AT20321B - Verfahren zur Erzielung eines ruhigen Metallgusses. - Google Patents

Verfahren zur Erzielung eines ruhigen Metallgusses.

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AT20321B
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Franz Hatlanek
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Franz Hatlanek
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erzielung eines ruhigen Metallgusses. 
 EMI1.1 
 eines ruhigen Gusses für Metalle, insbesondere von Eisen und Stahl, welche im Wesen dadurch gekennzeichnet ist, dass zwischen der letzten Ausflussöffnung des zu vergiessenden Metalles bezw. zwischen dem Ende einer in Anwendung   stehenden Gnssrinne etc.   und der Gussform selbst eine Relativbewegung geschaffen wird, die es ermöglicht, diese letzte   Ausflussöffnung,   das Rinnenende etc. dem Boden der Gussform bezw. dem in der Gussform bereits befindlichen Metallbad sehr nahe zu halten, eventuell in letzteres eintauchen. zu lassen. 



   Diese Relativbewegung kann, wie leicht begreiflich, in verschiedener Weise erreicht werden, beispielsweise a) durch einen in eventuell auch über der Coquille selbständig   auf-und abwärts   bewegbaren Trichter oder ähnlichen Behälter ; b) durch gleichzeitiges Heben der Giesspfanne und eines an dieser entsprechend aufgehängten Trichters oder ähnlichen Behälters ; c) durch Anwendung einer heb-und senkbaren Gussform ; d) durch Heben einer für diesen Zweck eigens geformten, zum Teil oder ganz in die Gussform ragenden Giesspfanne ; p) durch die Kombination zweier oder mehrerer der sub a) bis d) angegebenen   Ausführungsweisen.   



   Die vorliegende Erfindung bezweckt, durch irgendeine der genannten Ausführungsformen die Erreichung einer geringen, regelbaren Entfernung zwischen der letzten Ausfluss- öffnung des zu vergiessenden Metalles und dem Coquillenboden bezw. dem in der Coquille bereits befindlichen Metallhade, sohin die Schaffung einer geringeren Fallhöhe des Metalles und dadurch die Erzielung eines ruhig verlaufenden Gusses. 



   Durch diesen ruhig verlaufenden Guss werden die folgenden Vorteile bezw. neuen
Wirkungen erreicht :
1. eine gute, möglichst fehlerfreie Ingotoberfläche, weil bei der vorliegenden Ein- richtung das Aufspritzen des Metalles, welches namentlich bei grosser Fallhöhe sehr stark ist und zu vorzeitig erstarrten Metallkrusten an der Coquillenwandung und dadurch zu   Oberflächenfehlern   führt, vormieden wird ;
2. eine Erschwerung bezw. gänzlich Vermeidung der   Randhlasenbilduug   ; diese letztere hat neben anderen Ursachen ihren Grund auch in einer Störung der ruhigen
Erstarrung durch das in die Coquille fallende Metall ;

   wird nun nach vorliegender Erfindung diese Fallhöhe vermindert, so wird diese   Randblasenbildung   nicht bloss erschwert, sondern unter Umständen sogar gänzlich vermieden ;
3. eine grössere Haltbarkeit der   Coquillenböden   und Vermeidung der Gefahr der 
 EMI1.2 
 hauptsächlich bei Verwendung von gusseisernen Böden, wo durch den auftreffenden Gussstrahl immer etwas von dem Eisen des Bodens aufschmilzt. 



   Die beiliegende Zeichnung stellt in Fig. 1 in einem vertikalen Schnitt, teilweise in   Ansicht und in Fig. 2 in einer Draufsicht eine Ausführungsform der Einrichtung nach vorliegender Erfindung dar.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   In dieser Zeichnung bezeichnet A die Coquille, B die Giesspfanne und C einen Trichter oder einen ähnlichen Behälter, der sich während des Gusses in der Coquille A   befindet und mittelst Drahtseilen und,Ro!len, nnd einer Kurbelwelle in dem Masse gehoben werden kann, als der Guss des Ingots fortschreitet. Die jeweilige Stellung und die   Schnelligkeit der Bewegung dieses Trichters   0 kann   leicht mit Hilfe der Kurbelwelle geregelt werden ; es ist hieraus leicht ersichtlich, dass mit Hilfe dieser Einrichtung, ebenso wie mit Hilfe der sub b) bis e) beispielsweise angeführten eine Relativbewegung zwischen der Coquille A und der für das zu vergiessende Metall letzten   Ausflussöffnung   erzielt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzielung eines ruhigen Metallgusses, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der letzten Austiussöffnung bezw. dem Ende einer Gussrinne etc. und der Gussform eine Relativbewegung erzeugt wird, welche es ermöglicht, diese letzte Ausflussöffnung etc. dem Boden der Gussform bezw. dem in der Gussform bereits befindlichen Metallbade sehr nahe zu halten eventuell in letzteres eintauchen zu lassen.
AT20321D 1904-06-07 1904-06-07 Verfahren zur Erzielung eines ruhigen Metallgusses. AT20321B (de)

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