AT18276B - Verfahren zum Pulvern und Reinigen von Flußspat und Schwerspat. - Google Patents
Verfahren zum Pulvern und Reinigen von Flußspat und Schwerspat.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Österreichische PATENTSCHRIFT Nu-18276. GEORG CARL PROPFE IN HAMBURG. Verfahren zum Pulvern und Reinigen von Flussspat und Schwerspat. Es ist. bekannt, dass Flussspat beim Erhitzen zerknistert, d. h. mit Geräusch in Stücke zerspringt. Es wurde nun gefunden, dass der Flussspat nicht nur unter Geräusch in Stücke zerspringt beim Erhitzen, sondern dass bei hinreichender Dauer des Glühens das Mineral in feinstes Pulver zerfällt. Die Tatsache, dass irgendwelche Mineralien, ob sie nun die Eigenschaft des Zerknisterns haben oder nicht, lediglich durch Glühen gepulvert werden können, ist bisher unbekannt. Es gibt zwar Flussspatsorten, welche beim Erhitzen zerknistern, aber doch zum EMI1.1 ausserdem eine Entfärbung desselben, so ist das Glühen ein besonders wertvolles technisches Mittel, um Flussspat zu pulvern und zn reinigen, zumal solche Mineralien, wie Flussspat, die sonst gebräuchlichen Pulverisiermaschinen ausserordentlich angreifen. Das Verfahren EMI1.2 möglichst schnell stattfindet ; je schneller das Mineral erhitzt wird, desto vollkommener tritt der Zerfall in Pulver ein. Das Glühen wird solange fortgesetzt, bis die heraus- genommene Probe ergibt, dass der Zerkleinorungsprozcss beendigt ist. Man hat darauf zu achten, dass der Flussspat nicht bis zum Schmelzpunkt erhitzt wird. Da sich in dieser Weise nicht alle Sorten Flussspat pulvern lassen, muss man vorher eine Durchschnittsprobe nehmen und versuchen, ob die bestimmte Sorte èiefür geeignet ist. Es wurde ferner gefunden, dass die Flussspatstücke, welche beim Glühen nicht in Pulver verwandelt werden, in der Regel durch Kieselsäure oder Silikate verunreinigt sind. Auf EMI1.3 wesentlich reinerer Beschaffenheit zu gewinnen, das feine Pulver von den Stücken durch Siebe oder Schüttelwerke oder dgl. vorsichtig getrennt Auf diese Weise gelingt es, solche die Bildung von Stücken veranlassende Verunreinigungen des Flussspats, im besonderen Kieselsäure, ausserdem aber auch Gips und Kalkspat, fast vollständig aus dem Flussspat zu beseitigen. EMI1.4 des Flussspats sieh besser von den Stücken trennen und mehr Flussspatpulver gewonnen wird. Sobald die Einwirkung des Gluhens auf den Flussspat beendigt ist, unterbricht man die Erhitzung und lässt denselben abkühlpj. Das Pulver wird dann von den Stücken durch <Desc/Clms Page number 2> Siebe oder in sonst geeigneter Weise getrennt. Man erhält so einen wesentlich reineren Flussspat in gepulvertem Zustande und einen unreinen Flussspat in Stüclmnform ; letzterer wird eventuell für sich gemahlen und zu geeigneten Zwecken verwendet. Weiters wurde gefunden, dass das gleiche Verfahren, welches vorstehend für Flussspat beschrieben ist, sich auch zum Pulvern von Schwerspat anwenden lässt. Abgesehen von EMI2.1 das Verfahren ganttu dasselbe. Der Schwerspat ist vielfach so rein, dass ein vollständig feines Pulver entsteht. Die eventuell zurückbleibenden Stücke bestehen auch bei Schwerspat aus Verunreinigungen, welche durch Siebe oder durch andere mechanische Vorrichtungen, z. B. durch Schüttelwe1'lce, von dem Pulver getrennt werden können. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Pulvern und Reinigen von Flussspat, dadurch gekennzeichnet, dass das Mineral unter Vermeidung der Schmelztemperatur bis zur vollständigen Auflockerung erhitzt wird. 2. Das unter 1 geschützte Verfahren in der Ausführungsform, dass das zu Pulver geglühte und abgekühlte Mineral zwecks Reinigung desselben von den in Stücken zurückgebliebenen unreinen Flussspatteilen durch Siebe oder dgl. Vorrichtungen getrennt wird.
Claims (1)
- . 3. Das im Patentanspruch 1 und 2 geschützte Verfahren, angewendet auf Schwerspat.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT18276T | 1903-06-27 |
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| AT18276B true AT18276B (de) | 1904-11-10 |
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| AT18276D AT18276B (de) | 1903-06-27 | 1903-06-27 | Verfahren zum Pulvern und Reinigen von Flußspat und Schwerspat. |
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- 1903-06-27 AT AT18276D patent/AT18276B/de active
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