AT1856U1 - Verfahren zur elektronischen unfalldatenaufnahme und vermessung von objekten in digitalisierten unfallbildern - Google Patents

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren für die Berechnung der Lage von variablen Objekten   (z. B. :   Fahrzeugen) in festen Einrichtungen   (z. B.   Kreuzungen) aus mindestens zwei digitalisierten Bildern (Abbildungen der Unfallsituation) Bislang besteht die Möglichkeit, bei Unfällen Strassenzüge und Lage der Fahrzeuge zu vermessen und diese Daten auf einer Skizze in Vogelperspektive festzuhalten, damit Versicherungen darauf Bezug nehmen können, um ein Bild der Sachlage zu gewinnen, wobei gegebenenfalls im Streitfall auch Sachverstandige für Ihre Beurteilung darauf zurückgreifen können. 



  Ziel der Erfindung ist daher eine elektronische Aufnahme der Unfalldaten und die Erfassung der Bilder   z. B.   mit einer Digitalkamera vor Ort, die elektronische Datenübertragung und die spätere Aus- und Weiterverarbeitung der gespeicherten Daten mittels eines Verfahrens für eine Datenverarbeitungsanlage welche ermöglicht, Vermessungen nicht vor Ort durchzuführen, sondern diese im   Bedarfsfall später mindestens   zwei gespeicherten digitalisierten Fotos der Unfallsituation durchzufuhren. Voraussetzung dafür ist, dass gewisse geometrische Gegebenheiten von Kreuzungen in einer Datenbank zur Verfügung stehen. Sind diese geometrischen Gegebenheiten in elektronischer Form nicht vorhanden, so können diese auch nachträglich vermessen und eingegeben werden.

   Der Anwender hat dann die Möglichkeit, die bereits vorhandenen Daten mit den Objekten logisch zu verknüpften. 



  Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass unmittelbar nach einem Unfall von zwei Standpunkten (S und   S l)   Fotos der Unfallsituation mittels einer Digitalkamera gemacht und auf einem transportablen Datenverarbeitungsgerät gespeichert werden. Es ist auch denkbar, Fotos mit einer herkömmlichen Methode (Dia, Sofortbild, Foto auf Fotopapier) zu erstellen, und durch Einscannen zu digitalisieren. Beim Fotografieren ist darauf zu achten, dass jeweils in   90    (a und ss) zu einem bekannten Mass der Aussenwelt (a und b) fotografiert wird, wobei die Abweichung bis zu   zo   (D) betragen kann.

   (Fig.   l).   Die Divergenz der Originalmasse ist somit verschwindend gering (2%) bzw. für dieses Verfahren ausreichend Zu den Bildern können noch alle wichtigen Daten gespeichert werden und als Unfallbericht für die Beteiligten ausgedruckt werden, wobei die Möglichkeit besteht, den Teil fur einen beteiligten fremdsprachlichen Ausländer jeweils in dessen europäischen Landessprache anzuzeigen und auszudrucken,   d. h.   der Unfallbericht kann somit   auf jeder Blatthälfte   in einer anderen europäischen Sprache verfasst sein. Anstelle der bisher verwendeten Skizze kann eines der Fotos, welches die Unfallsituation am besten zeigt, am Unfallbericht in dem dafür vorgesehenen Platz ausgedruckt werden. 



  Die vor Ort eingegebenen Daten und Bilder können dann zu einer zentralen Rechenanlage und zwar auf die dafür vorgesehene Datenbank mittels Datenübertragung zugefügt werden, von wo sie den dezentralen Dienststellen von Institutionen wie z. B. Versicherungen ebenfalls mittels Datenübertragung zur Verfügung gestellt werden können. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Versicherungssachverständige können nach erfolgter Datenübertragung an diesen in der Datenbank vorhandenen digitalisierten Bildern die Vermessung vornehmen. Dieses Ziel wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass durch ein Eingabegerät (Maus, Trackball, Tastatur, Touchscreen,   usw.)   zwei bekannte Punkte   (z.

   B. : zwei Gehsteigkanten-A u.   P) direkt auf dem Bild, bzw. auf einer über dem Bild angelegten transparenten Maske (Fig. 2) markiert werden, wobei durch die sich daraus ergebenden dazwischenliegenden Strecke (einer Geraden (G), deren Originalmass (0) Verfügbar ist) durch Verknüpfung der, von der Aussenwelt vorhandenen Daten eine Bezugsmasseinheit hergestellt wird, wobei auch ein Punkt   (z.     B. :   der erste markierte Punkt ; eine der beiden Gehsteigkanten) als Ausgangspunkt (A) fixiert wird. An dieser Geraden (G) können dann weitere Vermessungen durch jeweils eine weitere Markierung   (Pl,...) durchgeführt   werden.

   Durch das Verhältnis G : 0 kann in folge das Originalmass (01) einer zu Vermessenden Strecke A- > P1   (gel)   durch das Verhältnis G : Gl = 0 : 01 (Formel. 01=0 x Gl/G) errechnet werden (Fig. 3) Diese Vermessung kann beliebig auf weiteren Geraden, die   z. B.   in der auf dem Bild vorhandenen perspektivischen Ansicht weiter zurückliegender Punkte, sowie auch auf weiteren Bildern wiederholt werden. 



  Da durch die eventuelle geringfügige Abweichung der 90  zum bekannten Mass beim   Fotograferen   und somit die zu vermessenden Strecken am Bild nicht immer parallel zu einer angenommenen X Achse (X) verlaufen, werden die gewünschten Bildschirmstrecken mittels der Koordinaten errechnet. Durch die oben genannten Aktionen wird die Gerade (G)   z. B.   von Koordinate   Xz/A ; Yz/A (A-erste   Markierung und Ausgangspunkt) zu Position   Xz/P ; Yz/P (P-   zweite Markierung) erstellt, wodurch aus den Koordinaten A und   P...   



  A Xz/A Yz/A   P = Xz/P ; Yz/P      ... die   zwei Masse a und b ermittelt... a   = Yz/A-Yz/P   b   = Xz/A-Xz/P   ... und mittels den   Formeln...   tan a = a/b = > a G = a/sin a .. die Gerade G berechnet werden kann (Fig. 4). 



  Nach erfolgter Bearbeitung bei der Versicherung kann der für Werkstätten relevante Teil der Daten zu den Werkstätten mittels Datentransfer übermittelt werden. Die Werkstatt kann in diesem Kommunikationsverfahren   z. B.   der Versicherung den Kostenvoranschlag bekanntgeben, oder den Unfallhergang nachvollziehen um festzustellen, welche Schäden am Fahrzeug im gegenständlichen Schadensfall ihren Ursprung haben. 



  Versicherungen können Kostenvoranschlage annehmen oder abändern und der Werkstatt einen Auftrag erteilen. Die Rechnungslegung seitens der Werkstatt kann ebenfalls über dieses Verfahren abgewickelt werden.

Claims (3)

  1. Ansprüche : Verfahren für eine Datenverarbeitungsanlage zur Vermessung an digitalisierten Abbildungen der Unfallsituation dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Eingabegerät (Maus, Tastatur, Trackball, Touchscreen, usw. ) an einer über der digitalisierten Abbildung angelegten transparenten Maske eine Gerade markiert, diese mit den vorhandenen Daten (Abmessungen) der Aussenwelt verknüpft wird um weitere Originalmasse an dieser Geraden zu interpoleren
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitung direkt am Bild und nicht an einer darüberliegenden Maske vorgenommen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Fehlen der Originalmasse, diese nachträglich eruiert werden können, und zwar durch nachträgliches Vermessen der festen Einrichtungen.
AT59996U 1996-10-16 1996-10-16 Verfahren zur elektronischen unfalldatenaufnahme und vermessung von objekten in digitalisierten unfallbildern AT1856U9 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4849915A (en) * 1985-06-17 1989-07-18 De La Rue Systems, Ltd. Monitoring sheet length
WO1992011609A1 (en) * 1990-12-19 1992-07-09 Optical Specialities, Inc. Method and apparatus for automated measurement of location and separation of linear edges
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AT1856U9 (de) 2004-05-25

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