AT203265B - Elektrische Aufzuchtsglucke - Google Patents

Elektrische Aufzuchtsglucke

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  Elektrische Aufzuchtsglucke 
Die   Erfindung betrifft eine elektrische Aufzuchts-   glucke mit einem nach der Abstrahlseite durch ein Schutzgitter und an den   Längsenden durch   Stirnwände abgeschlossenen,   rinnenförmig--n   Re-   flektor,   in den von der einen Stirnwand her ein   Langfeld-Wärmestrahler   einragt und der zugleich als Reflektor für eine Leuchte dient. Bei einer bekannten   Aufzuchtsglucke   ist der Wärmestrahler als frei auf einem Isolierträger aufgewickelter Heizdraht ausgebildet, wobei der   Wärmestrahler   zusammen mit einer Glühlampe frei innerhalb des Resektors an einem Träger sitzt. Die Anordnung der Lampe hat den Zweck, den Jungtieren jenen Bereich anzuzeigen, in dem eine Erwärmung durch den Wärmestrahler stattfindet.

   Bei der genannten Ausführung ist für den Reflektor noch ein eigenes Schutzgehäuse vorgesehen. Die erwähnte Konstruktion kann sich praktisch nicht bewähren, weil bei dieser Ausführung zu wenig auf die Sicherheit der Jungtiere Bedacht genommen ist. So kann es vorkommen, dass die Lampe zerbrochen wird, wobei dann die Gefahr besteht, dass sich die Jungtiere   an den herabfallenden Glasscherben   verletzen. 



  Überdies   können bei. der erwähnten   Ausführung am metallischen Reflektor bzw. Schutzgehäuse leicht   Berührungsspannungen   auftreten, weil keine Vorsorge für eine ausreichende Isolierung der spannungsführenden Teile getroffen ist. Schliesslich ergibt sich bei der erwähnten Ausbildung des Isolierkörpers eine   ungleichmässige Wärmevertei-   lung unterhalb des Reflektors. Es wurde schon vorgeschlagen, die ganzen Innenflächen eines rinnenförmigen Reflektors mit plattenförmigen, in ihrem ganzen Oberflächenbereich wärmeabstrahlenden Heizelementen zu verkleiden.

   Bei dieser Ausführung wird zwar eine gleichmässige Wärmeverteilung im bestrahlten Bereich erzielt, doch sind dabei die   Anschlussleitungen   blank in dem nach unten nicht einmal durch ein Schutzgitter abgedeckten Reflektor verlegt, so dass wieder die Gefahr besteht,   dass   die Jungtiere mit spannungführenden Teilen in Berührung kommen. Bei der erwähnten Ausführung ist keine Leuchte vorgesehen, sondern der Reflektor ist innerhalb eines Käfigs angeordnet, dessen Bodenfläche nur so gross bemessen ist, dass sie zur Gänze im Bereich der   Wärmeibestr. ahlung   durch   die Aufzuchtsglucke   liegt. Dies ist unvorteilhaft, weil den Jungtieren die Möglichkeit genommen wird, nach dem jeweiligen Wärmebedarf mehr oder weniger stark beheizte Stellen des Käfigs aufzusuchen.

   Bei einer andern bekannten Aufzuchtsglucke ist als Wärmequelle eine elektrische Lampe vorgesehen. Dabei wird aber ein Grossteil der von der Lampe abgegebenen Energie nicht für die   Erwärmung   der Jungtiere ausgenützt, weil die Lampe zum Grossteil Licht und darüberhinaus   Wärmestrahlen   aller   Wellenlängen abgibt,   so dass der Anteil jener   Wärmestrahlen,   die von der Tierhaut bzw. vom Tiergefieder am besten absorbiert werden, relativ gering ist.

   Bei GIucken mit im Abstand vom Reflektor angeordneten   Heizkörpern wird   oft für den Reflektor noch ein eigenes Schutzgehäuse vorgesehen, wobei zwischen dem Reflektor und dem Schutzgehäuse ein breiter Luftspalt freigelassen wird, um Abstrahlverluste und eine unzulässig hohe   Erwärmung des Schutzgehäuses   zu vermeiden. Falls ein Schutzgitter vorhanden ist, dann ist dieses bisher durch Einschieben seiner Ränder in entsprechende Falze des   Schutzgehäuses befestigt.   
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 den, so dass es dann aus dem Gehäuse herausfällt bzw. den Reflektor nicht mehr hinreichend abdeckt, um die Jungtiere zu schützen.

   Bei allen Aufzuchtsglucken besteht die Gefahr, dass Futter oder Streu leicht am Reflektor bzw. dessen   iSchutzgehäuse liegenbleiben   und unter der stattfindenden Erhitzung entzündet werden kann. Bei allen bekannten Konstruktionen sind nämlich am Reflektor oder   Schutzgehäuse   vorstehende Teile, wie Schrauben, Klammern u. dgl. vorgesehen, die die Ablagerung solcher leicht brennbarer Stoffe'begünstigen. In vielen Fällen ist das Schutzgehäuse aussen mit einem Anstrich versehen, durch den das Haftvermögen irgendwelcher, auf den Reflektor fallenden Teile noch erhöht wird.

   Bei für medizinische Zwecke bestimmten Wärmestrahlern wurde es schliesslich schon    vorgeschlagen,, die aus geboge-   nen Heizstäben aufgebauten   Wärmestrah'ler   so anzuordnen, dass sie von den Stirnwänden her in blanke,   rinnenförmige   Reflektoren einragen. 



   Die Erfindung betrifft nun eine elektrische Aufzuchtsgludke der   eingangs     erwähnten   Art und besteht im wesentlichen darin, dass der elastisch in seine Rinnenform gebogene Reflektor von dem an 
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 dass er mit dem Gitter einen festen, verwindungund beulsteifen Rohrkörper bildet und dass an der Aussenseite der einen Stirnwand ein geschlossenes, dichtes Anschlussgehäuse vorgesehen ist, in das das Anschlussende des Heizkörpers einragt und in dem die Leuchte untergebracht ist, die über ein in der Stirnwand des Reflektors vorgesehenes, mit einer isolierenden, durchsichtigen. Abdeckung versehenes Fenster innen auf den Reflektor leuchtet.

   Die erwähnte Ausführung des Reflektors ermöglicht es, den Reflektor aus relativ dünnem Blech herzustel- len, wobei aber trotzdem eine ausreichende Festig- keit des Reflektors gegeben ist, so dass sich die An- ordnung eines Schutzgitters erübrigt. Sämtliche elektrische Anschlüsse sind in dem dichten Anschlussgehäuse vorgesehen, so dass das Auftreten von Berührungsspannungen in einfacher Weise verhindert wird. Durch die Anordnung der Lampe im Schutzgehäuse wird erreicht, dass die Jungtiere auch dann   vor J3erührungsspannungen   und Scher-   ten geschützt   sind, wenn die Lampe einmal zu
Bruch geht. 



  . Nach einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung ist der vorzugsweise als Heizstab ausgebildete Heizkörper in Isolierbuchsen an den   Stirnwänden   des Reflektors abgestützt und sämtliche elektrischen Bauelemente sind ausschliesslich am Heizkörper mechanisch abgestützt und dadurch gegenüber den   berühI1baren   Teilen der Glucke durch die Isolier-   uchsen zusätzlich   elektrisch isoliert. Das zur Herstellung des Reflektors verwendete Blech wird beidseitig blank belassen, wodurch die   Wärmeabstrah-   
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 Grenzen gehalten und darüberhinaus erreicht wird, dass sich am Reflektor keine brennbaren Stoffe, wie Futter, Streu u. dgl. ansetzen können, weil   - diese Stoffe zufolge   der Glattheit der Aussenfläche und der Wölbung vom Reflektor abgleiten.

   Weitere Einzelheiten und zweckmässige Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus der   nachfolgenden Beschre1bung   an Hand der Zeichnung hervor. 



  .'In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Es zeigen Fig.   l   eine erfindungsgemäss Aufzuehtsglucke im Querschnitt, Fig. 2 die   Aufzuchtsglodke gemäss Fig. 1   verkürzt und in einem kleineren Massstab im Längsschnitt und Fig. 3 einen Klemmenkasten zur . Aufnahme der elektrischen Anschlüsse im Schaubild. 



    .   Die   Aufzuchtsglucke. besitzt   einen Reflektorkasten, der aus zwei in der Grundform eines Trapezes gehaltenen Stirnwänden 1,   2, einem Reflek-   tor 3 und einem Gitter 4 aufgebaut ist. Der Re- ssektor 3 ist aus einem dünnen, beidseitig blanken Aluminiumblech elastisch in die dargestellte, im Querschnitt etwa parabolische Rinnenform geboten und wird vom Schutzgitter   4,   auf das es eine Zugspannung ausübt, in der Form gehalten. Zur . Befestigung des Schutzgitters sind an den Längs-   'ländern   des Reflektors 3 Falze 5 vorgesehen, in die . das Gitter mit seinen Rändern 4a eingreift. Das Gitter selbst ist vorzugsweise ebenfalls aus Aluminium hergestellt und wird nach dem Einlegen in die Falze 5 durch   Punktschweissung an   diesen fixiert.

   Der Reflektor 3 bildet mit dem Gitter 4 einen festen, beul- und verwindungssteifen Rohrkörper. Die Stirnwände 1, 2 können mit dem Reflektor 3. durch   Lappen-Schlitzverbindungen   oder zusätzlich oder für sich allein auch durch Punkt-   schweissung verbunden   sein. Als Wärmequelle ist ein von der Stirnwand 1 her in den Reflektor einragender, breit und flach gehaltener und mit seiner einen Breitseite zur   Reflektoröffnung weisender   Heizstab 6 vorgesehen. Dieser Heizstab besitzt vorzugsweiseeinenMetallmantel, dessenOberfläche zur Erzielung einer guten Abstrahlung oxydiert ist.

   Die Arbeitstemperatur des Heizstabes wird vorteilhaft so gewählt, dass der Hauptanteil der abgegebenen Wärmestrahlen jene Wellenlängen besitzt, die von der   Haut. bzw.   vom Gefieder der zu bestrahlenden Jungtiere am besten absorbiert werden. Bei Junggefügel werden vorzugsweise die Arbeitstemperaturen so gewählt, dass, die abgegebenen Wärme- strahlen im wesentlichen Wellenlängen im Bereich   . von 5j. t. ausweisen. Durch   die breite Ausführung des Heizstabes, der im Reflektor etwa im Bereich der Brennlinie angeordnet wird, ist es möglich, bei 
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    breite AusführungAnschlussklemme verbunden   wird. Da beim dargestellten   Ausführungsbeispiel   sämtliche gefährdeten Teile mit dem Träger 10 verbunden sind, wird auf diese Weise eine sichere Erdung erzielt.

   Die Isolierbuchsen 7, 8 bilden einen zusätzlichen Schutz, doch wäre es auch möglich, diese Buchsen wegzulassen. Auch dann ist bei der Anordnung einer zu-   verlässigen Erdung   ein hinreichender Schutz gewährleistet, weil sämtliche Teile miteinander durch   Punktschweissung verbunden   sind. Für   d ! as   nach aussen geführte   Ende, 6a des   Heizstabes, die Lampe 12, den Träger 10 und die Anschlussklemme 15 ist noch ein diese Teile mit Abstand umgebendes Schutzgehäuse vorgesehen.

   Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist, besteht dieses   Schutzgehäuse   
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 pen der Stirnwand 1 verbunden, vorzugsweise   verschweisst   ist, während das andere   (28)   um 900 gegenüber dem ersten verdreht, über dieses'steckbar ist, so dass es die zwischen den Flanschen und dem Steg des ersten   freibleibenden. Öffnungen   mit seinen Flanschen abdeckt. 



   Damit es möglich wird, die Glucke auch während des Betriebes leicht zu verstellen, ist im Bereich des Gesamtschwerpunktes der Glucke ein rückseitig am Reflektor 3 (der etwa in diesem Bereich durch ein an den   Stirnwänden   verankertes Band verstärkt sein kann), angreifender Handgriff   19   aus schlecht wärmeleitendem Material vorgesehen. Damit eine   Aufhängung   der Glucke in verschiedenen Lagen möglich ist, sind in den Stirnwänden 1, 2 im Bereich der schmalseitigen Ecken noch als   Aufhängeösen   dienende Bohrungen 20 angeordnet. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische   Aufzuchtsglucke,   mit einem nach der Abstrahlseite durch ein Schutzgitter und an den   Längsenden   durch Stirnwände abgeschlossenen,   rinnenförmigen Reflektor,   in den von der einen Stirnwand her ein Langfeld-Wärmestrahler einragt und der zugleich als Reflektor für eine Leuchte dient, dadurch gekennzeichnet, dass der elastisch in seine Rinnenform gebogene Reflektor (3) von dem an Endfalzen (5) befestigten Schutzgitter gehalten ist, so dass er mit dem Gitter (4) einen festen,   verwindungs-und   beulensteifen   Rohrkörper   bildet und dass an der Aussenseite der einen Stirnwand   (1)   ein geschlossenes, dichtes Anschlussgehäuse vorgesehen ist, in das das Anschlussende (6a) des Heizkörpers (6)

   einragt und in dem die Leuchte   (H,   12) untergebracht ist, die über ein in der Stirnwand des Reflektors vorgesehenes, mit einer isolierenden, durchsichtigen Abdeckung   (13)   versehenes Fenster (14) innen auf den Reflektor leuchtet.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Aufmcl1tsguake nach Anspruch 1', dadurch gekennzeichnet, dass der vorzugsweise als Heizstab ausgebildete Heizkörper in Isolielibuchsen (7,8) an den Stirnwänden (I, 2) des Reflektors (3) abgestützt ist und sämtliche elektrischen Bauele- mente 05, 11, 12) ausschliesslich am Heizkörper mechanisch abgestützt und dadurch gegenüber den berührbaren Teilen der Glucke durch die Isolierbuchsen zusätzlich elektrisch isoliert sind.
    3. Elektrische Aufzuchtsglucke nach Anspruch 1, oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am metallischen Mantel des nach aussen geführten Heizstab- endes (6a) ein Blechträger (10) befestigt ist, an dem die Leuchte (11, 12) und die Anschlussklemmen (15) sitzen.
    4. Elektrische Aufzuchtsglucke nach den Ansprü- chen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus dem Blechträger (10) ausgezogene Zunge (16) als Erdungsanschluss zu der entsprechenden Anschlussklemme geführt ist.
    5. Elektrische Aufzuchtsglucke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmkasten aus zwei U-förmig gebogenen, gegeneinander um 900 verdreht zusammensteckbaren Blechbändern (17, 18) besteht, von. denen das eine mit seinen Schenkelenden an der Stirnwand (1) befestigt ist (Fig. 3).
    6. Elektrische Aufzuchtsglucke nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem vorzugsweise im Bereich des Ge- samtschwerpunktes rückseitig am Reflektor (3) an- greifenden Handgriff 09) aus schlecht wärmeleiten-dem Material versehen ist.
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