AT18542B - Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Zinkhydroxyd zur Gewinnung von Zinkweiß. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Zinkhydroxyd zur Gewinnung von Zinkweiß.

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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   18542. 



   SYNDICAT POUR L'EXPLOITATION DES INVENTIONS
DU PROFESSEUR OETTLI IN BERN (SCHWEIZ). 



  Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Zinkhydroxyd zur Gewinnung von Zinkweiss. 



   Es ist bekannt, dass man durch Elektrolyse von Alkalisalzen unter Anwendung von   Zinkelektroden Zinkhydroxyd   erhalten kann. Wenn man in der üblichen Weise verfährt, ist es aber nicht   möglich,   reines Zinkhydroxyd zu erhalten, man erhält nur ein Gemisch von   Zinkhydroxyd   und   metallischem   Zink in Form von   Metallschwamm. Auch   stellt sich rasch eine Polarisation ein, die den ganzen Vorgang aufhebt. Den   Ubelstand,   dass sich das Zink der Kathode sehr bald als Zinkschwamm ablöst und sich dem Zinkhydroxyd beimischt, hat man dadurch zu   beseitigen gesucht, dass man   die Kathode mit Gewebe umgeben oder mtitelst Diaphragmen von der Anode getrennt hat.

   Dadurch wird das Verfahren inter-   mittierend,   der Apparat   kompliziert   und die Polarisation gar nicht ausgeschlossen. 



   Diese Nachteile werden gemäss vorliegender Erfindung dadurch vermieden, dass der elektrische Strom in kurzen Zeitabschnitten, u. zw. bei einer Stromdichte von 10 Ampere pro 1   dm2 in Zeitriiumen   von fünf zu fünf Minuten umgekehrt wird, so dass die Kathode abwechselnd zur Anode wird. Dadurch wird der an der bisherigen Kathode angesammelte Metallschwamm von den an dieser Elektrode, die   nunmehr   als Anode dient, sich ausscheidenden Säureradikal-lonen schnell angegriffen und unter dem   Einnuss   des an der 
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 unschädlich gemacht wird u. s. f. 



   Die   Umkehrung   des Stromes bei elektrolytischen Verfahren ist bereits bekannt und beispielsweise in der englischen Patentschrift Nr. 14801/1895 und im D. R. P. Nr. 54542 beschrieben ; doch hatte die Umkehrung des Stromes, welche bisher nur in grösseren ZeitIntervallen vorgenommen wurde, bloss den Zweck, eine gleichmässige Abnützung der Elektroden zu bewirken. 



   Zur   Ausführung   des vorliegenden Verfahrens bedient man sich zweckmässig einer heissen Natriumsulfatlösung oder eines anderen Alkalisalzes als Elektrolyt,   plattenförmiger   Zinkelektroden von 1 cm Dicke und 1 m2 Fläche, welche jedoch nicht durch Diaphragmen voneinander getrennt sind, und eines Stromes von einer normalen Spannung von zweck- 
 EMI1.2 
 wird eine die Ausscheidung des Zinkhydroxydes begünstigende Temperatur erzielt. Das abgeschiedene unlösliche   Zinkhydroxyd wird   durch Filtrieren oder dgl. aus der Lösung abgetrennt und alsdann kalziniert, um es in Oxyd, in Zinkweiss,   überzuführen.   Der Elektrolyt wird ferner zweckmässig in Zirkulation versetzt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Zinkhydroxyd zur Gewinnung von Zinkweiss unter Benutzung einer Alkalisalzlösung als Elektrolyt und zweier Zinkplatten als Elektroden, dadurch gekennzeichnet, dass man behufs Erzeugung von reinem Zinkhydroxyd EMI1.3 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT18542D 1903-01-28 1903-01-28 Verfahren zur elektrolytischen Darstellung von Zinkhydroxyd zur Gewinnung von Zinkweiß. AT18542B (de)

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