AT19743B - Uhrenelektrizitätszähler. - Google Patents
Uhrenelektrizitätszähler.Info
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Description
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Uhrenelektrizititszdhler.
EMI1.1
pfindlich gegen die lotrechte Aufhängung machen. Bislang ist bei diesen Zählern die Hauptstrom- und Nebenschlusswicklung und der Gesamtwiderstand so bemessen worden, dass die beiden Pendel bei maximaler Belastung um zirka 3000-3600 Schwingungen pro Stunde gegeneinander differieren können. Bei Überschreitung dieser Empfindlichkeits- grenze besteht die Gefahr, dass bei grossen Überlastungen das abgestossene und daher verzögerte Pendel in der Endlage festgehalten wird, da es von der abstossenden Kraft nach der Seite gedrängt wird. Bei Zählern für kleine und mittlere Leistungen reicht eine Gesamtabweichung von 3000 Schwingungen pro Stunde vollkommen aus.
In letzterer Zeit
EMI1.2
kann indessen die Bewegung des Ankers nicht mitmachen, weil sich ihr freies Ende zwischen den Stiften c, c1 befindet, welche an dem an der Werkplatine d befestigten Metallstilck e sitzen. Infolgedessen wird die Feder b bei jeder ganzen Schwingung des Pendels einmal nach links und einmal nach rechts ausgebogen und sucht letzteres jedesmal, sobald es am Ende seiner Ansscbtagweite angelangt ist, zurück zu bewegen. Die Feder/) wirkt also der abstossenden Kraft, entgegen und verhindert infolgedessen, dass das Pendel
EMI1.3
Gefahr für den Gang sehr vie) empfindlicher gemacht werden, mit einer nicht allzu starken Feder darf man schon bis zirka 9000-10.000 Schwingungen zwischen beiden Pendeln gehen.
Durch die Verwendung von Federn, wie sie wie oben beschrieben angeordnet sind, wird der Zähler gleichzeitig weniger empfindlich gegen die lotrechte Aufhängung gemacht.
Bekanntlich muss sich das Pendel stets in die Lotrechte einstellen, weil in der Gleich- gewichtslage der Schwerpunkt vertikal unter der Drehungsachse liegen muss. Hieraus folgt,
EMI1.4
da in der Gleichgewichtslage die Summe aller Drehmomente gleich Null sein muss. Infolgedessen wird in diesem Falle'der Winkel, um welchen der Abfall des Pendels schief wird, kleiner sein als derjenige, um den der Zähler schief aufgehängt ist. Wenn man das Ge- wicht des Pendels durch ein Gegengewicht mehr und mehr ausbalanciert, so dass aus den Pendeln schliesslich Balancen werden, so bestimmt die Feder schliesslich aUein die Gleichgewichtslage des Pendels, in welchem Falle der Zähler um jeden Winkel schief aufgehängt werden könnte.
Praktisch braucht man indessen nicht so weit zu gehen, da die Zähler doch immer annähernd gerade aufgehängt werden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Elektrizitätszähler nach dem Uhrenprinzip mit an dem Pendel befestigter Feder, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (b) oberhalb des den Drehpunkt bildenden Aufhängepunktes des Pendels liegt und mit ihrem oberen freien Ende zwischen zwei Anschlägen (c, cl) gleitet. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT19743T | 1904-02-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT19743B true AT19743B (de) | 1905-04-10 |
Family
ID=3525068
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT19743D AT19743B (de) | 1904-02-01 | 1904-02-01 | Uhrenelektrizitätszähler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT19743B (de) |
-
1904
- 1904-02-01 AT AT19743D patent/AT19743B/de active
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