AT17718B - Flüssigkeitszerstäuber an Vorrichtungen zum Niederschlagen des beim Bohren oder Sprengen in Bergwerken entstehenden Staubes. - Google Patents
Flüssigkeitszerstäuber an Vorrichtungen zum Niederschlagen des beim Bohren oder Sprengen in Bergwerken entstehenden Staubes.Info
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Description
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? i Österreichische PATENTSCHRIFT N 17718.
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(TRANSVAAL).
Flüssigkeitszerstäuber an Vorrichtungen zum Niederschlagen des beim Bohren oder
Sprengen in Bergwerken entstehenden Staubes.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Niederschlagen des Staubes oder kleiner Gesteinteilchen (Mineral, Kohle, Stein u. s. w. ), wie selbe beim Bohren von Löchern oder beim Sprengen oder bei ähnlichen Operationen in Bergwerken entstehen.
Die Erfindung bezweckt, das Eindringen des Staubes in die Atmosphäre dadurch zu verhindern, dass man während des Bohrens einen ununterbrochenen Sprühregen auf oder gegen die Fläche des Gesteins richtet, in welches das Loch gebohrt wird, so dass der aus dem Bohrloch kommende Staub getroffen und niedergeschlagen wird. Beim Sprengen wird selbstverständlich der Apparat in solcher Entfernung aufgestellt, dass er durch die Explosionen nicht gefährdet ist und der Sprühregen gegen die Gesteinfläche gerichtet werden kann. Der Gebrauch des Apparates fördert auch die Absorption und Zerstörung der schädlichen Dämpfe und giftigen Gase, welche während des Sprengens erzeugt werden und unterstützt die Ventilation bei der Aufschliessung des Bergwerks.
Zur Erzeugung des Sprüh- regens wird die Druckluft angewendet, die zum Treiben der Gestcinbohrer dient. Zweckmässig ist die Anordnung, dass ein Sprühregen nur dann erfolgt, wenn die Maschine selbst in Tätigkeit-Ist.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Düse der zerstäubervorrichtung. Fig. 2 ist ein Seitenschnitt derselben nach der Linie x-x der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie y--y der Fig. 2 und Fig. 4 eine Ansicht der allgemeinen Anordnung beim Gebrauch während dos Sprongons.
Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist die Gesteinbohrmaschine A an der säule A1 in der üblichen Weise angeordnet. An geeigneter Stelle ist ein Wasserbehälter B oder dgl.
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gebracht ist. Der Luftzuführungsarm c der Düse C ist mit dem Luftkasten a der Maschine oder dem Bohrer A mittels des biegsamen Rohres al verbunden, welch letzteres mit der Maschine derart vereinigt ist, dal3, wenn das Drossel ventil a2 betätigt wird, um die Luft- zufuhr für Maschine abzuschneiden, gleichzeitig die Zufuhr zu dem Rohr al und der Düse unterbrochen wird.
Der Wasserzufuhrarm cl der Düse b geht durch ein im Heft b sich befindendes Loch und ist mit einem in den Behälter B bis nahe an dessen Boden hineinragenden wasserzufuhrrohr d1 verbunden. Die Düse C ist an das Heft b mittels der Schraubenmutter e befestigt, die auf dem Arm cl über dem Heft angeschraubt ist und der Mutter el für das Wasserrohr dl, welches an dem Arm c unterhalb des Heftes angeschraubt ist. Um die Düse C in jede geeignete Neigung zu bringen, ist das Heft b in der erforder-
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In den Fig. 1 bis 3 ist dio Konstruktion der Düse C gezeigt. Der Luftzufnhrarm c ist mit einem Schraubengewinde c2 zur Befestigung an das Luftrohr und der Wasserzufuhrarm cl mit einem Schraubengewinde c' zur Verbindung mit dem Wasserrohr versehen. Das Gewinde c3 kann, wie gesagt, zur Befestigung der Düse an das Heft b oder an den Drehblock f dienen. Der Luftkanal c4, welcher durch den Luftarm c geht, ist mit einem
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Schraubenventì1 cb versehen, um die Luftzufuhr nach Wunsch zn regeln oder einzustellen.
Die Ausflussöffnung des Luftkanales c4 ist am Boden flach, im oberen Teil ist sie rund gestaltet (Fig. 1). Bei Anwendung des Zerstäubers in Verbindung mit dem Bohrer oder der Maschine sind die Wände des Luftkanales c4 durchwegs parallel ausgebildet (siehe punktierte Linien bei z in Fig. 2 und 3) aber mit flachem Boden und gewölbter Decke.
Zwecks Niederschlagens des Staubes beim Sprengen oder dgl. ist der Luftkanal c4 nach auswärts erweitert oder am Ausflussende mit divergierenden Wänden versehen (Fig. 2' und 3), damit der Sprühregen beim Austritt aus der Düse einen grösseren Flächenraum bestreicht Der Wasserdurcbgang c steht mit dem Luftdurchgang cl nahe an der Ausflussöffnung in Verbindung und ist zu der Basis des Luftkanales c4 geneigt. Diese Anordnung erzielt ein vollkommenes Zerstäuben des Wassers und erfordert weniger Luft zum Austreiben der erforderlichen Wassermenge.
Die Grundfläche des Luftkanals c4 ist flach an dem Punkte, wo der Wassereintrittskanal einmündet. Die Weite des Wasseraustrittes c6 an dem Ende oder wo er mit dem Luftkanal c4 in Verbindung steht, darf nicht die Weite des Luftkanalcs c4 überschreiten.
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des durch den Wasseraustritt herauskommenden Wassers durch die Luft auf ihrem Wege über diesen Ausfluss getroffen.
Wenn der Apparat in Tätigkeit gesetzt wird. saugt die längs des Kanals c und
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erreicht hat, wird es in einem feinen Regen durch die Luft, bei ihrem Austritt durch die Ausströmöffnung, übergeführt.
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werden, um den Sprühregen einen grösseren oder kleineren Raum je nach Erfordernis bestreichen zu lassen. Es ist wichtig zu bemerken, dass der Regen ununterbrochen und nicht zeitweise hervorgebracht wird.
PATENT-ANSPRÜCHE:
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streichende Luft auch bei Drosselung durch das Ventil die gleiche Geschwindigkeit beibehält.
Claims (1)
- 2. Bei einer Vorrichtung nach Anspruch 1 eine Strendüse, gekennzeichnet durch einen nach aussen sich erweiternden Ausströmkanal, um einen breiteren Strahl zu erzielen, wenn die Vorrichtung beim Bohren Anwendung findet und der Luftkanal durch das Ventil gedrosselt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT17718T | 1902-12-30 |
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