AT17718B - Flüssigkeitszerstäuber an Vorrichtungen zum Niederschlagen des beim Bohren oder Sprengen in Bergwerken entstehenden Staubes. - Google Patents

Flüssigkeitszerstäuber an Vorrichtungen zum Niederschlagen des beim Bohren oder Sprengen in Bergwerken entstehenden Staubes.

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AT17718B
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Austria
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Thomas Johnson Britten
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Thomas Johnson Britten
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    ? i Österreichische PATENTSCHRIFT N 17718.   
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 (TRANSVAAL). 



  Flüssigkeitszerstäuber an Vorrichtungen zum Niederschlagen des beim Bohren oder
Sprengen in Bergwerken entstehenden Staubes. 



   Vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Niederschlagen des Staubes oder   kleiner Gesteinteilchen (Mineral, Kohle, Stein u. s. w. ), wie selbe beim Bohren von Löchern   oder beim Sprengen oder bei ähnlichen Operationen in Bergwerken entstehen. 



   Die Erfindung bezweckt, das Eindringen des Staubes in die Atmosphäre dadurch zu verhindern, dass man während des Bohrens einen ununterbrochenen Sprühregen auf oder gegen die Fläche des Gesteins richtet, in welches das Loch gebohrt wird, so dass der aus dem Bohrloch kommende Staub getroffen und niedergeschlagen wird. Beim Sprengen wird    selbstverständlich   der Apparat in solcher Entfernung aufgestellt, dass er durch die Explosionen nicht gefährdet ist und der   Sprühregen   gegen die Gesteinfläche gerichtet werden kann. Der Gebrauch des Apparates fördert auch die Absorption und Zerstörung der schädlichen Dämpfe und giftigen Gase, welche während des Sprengens erzeugt werden und unterstützt die Ventilation bei der Aufschliessung des Bergwerks.

   Zur Erzeugung des   Sprüh-   regens wird die Druckluft angewendet, die zum Treiben der   Gestcinbohrer   dient. Zweckmässig ist die Anordnung, dass ein Sprühregen nur dann erfolgt, wenn die Maschine selbst in   Tätigkeit-Ist.   



   Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Düse der zerstäubervorrichtung. Fig. 2 ist ein Seitenschnitt derselben nach der Linie x-x der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie   y--y der Fig. 2   und Fig. 4 eine Ansicht der allgemeinen Anordnung beim Gebrauch während dos Sprongons. 



   Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist die Gesteinbohrmaschine   A   an der säule A1 in der üblichen Weise angeordnet. An geeigneter Stelle ist ein Wasserbehälter B oder dgl. 
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 gebracht ist.   Der Luftzuführungsarm   c der Düse C ist mit dem Luftkasten a der Maschine oder dem Bohrer A mittels des biegsamen Rohres al verbunden, welch letzteres mit der   Maschine   derart vereinigt ist,   dal3,   wenn das   Drossel ventil a2 betätigt   wird, um die Luft-   zufuhr     für   Maschine abzuschneiden, gleichzeitig die Zufuhr zu dem Rohr al und der   Düse unterbrochen   wird.

   Der   Wasserzufuhrarm   cl der Düse b geht durch ein im Heft b sich befindendes Loch und ist mit einem in den Behälter B bis nahe an dessen Boden hineinragenden wasserzufuhrrohr d1 verbunden. Die Düse C ist an das Heft b mittels der Schraubenmutter e befestigt, die auf dem Arm cl über dem Heft angeschraubt ist und der Mutter el für das Wasserrohr   dl, welches   an dem Arm c unterhalb des Heftes angeschraubt ist. Um die Düse C in jede geeignete Neigung zu bringen, ist das Heft b in der erforder- 
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   In den Fig. 1 bis   3 ist dio Konstruktion   der Düse C gezeigt. Der   Luftzufnhrarm   c ist mit einem Schraubengewinde c2 zur Befestigung an das Luftrohr und der Wasserzufuhrarm cl mit einem   Schraubengewinde c' zur Verbindung   mit dem Wasserrohr versehen. Das Gewinde c3 kann, wie gesagt, zur Befestigung der Düse an das Heft b oder an den Drehblock f dienen. Der Luftkanal c4, welcher durch den Luftarm c geht, ist mit einem 

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   Schraubenventì1   cb versehen, um die Luftzufuhr nach Wunsch zn regeln oder einzustellen. 



  Die Ausflussöffnung des Luftkanales c4 ist am Boden flach, im oberen Teil ist sie rund gestaltet (Fig. 1). Bei Anwendung des Zerstäubers in Verbindung mit dem Bohrer oder der Maschine sind die Wände des Luftkanales c4 durchwegs parallel ausgebildet (siehe punktierte Linien bei z in Fig. 2 und 3) aber mit flachem Boden und gewölbter Decke. 



    Zwecks Niederschlagens   des Staubes beim Sprengen oder dgl. ist der Luftkanal c4 nach auswärts erweitert oder am Ausflussende mit divergierenden Wänden versehen (Fig. 2' und 3), damit der Sprühregen beim Austritt aus der Düse einen grösseren Flächenraum bestreicht   Der Wasserdurcbgang c   steht mit dem Luftdurchgang cl nahe an der Ausflussöffnung in Verbindung und ist zu der Basis des Luftkanales c4 geneigt. Diese Anordnung erzielt ein vollkommenes Zerstäuben des Wassers und erfordert weniger Luft zum Austreiben der erforderlichen Wassermenge. 



   Die Grundfläche des Luftkanals c4 ist flach an dem Punkte, wo der Wassereintrittskanal einmündet. Die Weite des Wasseraustrittes c6 an dem Ende oder wo er mit dem Luftkanal c4 in Verbindung steht, darf nicht die Weite des Luftkanalcs c4 überschreiten. 
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 des durch den Wasseraustritt herauskommenden Wassers durch die Luft auf ihrem Wege   über diesen Ausfluss getroffen.   



   Wenn der Apparat in Tätigkeit gesetzt wird. saugt die längs des   Kanals c   und 
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 erreicht hat, wird es in einem feinen Regen durch die Luft, bei ihrem Austritt durch die   Ausströmöffnung, übergeführt.   
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 werden,   um   den   Sprühregen   einen grösseren oder kleineren Raum je nach Erfordernis bestreichen zu lassen. Es ist wichtig zu bemerken, dass der Regen ununterbrochen und nicht zeitweise hervorgebracht wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:   
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 streichende Luft auch bei Drosselung durch das Ventil die gleiche Geschwindigkeit beibehält.

Claims (1)

  1. 2. Bei einer Vorrichtung nach Anspruch 1 eine Strendüse, gekennzeichnet durch einen nach aussen sich erweiternden Ausströmkanal, um einen breiteren Strahl zu erzielen, wenn die Vorrichtung beim Bohren Anwendung findet und der Luftkanal durch das Ventil gedrosselt ist.
AT17718D 1902-12-30 1902-12-30 Flüssigkeitszerstäuber an Vorrichtungen zum Niederschlagen des beim Bohren oder Sprengen in Bergwerken entstehenden Staubes. AT17718B (de)

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