AT17309B - Elektroden für Elektrolytische Zwecke. - Google Patents

Elektroden für Elektrolytische Zwecke.

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AT17309B
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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.     17309.   Elektroden für elektrolytische Zwecke. 
 EMI1.1 
 Elektroden zu verringern, die konstruktion derselben zu vereinfachen und die Auswechslung beschädigter oder abgenützter Teile derselben zu erleichtern. 



   In der   umstehenden Zeichnung   ist Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 und 3 sind senkrechte Schnitte nach senkrecht aufeinander stehenden Ebenen und Fig. 4 ist ein wagerechter Schnitt der vorliegenden Elektrode nach der Linie A A der Fig. 1. 2 sind leitende Motallstäbe, die in irgendeiner geeigneten Weise mit einer   Stromquelle   verbunden sind. 



  Diese Stäbe 2 können aus zwei aufeinander gelegten Metallstreifen bestehen, die in Abständen ausgebogen sind, so dass sie, wie gezeigt, Öffnungen 3 bilden. Wenn   gewünscht,   können diese Streifen durch Nieten oder in anderer Weise miteinander verbunden werden, oder man kann ungeteilte leitende   Metallstäbe 2 benützen,   in welche Löcher 3 gebohrt oder in anderer Weise hergestellt sind. In die Löcher 3 werden gut leitende Kohlenstäbe 4 eingesetzt, welche jedoch in diese Löcher nicht genau passen und mit den Stäben 2 dadurch mechanisch und leitend verbunden werden, dass man den   ringförmigen   Zwischen- 
 EMI1.2 
 oder einem   anderen leicht schmolzbaren Metall ausgiesst.

   Die   grosse mit den Kohlenstäben 4 in Berübrung stehende   ss1eifläche   bewirkt, dass der elektrische Widerstand der Verbindungsstelle nur gering ist und dass die   Kohlenstäbe   gleichzeitig in den Metallstäben 2 festgehalten werden. Um eine noch bessere Verbindung zwischen den   Kohlenstäben   und dem 
 EMI1.3 
 durchbohren oder einkerben und das Blei oder geschmolzene Metall in die Drehbohrungen oder Einkerbungen einlaufen lassen, wobei man Sorge dafür trägt, dass die Luft entweichen kann.

   Die Metallstäbe 2 und das Blei 5 werden mit einem undurchlässigen isolierenden Material wie Teer, Pech, Paraffinwachs, mit Öl imprägniertem Asbest oder dgl. überzogen, so dass der Elektrolyt nicht zum Metall gelangen kann, und werden hierauf mit Portlandzonent oder anderem Zement oder einem isolierenden Material 7 überzogen. Ein Teil der 
 EMI1.4 
   ragenden Enden   der   Kohlenstäbe 4   sind dicht in Löcher 8 in Klötze 9 von Retorten-oder anderer geeigneter Kohle eingesetzt, welche den eigentlichen mit dem Elektrolyten in   Berührung   stehenden   Eiektrodenkörper   bilden.

   Die Enden der   Kohlenstäbe 4 können   zylindrisch oder konisch sein oder eine andere geeignete Gestalt besitzen, sie müssen aber in allen Fällen vollkommen dicht in die Löcher 8 passen, um einerseits eine gute leitende Verbindung zu erzielen und andererseits zu verhindern, dass Elektrolyt in diese Löcher eindringt, was eine rasche Abnützung der Elektroden zur Folge hätte. Die Klötze 9 werden so sicher festgehalten, können aber bei Bruch oder   Abnützung   leicht entfernt werden. Die Enden der Kohlenstäbe 4 werden, wenn diese durch die Kohlenklötze voll-   kommen   hindurchgehen, mit   Zement   oder einem anderen isolierenden Material 10 überzogen,   um   die Abnützung der Kohlenstäbe an diesen Seilen zu verhüten.

   Man kann aber auch auf die Enden der   Kohlenstabe   Muttern aus Kohle aufschrauben, welche sowohl die 

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 EMI2.1 
 indifferent ist, geschützt werden. Da die Stäbe 4 und die Klötze 9 denselben Ausdehnungskoeffizienten haben, so kann die Erwärmung der Elektroden keine Lockerung der Klötze 9 auf den Stäben 4 und keine Verschlechterung des   Kontaktes herbeiführen.   



     Die Klötze 9 können,   statt wie gezeigt an zwei Stollen, auch an drei oder mehr Seiten dee   Metallstabes   4 angebracht werden, wenn im Metallstab 2 Löcher zur Aufnahme   der erforderlichen Kohlenstäbe   vorgesehen sind. Die Elektroden können statt senkrecht auch wagerocht in den Zellen angeordnet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Elektroden ftir elektrolytische Zwecke, bei welchen die Verbindung zwischen den Kohlenklötzen und dem metallenen Zuleiter (2) durch Kohlenstäbe (4) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlenstäbe in oder durch Löcher in dem Zuleiter gesteckt und dort durch Ausgiessen mit leicht schmelzbaren Metall festgehalten sind (wobei die Kohlenstäbe behufs besseren Festhaltens gekerbt oder der Quere nach durchbohrt sein können), während die äusseren Enden der Kohlonstäbe in Löcher der Kohlenklötze einfach dicht passend eingesetzt sind. EMI2.2
AT17309D 1903-03-07 1903-03-07 Elektroden für Elektrolytische Zwecke. AT17309B (de)

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