bauteil in eine
Halterung 9 vorzugsweise du ; ch Einpressen in dieselbe eingesetzt und bildet mit dieser eine Steckdose.
Die Halterung 9 besitzt einen Flansch 10, mittels dessen sie mit dem Fahrzeug verschraubt werden kann.
Sowohl die Einsteckseite als auch die Anschlussseite der Stechdose kann durch eine Schutzkappe ab- gedeckt sein. Die Scbutzkappen bestehen vorzugsweise ebenfalls aus Gummi und werden über die Um- mantelung 6 und die Halterung 9 gestülpt.
Die der Einsteckseite zugeordnete Schutzkappe 11 übergreift die Ummantelung 6 im Bereiche des
Bundes 18 und wirkt beispielsweise mit Vertiefungen 12 der Halten'ng 9 zusammen, so dass sie gegen ein selbsttätiges Abfallen gesichert ist. Ausserdem kann diese Schutzkappe 11 über eine Sicherungskette lä mit der Halterung 9 verbunden sein, damit ein Verlust dieser Schutzkappe auch dann verhindert ist, wenn sie nach Gebrauch de. Steckdose nicht wieder aufgestülpt wird.
Die Schutzkappe 14 für die Anschlussseite der Steckdose ist beispielsweise mit einem Wulst 15 an der Innenseite ihres Randes versehen, der beim Aufstülpen in einer entsprecherden Nut 16 der Halterung 9 einrastet. Ferner ist diese Schutzkappe 14 an ihrer hinteren Stirnseite und auf beiden Seiten im Bereich der Anschlussschrauben der Kontaktglieder 1 mit tüllenartigen Wülsten 17 versehen, die einen Durchgang der Zuleitungen nach Herausschneiden der an dieser Stelle verdünnten Wandung innerhalb der Wülste 17 nach Wahl entweder nach hinten oder nach den Seiten gestatten.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische Steckdose oder-kupplung, deren einerseits mit der Steckerbuchse, anderseits mit der
Anschlussverschraubung od. dgl. versehene Kontaktglieder in eine Ummantelung aus Gummi od. dgl. ein- gebettet sind, die in eine ringartige Halterung eingesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Umman- telung (6) an ihrem der Einsteckseite zugekehrten Aussenrand mit einem Bund (18) versehen ist, dessen Umfang dem Umfang des Halteringes (9) entspricht und der als Sitz für eine abziehbare Schutzkappe (11) aus elastischem Werkstoff, z. B. Gummi, dient.